Hallo BDSM-Freunde!
In verschiedenen Studios, die ich in den vergangenen Jahren besuchte, "arbeitete" jeweils auch eine Sklavin. Da ich mit den dominanten Studioinhaberinnen meist gut ins Gespräch kam, habe ich diese auch gefragt, wie eine solche Session mit einer Sub abläuft. Ich bin selbst ein Sub und habe die "Behandlung" einer Sklavin nur bei privaten SM-Parties miterlebt. Die übereinstimmende Anwort aller befragten Dominas war: Die Studio-Inhaberin bleibt während der ganzen Session mit dem Dom und der Sklavin anwesend und kontrolliert, daß die Tabus der Sklavin gewahrt werden und die Dinge nicht aus dem Ruder laufen. (Das Honorar des Gastes wird fifty/fifty zwischen Domina und Sklavin geteilt.)
In einem Kasseler Studio erlebte ich jedoch zweimal, daß die Domina ständig zwischen mir und dem Nachbarraum pendelte, wo ein Dom die Sklavin Nicole "leiden ließ". Kann man annehmen, daß die Sicherheit der Sklavin in einem solchen Fall gewährleistet ist? (Ganz abgesehen davon, daß ich mich um die Hälfte der Session-Zeit betrogen fühlte.)
Wie denkt Ihr darüber? Gruß Serf
So, 27.Aug 2006, 18:13
@Serf
ich glaube das Thema ist schon mal angerissen worden. Soweit ich mich erinnern kann kam von Lady McLaine ein Statement in der Art: Es gab bei ihr mal Probleme (ein Gast hat da deutlich die Grenzen überschritten) und bei ihr gibt es deshalb keine Sklavin mehr.
Es gibt aber auch Sklavinen, welche die Session steuern können. Das hatte ich mal als Haussklave mitbekommen.
ich glaube das Thema ist schon mal angerissen worden. Soweit ich mich erinnern kann kam von Lady McLaine ein Statement in der Art: Es gab bei ihr mal Probleme (ein Gast hat da deutlich die Grenzen überschritten) und bei ihr gibt es deshalb keine Sklavin mehr.
Es gibt aber auch Sklavinen, welche die Session steuern können. Das hatte ich mal als Haussklave mitbekommen.
Mi, 30.Aug 2006, 00:03
Hallo,
Ich kenne die Vereinbarungen zu dieser Session zwischen Dir und der Domina nicht, aber "um die Hälfte der Session-Zeit betrogen" kann ich nicht nachvollziehen.
Wenn ich mich im Studio mit einer Sklavin vergnüge, habe ich nichts gegen die Anwesenheit einer (aktiven oder passiven) Kollegin... im Gegenteil...
Dies gibt der Sklavin (hoffentlich) die Sicherheit, dass nicht gegen Ihre Tabus gehandelt wird und dann nach einigen Sessions die "Aufpasserin" überflüssig wird. Alles kann nur auf gegenseitiges, absolutes Vertrauen basieren, wie immer bei Dingen im Grenzbereich.
Dadurch kann die Sklavin eigentlich ziemlich konkret ausdrücken, welche Vorlieben Sie hat und damit das Treffen nicht zum Fiasko für beide wird.
Jetzt fehlt dann nur noch ein Dom, der diese Signale versteht....
Gruss
NippleTorture
Dass die Studio-Inhaberin oder eine Kollegin bei einer Session mit einem (noch) unbekanntem Dom dabei bleibt, ist doch völlig in Ordnung und wohl im Sinne von allen Beteiligten. Wenn im Laufe der Zeit (und damit steigender Anzahl der Sessions) sich vielleicht ein gutes, vertrauensvolles Verhältnis zwischen Dom und Sklavin entwickelt, ist dass dann nicht mehr unbedingt nötig.serf hat geschrieben:Die übereinstimmende Anwort aller befragten Dominas war: Die Studio-Inhaberin bleibt während der ganzen Session mit dem Dom und der Sklavin anwesend und kontrolliert, daß die Tabus der Sklavin gewahrt werden und die Dinge nicht aus dem Ruder laufen.
