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Wie nur angehen?

Mi, 11.Feb 2026, 22:45
Hallo zusammen! Ich bin noch ganz neu hier und hoffe auf gleichgesinnte zu treffen und den ein oder anderen Tipp:

also, ich bin Mitte 40 und seit 25 Jahren mit meiner Partnerin zusammen. Sie ist toll, und ich möchte das über alles stellen. Aber: ich bin sexuell gerne experimentierfreudig, sie liebt das bekannte, das gibt ihr Sicherheit und sorgt dafür, dass Sie sich entspannen kann.
Meine Einstellung: (mit einigen Ausnahmen: ich möchte zB nicht mit kot machen, auch der Gedanke an Urin in meinem Gesicht macht mich nicht an) was ich noch nciht kenne, sollte ich mal ausprobieren. Dann kann ich sagen ob ich das scheiße finde und nicht nochmal brauche, es OK ist, oder ob ich es liebe. Und ich bin der Meinung, dass man in einer Beziehung, wenn man gurken hasst, keinen Gurkensalat essen muss, wenn gurken aber ok sind, der Partner dieses Alber gerne mag oder gar liebt, dann kann man auch mal einen Gurkensalat mir dem Partner esse, einfach weil es den Partner freut. Denke der Vergleich ist eindeutig.
Würde meine Frau jetzt zB sagen, dass sie es gerne mal versuchen würde und mich anpinkeln möchte, (was niemals passieren würde), dann würde ich das zwar befremdlich finden und könnte mir nicht Vorstellen, dass ich das in unser Repertoire mit aufnehmen möchte, aber ich denke ich würde es Ihr zur Liebe mal ausprobieren.

Meine Frau ist da anders, leider. Wobei vielleicht gerade das auch dafür sorgt, wir so lange ein paar sind. meine Frau urteilt schnell, auch wenn sie eigentlich ein sehr toleranter Mensch ist - klingt komisch, ist aber so. Das dominante liegt ihr nicht so, auch wenn sie ab und an auch mal von sich als im Bett härter ist, und mir zB kurz vorm kommen eine scheuert -I love it!

Ich will da jetzt keinen Podcast draus machen, daher erspare ich euch einen 40 Seidigen Exkurs in die Psychologie der Kindheit etc. Fakt ist: meine Frau hat Probleme damit "sich selbst etwas gutes zu tun", Ihren Kopf auszuschalten, sich auf neues einzulassen. Leider hat sie auch -wie vermutlich viele (nicht nur Frauen)- den ein oder anderen Bereich Ihres Körpers, den sie nicht mag. Klar, wir sind alle kein 20 mehr und Schwangerschaften machen auch was mit dem Körper, aber sie hat ne tolle Figur, die mieten in ihrem "Alter" sind neidisch! Ich liebe sie, bin verrückt nach ihrem Arsch, und ich könnte jetzt weiter machen.

Ich kam vor kurzem dazu mich mit Thema Keuschhaltung, Peniskäfig etc. zu beschäftigen. ich bin auch sehr tolerant und finde es toll, dass sich so viele inzwischen dazu austauschen. dennoch muss ich sagen, dass die meisten in den Foren oder in Blogs auf einem anderen Level unterwegs sind, als ich es mir für mich vorstellen kann. Ich hoffe, dass alle mein level so sehr akzeptieren können, wie ich das eure.
Der Gedanke daran, die Kontrolle zu einem Gewissen teil abzugeben machte mich als sexuelles Spiel schon sehr an. Das paradoxe daran ist aber, dass wir faktisch seit Jahren so leben, nur eben nicht als Spiel. Das ist von meiner Seite aus seit Jahren DER Kritikpunkt: ich muss ständig fragen ob wir sex haben können, werde oft abgewiesen, was zu einer erheblichen Frustration bei mir führt. Nun haben wir vor kurzen erneut darüber gesprochen. Sie versteht auch mein Problem und will daran arbeiten. Ich habe dann vorgeschlagen, dass Sie sich doch einfach mal so organisieren soll, dass wir 2-3 mal pro Woche Sex haben, weil ich mich begehrter fühlen will und davon ausgehe, dass das auch bei mir dazu führt, dass ich in der Beziehung wieder "aufblühen" kann.
Leider war Sie dann krank und hatte Ihre tage, aber in der zeit hat Sie sich Dessous bestellt udn dann vorgeführt udn mehrfach den Sex initiiert - ich war total happy.
Dann habe ich mal auf dem Weg nach Hause im Auto gesagt, dass ich denke dass wir noch genug zeit haben bis die kids kommen und dass ich gerne nochmal poppen würde. Sie war dann mMn sehr dominant und klar und stellte fest, dass sie Eden Deal so verstanden hatte, dass sie den Sex festlegt und dass ich nicht einmal fragen dürfe. Und dass ihr das auch gefallen hat, da sich für Sie seit dem nicht mehr jede Berührung, jeder Kuss so anfühlen würde, als könnte ich das "schon wieder" falsch verstehen und als einstig zumSex interpretieren. Mich machte das total an. Zack bin ich bei dem Thema Keuschhaltung und Peniskäfig gelandet, hab ein paar Blogs gelesen und war total darauf fixiert: das will ich mit meiner Frau probieren (eben auf meinem Level: ich will nicht auf Orgasmen verzichten. Ich stelle es mir geil vor eingesperrt zu sein und nicht zu wissen, wann sie "sex anordnet". Dies alles aber im Unterschied zu früher, dass ich mich eben darauf verlassen kann, dass Sie mich nicht wochenlang vergisst. denn das war für mich der abfuck überhaupt.)
Also hab ich mir dann Mut genommen -seeeehr viel Mut- und hab ihr das gesagt. Für sie war das erstmal ein Schock. sie war ablehnen etc. Für mich leider wenig überraschend, ich kenne meine Frau ja und weiss, wie sie bei Veränderung etc reagiert. Ich habe ihr dann klar gemacht, dass das nicht bedeutet, dass Sie mir nicht genügen würde etc.... Sie sagte dann, sei würde sich darauf einlassen, auch wenn sie sich das garnicht vorstellen kann. Ich: mega happy, voll stolz (auf sie und mich).


