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Lady C. Winter

Mi, 21.Mai 2008, 00:18
Seid gegrüsst!

Für mich persönlich ist das mehr als man es mit Angebot und Nachfrage (nach zusätzlichen Services) beschreiben könnte. Wenn eine ehrenwerte Lady Ihre begehrten Dienste wie hier beschrieben immer wieder erweitert und dies auch entsprechend ankündigt (Website), dann verliert sie in meinen Augen an Dominanz. Auf jeden Fall erscheint mir dominanter, wenn eine Lady z. B. die genannten Leckdienste nicht offeriert, aber doch nach Lust und Laune vom Sklaven abverlangen kann.

Ehrlich gesagt gehe ich auch nicht zu einer Domina um Dienstleistungen im Sinne sexueller Befriedigung für mich zu kaufen, sondern um IHR Dienstleistungen zu erbringen. Wenn ich Glück habe, decken sich auch einige Spiele mit meiner Phantasie.
Haltet mich für naiv oder dumm, aber es ist eben, wie es ist.
Respectfully,
gan-chan

Mi, 21.Mai 2008, 01:06
auf Wunsch können Ladys scheinbar auf der Stelle transformieren.)
Oder wollen...
und das nicht nach Forderung seitens des Gastes.
Es spielt keine Rolle, weitaus mehr Faktoren greifen da sicher ein.

Fakt ist natürlich, das heutzutage der Traum vom eigenen Studio heutzutage ein Traum bleibt, wenn man sich selbst treu bleiben will und
dieses nur durch die persönlichen, eigenen Einnahmen finanzieren wollte.

Durch den eigenen Anspruch bleiben die finanziellen Möglichkeiten in einem Rahmen, der nach allen Abzügen (und das sind eine Menge) zu manchen Zeiten nicht mal zum überleben reichen würde und ja dieser Anspruch zehrt auch an den eigenen Energien.
Ich bin nach einem Abend im Studio (zwei Sessions) am nächsten Tag oft noch ko, physisch als auch psychisch, aber angenehm ausgepowert.

Mittlerweile kann ich aber auch eine gewisse Wut verstehen, denn erlebte ich selbst einige Damen die sich als aktiv und dominant nach außen geben aber mit sich verhandeln lassen und plötzlich geht "alles" und mit
"alles" meine ich alles.
Nur dieses "ppssst" macht mich rasend, es soll ja nicht nach außen dringen, man will sich ja alle Möglichkeiten und jeden Cent offen halten.
Die Verlogenheit kotzt mich an.
Ich mache keinen Hehl daraus, das ich durchaus oft meine eigene Lust auslebe (zumal das nicht zu überhören ist, wenn..., und ich mir sicher nicht in die Hand beiße*g) und das ich diese nicht aufsetze um einen Gast zu binden, nun da würde mir der biologische Tatsachenbeweis bereits ganz klar einen Streich spielen.
Das ist nicht zu verurteilen, es wird mit offenen Karten gespielt.
Allerdings ist das sicher oft nicht der Fall, wird vertuscht um "Gäste" zu binden.
Bei mir weiß jeder Gast worauf er sich einläßt und das er sich nie auf gewisse Dinge fixieren darf und kann und das jede Session unabhängig davon ist.
Ich nehme mir was ich will, gehöre nicht zu der unberührbaren Sparte aber auch nicht zu der "verbindlich" berührbaren.

Wenn allerdings "vertuscht" wird, um "Gäste" zu binden, das k... mich an und in solchen Fällen (wenn in unmittelbarer Umgebung) werde ich zur Wildsau.
Da wird bei dem einen die Maso-*Wortzensur*, beim nächsten die devote Sklavin und beim dritten die strenge Erzieherin aufgesetzt und beim vierten alles an Sauereien aufgefahren was im Repertoire möglich, aber als "Domina" oder auch rein "aktive" Bizarrlady nach außen getönt. Die geldgeile Dame ist stolz auf ihren enormen Verdienst, auf die Statistik am Ende des Tages, die eindeutig zeigt wie "gut" sie doch ist duz

Solche Kolleginnen dürfen sich nicht wundern, das sie im Studio von den anderen ausgegrenzt werden.

