Hallo,
meist buchen mich einzelne Männer, seltener einzelne Frauen, gelegentlich Paare.
Allerdings ist mir aufgefallen, daß offenbar dann, wenn sich ein heterosexuelles Paar anmeldet, überraschend oft die Dame auch eine "Profi im Dienst" ist und nicht die private Partnerin des Herrn.
Da ist ja grundsätzlich auch nichts dagegen einzuwenden.
Es wundert mich aber, wieso das im Vorfeld nicht kommuniziert wird. Da klingt es immer so, als käme ein Mann mit seiner Gattin oder Geliebten und irgendwann vor Ort signalisiert mir dann entweder die Dame selbst, daß sie gerade "auch arbeitet" oder der Herr, daß er "die Dame ja auch bezahlen" muss.
Ich finde es dann immer schade, daß ich die Info nicht vorher hatte, denn mit einer Kollegin könnte ich ja die Bespielung des wahren Kunden gemeinsam viel besser planen/optimieren, während ich ja ansonsten beide Personen als Kunden und Kundin gleichermaßen in den Focus meiner Aufmerksamkeit nehme. Und auch entsprechend anders vorbereite, z.B. mehr Frauen-Toys bereitlege als bei einer Session, die sich vor allem um "ihn" drehen soll.
Haben die Damen Angst, sich im Vorfeld als Sexworker zu outen, damit sie nicht der "Betriebsspionage" bezichtigt werden können? Oder belügen die Herren sich gerne selbst und wollen gar nicht wahrhaben, daß sie nicht als "privates Paar" kommen, sondern eben als Single zwei Damen buchen? Oder erwähnen sie es deswegen im Vorfeld nicht, weil sie es schlichtweg nicht erwähnenswert finden - sich z.B. nicht darüber bewußt sind, wie es die Planung verändern könnte? (Eine Professionelle kann ich viel mehr als "Assistentin" einsetzen, z.B. bei Technik-Spielzeug wie Seriouskit oder Bondagebock macht das u.U. sogar die sonst obligatorische Plauderzeit überflüssig.) Oder gehen sie irrtümlich davon aus, daß der weibliche Part eines dominabesuchenden Paares sowieso immer eine Profi sei und ich das deshalb auch unkommentiert so erwarten würde?
Ich bin neugierig, von welchen Erfahrungen ihr selbst ggf. berichten könnt.... VG, Sara
Re: Private und nicht-private Paare
Sa, 24.Sep 2016, 15:52Üblicherweise sind beide Teile der privaten Paare, die mich besuchen kommen tatsächlich auch privat.
Neulich hattte ich aber ein Novum, ein Trio mit 2 Frauen hat mich besucht, da war tatsächlich eine Kollegin dabei, aber das waren ihre privaten Spielpartner. Sorum get das also auch ;)
Neulich hattte ich aber ein Novum, ein Trio mit 2 Frauen hat mich besucht, da war tatsächlich eine Kollegin dabei, aber das waren ihre privaten Spielpartner. Sorum get das also auch ;)
Re: Private und nicht-private Paare
Sa, 24.Sep 2016, 18:58Daß es so herum auch geht, ist mir klar. Habe auch mal mit einem privaten Playpartner zusammen eine professionelle Windelmutti gebucht, und mit einem privaten Sexpartner zusammen eine professionelle Hure.... (und auch allein schon diverse Erotik-Dienstleistungen in Anspruch genommen - wobei ich es AUCH kenne, daß manche Sexworkerin es gar nicht so toll findet, wenn andere Sexworkerinnen -egal ob solo oder in Begleitung- als private Kundschaft bei ihnen auftaucht....)
Ich finde alle diese Konstellationen absolut okay. Ich bin eben nur verwundert, wenn es im Vorfeld keine Transparenz gibt.... und frage mich, warum....
Ich finde alle diese Konstellationen absolut okay. Ich bin eben nur verwundert, wenn es im Vorfeld keine Transparenz gibt.... und frage mich, warum....
Re: Private und nicht-private Paare
Sa, 24.Sep 2016, 20:28Hallo, deine Info hilft mir weiter. Tatsächlich fand ich vor allem die Bezeichnung ("meine" Lady) spannend, zum einen, weil eine meiner eigenen Kundinnen mich als "mylady" bezeichnet, Bericht) und zum anderen, weil ich "meine Schamanin" selbst als "meine Schamanin" bezeichne, aber niemals eine gebuchte Domina als "meine Domina" oder gar "meine Partnerin" bezeichnen würde. ("Meine Domina" würde ich ggf. sagen, wenn ich tatsächlich eine Stamm-Prodomme hätte....darüber hab ich noch nicht nachgedacht....)
