Hallo an alle Interessierten ;-)
Nun bin ich seit über einem Jahr in diesem Forum dabei und habe sehr viele Berichte, Erfahrungen und Diskussionen gelesen. Ich habe für die kurze Zeit sehr viele Studiobesuche bzw. Damen genießen dürfen. Ich habe viel gelernt über mich und auch über BDSM allgemein. Ich bin von einer Dame sehr behutsam eingeführt worden und sie hat mit mir sehr viel ausprobiert. Ich weiß, dass ich mich nicht als klassischer Sklave fühle und der reine Masochismus erregt mich auch nicht. Ich bin gerne völlig passiv inklusive einer restriktiven Fixierung und überlasse der Dame die Möglichkeit mich völlig sexuell zu kontrollieren und für sie Dinge (Schmerzen, Ekel, Erniedrigung) zu machen da sie mich aufgrund meiner Geilheit dazu manipulieren kann. Dabei ziehen mich eher unberührbare Dominas an.
Was ich mich mittlerweile frage ist, ob ich nur noch nicht die richtige Dame gefunden habe oder ob ich nicht wirklich für den professionellen Studiobesuch geeignet bin.
Ich habe Damen kennen gelernt, denen ich absolut vertraue und die ich persönlich sehr gerne mag aber wo es in der Session immer wieder einen Punkt gibt wo das Spiel in eine Richtung geht, die mir zeigt, dass sie mich und meine Neigungen vermutlich nicht wirklich versteht. Diese Begegnungen bewegen mich aber sehr stark, positiv wie negativ.
Dann gibt es wiederum Damen die mich körperlich genau richtig anfassen aber die mich nicht innerlich richtig berühren. Also von der sexuellen Befriedigung genau den Punkt treffen aber ich danach nicht wirklich berührt bin; mich nicht vom Geist richtig dominiert fühle. Mich nicht an meine Grenzen führen.
Ist mein SM also vielleicht sehr stark von der persönlichen Ebene abhängig und die ist im Studio sehr schwierig bis gar nicht zu finden? Mir ist aufgefallen, dass ich bei den Damen die mich sehr berührt haben den Drang habe mich mit ihnen über das Erlebte auszutauschen. Mir ihre Sichtweise der Session sehr wichtig ist und bei den anderen Damen obwohl sie mich genau nach meinen Neigungen dominiert haben ist dem nicht so.
Mmmmh, bin irgendwie noch sehr unsicher. Ich weiß auch nicht ob es viel Sinn macht so etwas unausgegorenes hier zu posten. Aber vielleicht gibt es ja Gedankenanregungen oder ähnliche Erfahrunge für mich.
Bin gespant ;-)
Viele Grüße
Papillon
Re: Was ist mein SM?
So, 16.Nov 2014, 11:55Du suchst etwas was du, wie du eigentlich schon selbst bemerkt hast, in einem Studio nicht finden wirst.
Die Damen sind und bleiben letztlich Dienstleister die aufgrund ihrer mehr oder weniger vorhandenen Erfahrung an und mit dir etwas vollziehen von dem sie meinen dass es dir zum Genuss wird. Du bist aber derjenige der durch seine persönlchen Vorstellungen den Massstab setzt.
Das zu erspüren kann aber nur eine Frau die dich liebt, das ist die Krux. Diese Frau muss sehr genau wissen wie sich dich nimmt und das kann ein Vorgespräch nicht bringen.
Dein SM ist aus meiner Sicht vollkommen okay, und die Fragen die du dir stellst absolut begründet.
Die Damen sind und bleiben letztlich Dienstleister die aufgrund ihrer mehr oder weniger vorhandenen Erfahrung an und mit dir etwas vollziehen von dem sie meinen dass es dir zum Genuss wird. Du bist aber derjenige der durch seine persönlchen Vorstellungen den Massstab setzt.
Das zu erspüren kann aber nur eine Frau die dich liebt, das ist die Krux. Diese Frau muss sehr genau wissen wie sich dich nimmt und das kann ein Vorgespräch nicht bringen.
Dein SM ist aus meiner Sicht vollkommen okay, und die Fragen die du dir stellst absolut begründet.
Rüm hart - klåår kiming
Re: Was ist mein SM?
Mo, 17.Nov 2014, 21:25Also das halte ich für Quatsch, dass das nur eine Frau erspüren kann die dich liebt. Eine Domina die über reichlich Empathie verfügt und wo die Chemie stimmt und man öfter hingeht, kann das mindestens genauso, wenn nicht sogar besser. Das muss also überhaupt nichts mit Liebe zu tun haben.Berlinizer hat geschrieben:Das zu erspüren kann aber nur eine Frau die dich liebt, das ist die Krux. Diese Frau muss sehr genau wissen wie sich dich nimmt und das kann ein Vorgespräch nicht bringen.
Was die persönliche und private Ebene angeht ist es so, dass es für eine Domina i. d. R. als Profession wichtig ist, eine gewisse emotionale Distanz zu ihren Gästen zu wahren. Das ist in anderen sozialen Berufen genauso und auch wichtig um diesen Beruf weiter ausüben zu können.