Die Dominanz macht in meinen Augen immer noch die Domina aus.

Ich ertappe mich mittlerweile auch oft mit dem Gedanken, ja auch melancholisch, an den ehrenhaften Ausstand, bis er sich irgendwann manifestiert und dann denke ich, na komm, noch ein, zwei, vielleicht drei Jahre machst du noch.

Ganz einfach weil der anspruchsvolle SM auch sehr, sehr erschöpfend ist und in den letzten Monaten spüre ich dies von Tag zu Tag mehr.
Das zehrt...


Roxana

Mi, 21.Mai 2008, 01:10
@gan-chan:
Ehrlich gesagt gehe ich auch nicht zu einer Domina um Dienstleistungen im Sinne sexueller Befriedigung für mich zu kaufen, sondern um IHR Dienstleistungen zu erbringen. Wenn ich Glück habe, decken sich auch einige Spiele mit meiner Phantasie.
Haltet mich für naiv oder dumm, aber es ist eben, wie es ist.

Ganz und gar nicht (naiv oder dumm).
Eher für viele Damen ein sehr willkommenes Spielobjekt.
Und davon gibt es wenigstens auch noch einige (wenn leider auch in der absoluten Minderheit).

Erfreut,
Roxana

Mi, 21.Mai 2008, 02:45
Ave Lady Roxana Sallés!

Vielen Dank für die nette Antwort. :-D

Sie, Mistress Roxana, repräsentieren die Frau wie ich sie verehre und liebe. An erster Stelle steht Ihr eigener Wille, Ihre Lust, Ihre Laune, Ihr Wunsch und Ihre Phantasie.

Ecce Domina!

Ein gewisses Mitgefühl für Dominas, die sich aus finanziellen Gründen mal gezwungen sehen ihre Services zu erweitern, habe ich allerdings auch. Die Kunden rekrutieren sich dann möglicherweise auch aus einer anderen Zielgruppe.
Wenn sich auch insgesamt einiges verändert, bleibt mir die Hoffnung, dass wir alle noch lange das Vergnügen haben werden, Ladies wie Madame Zarah, Mistress Roxana ... zu kennen!
Respectfully,
gan-chan

Mi, 21.Mai 2008, 07:18
Hi Zarah!
Leider hatte sogar ich nochmal einen Traum:
Von einem hellen, lichtdurchfluteten Klinikzimmer, abgelegen und ruhig, ohne Kundenklingeln und Telefongeräusche. Für ruhige, intensive und ungestörte Behandlungen. Dachte ich.
Und ahnte nicht, dass sich im Laufe der letzten Jahre die Wünsche der Gäste so verändert hatten, dass die Ausführung derselben (um damit die nötigen Einnahmen zu erzielen)
nicht mehr mit meinem Gewissen und meiner Bereitschaft gegen geltendes Recht zu verstoßen, übereinstimmten.
Und so wird auch dieser Traum begraben, die Investition abgeschrieben und die Klinik geschlossen.
Was bleibt, ist eine weitere Erfahrung und eine leichte Melancholie:
Das, womit wir noch vor ein paar Jahren unsere Gäste glücklich gemacht haben, ist heute langweilig und ein alter Hut.
Wer heute nicht nach dem Motto: "...höher... weiter... schneller", agiert, bleibt auf der Strecke.
Liebe Grüße nach Hamburg von
Lady MacLaine

Mi, 21.Mai 2008, 10:31
Liebe Zarah,
vielen Dank für dein wundervolles Posting.
Ja- so wie du es schreibst so ist es wohl. Übrig bleibt der „Geist der Unberührbarkeit“. Doch- nicht für alle *zwinker *

Ich denke so gern an das Traumdomizil und oft sehen meine Augen die Räume die so liebevoll eingerichtet waren, die alle Möglichkeiten beinhalteten – die meine Träume von Dominanz auf so perfekte Weise von dir umgesetzt hatten. Ich könnte sofort blind nach den Dingen greifen die für mein Spiel fest an ihrem Platz hängen – ich sehe jede Klammer – jede Peitsche- jeden Knebel an seinem Platz. Ich kann die Kerzen sehen, die Farben, die Vorhänge, ich erinnere mich lächelnd an die Dinge die wir dort erlebt haben.