Das erhellt mir, daß es dem/der Sprecher/in wohlmöglich so klar ist, in welchem Verhältnis er/sie "natürlich" zu einer Domina / einer Schamanin steht (ich bin noch immer überrascht davon, daß ich die Besuche bei ihr trotz meiner Vorurteile so gut finde, daß ich sie weiterhin bei fast jedem Berlintrip kostenpflichtig aufsuche - kennengelernt hab ich sie allerdings in der privaten Szene und hätte mich sonst niemals freiwillig in die Hände von "sowas Esoterischem" begeben.... ) bzw. zu dieser speziellen Person (und auch, daß er/sie keine weitere suchen wird) und deswegen tatsächlich dann keinerlei Anlaß sieht, den kommerziellen Charakter der Beziehung explizit beim Gespräch mit Dritten herauszustellen (ich sag tatsächlich auch nicht: meine bezahlte Schamanin, wenn ich von ihr rede - obwohl ich nichts dagegen habe, daß mein/e Gesprächspartner/in/nen von der Entgeltlichkeit wissen....und sogar davon ausgehen, daß sie das entweder tun oder sowieso verwundert nachfragen, warum um-Himmels-willen ich eine Schamanin "habe").
Aber auch die anderen Aspekte machen eventuell Sinn. Wobei ich ziemlich sicher bin, daß ich den Wunsch nach einer gemeinsamen Erfahrung auch dann erfüllen könnte, wenn das Paar mich im Vorfeld einweihen würde und eben klar dabei kommuniziert, was es sich von der Begegnung konkret erhofft.
Ich fände es seltsam, wenn einer meiner Stammkunden, die mich vielleicht zurecht als "ihre Domina" bezeichnen, mich als "meine Partnerin" vorstellen würde. Aber da ich privat überwiegend lesbisch bin, finde ich es sowieso seltsam, wenn irgendein Mann mich als "meine Partnerin" bezeichnet, und habe dann immer das Bedürfnis, die Verhältnisse näher zu erläutern.
Einmal wollte ich einen AB-Kunden zu einem Windeltreffen begleiten und wir haben uns dort angemeldet, ich unter Angabe meiner Webseite im entsprechenden Feld des zugehörigen Windelforums. Das war dann in der Tat ein Problem, weil die dort keine Prodommes mit ihren Kunden zulassen wollten. Vermutlich hätten wir teilnehmen können, wenn wir uns als privates Paar angemeldet hätten - allerdings besuche ich das Event zwischenzeitlich wirklich als Privatperson und stelle schon fest, daß ich mich dabei dann auch anders verhalte (insbesondere dann selbst Baby bin) als ich es im Rahmen einer Buchung (als Mami, aber auch als Escortlady außerhalb der eigentlichen Sessionzeiten) getan hätte.... das hätte vermutlich auch irgendwann zum Crash geführt, wenn ich da nicht mit "offenen Karten" hätte spielen dürfen....
Herzliche Grüße, Sara
Das erhellt mir, daß es dem/der Sprecher/in wohlmöglich so klar ist, in welchem Verhältnis er/sie "natürlich" zu einer Domina / einer Schamanin steht (ich bin noch immer überrascht davon, daß ich die Besuche bei ihr trotz meiner Vorurteile so gut finde, daß ich sie weiterhin bei fast jedem Berlintrip kostenpflichtig aufsuche - kennengelernt hab ich sie allerdings in der privaten Szene und hätte mich sonst niemals freiwillig in die Hände von "sowas Esoterischem" begeben.... ) bzw. zu dieser speziellen Person (und auch, daß er/sie keine weitere suchen wird) und deswegen tatsächlich dann keinerlei Anlaß sieht, den kommerziellen Charakter der Beziehung explizit beim Gespräch mit Dritten herauszustellen (ich sag tatsächlich auch nicht: meine bezahlte Schamanin, wenn ich von ihr rede - obwohl ich nichts dagegen habe, daß mein/e Gesprächspartner/in/nen von der Entgeltlichkeit wissen....und sogar davon ausgehen, daß sie das entweder tun oder sowieso verwundert nachfragen, warum um-Himmels-willen ich eine Schamanin "habe").
