Mo, 04.Aug 2025, 15:37
von Johanna_Weber
Die grundsätzliche Preiskalkulation im Atrium und auch in LUX möchte ich kurz erklären. Da ich früher Mitinhaberin den LUX war und das Konzept gemeinsam mit entwickelt habe. Das Konzept hat sich bewährt, und so hat nicht nur das Atrium das übernommen.
Die Sexworker mieten die Räume.
Sie haben jeweils den Raum eine Stunde länger als die Sessiondauer.
Diese zusätzliche Stunde wird üblicherweise genutzt für eine ausführliches Vorgespräch, Duschen und Plaudern danach oder Aftercare. Auch muss der Raum noch geputzt werden. Bei einer Stunde Session muss der Raum also nach 2 Stunden sauber für die nächste Session zur Verfügung stehen.
Diese Art von Preisgestaltung bietet absolut ausreichend Zeit, dass Gäste nicht "abgefrühstückt" werden.
Dass es Dominas gibt, die das Angebot der zusätzlichen Stunde eher sehr kurz gestalten, liegt nicht in der Hand der Studiobetreibenden.
Ich weiß aber, dass die meisten Kolleg*innen sehr um das Wohl ihrer Gäste bedacht sind. Denn nur so hat man selber auch ein gutes Gefühl, und nur so bekommt man Stammgäste.
Es darf aber nicht vergessen werden zu sagen, dass es auch Gäste gibt, die irgendwie immer ein Haar in der Suppe finden. Und interessanterweise haben genau diese Gäste ein Faible für die etwas "unkonventionellen" Damen, die es dann mit der Kundenpflege nicht so genau nehmen, denn du bist ja schließlich Sklave.
Und da wird es dann interessant, dann einerseits ist es vom "Sklaven" gewünscht, ausgenutzt, missbraucht und erniedigt zu werden, aber im nachherein wird dann schnöde Dienstleistung erwartet und sich beschwert.
Die Kolleg*innen, die eine "perfekte" Dienstleistung erbringen, werden oft genau von diesem Kundenkreis als langweilig oder weniger begehrenswert empfunden.
JOHANNA WEBER
Berührbare Dominanz
mit Intelligenz
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