Ich erinnere mich auch an das Ängstliche beginnen von mir bei dir. Ich wollte damals nie wieder in einem Studio arbeiten! Das schnelle drauf und drüber – das zählen des Geldes am Abend als einzigen „wahrhaften“ Erfolg- der schale Geschmack weil Frau Dinge anbot die sie nicht wollte, all das hatte ich hinter mir gelassen bevor ich in dein Studio kam. Ich tingelte mal hier und dar- war frei und hatte keine Verpflichtungen. Keiner meiner damaligen Mitspieler hat den Umzug ins Studio überdauert. Sie gingen, andere kamen. Viele blieben nur kurz, einige sehr lange. Und ganz wenige bis heute. Oh wenn ich gewollt hätte, wenn ich meine Beine geöffnet hätte und jeden der wollte da rein gelassen hätte...dann wäre ich sicher heute noch eine sehr erfolgreiche Domina. Nur wäre ich noch ich gewesen? Ganz sicher nicht.
Wie du schreibst, es gibt nichts Intimeres – auch für mich.

Bis Heute habe ich meinen geschützten Platz in deinem Studio, darf weiter bestehen wie ich bin, ohne mich den Wünschen von Gästen beugen zu müssen die mir zutiefst wiedersprechen. Ohne mich ängstlich zu fragen, ob du mich verurteilst, weil ich die vielen Angebote ausschlage die gerne mal eben „vorne an“ …na du weißt schon .

Dafür habe ich auch nicht mehr so viele Mitspieler *grins * aber die paar die geblieben sind, die wegen meiner Unberührbarkeit und meiner fehlenden Modellmaße bei mir sind, die ihr Gefühl von Dominanz bei mir bestätigt sehen, sie und ich haben einen wundervollen Platz in deinem kleineren aber sehr feinen Studio.

Wir fühlen uns wohl bei dir!

Und ja- ich bin nur noch ein seltener Gast, die Zeiten haben sich wahrlich geändert. Der Absprung den ich vor einigen Jahren gemacht habe, mich nur noch ein paar wenigen Gästen zur Verfügung zu stellen, war eine goldrichtige Entscheidung. War doch abzusehen, dass ich nur noch für besondere Liebhaber die richtige Dominawahl bin.
Und bis heute wähle ich behutsam aus, wer bei mir wirklich noch einen Termin bekommt. Zum Schutz für mich, zum Schutz meiner Gäste.

Und noch ein Phänomen ist dabei aufgetreten:“ Sowohl Gast als auch ich müssen uns gegenseitig überzeugen die richtige Wahl füreinander zu sein. „ Das ist ein gutes Gefühl. Für beide Seiten.

Liebe Zarah, Ich darf mir bei dir treu bleiben. Dafür danke ich dir von Herzen! Ich danke dir für die Traumzeiten und für die Freundschaft und die Loyalität die ich von dir erfahren habe, die mich sein lässt wie ich bin und nicht wie ich zu sein hätte, damit ich bestehen muss in einer immer schnelleren und eisiger werdenden Welt der Dominanz.


Tara
Es ist viel wertvoller, stets den Respekt der Menschen
als gelegentlich ihre Bewunderung zu haben.

http://www.galerie-de-sade.de/Hamburg/L ... a2438.html
http//www.sm-feeling.de

Mi, 21.Mai 2008, 16:01
So eine Beobachtung am Rande:

Dieser zunehmende Druck zu mehr Haut und nackten Tatsachen, welche mehr offenbaren als erotisch verbergen sieht man auch an den OWK Produkten.