Aber auch die anderen Aspekte machen eventuell Sinn. Wobei ich ziemlich sicher bin, daß ich den Wunsch nach einer gemeinsamen Erfahrung auch dann erfüllen könnte, wenn das Paar mich im Vorfeld einweihen würde und eben klar dabei kommuniziert, was es sich von der Begegnung konkret erhofft.
Ich fände es seltsam, wenn einer meiner Stammkunden, die mich vielleicht zurecht als "ihre Domina" bezeichnen, mich als "meine Partnerin" vorstellen würde. Aber da ich privat überwiegend lesbisch bin, finde ich es sowieso seltsam, wenn irgendein Mann mich als "meine Partnerin" bezeichnet, und habe dann immer das Bedürfnis, die Verhältnisse näher zu erläutern.
Einmal wollte ich einen AB-Kunden zu einem Windeltreffen begleiten und wir haben uns dort angemeldet, ich unter Angabe meiner Webseite im entsprechenden Feld des zugehörigen Windelforums. Das war dann in der Tat ein Problem, weil die dort keine Prodommes mit ihren Kunden zulassen wollten. Vermutlich hätten wir teilnehmen können, wenn wir uns als privates Paar angemeldet hätten - allerdings besuche ich das Event zwischenzeitlich wirklich als Privatperson und stelle schon fest, daß ich mich dabei dann auch anders verhalte (insbesondere dann selbst Baby bin) als ich es im Rahmen einer Buchung (als Mami, aber auch als Escortlady außerhalb der eigentlichen Sessionzeiten) getan hätte.... das hätte vermutlich auch irgendwann zum Crash geführt, wenn ich da nicht mit "offenen Karten" hätte spielen dürfen....
Herzliche Grüße, Sara
Re: Private und nicht-private Paare
So, 25.Sep 2016, 07:41Ganz schön kompliziert gedacht alles.
Wäre ich Betreiberin eines Mietstudios und eine Profi-Domse gibt sich und ihren Kunden als Privatpaar aus, wäre ich mehr als angefressen. Auch weil sie für die Nutzung der Räumlichkeiten Miete entrichten sollte/könnte - berechnet die eigentliche (getäuschte?) Mieterin (also offiziell eingemietete Dame, nicht Betreiberin) jetzt einen Pärchenzuschlag xy ist das auch noch eine nicht abgesprochene Untervermietung (oder doch abgesprochen?). Bestenfalls hat man die eingeschlichene "Untermieterin" zuvor bereits als Mieterin abgewiesen - da sehe ich sooooo eine Stresslawine anrollen...
Klar fängt man sich auch mal ein "Nein" ein, trotzdem würde ich immer die Studioleitung im Vorfeld anfragen ob so ein "Besuch" möglich ist. Ist nur fair. Und wie man oben auch gut rauslesen kann sind Betreiberinnen wie Velvet Steel und Sara ja durchaus aufgeschlossen - kein Grund zum Lügen zu erkennen ;)
Da ist imho die vermeintliche "Mietersparnis" die Hauptmotivation.
Wäre ich Betreiberin eines Mietstudios und eine Profi-Domse gibt sich und ihren Kunden als Privatpaar aus, wäre ich mehr als angefressen. Auch weil sie für die Nutzung der Räumlichkeiten Miete entrichten sollte/könnte - berechnet die eigentliche (getäuschte?) Mieterin (also offiziell eingemietete Dame, nicht Betreiberin) jetzt einen Pärchenzuschlag xy ist das auch noch eine nicht abgesprochene Untervermietung (oder doch abgesprochen?). Bestenfalls hat man die eingeschlichene "Untermieterin" zuvor bereits als Mieterin abgewiesen - da sehe ich sooooo eine Stresslawine anrollen...
Klar fängt man sich auch mal ein "Nein" ein, trotzdem würde ich immer die Studioleitung im Vorfeld anfragen ob so ein "Besuch" möglich ist. Ist nur fair. Und wie man oben auch gut rauslesen kann sind Betreiberinnen wie Velvet Steel und Sara ja durchaus aufgeschlossen - kein Grund zum Lügen zu erkennen ;)
Da ist imho die vermeintliche "Mietersparnis" die Hauptmotivation.
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