Ich denke, dass die Sicherheit der Sklavin schon gewährleistet war, da sich ja alles nach meiner Auffassung in einem Studio mit nebeneinanderliegenden Räumen abgspielt hat. Das sollte die Dame schon im Griff haben.serf hat geschrieben:In einem Kasseler Studio erlebte ich jedoch zweimal, daß die Domina ständig zwischen mir und dem Nachbarraum pendelte, wo ein Dom die Sklavin Nicole "leiden ließ". Kann man annehmen, daß die Sicherheit der Sklavin in einem solchen Fall gewährleistet ist? (Ganz abgesehen davon, daß ich mich um die Hälfte der Session-Zeit betrogen fühlte.)
Ich kenne die Vereinbarungen zu dieser Session zwischen Dir und der Domina nicht, aber "um die Hälfte der Session-Zeit betrogen" kann ich nicht nachvollziehen.
Wenn ich mich im Studio mit einer Sklavin vergnüge, habe ich nichts gegen die Anwesenheit einer (aktiven oder passiven) Kollegin... im Gegenteil...
Dies gibt der Sklavin (hoffentlich) die Sicherheit, dass nicht gegen Ihre Tabus gehandelt wird und dann nach einigen Sessions die "Aufpasserin" überflüssig wird. Alles kann nur auf gegenseitiges, absolutes Vertrauen basieren, wie immer bei Dingen im Grenzbereich.
Ist vielleicht bei den ersten Treffs gar nicht so verkehrt, wenn die Sklavin das steuern kann...frechdachs hat geschrieben:Es gibt aber auch Sklavinen, welche die Session steuern können. Das hatte ich mal als Haussklave mitbekommen.
Dadurch kann die Sklavin eigentlich ziemlich konkret ausdrücken, welche Vorlieben Sie hat und damit das Treffen nicht zum Fiasko für beide wird.
Jetzt fehlt dann nur noch ein Dom, der diese Signale versteht....
Das ist der falsche Ansatz, vielleicht hätte Lady McLaine da etwas mehr aufpassen müssen, aber das ist natürlich jetzt leicht gesagt, wir waren ja nicht dabei und kennen die damaligen Umstände nicht.Lady McLaine ein Statement in der Art: Es gab bei ihr mal Probleme (ein Gast hat da deutlich die Grenzen überschritten) und bei ihr gibt es deshalb keine Sklavin mehr.
Gruss
NippleTorture
Re: Sicherheit der Sklavin im Studio
Mi, 30.Aug 2006, 08:26Wieviele verschiedene Studios haben denn an deiner Umfrage teilgenommen?Serf hat geschrieben:Die übereinstimmende Anwort aller befragten Dominas war: Die Studio-Inhaberin bleibt während der ganzen Session mit dem Dom und der Sklavin anwesend und kontrolliert, daß die Tabus der Sklavin gewahrt werden und die Dinge nicht aus dem Ruder laufen. (Das Honorar des Gastes wird fifty/fifty zwischen Domina und Sklavin geteilt.)
In allen Studios, die ich kenne, ist der Gast auch mit einer Sklavin während der Session allein. Eine Passive, die nicht grundsätzlich auf sich selbst aufpassen kann, halte ich persönlich für ungeeignet für diesen Job. (Ausnahmen mögen die ersten paar eigenen Sessions einer neuen Mitarbeiterin sein, oder wenn ein neuer, noch unbekannter Gast auf Fesselung und Knebelung bis zur Kommunikationsunfähigkeit besteht. Ansonsten reicht eine Kollegin in Rufweite für den Fall, dass ein Gast tatsächlich durchdreht und ein Safeword ignoriert, was ich aber in meinen sechs Jahren als Profi erfreulicherweise noch nicht mitbekommen habe.)