Die ältesten Videos waren noch reine SM-Filme der traditionellen Machart, Nacktheit war nur ganz selten und am Rande zu sehen (von Seiten der Dame) - ausser es passt gerade ins Szenario (Bad unter Zuhilfenahme einer Zofe etc).

Die neueren Produkte hingegen kommen kaum mehr ohne einem Übermass an Nacktheit aus, eine Nacktheit, die nicht "szenisch notwendig" ist sondern nur der Befriedigung des Voyeurismus' der Kundschaft dient.
Dies bedingte auch einen (teilweisen) Ersatz der Darstellerinnen, denn nicht alle OWK Ladies waren damit einverstanden und quittierten ihre Kamerapräsenz. Dafür kamen neue Gesichter - teilweise Pornodarstellerinnen... Aber eben, der Markt verlangte danach.
Die Gastdarstellerinnen (meist professionelle Dominas) haben diesen Trend schon früher erkannt und produzierten ihre OWK-Videos schon oftmals in dieser freizügigen Manier. Diese Videos verkauften sich dann auch in der Tat besser als die traditionellen.

Dies - wie gesagt - so als Anmerkung am Rande.
Wie nennt man das Sexualorgan des Sklaven? - Gehirn :-)

Echte Dominas?

Mi, 21.Mai 2008, 18:50
Es gibt sie noch!

Zur Vorbereitung meines nächsten Dominabesuch, gab es einen
Mail-Wechsel.

Ich möchte "verbotene Dinge" tun und dafür betraft werden.

Rückfrage der auserwählten Lady: Was ich unter "verbotene Dinge"
verstehe.

Ich nannte unter Anderem das Anfassen des mit Latex bedeckten Po
der Herrin.

Antwort der Lady: Ein Griff an ihren Po führt zur Höchststrafe,

sofortiger Abbruch der Session und Rauswurf aus den Studio.

Gerade diese sehr deutliche "Ansage" lässt mich auf ein spannendes
Ereigniss hoffen. Leider erst in 6 Wochen!
Gruß von Helmut aus Berlin
Bild

Mi, 21.Mai 2008, 23:37
Dass Du nie Deine Hände bei Dir behalten kannst, Helmut, ts, ts...

Back to the topic:

Ich gebe ja durchaus zu, dass der Großteil meiner Sessions auch durch "Schoßspalterei" angereichert wird - ein Kompliment an Lady Zarah, ihr brillianter Schreibstil macht einfach Spass! - aber die klassische Session gibt es immer wieder bei mir und angesichts solcher Reaktionen denke ich vermehrt darüber nach.

ICH finde die klassische Session keineswegs spröde oder fad, gerade zarte Andeutungen und die Gewissheit, nicht an das Ziel seiner Träume gelangen zu können, finde ich sehr reizvoll. Für mich ist ein Tabu meiner Spielpartnerin ein Tabu und da frage ich auch gar nicht weiter. Dieses ist auch kein Kriterium meiner Dominaauswahl - kann mich noch sehr gut an eine Session erinnern, wo mich die in strengem Businesskostüm gekleidete Lady nur mit ihrer Peitsche und Rohrstock berührt hat - geschweige, dass ich auch nur irgendein Körperteil (noch nicht einmal die Schuhspitze) von ihr berührt hatte - sogar die Fesseln hatte ich mir selber anzulegen und einzuklinken. Da knisterte es aber derart - Ihre Mimik und der Augenkontakt, Ihre Eloquenz waren so faszinierend, dass ich elektrisiert wie selten war.... frage mich ernsthaft, ob nicht gerade diese Form des SM DIE vollendete Kunst ist - fast reines Kopfkino.