Bei mir ist es so, dass wenn ich eine Dame mag (weil sie mir ähnlich ist), ich eher mit ihr ins Bett möchte als SM zu betreiben. Ich suche daher für SM meist das gegensätzliche zu mir selbst, das kickt besonders. Privat würde ich aber diesen Damen eher aus dem Wege gehen.
Gruß Paul
Re: Was ist mein SM?
Di, 18.Nov 2014, 11:00Hallo Papillon,
das hört sich für mich eigentlich relativ einfach an.
Rede viel mit den Damen, die Du sehr gerne magst und erkläre ihnen was Du wie und warum besonders magst. Es scheint mir realistisch zu sein, dass eine dieser Damen irgendwann weiß wie Du tickst und es auch "handwerklich" passt.
Liebe halte ich dafür nicht für notwendig, wohl aber Empathie, gegenseitige Sympathie und Zeit.
Ich drücke Dir sehr die Daumen.
Liebe Grüße
Stallsklave76
das hört sich für mich eigentlich relativ einfach an.
Rede viel mit den Damen, die Du sehr gerne magst und erkläre ihnen was Du wie und warum besonders magst. Es scheint mir realistisch zu sein, dass eine dieser Damen irgendwann weiß wie Du tickst und es auch "handwerklich" passt.
Liebe halte ich dafür nicht für notwendig, wohl aber Empathie, gegenseitige Sympathie und Zeit.
Ich drücke Dir sehr die Daumen.
Liebe Grüße
Stallsklave76
Die Normalität ist eine gepflasterte Straße; man kann gut darauf gehen - doch es wachsen keine Blumen auf ihr. (Vincent van Gogh)
Re: Was ist mein SM?
Sa, 22.Nov 2014, 04:13Dieses Problem ist nicht auf kommerziellen SM beschränkt, es gibt das Problem auch bei SM in privaten Affären und bei SM in privaten Beziehungen. Ich selbst arbeite zwar fast ausschließlich aktiv, switche allerdings privat und kann deswegen sowohl für den kommerziellen als auch für den privaten Bereich aus eigener Erfahrung sprechen und finde als private Passiva auch keineswegs immer die Aktiva, die mich so zu führen weiß, daß es für mich gut funktioniert. Im Gegenteil kann es manchmal zielführender sein, sich eine Professionelle gezielt für ein Wunschszenario zu verabreden und dies gut vorzuplanen, als mit einem privaten Date einen Kompromiß zu finden (siehe dazu meine Überlegungen aus Freierinnen-Sicht unter https://www.domina-frankfurt.net/blog/r ... innen.html). Je komplexer das Wunschszenario und/oder je höher die persönlichen Ansprüche an eine/n Idealpartner/in, desto schwieriger gestaltet sich -egal ob privat oder kommerziell- natürlich die Suche (weswegen ich selbst privat meine Bedürfnisse auf mehrere Menschen aufsplittere und von niemandem "alles" erwarte - der klassische Ansatz zu Polyamory also, der allerdings nicht jedem/jeder liegt....)Papillon hat geschrieben: Ich habe Damen kennen gelernt, denen ich absolut vertraue und die ich persönlich sehr gerne mag aber wo es in der Session immer wieder einen Punkt gibt wo das Spiel in eine Richtung geht, die mir zeigt, dass sie mich und meine Neigungen vermutlich nicht wirklich versteht. Diese Begegnungen bewegen mich aber sehr stark, positiv wie negativ.
Dann gibt es wiederum Damen die mich körperlich genau richtig anfassen aber die mich nicht innerlich richtig berühren. Also von der sexuellen Befriedigung genau den Punkt treffen aber ich danach nicht wirklich berührt bin; mich nicht vom Geist richtig dominiert fühle. Mich nicht an meine Grenzen führen.
Re: Was ist mein SM?
Sa, 22.Nov 2014, 11:152 Gedanken:
- Deine Erwartungen scheinen extrem gross zu sein bzw. Du erwartest, dass Deine Neigungen exakt verstanden und umgesetzt werden. Wie mit vielen anderen Sachen kannst Du Dein Leben lang die "perfekte" Frau oder den "perfekten Sexpartner" suchen und Du wirst sie nie finden. Ob im gewerblichen oder privaten Bereich spielt eigentlich keine Rolle - auch wenn Du eine private Partnerschaft hast, wirst Du nie völlig zufrieden sein. Was Du damit anfängst (Ansprüche herabsetzen, Dich auf etwas anderes konzentrieren oder weiter suchen, suchen, suchen, etc.), musst Du selber entscheiden.