Ich habe schon einen besorgt. Sie wollte nicht dabei sein, da sie Sexshops nicht leiden kann. ich wollte ihr den dann gerne als Geschenk verpacken und übergeben, so dass Sie sich dann so viel Zeit nehmen kann wie Sie es möchte um das auszupacken und zu entscheiden, wann es los gehen kann. Sei wollte das leider nicht, fühlte sich massiv unter Druck gesetzt. hab ihr dann erklärt, dass es mir leid tut und ass ich ihr damit nur meine Dankbarkeit ausdrücken will und ihren wünsch respektiere und warte, bis sie auf mich zukommt.

Zum einen bin ich seit dem völlig neben der Spur. Will mir aber nichts anmerken lassen. Zum anderen hab ich inzwischen so viel gelesen, dass ich mir denke: wir müssen vorher nochmal darüber reden, damit wir die Regeln, meine Ideen, Wünsche etc. besprechen können. Das aber wird für Sie wie eine "Bestenliste" rüberkommen, die Druck aufbaut, was der Lustkiller überhaupt ist.
Ich würde mir wünschen, dass Sie jetzt mal googelt und sich in Foren schlau macht. Aber: die meisten da sind weit über meinem Level! und das würde meine Frau abschrecken. Wenn da was von Eheherrin, Leine anlegen, über Wochen oder generell langzeit Keuschhaltung steht , "abmelken" der Prostata usw. Das findet sie widerlich und will sich das weder bei anderen Menschen, noch bei uns vorstellen. Und das will ich ja auch nicht. Ich würde es hier und da mal geil finden, von Ihr "benutzt" zu werden, sie zu verwöhnen und dann MAL unverrichteter Dinge eingesperrt zu bleiben. aber eben nicht auf Dauer. Oder von ihr ein, zwei oder drei Tage lang scharf gemacht zu werden, mit beiläufigen Berührungen, einer kurzen heißen Nachricht etc. und nicht zu wissen, wann ich endlich darf, aber das beruhigende Gefühl zu haben, dass es eben nur ein Spiel ist und dass sie meinen Orgasmus nicht vergisst. Ich denk dass ist der Punkt und em ich mich von -vermutlich- den meisten heir unterscheide.

Ich würde es geil finden, wenn sie (nachdem Sie sich den Käfig übergeben lassen wir die regeln besprochen haben) zu einem für mich überraschenden Zeitpunkt mir den Käfig anzieht, oder ich ihn anziehen muss und das ganze "wie eine Zeremonie" oder so (wobei das ein zu großes Wort ist) abläuft. Wie war das für euch hier so? vor allem für die, die so wie ich "darum" bitten mussten. Ich fände es halt geil, wenn das nicht "zwischen Tür und Angel" passiert, sondern etwas von einem Besonderen Ereignis, wie ein Ritual hat. Und vor allem, wenn Sie nach dem Ende des Spiels (z.B. 2-3 Wochen) von sich aus Irgendwann wieder den Schlüssel umdreht.

Erzählt gerne mal, wie das bei euch so war, Habt Ihr Tipps und oder Ideen, ggf auch einen Blog zu dem Team, bei dem es "nicht so extrem" ist - also so, dass meine Frau nicht direkt verschreckt wird?

Re: Wie nur angehen?

Sa, 14.Feb 2026, 20:55
Hallo sebbcage,

ohne dir zu nahe treten zu wollen, ich weiß nicht ob du mit deiner Frage hier im Forum an der richtigen Adresse bist. Wie der Name schon vermuten lässt, geht es hier im Forum hauptsächlich um Dominas.

Auch wenn sich in einzelnen Fällen mehr entwickelt haben mag, zu allererst handelt es sich um eine Dienstleistung mit vorher abgesprochenem Rahmen. Wenn ein Klient bei einer Domina ausdrücklich wegen Keuschhaltung anfragt, dann bekommt er ein klares 'Ja' oder 'Nein' als Antwort. Ist die Antwort ja, kann er davon ausgehen, dass diese Praktik Bestandteil des Spiels werden wird. In einer Partnerschaft wirst du deine Partnerin für das Thema begeistern oder zumindest Akzeptanz wecken müssen. Das ist eine ganz andere Fragestellung.

Zusätzlich noch eine technische Anmerkung. Mit dem Käfig gleich von null auf drei Wochen gehen zu wollen, ist riskant. Oft braucht es eine Weile, bis man die optimalen Einstellungen, die passende Methode zum Anlegen etc. gefunden hat. Bis du weißt, was du machen kannst um Themen wie verklemmte Haut, Scheuerstellen etc. zu vermeiden, solltest du eher im Bereich von drei Stunden als drei Wochen denken.

Vielleicht könnte das auch eine Idee für einen Einstieg sein. Du sperrst dich am Abend in den KG und bittest deine Frau, dich erst am nächsten Morgen wieder an die Schlüssel zu lassen. Ob das klappt, keine Ahnung. Du schreibst recht viel über dich, aber von deiner Frau erfahren wir nur, dass sie nicht gerne neue Bereiche erkundet. Deshalb ist es auch schwierig, dir einen Tipp zu geben, wie du sie begeistern könntest.
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