Mein Appell an die "klassischen Damen": Lasst Euch nicht verbiegen, seid stolz und die Achtung ist Euch sicher - ICH jedenfalls zolle solchen Damen höchsten Respekt!

Herzlich,
Geniesser67 winke winke
Männer werden nicht erwachsen, ...
die Spielsachen werden nur teurer.

Do, 22.Mai 2008, 18:07
Fühlt Euch gegrüßt, Leser und Aktivisten dieses Threads.

Es liegt mir zumeist recht fern mich innerhalb eines Themas desöfteren zu Wort zu melden, doch möchte ich mich in diesem Rahmen bei
Lady Tara für die Worte über eine "treue Freundschaft", die aus dem Gehölz der SM-Charaktere geschnitzt wurde, bedanken.
- Liebe Tara, Du bist und bleibst in meinem Haus eine gern gesehene Domina mit Liebe und Hingabe für das Spiel in den Zwischenwelten, eine stets willkommene Mitspielerin und eine liebe Freundin.

Dir, lieber Genießer, gilt mein wahrnehmender Wohlwollen, bezugnehmend auf das Statement über meinen Schreibstil.

Und Dir, liebe LadyMacLaine, möchte ich beistimmen:

- Die Klinikerotiker haben sich in den letzten Jahren mit ihren Neigungen und Fantasien weiterentwickelt.
So ist leider nicht nur der Trend in voller Aussaat, dass der Herrr "Patient" vorraussetzt seine "Ärztin" mit viel nackter Haut zu sehen, nein, diese werte Frau Doktor sollte ihn nach Möglichkeit erst untersuchen, dann ein bißchen AUTSCHI machen, Finger in seinen Allerwertesten stecken und sich auch noch nett mit Kanülen den Nippeln Ihres Probanden widmen, während dieser, wie selbstverständlich, versucht bei sämtlichen Aufmerksamkeiten an seiner Ärztin herumzugrapschen.

Die versierte Ärztin darf als heilfördernde Medizin Ihren Hang zur bizarren Verbalerotik keinesfalls Außen vor lassen.
Stattdessen reagiert sie mit Begeisterung auf laut werdende Äußerungen des armen "Medizinopfers", die wie folgt lauten können:
- "Ach, nun hab Dich nicht so, zieh doch mal den Kittel aus."
oder
- "Und wenn Du die Kanülen gestochen hast, dann lege ich mich den Boden, Du gibst mir reichlich Natursekt (von mir mal nett umschrieben), setzt Dich danach auch mal auf den Gynstuhl - und dann - hähähä - dann leck ich Dich mal richtig durch. - Oder vielleicht doch kleines Stößchen" gefällig, hä?"

Und wenn Du nicht einen dieser Patienten empfängst, die der Ansicht sind, bizarre Sprechstunden sollten ALLES erlauben was IHNEN bizarr erscheint, dann hast Du die Privatversicherten Herren im Empfang, die nur noch nach den Dingen schreien die verantwortungslos und nicht vertretbar sind.

Für diese Herren ist Poxxxxxxx zumeist ein MUß, Proxxxxx/Xylocain usw. i.v/ in den Schwellkörper oder schön in den rectalen Schließmuskel und die Darmwand eine Selbstverständlichkeit.
Wenn Du dann noch eine kleine Narkose einleitest, vielleicht zur Entspannung etwas Valium verabreichst oder wenigstens ein wenig Koks anbietest - na, dann bist nicht nur Du mit einem Bein im Gefängnis, nein, Dein liebenswerter Kliniker spielt mit seinem Leben und läßt Dich für den bezahlten Obolus an diesem Spiel teilhaben.

Und noch schlimmer - es gibt ja nicht nur diesen Patienten - nein es gibt immer und irgendwo auch eine Dame, (nennen wir diese Domina, Bizarrärztin oder sonst wie) die dieses Spiel mitmacht. Gut, wenn diese "Ärztin" Ihr Handwerk einst gelernt hat und promoviert oder examiniert auf ein medizinisches Wissen zurückgreifen kann.)
Doch haben dieses Wissen leider die wenigsten Damen.
Die Damen, die am Meisten anbieten, haben zumeist das kleinste Backgroundwissen, dafür aber einen guten Anwalt.