- Diejenigen die meinen, dass Du mit einer privaten Partnerschaft vollständig "sexuell befriedigst und berührt" wärst, liegen aus meiner Sicht völlig falsch. So wie Du schreibst ("völlig passiv inklusive einer restriktiven Fixierung und überlasse der Dame die Möglichkeit mich völlig sexuell zu kontrollieren und für sie Dinge (Schmerzen, Ekel, Erniedrigung) zu machen da sie mich aufgrund meiner Geilheit dazu manipulieren kann. Dabei ziehen mich eher unberührbare Dominas an."), brauchst Du ständig eine perfekte Umsetzung Deines Kopfkinos und dies ist für einen privaten Partner nicht gerade interessant - um es vorsichtig zu sagen. Auch im professionellen Bereich mögen es viele Frauen eher nicht. Die Frau ist nur Erfüllungsgehilfin für die Umsetzung Deiner Phantasien und nicht eine Partnerin und wer möchte dies schon sein? Möglicherweise liege ich falsch, aber an Deiner Stelle, würde ich mir schon überlegen, ob es sich immer nur alles um Dich drehen muss. Aber wenn Deine Neigungen genau so sind und Du Dich nicht anpassen kannst bzw willst, musst Du selber einen Weg finden, damit zu leben.
- Deine Erwartungen scheinen extrem gross zu sein bzw. Du erwartest, dass Deine Neigungen exakt verstanden und umgesetzt werden. Wie mit vielen anderen Sachen kannst Du Dein Leben lang die "perfekte" Frau oder den "perfekten Sexpartner" suchen und Du wirst sie nie finden. Ob im gewerblichen oder privaten Bereich spielt eigentlich keine Rolle - auch wenn Du eine private Partnerschaft hast, wirst Du nie völlig zufrieden sein. Was Du damit anfängst (Ansprüche herabsetzen, Dich auf etwas anderes konzentrieren oder weiter suchen, suchen, suchen, etc.), musst Du selber entscheiden.
- Diejenigen die meinen, dass Du mit einer privaten Partnerschaft vollständig "sexuell befriedigst und berührt" wärst, liegen aus meiner Sicht völlig falsch. So wie Du schreibst ("völlig passiv inklusive einer restriktiven Fixierung und überlasse der Dame die Möglichkeit mich völlig sexuell zu kontrollieren und für sie Dinge (Schmerzen, Ekel, Erniedrigung) zu machen da sie mich aufgrund meiner Geilheit dazu manipulieren kann. Dabei ziehen mich eher unberührbare Dominas an."), brauchst Du ständig eine perfekte Umsetzung Deines Kopfkinos und dies ist für einen privaten Partner nicht gerade interessant - um es vorsichtig zu sagen. Auch im professionellen Bereich mögen es viele Frauen eher nicht. Die Frau ist nur Erfüllungsgehilfin für die Umsetzung Deiner Phantasien und nicht eine Partnerin und wer möchte dies schon sein? Möglicherweise liege ich falsch, aber an Deiner Stelle, würde ich mir schon überlegen, ob es sich immer nur alles um Dich drehen muss. Aber wenn Deine Neigungen genau so sind und Du Dich nicht anpassen kannst bzw willst, musst Du selber einen Weg finden, damit zu leben.
Re: Was ist mein SM?
Sa, 22.Nov 2014, 11:40Da stimme ich voll zu. Deswegen schreibe ich auch incm hat geschrieben: brauchst Du ständig eine perfekte Umsetzung Deines Kopfkinos und dies ist für einen privaten Partner nicht gerade interessant
https://www.domina-frankfurt.net/blog/r ... innen.html,
wo ich meine eigenen Freierinnen-Erfahrungen reflektiere und die daraus gezogenen Schlüsse auch für meine Anbieterinnen-Seite:
Der Vorteil von bezahlten Dates: weniger Kompromisse, klarere Wunscherfüllung. Die Belohnung für die Profi-Lady ist das Geld, idealerweise in Verbindung mit seinen/ihren/deinen endorphinleuchtenden Augen nach Session-Ende: der Erfolg des Bühnenkünstlers ist der Beifall nach einem guten Spiel ! Verkaufend brauche ich kein m*senprickelndes Entzücken, sondern Kreativität, Wohlwollen und die Einfühlung in deine Seele. Mich bestätigt als Anbieterin die Zufriedenheit des strahlenden Gesichtes, wenn ich die individuelle Fantasie getroffen habe. Als Freierin hingegen sollte meine Pussy glühen, mein Hirn sich im subspace verlieren, einfach nur weil ich es gerade will und jetzt dafür bezahle- ohne die sonst notwendigen Rücksichten einer privaten Affäre.
Re: Was ist mein SM?
Sa, 22.Nov 2014, 23:29Erstmal vielen Dank für die vielen Rückmeldungen bzw. Ratschläge.
Das mal nur als Beispiel für ein Neigungsstichwort welches man oft auf Fragebögen oder Listen der Ladies findet. Wie mache ich jetzt der Dame klar worauf es bei mir ankommt, damit es bei mir im Kopf auch klick macht und nicht zapp und das Licht ist aus ;-) Ich habe mich damit immer sehr schwer getan. Ich könnte bei fast 90 Prozent der Neigungsstichworte ein Kreuz hinter machen mit der Anmerkung "es kommt darauf an wie es umgesetzt wird"
Aber wie der Zufall es möchte hat mich meine Domina dazu ermutigt mir eine Wunschsession auszudenken. Detailiert sollte ich vom Anfang bis Ende drehbuchartig beschreiben, was geschehen soll. Das war eine sehr interessante Erfahrung. Alleine das Schreiben des Dehbuchs mit Outfitwunsch bis ins Detail und welches Verhalten ihrerseits zu welchen Auswirkungen in meinem Kopf führen war eine wichtige Erfahrung. Blöd wenn die Kleidung am Anfang nicht zu gewissen Techniken am Schluss passen oder welche Eventualitäten man alles bedenken muss. Kann ich so lange in der Position verbleiben? Was ist wenn das doch nicht die Reakion bei mir hervorruft?
