Annabel Schöngott - gepflegte Perversion
Mommy Ultraviolence
Domina Filme & Chat
Telefonerziehung
Hier Ihre Werbung
Hier Ihre Werbung
Hier Ihre Werbung
Jungdomina Cynthia - erotisch & unberechenbar
Hier Ihre Werbung

S/M, doch nur in der Fantasie ?

Do, 09.Mär 2006, 23:56
Hallo Leute,

ich möchte nun heute etwas loswerden, was mich nun schon seit längeren bedrückt.
Ich verfolge die S/M szene nun schon seit fast 10 Jahren.
Und ich muss sagen das mich dieser bereich eigentlich sehr interresiert.
Nun ist mir bei mir aber etwas aufgefallne, wo ich nicht sagen kann "Jau, das wird so schon richtig sein", oder "Hmmm, da sollte man mal was gegen machen".
Und zwar folgendes. Wenn ich z.b. zuhause bin, im Internet rumsurfe, und mir dann die ganzen Dominasite anschaue, bekomme ich richtig Lust auf das ganze und würde am liebsten sofort zu einer Domina fahren. Dann kommt es schonmal vor das ich mir dann auch mal etwas "Entspannung" verschaffe. Wenn ich dann fertig bin, sind diese gedanken allerdings alle verflogen. Das gleiche ist, wenn ich mal eine Domina besucht habe, sobald ich meine "Entspannung" gehabt habe, frage ich mich fast jedesmal ob ich das richtige getan habe.

Nun bin ich mir nicht mehr sicher ob S/M das richige für mich ist, auch wenn es mich noch weiterhin interresiert und auch noch erregt.

Ist das nur bei mir so ???

Fr, 10.Mär 2006, 08:01
Hi HammerHead,

Du kannst froh sein, daß es sich bei Dir so verhält, weil es klar dafür
spricht, daß BDSM bei dir keine Sucht ist. Es ist einfach wie mit
normalem Hunger, der auch durch Essen zur Ruhe kommt. Nach dem
Essen phantasiert ein gesunder Mensch nicht von Speisen, wozu auch ?
Also: mal findet BDSM im Kopf statt, mal in der Realität.
Was gerade dran ist.

Gruß

Irredentia

Fr, 10.Mär 2006, 13:21
Danke Irredentia für deinen Kommentar.

Ich dachte schon das wäre etwas, mit dem ich mich länger auseinander setzten müßte.
Aber wie machen das den die anderen alle, besonders diejenigen die das ganze Professionel betreiben.

Re: S/M, doch nur in der Fantasie ?

Fr, 10.Mär 2006, 23:03
HammerHead hat geschrieben:Ist das nur bei mir so ???
Nein, bei mir ist es auch so. Kann deinen Eingangsbeitrag in diesem Thread bestätigen... :-D

Blöd ist es nur, wenn die reale Erfahrung einer professionellen Dienstleistung ein Schuss nach hinten war und man sich nicht mehr fragen muss ob man das Richtige getan hat, sondern definitiv weiß, dass es das Falsche war. duz

Sa, 11.Mär 2006, 08:06
Hallo HammerHead

Nein, du bist sicher nicht der Einzige, bei dem es bei SM nur um den reinen Sexgenuß geht. Aber manche sind halt öfter erregt, gelle? *grins*

Da du fragst, wie es bei den Professionellen ist, auch ich habe direkt NACH dem Orgasmus auch erst mal keine Lust auf SM, allerdings ändert sich das schnell wieder, bei den richtigen Reizen *lächel*

Seit ich allerdings mein komplettes Studiosein geändert habe, ist es eher noch heftiger geworden, mit der Lust.

Durch die Vorbereitung und das Konzentrieren auf die jeweilige Session, sind diese intensiver, etwas Besonderes geworden. Damit bin ich auch hinterher erschöpfter und brauch dann erstmal wieder länger um die Lust auf SM wieder aufzubauen. Allerdings bich ich halt IMMER Masochistin, ich muß nicht erst erregt werden, sondern ES erregt mich. Ein kleiner aber feiner Unterschied, wenn das Sinn macht. :)

liebe Grüße
Iris

Re: S/M, doch nur in der Fantasie ?

So, 12.Mär 2006, 14:15
HammerHead hat geschrieben:Wenn ich z.b. zuhause bin, im Internet rumsurfe, und mir dann die ganzen Dominasite anschaue, bekomme ich richtig Lust auf das ganze und würde am liebsten sofort zu einer Domina fahren. Dann kommt es schonmal vor das ich mir dann auch mal etwas "Entspannung" verschaffe. Wenn ich dann fertig bin, sind diese gedanken allerdings alle verflogen. Das gleiche ist, wenn ich mal eine Domina besucht habe, sobald ich meine "Entspannung" gehabt habe, frage ich mich fast jedesmal ob ich das richtige getan habe.
Hallo,

mir ist das selbe passiert. Ich mag sehr alles was mit strap on zu tun hat und besuche oft solche seiten und beriedige mich selbst von hinten. Aber seit neulich frage ich mich nicht mehr, ob es richtig war oder nicht. Es fühlt einfach gut an, das gemacht zu haben.

Leider konnte ich zu einem Besuch bei einer Domina noch nicht kommen, von daher kann ich darüber nichts sagen. Außer dass ich Student bin und nicht so viel Geld habe, spielt die Geschmacksache eine Rolle. Ich stehe zwar auf Dominas und strap ons aber nicht auf Gewalt und Erndiedrigung. Das macht mich nicht an. Ich habe bis jetzt wenige Dominas "gesehen", die so offen zu sein scheinen. Halt, bei denen das Spektrum von soft zur hart breit ist. Zu dem, kann ich nicht irgend eine Domina besuchen, ich bin scheinbar noch zu wählerisch. Eine, die ich gerne besuchen würde, Lady Nala, ist leider viel zu weit von meinem Wohnort.