Verantwortungsbewußtsein hört bei einigen Damen schon mit dem Anblick von einigen Euros auf.

Und sorry LadyMacLaine - jetzt wolltest Du da mit einem netten, lichtdurchfluteten Klinikum aufwarten?
Sei mir nicht böse, doch war dieser Traum schon tot geboren, als Du angefangen hast ihn zu träumen.

Vielleicht sollten wir zwei Träumer aufhören unseren Gedanken sooooooo übermäßig freien Lauf zu lassen und uns nach Spanien, Kanada oder Ottawa absetzen.

Einen lieben Gruß hinterläßt >> Madame Zarah

Fr, 23.Mai 2008, 08:43
@Madame Zarah:
Hmmm, das mit dem "Auswandern" wäre vielleicht vor 20 Jahren eine gute Idee gewesen - heute weiß ich, dass ich fest verankerte Mitteleuropäerin bin und hier auch gerne alt werden möchte.
Und mal by the way: Ist es nicht so, dass Trends und Stimmungen heute sowieso als Mainstream um den Globus wandern? OK, ich kann einfach nicht beurteilen, wie klassisch und unberührbar es in den Studios Australiens, in USA oder Kanada abgeht. Keinen Schimmer.......
Aber den Hinweis von Sadoschlumpf, dass in den Videos der großen Anbieter Men in Pain und Captive Male heute nix mehr ohne GV abgeht, finde ich schon richtungsweisend.

Ich denke, im Laufe dieses Threats sind sich wohl alle darüber einig geworden, dass sich die Zeiten halt geändert haben! Die großen Studios werden zu Luxus-Bordellen mutieren und die Kleinen so lange weiterwursteln, wie es denn halt noch geht und dann?
Dann schaun'n mer mal.......

Ich habe auf jeden Fall kapiert, dass eine Klinik, die wie bei mir nur ein Fläschchen Whisky im Giftschrank zu stehen hat, Schnee von gestern ist.
Requiescat in pace!
Gruss aus Berlin von
Lady MacLaine

Re: Ich hab mich etwas schlau gemacht...

So, 25.Mai 2008, 00:09
simone27a hat geschrieben:Eines der größten Probleme sind die ausbleibenden Gäste, wegen der schlechten Wirtschaftslage! Da es z.B. in München Studios gibt, in denen man pro Tag 280 Euro Tagesmiete bezahlen muß, ob ein Gast kommt oder nicht, wenn an einem Tag also kein Gast kommt, dann sind am nächsten Tag 560 Euro Tagesmiete fällig! Dann kommen noch Werbekosten in Höhe von gut 1000 Euro pro Monat dazu, sowie Outfits, welche ebenfalls gewaltige Summen verschlingen.
Ein Studio mit 300 m² kann man eben mal für 6000 Euro Kaltmiete haben, ohne Ausstattung.
Eine einzelne Domina benötigt aber kein 300m²-Studio.
Also werden dort sicherlich mehrere Damen tätig sein - alles andere macht betriebswirtschaftlich keinen Sinn.

Somit wird die anfallende Tagesmiete von (angenommenen) 280,- Euro z.B. geviertelt ...wenn dort bspw. 4 Damen tätig sind.
Also hat bei 4 Damen jede einen Anteil in Höhe von 90,- Euro pro Tag Miete beizutragen. Ich denke das ist nachvollziehbar.

Wenn ich jetzt einfach mal davon ausgehe das eine Lady pro Tag insgesamt 3 Stunden einen zahlenden Gast hat, und dieser pro Stunde 100,- (!) Euro zahlt ...meistens ist es ja noch wesentlich mehr.... so ergibt das eine Einnahme von 300,- Euro - abzgl. Miete bleiben somit 210,- Euro.
Schonmal nicht soo schlecht als Tagesverdienst, oder !?