Damit bekommt man nochmal einen anderen Blickwinkel auf die Gestaltung einer Session von den Ladies. Die Flexibilität die gefordert ist und dabei keinerlei Unsicherheit aufkommen zu lassen.
Die Session war auch sehr schön. Und natürlich hat die Dame ihre persönliche Note mit reingebracht bzw. kleine Überaschungen mit eingebaut. Aber trotzdem ist da ein Wiederspruch im Kopf: Wer bestimmt jetzt gerade was passiert. Wer dominiert?
Ich sehe es jetzt so: Ich möchte nicht nach meinen detaillierten Wünschen befriedigt werden sondern der eigene Wille, die dominante Art der Dame ist das Wesentliche. Aber um zu verstehen wie ich ticke ist so eine einmalige Wunschsession sehr gut. Bin gespannt welche Einfluss diese Session auf die zukünftigen hat.
Daher schätzt du mich glaube ich falsch ein. Ich erwarte nicht die exakte Umsetzung. Aber dazu habe ich ja weiter oben bereits etwas zu geschrieben. Trotzdem hast du Recht, dass es sehr wichtig ist, sich darüber Gedanken zu machen was man auf den Studiobesuch bezogen erwartet und ob dies dort erfüllt werden kann. Und genau das war meine Ausgangsfrage: "...und die ist im Studio sehr schwierig bis gar nicht zu finden?"
Was mich interessiert ist woraus du schlussfolgerst, dass ich "ständig eine perfekte Umsetzung meines Kopfkinos" benötige. Es geht mir "nur" darum entsprechend meiner Neigungen dominiert zu werden. Und das der Zugang wie jemand dominiert werden kann sehr individuell ist, ist doch auch aus deiner Sichtweise so, oder nicht?
Wie austauschbar ist für dich (d)eine Domina? Oder musst du auch viel Zeit und Aufwand investieren bis es bei dir passt?
Viele Grüße
Papillon
Oh, ja ein Vorgespräch ist da nicht genug. Daher bin ich auch ein Freund davon eine Dame regelmäßig zu besuchen, da sich ein viel vertrauteres Verhältnis aufbauen kann. Nicht nur ich als Gast kann mich dann mehr fallen lassen und offen über Neigungen sprechen die meine Urängste betreffen (z.B. Masken mit Atemkontrolle wäre für mich bei einem Erstbesuch Tabu), sondern ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass die Domina sich mehr öffnet und gewisse Vorlieben erst auf einer gewissen Basis zulassen kann bzw. möchte.Berlinizer hat geschrieben:Das zu erspüren kann aber nur eine Frau die dich liebt, das ist die Krux. Diese Frau muss sehr genau wissen wie sich dich nimmt und das kann ein Vorgespräch nicht bringen.
Die Verknüpfung zu anderen Berufen hat mich zum Nachdenken gebracht und ja, du hast absolut recht. Ich glaube es ist genau diese professionelle Distanz, die mich bei den von mir beschriebenen sexuell befriedigenden Sessions, so unberührt lassen.paul49 hat geschrieben: Was die persönliche und private Ebene angeht ist es so, dass es für eine Domina i. d. R. als Profession wichtig ist, eine gewisse emotionale Distanz zu ihren Gästen zu wahren. Das ist in anderen sozialen Berufen genauso und auch wichtig um diesen Beruf weiter ausüben zu können.
Interessanter Ansatz. Meinst du damit auch körperliche Eigenschaften wie klein/groß, harte/weiche Gesichtszüge, Haarfarbe oder dick/dünn, die du privat gegenteilig bevorzugst oder meinst du eher die Art bzw. den Charakter der Dame? Ich mag privat wie im Studio eher die leisen Töne. Als mich dann mal eine Domina eher schreiend zum Orgasmus befehlen wollte und mich ebenfalls schreien hören wollte, war ich doch sehr irritiert ;-)paul49 hat geschrieben: Ich suche daher für SM meist das gegensätzliche zu mir selbst, das kickt besonders. Privat würde ich aber diesen Damen eher aus dem Wege gehen.
