Interessant ist, dass einige zu wissen glauben, was ich glaube. Ehrlich gesagt habe ich keinen Wettbewerb (wer hat recht?, wer ist besser?) erwartet, sondern eine mehr inhaltlich orientierte Diskussion. Dann hätte ich auch beim nächsten Mal, wenn ich wieder in diese Diskussion involviert werden sollte, Argumente beisteuern können.
War mein Beginn zu provokativ? Wäre besser gewesen mit "Hey Leute, ich bin schon öfter in Diskussionen geraten, wo die Frage aufkam, ob Dominas Prosituierte wären. Was meint ihr dazu?" zu starten?
Jedenfalls stehen in diesem Thread derzeit nur persönliche Statements á la "Ist doch völlig unwichtig und überflüssig darüber zu sprechen ... aber ich mache mal ein Crossposting, weil das ja ein Thema ist" oder "Natürlich ist es so wie ich es sage. Wer anderer Meinung ist, hat bei mir schon verspielt, so seltsam finde ich das." oder "Der Gan-Chan, der alte Spinner, weiss doch gar nicht wovon er redet."
Ein ungewohnter, aber doch phasenweise amüsanter Kommunikationsstil, muss ich sagen. Ist vielleicht auch eine nette Idee, wenn ich mir vielleicht beim nächsten Kongress ein Schild mit der Aufschrift "Prüde & Sexualitäts-Tabu" bastle? Naja, besser doch nicht, da dies nicht witzig wäre.
Lange Rede, kurzer Sinn, bin ich dennoch zu einem Ergebnis gekommen. Dazu haben mich zwar nicht die persönlichen und gleichlautenden Statements hier inspiriert, aber da ich diese Diskussion hier schon begonnen habe, möchte ich sie auch mit meiner bescheidenen Erkenntnis beenden. Ich meine nun auch, dass Dominas unter dem Oberbegriff Prostituierte passen, so sich sich als solche sehen. Nun könnte man über den Begriff "Domina" noch streiten, aber ich nehme ihn mal so, wie er allgemein bekannt ist.
Warum sehe ich das nun so? Dominas, Prostituierte, Ärztinnen, AnwältInnen und viele andere Berufe (um hier niemand zu diskriminieren) bieten Dienstleistungen an. Priorität hat dabei, dass der Kunde zufriedengestellt wird. Wenn der Job zusätzlich Spass macht und eigene Phantasien damit erfüllt werden, umso besser!
Dann gibt es aber auch einen anderen Bereich im Leben der meisten Menschen: Liebe ist die Fähigkeit, Ähnliches an Unähnlichem wahrzunehmen.