Sehr viele (ebenfalls) schwer arbeitende Menschen kommen gerade mal auf einen Stundenlohn von 10,- Euro und somit einen Tagesverdienst von ca. 80,- Euro.
Wer also nicht sonderlich gut verdient muss bspw. 15 Stunden arbeiten um 1 Stunde in einem Studio sein zu können.
Mich wundert es absolut nicht, das sich in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten immer weniger Menschen so einen "Luxus" leisten können.

Ehrlich gesagt würde mich auch interessieren wofür pro Monat 1000,- Euro pro Lady Werbekosten anfallen sollen ?

Ich möchte keinesfalls "rumstänkern" - habe auch mitbekommen das Preis-Diskussionen hier allgemein nicht so gerne gesehen sind.
Das akzeptiere ich natürlich auch.
Meiner persönlichen Meinung nach ist ein "Bizarr-Erlebnis" einfach zu teuer als das es sich die breite Masse der interessierten Bevölkerung regelmässig und öfter leisten kann bzw. könnte.

Von daher wundert es mich auch nicht wenn in den Studios wirklich weniger los sein sollte. Und meiner bescheidenen Meinung nach wird es auch ausschliessslich der finanzielle Aspekt sein, der dafür verantwortlich ist und keine Kriterin wie Berührbarkeit/Unberührbarkeit etc.

So, 25.Mai 2008, 01:07
@ Nicolai:

Allerdings kostet ein Studio zu betreiben nicht wenig Geld. Das ist viel mehr als die Miete. Allein die ganzen Gerätschaften werden nicht wenig Geld verschlingen. Und das nicht nur in der Anschaffung, sondern auch in der laufenden Wartung.

Dass einer Domina ein höherer Verdienst zusteht als z. B. mir als Lohnarbeiter duz , ist auch akzeptabel und logisch.
Im übrigen hat eine Domina kein Fixgehalt. Du gehst optimistisch von 3 Stunden = 2 - 3 Klienten / Tag aus. Und was ist mit freien Tagen, Urlaub und Flauten?
Respectfully,
gan-chan

So, 25.Mai 2008, 01:48
@ Nicolai

Die Anzeigen in berufsbezogenen Magazinen sind bestimmt nicht mit guten Worten bezahlt worden. Eine Anzeige über nur einen oder zwei Monaten macht auch keinen Sinn. Wenn bei der Eingabe auf einer Internetsuchmaschine auch der gewünschte Link erscheinen soll, kostet dies auch Geld. Wie du siehst sind die Werbekosten eine nich zu unterschätzende Position in einem Etat. Die Internetpräsenz verschlingt natürlich auch Gelder. Die Erweiterung des Equipments verzehrt auch Unsummen. Dies sind alles Kosten, die ein schwer arbeitender Mensch nicht hat. Was auch noch zu betrachte ist: Eine Domina hat auch noch ein Leben außerhalb des Studios und arbeitet im Normalfall nicht bis 67 und zahlt nicht in die gesetzliche Rentenkasse ein(Wohnung, Nahrung, Fahrtkosten, Übernachtung, etc.). Soll ich noch weiter auflisten? Oder glaubst Du, dass Dominas ihre aktive Zeit als "Erziehungszeit" angeben?

Mir ist völlig klar, dass in Zeiten von sinkenden Reallöhnen ein Studiobesuch sorgsam ausgewählt werden muss. Wenn dann noch Gehaltskürzungen durchgesetzt werden, wird es verdammt eng(am eigenen Körper erfahren).
Grüße von der
Gummipfeife

So, 25.Mai 2008, 02:29
Mich wundert gar nichts mehr.
Keine Ahnung ,aber undurchschaubare und vor allem unrealistische Statistiken aufstellen...?
Laßt es einfach.
Es steht sicher oft in keiner Relation.
Antworten

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