Wunschszenario ist ein Stichwort, welches mich schon lange beschäftigt. Auch bei Diskussionen über Kreativität der Dominas vs. Wunschzettelsklave hier im Forum. Ich habe bisher versucht meine Neigungen der Dame mit wenigen Stichworten zu umschreiben oder zu benennen. Ich möchte ja die Kontrolle verlieren und nicht nach meinem Wunschzettel kontrolliert dominiert werden. Wenn ich dann aber das Stichwort Zwangsentsamung benenne und der Zwang darin besteht, dass ich falls ich nicht so wie die Dame es wünscht komme, bestraft werde, schaltet sich bei mir alles im Kopf ab. Der Zwang sollte bei mir eher darin bestehen, dass ich aus unterschiedlichsten Gründen nicht kommen möchte oder sollte (ein Extrathema wie man ein Szenario aufbaut bei dem das dann so ist) aber die Dame mir keine Chance gibt sondern mich kontrolliert und mich in mein Verderben treibt.sara hat geschrieben: Im Gegenteil kann es manchmal zielführender sein, sich eine Professionelle gezielt für ein Wunschszenario zu verabreden und dies gut vorzuplanen, als mit einem privaten Date einen Kompromiß zu finden ... Je komplexer das Wunschszenario und/oder je höher die persönlichen Ansprüche an eine/n Idealpartner/in, desto schwieriger gestaltet sich -egal ob privat oder kommerziell- natürlich die Suche ...
Das mal nur als Beispiel für ein Neigungsstichwort welches man oft auf Fragebögen oder Listen der Ladies findet. Wie mache ich jetzt der Dame klar worauf es bei mir ankommt, damit es bei mir im Kopf auch klick macht und nicht zapp und das Licht ist aus ;-) Ich habe mich damit immer sehr schwer getan. Ich könnte bei fast 90 Prozent der Neigungsstichworte ein Kreuz hinter machen mit der Anmerkung "es kommt darauf an wie es umgesetzt wird"
Aber wie der Zufall es möchte hat mich meine Domina dazu ermutigt mir eine Wunschsession auszudenken. Detailiert sollte ich vom Anfang bis Ende drehbuchartig beschreiben, was geschehen soll. Das war eine sehr interessante Erfahrung. Alleine das Schreiben des Dehbuchs mit Outfitwunsch bis ins Detail und welches Verhalten ihrerseits zu welchen Auswirkungen in meinem Kopf führen war eine wichtige Erfahrung. Blöd wenn die Kleidung am Anfang nicht zu gewissen Techniken am Schluss passen oder welche Eventualitäten man alles bedenken muss. Kann ich so lange in der Position verbleiben? Was ist wenn das doch nicht die Reakion bei mir hervorruft?
Damit bekommt man nochmal einen anderen Blickwinkel auf die Gestaltung einer Session von den Ladies. Die Flexibilität die gefordert ist und dabei keinerlei Unsicherheit aufkommen zu lassen.
Die Session war auch sehr schön. Und natürlich hat die Dame ihre persönliche Note mit reingebracht bzw. kleine Überaschungen mit eingebaut. Aber trotzdem ist da ein Wiederspruch im Kopf: Wer bestimmt jetzt gerade was passiert. Wer dominiert?
Ich sehe es jetzt so: Ich möchte nicht nach meinen detaillierten Wünschen befriedigt werden sondern der eigene Wille, die dominante Art der Dame ist das Wesentliche. Aber um zu verstehen wie ich ticke ist so eine einmalige Wunschsession sehr gut. Bin gespannt welche Einfluss diese Session auf die zukünftigen hat.
Erwartungen stehen dem Glücklichsein vermutlich ausschließlich im Weg. Entweder sind sie falsch, zu hoch oder nicht erfüllbar und wenn doch macht mich die Erfüllung nicht unbedingt glücklich. Das sehen wir vermutlich ähnlich.cm hat geschrieben: Deine Erwartungen scheinen extrem gross zu sein bzw. Du erwartest, dass Deine Neigungen exakt verstanden und umgesetzt werden.
Daher schätzt du mich glaube ich falsch ein. Ich erwarte nicht die exakte Umsetzung. Aber dazu habe ich ja weiter oben bereits etwas zu geschrieben. Trotzdem hast du Recht, dass es sehr wichtig ist, sich darüber Gedanken zu machen was man auf den Studiobesuch bezogen erwartet und ob dies dort erfüllt werden kann. Und genau das war meine Ausgangsfrage: "...und die ist im Studio sehr schwierig bis gar nicht zu finden?"
Was mich interessiert ist woraus du schlussfolgerst, dass ich "ständig eine perfekte Umsetzung meines Kopfkinos" benötige. Es geht mir "nur" darum entsprechend meiner Neigungen dominiert zu werden. Und das der Zugang wie jemand dominiert werden kann sehr individuell ist, ist doch auch aus deiner Sichtweise so, oder nicht?
Wie austauschbar ist für dich (d)eine Domina? Oder musst du auch viel Zeit und Aufwand investieren bis es bei dir passt?
Viele Grüße
Papillon
Re: Was ist mein SM?
Sa, 22.Nov 2014, 23:52Ich auch. Und wohl die meisten (wenn sie so weit nachdenken, daß ihnen klar ist, daß die Umsetzung nicht automatisch mit der Fantasie identisch sein wird)....Papillon hat geschrieben: Ich könnte bei fast 90 Prozent der Neigungsstichworte ein Kreuz hinter machen mit der Anmerkung "es kommt darauf an wie es umgesetzt wird"
Deswegen halte ich nichts von den Fragebögen. Wer eine Session bei mir buchen möchte und nur einen Einzeiler schreibt und ggf. noch eine Auflistung von Praktiken
anhängt, wird erstmal aufgefordert, sich doch bitte etwas ausführlicher zu äußern....