Dass eine professionelle "Sklavin" in einer Session mit einem beliebigen zahlenden Gast sich emotional so weit fallen lässt, dass sie die Situation nicht mehr im Griff hat, ist eine nette Phantasie dominanter Studiobesucher, entspricht aber im allgemeinen nicht der Realität.
Re: Sicherheit der Sklavin im Studio
Mi, 30.Aug 2006, 09:10Dem stimme ich zu. Eine Person, die in ihrem Naturell die Neigung zu passiven Spielen hat, pflegt doch nicht per se Selbstaufgabe jedem daherkommenden Fremden gegenüber. Sie wird sehr wohl auf sich aufpassen und sicherstellen, dass ihr dies auch in jeder Situation verbal oder körperlich möglich sein wird.Undine hat geschrieben:Eine Passive, die nicht grundsätzlich auf sich selbst aufpassen kann, halte ich persönlich für ungeeignet für diesen Job.
Darüber hinaus ist es natürlich auch die Aufgabe des Studios, dem Gast klar zu machen, wer Herrin im Hause ist und wessen Regeln einzuhalten sind, eben dass das Studio deutlich vermittelt, dass es und seine Vertreterinnen die Kontrolle haben.
Marfa
klassische Domina http://www.la-marfa.com
Aus- und Fortbildungen und Coachings http://www.bdsm-akademie.com
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Fr, 01.Sep 2006, 13:25
Ich möchte mich Undine und Lady Marfa anschließen. Obwohl ich auch schon eine Sklavin erlebt habe, die sich, aus welchen Gründen auch immer, wie eine Privatfrau verhalten hat. Leider hatte dieses Verhalten einen ähnlichen Unfall wie er wohl von Lady McLaine schon einmal (mit)erlebt oder besser gesagt beschrieben wurde zur Folge.
Ich habe mit ihr in einem Studio in den Niederlanden zusammen gearbeitet und sie als selbstbewusste junge Frau kennen gelernt. Sie war kess und immer Herr der Lage (so schien es) mit einem extremen Hang zu Maso-Spielen. Da sie privat nicht den richtigen Meister zum Ausleben ihrer Phantasien fand, lebte sie SM im Studio aus. Sie fand es ungeheuer praktisch ihrem "Hobby" zu fröhnen und gleichzeitig Geld zu verdienen. Die ersten Sessions mit einem noch fremden Gast verliefen immer unter Aufsicht. Wenn sie Vertrauen gefasst hatte, ging sie auch alleine in die Session.
Was in dieser einen, verhängnisvollen Session mit Gast X nun wirklich passiert ist, wird wohl niemand erfahren. Es gibt immer zwei unterschiedliche Geschichten.
Fakt ist jedoch, dass ihr der Traum eines jedem dominanten Studiobesuchers, nämlich eine sich wirklich fallen lassende Sklavin, ins Krankenhaus verholfen hat. Es hat mich schockiert zu sehen, dass nicht nur eine Grenze überschritten wurde, sondern ein Mensch den anderen krankenhausreif "behandelt" hat. Und das in einer Umgebung, in der Lustgewinn, Vertrauen und Sicherheit ganz oben stehen sollten.
Natürlich sind es einzelne Fälle. In der Regel hat eine "professionelle" Sklavin sich und ihre Situation "im Griff". Doch man sieht, dass es halt doch erschreckende Gegenbeispiele gibt und diese, noch erschreckender, zu Szenen der Gewalt führen. Wie traurig ist das, wenn man bedenkt, dass hier erwachsene Menschen spielen. Es kommt ja auch niemand auf die Idee, dem Mann einen Bewacher an die Seite zu stellen, für den Fall, dass die Domse ausrastet.