Gruß

n1n

So, 12.Mär 2006, 15:53
Da kann ich meinem Vorredner nur zustimmen...Gerade als Student ist es nicht leicht die richtige Dame für sich zu finden...Auf der einen Seite des Geldes wegen, auf der anderen Seite von den Neigungen die richtige, eine die einen auch als Einsteiger richtig einführen kann. Außerdem hat man glaub ich als noch etwas jüngerer mann doch auch noch gewisse Ansprüche ans Äußere....Und da einen Mittelweg zu finden oder eine Entscheidung zu treffen, ist echt nicht leicht

Fr, 17.Mär 2006, 22:50
hallo hammerhead

also mir geht das auch so. erst lese ich eine story oder schaue fotos und dann mache ich es mir selber und dann ist für eine weile ruhe. allerdings nicht für lange ;) das finde ich aber normal weil nach dem essen hat man keine lust ein neues kochrezept zu lesen ;)

gruß lustknabe

So, 19.Mär 2006, 00:51
Ich schließe mich den vorangegangen Aussagen an.

Nach der Selbstbefriedigung ist erst mal eine Weile Ruhe, jedoch von unterschiedlicher Dauer, je nach den auf mich einströmenden Reizen.

Da können nur wenige Stunden sein, manchmal aber auch Tage.

Was die Frage angeht, das Richtige getan zu haben, wenn man bei einer Domina war hat ja zwei Gesichtspunkte:
1. Das Ausleben des Triebes an sich
2. Das Zahlen für eine sexuelle Dienstleistung

Welcher Punkt lässt dich dabei mehr an der Richtigkeit deines Tuns zweifeln?

Bei mir war es eigentlich meist nur der Faktor Geld, weil ich sehr oft meinem Trieb nachging und somit sehr viel Geld deswegen ausgab.

Das eigetnliche Tun machte mir nur selten Kopfzerbrechen, nur eben die Frage: War es das "Wert", in monitärer Hinsicht.
Die stellte ich mir natürlich gerade dann, wenn eine Session nicht das gehalten hatte, was die Lady oder ich mir vorher versprach.

Und vielleicht kannst du bei dir einmal dein Verhalten bzw. dein Verlangen revue passieren lassen, um festzustellen ob es sich in Hinsicht real ausleben wollen gesteigert hat?

Sollte das so sein, so scheint es für dich das Richtige zu sein.

Sa, 01.Apr 2006, 22:12
sausauger hat geschrieben:Ich schließe mich den vorangegangen Aussagen an
Hallo "Sausi"

unglaublich, aber ich bin mal anderer Meinung aus Du.

Kommt, weil:

Ich gerade dabei bin, D/s für mich selbst neu zu definieren, weg vom Trieb, hin zum echten Dienen und Zurverfügungstellen. Ich hatte da heute (Sa. 1.April) ein Schlüsselerlebnis. Nix fürs Forum, aber für mich 1 guten Whisky wert (womit wir beim nächsten brennenden Thema wären).

Aber Sch(m)erz beiseite; Triebbefriedigung ist für mich tatsächlich relativ passé, ich bin dabei zu lernen, echt für andere zu leiden, auch neue Abenteuer zu bestehen, Im Sinne neuer ungewohnter Praktiken, und erregender Kontextsituationen. Das kennst Du auch :-)

Insoweit spielt sich BDSM bei mir zur Zeit tatsächlich auf einer grenzrealen Ebene ab, wie ich es nie zuvor vermutet hätte (dabei bin ich ja eigentlich noch so ein wenig am Scannen und Finden... aber das Leben ist manchmal eben spannender & schneller als die Phantasie...)

Mein B-D/s-M speilt sich ipso facto nie & nimmer nur in der Fantasie ab, sondern real, und ich hoffe für jeden und wünsche es jedem, bei dem das so ist, dass er/sie den richtigen Brückenschlag in seinem (oder ihrem) einen einzigen(!) Leben findet.

Sofarsowell... PipiPüppi
"Es ist wichtig, für seine Träume ein paar Kämpfe durchzustehen - nicht als Opfer, sondern als Abenteurer."

(Paulo Coelho)

So, 02.Apr 2006, 00:27
@PippiPüppi:

Nun muß ich doch mal hinterfragen, ob du sausaugers Aussage so verstanden hast wie er sie meinte?
Er schrieb,...es war...

Ich denke schon, das er D/S so wie ich es verstehe, genießt.
Unsere Konstellation wäre sonst auf beiden Seiten nicht erfüllend bzw. nicht möglich, wäre eine Farce:-)

Ich wünsche dir somit alles erdenklich gute mit auf diesem neuen Weg,

liebe Grüße und gute Nacht,

Roxana

So, 02.Apr 2006, 03:16
@Hammerhead: meiner Meinung nach bisher der niveauvollste Artikel und Thread im ganzen Forum!!!

@Irridentia: sehr weise Antwort! (ohne die anderen Antworten schmälern zu wollen)

Mo, 03.Apr 2006, 01:37
irredentia hat geschrieben:Hi HammerHead,
Du kannst froh sein, daß es sich bei Dir so verhält, weil es klar dafür
spricht, daß BDSM bei dir keine Sucht ist.
@Irredentia:
Mich interessiert, wie sich aus Deiner Sicht hier eine Sucht darstellen kann: beispielsweise dann, wenn jemand nach einer Session möglichst schnell in die nächste will oder die auch negativen Bedenken, ob dies denn sein musste, einfach nicht hat oder verdrängt?
Die Uhr
Antworten

Zurück zu „Offtopic Dominaforum“