Ich stehe als Sadistin total darauf, ein Pißverbot auszusprechen. Und sonst müßte in einer Session gar nichts anderes passieren, als dass ich sage "Nein, du darfst noch nicht pissen." Davon würde ich eine nasse M*se haben und könnte dazu schön w*chsen, und irgendwann gegen Ende würdest du die Kontrolle verlieren und damit auch mein Interesse, dich auf diese Weise zu toppen. Dann könntest du nach Hause gehen, ohne abgespritzt zu haben, und ich würde mir danach im Bett noch x-mal einen runterholen.Papillon hat geschrieben: Ich sehe es jetzt so: Ich möchte nicht nach meinen detaillierten Wünschen befriedigt werden sondern der eigene Wille, die dominante Art der Dame ist das Wesentliche.
Das wäre MEIN Szenario, wenn es nach MEINER "dominanten Geilheit" gehen würde.
Und damit wäre höchstwahrscheinlich kein Sub so zufrieden, daß er dafür bezahlen würde und das auch noch mehrmals als Stammgast.
Fazit: wenn ich diese, meine eigene, Sado-Fantasie ausleben will, dann muss ich gezielt jemanden (privat oder von mir bezahlt) suchen, der/die das (einmal oder mehrmals) für mich macht - und es dabei bitteschön auch noch genauso quälend findet, wie ich es mir vorstelle (und weder zu früh noch zu spät einpisst) und auf genau die selbe Weise zuckt und zittert, wie es mich erregt.
Reale Erfahrungen mit Umsetzungen, die der Fantasie mehr oder weniger gut nahekamen und mich mehr oder weniger intensiv aufgeilen konnten (oder einfach real doch nur langweilten), hat es -privat und professionell- gegeben, aber meine diesbezügliche W*chsfantasie bleibt dieselbe und wird von den Abweichungen mit den realen Erfahrungen nichtmal modifiziert.....
Mit Maso- oder Subbi- Fantasien, die über mehrere Jahre hinweg solo bei der Masturbation kultiviert wurden, ist das nicht anders. Da kann man nur nach Erfüllungs-Ansätzen suchen, die dem "Wunschszenario im engeren Sinn" (= eine langgehegte, ganz konkrete Fantasie) nahekommen.
Wo es allerdings zunächst keine konkrete Fantasie gab, sondern einfach eine Offenheit, was auszuprobieren (aktiv oder passiv, privat oder professionell), da habe ich echte Entdeckungen gemacht und wurden auch meine Sehnsüchte dadurch verändert, habe ich Erinnerungen an die realen Erlebnisse liebgewonnen (und kann auf einige davon noch später w*chsen) und SM wurde zu einer Begegnung.
Es gibt auch noch "Wunschszenarien im weiteren Sinn", die eher auf Neugier basieren und auch Offenheit mitbringen, auch die können wie oben funktionieren. Zum Beispiel wünsche ich mir, irgendwann mal eine Hook Suspension vollständig zu erleben, bislang hing ich nur einmal partiell an Angelhaken (der Po hing in der Luft, die Hände stützen sich noch auf) und suche seither eine passende Top, die das kann, was ich gern mal erleben möchte, und die ich zudem sympathisch finde. Da es aber kein "must have"-Szenario ist, sondern ein "wäre nett"-Szenario, suche ich dazu nicht allzu krampfhaft (da ich in gewissen Kreisen unterwegs bin, besteht die Chance, daß ich mal "irgendwann" auf eine passende Konstellation stoße - ich hab auch schon herumgefragt, welche Profi-Domse die Technik beherrscht, aber bin noch nicht fündig geworden in Deutschland -das ist in USA verbreiteter- und wenn ich eine fände, müßte trotzdem noch das SM-Grundverständnis auf derselben Wellenlänge liegen.....
Die Frage richtete sich zwar nicht an mich, aber da ich privat eben auch Passiva bin, kann ich sie trotzdem beantworten: Ja, viel Zeit und Aufwand (oder weniger und dann eben ein Kompromiß).Papillon hat geschrieben:Wie austauschbar ist für dich (d)eine Domina? Oder musst du auch viel Zeit und Aufwand investieren bis es bei dir passt?
Damit es privat paßt, muss sehr viel stimmen. Damit es professionell paßt, muss einiges stimmen (u.a. die von Stallsklave benannten Faktoren der Empathie), aber eben nicht ganz so viel.