Ich kann verstehen, wenn Studios den Standpunkt
-es wird keine Sklavin ohne Aufsicht behandelt-
vertreten. Doch ich bin trotzdem der Meinung, dass es auch anders gehen muß. Vielleicht die erste oder auch die ersten Sessions mit einem Fremden bis das nötige Vertrauen vorhanden ist. Aber ab einem gewissen Punkt, sollte es anders möglich sein. Deshalb gebe ich Undine völlig Recht, wenn sie sagt, dass eine passive Dame auf sich selbst aufpassen muß. Wer das nicht kann, sollte sich darauf beschränken die Leidenschaft SM privat auszuleben.
LG Mercedes
Ich habe mit ihr in einem Studio in den Niederlanden zusammen gearbeitet und sie als selbstbewusste junge Frau kennen gelernt. Sie war kess und immer Herr der Lage (so schien es) mit einem extremen Hang zu Maso-Spielen. Da sie privat nicht den richtigen Meister zum Ausleben ihrer Phantasien fand, lebte sie SM im Studio aus. Sie fand es ungeheuer praktisch ihrem "Hobby" zu fröhnen und gleichzeitig Geld zu verdienen. Die ersten Sessions mit einem noch fremden Gast verliefen immer unter Aufsicht. Wenn sie Vertrauen gefasst hatte, ging sie auch alleine in die Session.
Was in dieser einen, verhängnisvollen Session mit Gast X nun wirklich passiert ist, wird wohl niemand erfahren. Es gibt immer zwei unterschiedliche Geschichten.
Fakt ist jedoch, dass ihr der Traum eines jedem dominanten Studiobesuchers, nämlich eine sich wirklich fallen lassende Sklavin, ins Krankenhaus verholfen hat. Es hat mich schockiert zu sehen, dass nicht nur eine Grenze überschritten wurde, sondern ein Mensch den anderen krankenhausreif "behandelt" hat. Und das in einer Umgebung, in der Lustgewinn, Vertrauen und Sicherheit ganz oben stehen sollten.
Natürlich sind es einzelne Fälle. In der Regel hat eine "professionelle" Sklavin sich und ihre Situation "im Griff". Doch man sieht, dass es halt doch erschreckende Gegenbeispiele gibt und diese, noch erschreckender, zu Szenen der Gewalt führen. Wie traurig ist das, wenn man bedenkt, dass hier erwachsene Menschen spielen. Es kommt ja auch niemand auf die Idee, dem Mann einen Bewacher an die Seite zu stellen, für den Fall, dass die Domse ausrastet.
Ich kann verstehen, wenn Studios den Standpunkt
-es wird keine Sklavin ohne Aufsicht behandelt-
vertreten. Doch ich bin trotzdem der Meinung, dass es auch anders gehen muß. Vielleicht die erste oder auch die ersten Sessions mit einem Fremden bis das nötige Vertrauen vorhanden ist. Aber ab einem gewissen Punkt, sollte es anders möglich sein. Deshalb gebe ich Undine völlig Recht, wenn sie sagt, dass eine passive Dame auf sich selbst aufpassen muß. Wer das nicht kann, sollte sich darauf beschränken die Leidenschaft SM privat auszuleben.
LG Mercedes
Mo, 04.Sep 2006, 10:20
Mich würde die Anwesendheit einer Zuschauenden Person stören.
Aber ich bin ja eh auch devot
Aber ich denke das n soeinem Fall ggf. eine Überwachungskammera besser wäre.
Nebenbei weiss man ja nie was ein Gast auch mit einer Domina oder Bizarrlady anstellen kann.
Aber ich denke das sind eh ausnahmen oder gibt es wirklich viele Gäste die die Frau vergewaltigen würden. ( Vergewaltigung als Oberbegriff von unerwünschten)
Aber ich bin ja eh auch devot
Aber ich denke das n soeinem Fall ggf. eine Überwachungskammera besser wäre.
Nebenbei weiss man ja nie was ein Gast auch mit einer Domina oder Bizarrlady anstellen kann.
Aber ich denke das sind eh ausnahmen oder gibt es wirklich viele Gäste die die Frau vergewaltigen würden. ( Vergewaltigung als Oberbegriff von unerwünschten)



