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Wandel der Zeit

Fr, 13.Sep 2013, 08:39
Wie ich meine beobachtet zu haben, hat sich in den letzten zehn Jahren ein
Wandel in der Studiolandschaft vollzogen. Waren früher eher die Großstudios
angesagt, sind es heute eher Kleinstudios mit einem schwarz/ weißen
Themenraum, in dem ein vermindertes Personal von ungefähr drei Damen ihre
BDSM - Dienstleistungen anbieten. Sicherlich hat seit Öffnung der Grenzen die
Zuwanderung aus den östlichen Staaten von Europa ihren Teil dazu beigetragen,
wie auch die Finanzkrise.

Aber ist das nun wirklich so oder habt Ihr einen anderen Eindruck von der Lage?

Re: Wandel der Zeit

Fr, 13.Sep 2013, 12:06
In welchen Städten gibt es jetzt weniger Grossstudios als vor einigen Jahren? Welche haben den die letzten Jahre geschlossen?

M.E. ist dies nur ein subjektiver Eindruck von Dir, der mit der Realität nichts gemein hat. Klar, gibt es unterschiedliche Formen und was die letzten Jahre m.E. eher neu ist, dass es mehr "günstige" Studios gibt. Früher ging halt jemand mit wenig Geld, kaum in Studios bzw. 1x alle Jahre und heute kann er evtl. häufiger gehen, wenn er weniger Wert auf grosses Studio, Einrichtungen, etc. legt.

P.S. Die Finanzkrise muss ja wirklich für alles herhalten (ja vor der Finanzkrise war alles perfekt, Deutschland hatte nur 5 Mio Arbeitslose, etc.).

Re: Wandel der Zeit

Fr, 13.Sep 2013, 22:43
Früher“ waren überhaupt keine Großstudios angesagt, „früher“ gab es durchweg „Privatstudios“ – ein Studio, eine Dame. Mit „früher“ meine ich die 1970er Jahre. Dann kamen mit den 1980er Jahren größere Studios auf, für die heutigen Zeiten wären es bestenfalls mittelgroße Studios. In Hamburg existierte ein exklusives Studio, ein ganzes Haus in Eilbek, mit drei Damen. Richtig große Studios, also nach gegenwärtigen Begriffen, mit vielen Damen, gab es – nach meiner Erinnerung - erst in den 1990er Jahren. Großstudios und mittlere Studios dominieren heute die Szene. Daneben gibt es tatsächlich noch zahlreiche kleinere Studios mit ein bis zwei Damen. Eine Besetzung mit drei Damen würde ich nicht als „Kleinstudio“ ansehen, eher als mittleres – aber gut, das ist Definitionssache. In der Tat scheint mir es jedoch so zu sein, dass die Zahl der Neueröffnungen großer Studios zurückgegangen ist. Das dürfte mit dem erhöhten Investitionsbedarf in einem nicht mehr jungfräulichen Markt zu tun haben. Studios müssen sich rentieren, ansonsten machen sie zu, und das passiert desöfteren, allerdings doch wohl mehr bei den Kleinstudios. Hat das alles mit der Zuwanderung von osteuropäischen Dominas zu tun? Oder mit der Finanzkrise? Oder mit beidem? Auch wenn es viele glauben, die Konjunktur ist in Deutschland nicht so tief eingebrochen, dass der Kaufkraftschwund dramatisch gewesen wäre. Das Konsumklima ist relativ stabil geblieben. Damen aus Osteuropa findet man überall, in kleinen Studios, in mittleren und in großen Studios. Manche bleiben langfristig im Geschäft, manche gehen schnell wieder. Die entscheidenden Kriterien sind dabei nicht Pass und Herkunft, sondern Qualität und Kundenorientierung.

Alfi
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