Auf https://www.domina-frankfurt.net/blog/i ... omina.html schreibe ich:
Was heißen kann, dass ich u.U. privat selbst gewisse unerfüllte Sehnsüchte mit mir trage, während ich anderen Leuten professionell deren Sehnsüchte (teilweise) erfülle. Hier paßt der Vergleich zu den sozialen Berufen auch sehr gutBei finanzinteresselosen Spielbegegnungen müssen für mich sehr viele Bedingungen bzgl. der Person, der Neigungen, der sexuellen und kulturellen Orientierung, des Lebens- und Beziehungsentwurfes etc. des Spielgegenübers erfüllt sein, was nur bei wenigen auserwählten engen Beziehungspartner(inn)en/Affären der Fall sein kann. In diesem Rahmen switche ich. Bei paid-sessions nutze ich meine derart gemachten aktiven und passiven Erfahrungen, um eine aktiv-führende Rolle gegenüber passiven Spielgegenübern einzunehmen, für die es weitaus weniger Schwellen zu überwinden gibt (als für private Spielkontakte).
Oder auch zum Masseur, der selbst einen verspannten Rücken haben kann, während er andere entspannt....und den Beruf trotzdem gern und gut und mit Ehrgeiz und Erfüllung ausüben kann (und idealerweise sollte).
Es erscheint mir ziemlich unrealistisch, anzunehmen, daß ein/e Profi-Domse/Master/Sklave/Sklavin genau das Bedürfnis wirklich hat, von dem der/die zahlende Kunde/Kundin sich wünscht, sie/er hätte es. (Wäre es so, dann hätte sie/er entsprechend wenig Kund/inn/en, denn dann wäre ihre/seine Auswahl genauso mühselig wie seine.... dann wäre die Suche eben beidseitig genauso selektiv, wie sie es bei finanzinteresselosigkeit eben auch ist, und genauso aussichtsreich bzw. -los.)
Es gab Zeiten, da hab ich mir gewünscht, einfach auf "ganz normales F*cken" zu stehen (und auch noch naiv genug zu sein, sonst keine menschlichen Ansprüche zu stellen) - da ist es natürlich einfacher, das passende Pendant zu finden als bei einem beliebig komplizierten verschachtelten Fetischinteresse.
Das geht Männern und Frauen so, Sados und Masos, Doms und Subs, etc. etc. - wer einfach "irgendwas essen" will findet auch schneller das "richtige Restaurant" als jemand mit konkreten Vorstellungen.....
Re: Was ist mein SM?
So, 23.Nov 2014, 08:09Tatsächlich habe ich meine Domina explizit danach gefragt, ob es ihrerseits Fantasien gibt, die sie gerne ausprobieren möchte aber kein Gast wünscht sich derartiges oder die Tatsache, dass er für die Zeit bezahlt schließt dies irgendwie aus. (@cm Es muss sich nicht immer nur um mich drehen ;-) )sara hat geschrieben: Ich stehe als Sadistin total darauf, ein Pißverbot auszusprechen. Und sonst müßte in einer Session gar nichts anderes passieren, als dass ich sage "Nein, du darfst noch nicht pissen." Davon würde ich eine nasse M*se haben und könnte dazu schön w*chsen, und irgendwann gegen Ende würdest du die Kontrolle verlieren und damit auch mein Interesse, dich auf diese Weise zu toppen. Dann könntest du nach Hause gehen, ohne abgespritzt zu haben, und ich würde mir danach im Bett noch x-mal einen runterholen.
Das wäre MEIN Szenario, wenn es nach MEINER "dominanten Geilheit" gehen würde.
Und damit wäre höchstwahrscheinlich kein Sub so zufrieden, daß er dafür bezahlen würde und das auch noch mehrmals als Stammgast.
Mich interessiert natürlich auch die andere Seite und dessen Sichtweise. Daher freue ich mich sehr, dass du, sara, einfach mal deine sadistische Fantasie hier postest. Da stellen sich mir natürlich gleich ein paar Fragen. Sollte der Sub schon mit voller Blase zur Session kommen oder gehört es für dich auch dazu ihn z.B. unter Zwang abzufüllen? Sollte der Sub dabei Alltagskleidung tragen oder nackt sein? Warum sollte er sich für dich zurückhalten? Droht sonst eine Bestrafung? Warum wird er nicht belohnt wenn er erst nach deiner Erlaubnis nachgibt? Somit käme er ja auch zu seiner Befriedigung.
Aber erstmal vielen Dank für deinen Einblick in deine sadistische Fantasie.
Ist das wirklich immer so? Wenn ein Gast kommt und sagt zu dir "ich weiß selbst nicht genau was ich will ... mach einfach mal ..."sara hat geschrieben: wer einfach "irgendwas essen" will findet auch schneller das "richtige Restaurant" als jemand mit konkreten Vorstellungen.....
Ich glaube es liegt mit daran wie intensiv man sich öffnen möchte. Wenn ich die Domina eher oberflächlich an mich heranlasse ist es einfacher eine zu finden bzw. ist sie leichter austauschbar. Aber das ist auch wieder eine Vermutung bzw. Unterstellung von mir.
Viele Grüße
Papillon
Re: Was ist mein SM?
So, 23.Nov 2014, 08:49Da geht schon wieder Subs Kopfkino los. Damit sind wir dann bereits wieder in deiner und nicht mehr in meiner Fantasie. Die dreht sich nämlich bei mir und vielen anderen Aktiven, Passiven oder Switchern (wie eine Pornoeinstellung, die man immer wieder anguckt und dazu einen geilen Orgasmus anstrebt) nur um ein einziges Bild (oder Gefühl, oder einen Satz) und nicht um ein Story, die auf's Gegenüber und dessen Bedürfnissse abgestimmt ist. (In bezahlten Sessions hingegen macht der/die Profi genau das: die Fremdfantasie und deren bestmögliche Umsetzung in den Vordergrund stellen!)Papillon hat geschrieben: Sollte der Sub schon mit voller Blase zur Session kommen oder gehört es für dich auch dazu ihn z.B. unter Zwang abzufüllen? Sollte der Sub dabei Alltagskleidung tragen oder nackt sein? Warum sollte er sich für dich zurückhalten? Droht sonst eine Bestrafung? Warum wird er nicht belohnt wenn er erst nach deiner Erlaubnis nachgibt?
Und eben darin liegt die Krux beim finanzinteresselosen Finden des "passenden" Pendants. (Habe gerade noch eine superlange Passage darüber geschrieben, wie ich das meine. Lösche sie aber wieder, weil die einen Teil der Leser nur nerven wird und ein weiterer Teil sie sowieso mißverstehen wird. Wen sie wirklich interessiert, der möge mich anschreiben - ich hab's kopiert und versende es bei ernsthaftem Interesse per PM.)
Wie gesagt, es gibt auch noch Wunschszenarien im weiteren/offeneren Sinn. Um's lieber wieder aus Sicht der privaten Passiva zu formulieren, geh ich zum Beispiel dort auf Aktivas zu, die mir sympathisch sind, mir optisch gefallen oder die ein Toy bei sich haben, auf das ich neugierig bin bzw. Lust habe und sprech sie an: "Lass uns verhandeln". Und dann finden wir entweder einen Kompromiß oder eben nicht. Der liegt dann aber stärker in der Mitte als im professionellen Setting, wo ich als Freierin eben die bevorzugte Berücksichtigung meiner Vorlieben zu Recht (immerhin bezahle ich) erwarten kann oder als Dienstleisterin eben zu Recht (immerhin ist es ein Job) meinen eigenen Film zurückstelle. (Ich habe nur SEHR wenige Kunden, die WIRKLICH wollen, daß ich sie wie eine private Affäre behandele und eben mit ihnen den MITTIGEN Kompromiß suche....)Ist das wirklich immer so? Wenn ein Gast kommt und sagt zu dir "ich weiß selbst nicht genau was ich will ... mach einfach mal ..."
Ein erweiterter Wunsch kann z.B. sein "ich will irgendwas auf meinem Po, was wehtut" und in der Vorverhandlung schließt sich dann zur Kompromißfindung die Frage an "wie magst du's mir gerne geben, daß es für dich reizvoll ist?"
Re: Was ist mein SM?
So, 23.Nov 2014, 10:43Das ist von den Dominas ja auch kein böser Wille mit der professionellen Distanz , sondern dient wie auch in anderen sozialen Berufen dem emotionalen Selbstschutz.Papillon hat geschrieben:Die Verknüpfung zu anderen Berufen hat mich zum Nachdenken gebracht und ja, du hast absolut recht. Ich glaube es ist genau diese professionelle Distanz, die mich bei den von mir beschriebenen sexuell befriedigenden Sessions, so unberührt lassen.paul49 hat geschrieben: Was die persönliche und private Ebene angeht ist es so, dass es für eine Domina i. d. R. als Profession wichtig ist, eine gewisse emotionale Distanz zu ihren Gästen zu wahren. Das ist in anderen sozialen Berufen genauso und auch wichtig um diesen Beruf weiter ausüben zu können.Interessanter Ansatz. Meinst du damit auch körperliche Eigenschaften wie klein/groß, harte/weiche Gesichtszüge, Haarfarbe oder dick/dünn, die du privat gegenteilig bevorzugst oder meinst du eher die Art bzw. den Charakter der Dame? Ich mag privat wie im Studio eher die leisen Töne. Als mich dann mal eine Domina eher schreiend zum Orgasmus befehlen wollte und mich ebenfalls schreien hören wollte, war ich doch sehr irritiert ;-)paul49 hat geschrieben: Ich suche daher für SM meist das gegensätzliche zu mir selbst, das kickt besonders. Privat würde ich aber diesen Damen eher aus dem Wege gehen.
Und mir sind Dominas mittlerweile lieber, die offen und ehrlich ihre Dienstleistung anbieten und sich bestenfalls daran erfreuen wenn es mir gefallen hat, und nicht einem irgendetwas zur Kundenanbindung vormachen.
Ich schaue tatsächlich mehr auf den Charakter, die Ausstrahlung, die Stimme und die Gesichtzüge einer Dame, wie auf ihre BH-Größe und sonstige Verpackung. Und bei SM mag ich schon die dominanten Töne. Und wenn diese dann im späteren in Blümchensex enden, finde ich es für mich ideal. Letzteres finde ich natürlich nicht bei einer Domina.
Gruß Paul



