ich hatte vorgestern meine erste Session bei MiaMatrixx im Münchner Studio Unschlagbar.
Vorab: Ich bin kein regelmäßger „Spieler“ und das letzte mal ist etwa 10 Jahre her (wundervolle Session bei Daemona da Lucca bei der ich auch etwas gelernt habe das mir bei Mia zugute kam, dazu später mehr
) In diesen zehn Jahren hatte sich bei mir einiges verändert. (Da wir hier nicht im FSK18-Bereich sind bin ich etwas zurückhaltender und gehe nicht in Details) . Nur soviel: Früher waren Spuren ausdrücklich erwünscht, heute sind sie ausdrücklich unerwünscht.
Wann man nun in eine Stadt fern der Heimat kommt, um etwas berufliches dort zu erledigen, und sich entscheidet einen Abend „anders“ zu verbringen, beginnt die Suche also mehr oder weniger bei null. Ich kenne mich ja in den Münchner Studios nicht aus und es galt, eigene Wünsche mit den Angeboten abzugleichen, zu überlegen welche Spielvarianten ich im Zweifel nicht anfrage.
Für mich scheidet telefonische Kontaktaufnahme aus, da ich erstens generell ungerne telefoniere und zweitens bei dem Thema eher keinen Ton am Telefon rausbekomme.
Dann noch ein relativ enges Zeitfenster, das schränkt die Suche weiter ein. Und hier kommt Mia ins Spiel. Sie war nicht mal die erste die ich gefragt habe, ABER sie ist so herrlich unkompliziert. Sehr freundlich im Umgang (es lief alles per Mail). Mia möchte gleich zu Beginn eine ausführliche Nachricht haben in der beschrieben steht was genau die Wünsche sind. (und: wenn sie nicht antwortet, ruhig nach einiger Zeit nachhaken, meine erste Mail war im Spamordner gelandet).
Da Mia keinen Katalog aufschreibt was sie spielt und was nicht (ihre Tabus nennt sie gleichwohl deutlich) lohnt es sich ihren Fließtext genau zu lesen und auch die Bilder genau anzuschauen.
Ich bin leider etwas „kompliziert“, was mir bei anderen Kontakten bisweilen eine böse, unnötig unfreundliche Abfuhr eingehandelt hat (Und sei es nur dass eine vorgeschlagene Uhrzeit wegen anderer Termine bei mir nicht passte). Mia verlässt die Augenhöhe nicht, fragt nach, erklärt ihre Spielweise und vor allem: Bedenken, Vorbehalte und aus Unsicherheit gestellte Nachfragen wischt sie nicht einfach weg sondern geht darauf ein. Die Vorbereitung war sehr konstruktiv. Auch dann als der Termin wegen Corona bei mir drohte zu platzen und private Widrigkeiten die Stimmung etwas versauten.
Ich sag euch, es was das Beste was ich habe machen können, die Session nicht ausfallen zu lassen. Mia hat es geschafft dass ich den privaten Mist drei Stunden lang loslassen konnte und durchgehend den Kopf frei hatte für unser Spiel.
Dabei hat sie ein ganz feines Näschen wo jemand gerade steht. Da bei mir H**r*chtung Teil des Spiels sein sollte und ich kein guter Rollenspieler bin, und weil in der Vorkommunikation Thema war dass ich ggf. den Kopf nicht frei habe, war die Begrüßung erstmal nicht „Rollenspiel ab Tür“ sondern locker und entspannt, ein bisschen Smalltalk, ein Wasser trinken, an- und runterkommen.
Sie ließ mich dann erstmal allein im Studio um sich umzuziehen. Ich konnte mich alleine mit dem Raum vertraut machen. Da ich zum ersten mal ein Gefühl bekommen konnte, wie die H**r*chtung am Ende simuliert wird konnte ich mich auch in Ruhe darauf einlassen (es war das erste mal dass ich diesen Teil meines Kopfkinos „real“ umsetzte)
Das Klacken ihrer High Heels kündigte dann das „Ende“ aller Theorie an.
Ihren Tonfall hatte sie nur leicht geändert, aber sehr deutlich war dass alles Vorgeplänkel jetzt vorbei war. Ich landete als Erstes am Andreaskreuz. (Was ich vorher noch nie hatte und gleich zum Einstieg eine schöne neue Erfahrung war).
Sehr früh kündigte sie auch an was mich am Ende der Session erwartet, aber noch ging sie nicht ins Detail.
Ohne ein Drehbuch abzuspielen führte sich mich durch die Situation, langsam, ohne Hektik, verbal sehr anschaulich machend wo ich gerade bin (wir spielten eine „Augenhöhe“ in der ich mich freiwillig hingab und alles aus gegenseitiger „Liebe“ passiert).
Mia schaffte es, immer zu schauen wie tief ich selbst drin bin, merkte wenn ich (noch) nicht aktiv dabei war sondern passiv durch das Geschehen geführt werden musste (Ich war wohl erst in der Mitte der drei Stunden wirklich soweit aus ihrem mit warmer , vertraulichen Stimme gehaltenen Monolog einen kleinen Dialog zu machen.)
Mias große Kunst besteht in der Art wie Sie Kommendes verbalisiert, auch bezüglich der nahenden H**r*chtung. Durch entsprechende Hintergrundgeräusche in guter Tonqualität wurde das Ganze noch eindrucksvoll verstärkt, der (nicht spielbaren) Realität um ein vielfaches Näher als ich mir das erhofft hatte.
Im real umgesetzten schmerzhaften Bereich ist Mia eine Meisterin der Steigerung. Langsam anfangend (und hey, sie achtet peinlichst auf Einhaltung eigener Tabus aber besonders am Anfang, wo sie an sich selbst testete wie weit sie gesehen kann, spielte sie auch ein wenig damit. Sehr schöne Ergänzung ) und immer weiter steigernd, was den im wahrsten Sinne des Wortes heißen Nebeneffekt hatte dass wir die Grenzen des machbaren erweitern konnten (ohne sie final zu überschreiten)
Hier im offenen Bereich werde ich nicht schreiben was wir tatsächlich gespielt haben (Und leider habe ich hier niemanden der meine Mitt-40-Jährigkeit verifizieren kann so dass mir der Zugang zu FSK 18 erstmal verwehrt bleibt) mit einer Ausnahme: Mia und Facesitting, das passt wie Latexhintern auf Gesicht.
FS hatte früher nicht zu meinen bevorzugten Spielen gehört, bis es Daemona da Lucca mir näher brachte. Das hatte bei Mia dann zu sehr ausgedehnten und variantenreichen Sitzungen geführt. Besonders schön war, dass ich Mia aktiv auf mich drauf drücken durfte, mit aller Kraft die rund 55 oder so Kilo verstärken. Ich bekam es als „Belohnung“ für an anderer Stelle ausgehaltener Qualen.
Überhaupt Anfassen. „Du darfst anfassen wenn Die Hände frei sind“ (was sie keineswegs immer waren
) . Gegen Ende hin habe ich erfahren wie nahbar Mia sein kann. Mehr als nur die Beine. Was für ein Vertrauen. Auch hinsichtlich der nun näherrückenden virtuellen H**nr*chtung. Hier kam Mias Stärke noch mal sehr deutlich zum Tragen. Genau beschrieben was als nächstes geschieht, wie sich das „gleich anfühlen wird“ verbal und unterstützt durch geschicktes Einsetzen der Klanguntermalung. In meinem Kopf explodierte alles innerlich und ich hab erst hinterher realisiert dass es eben nicht real war. Mia Du Goldstück, das war soooo heiß.
Als wir „fertig“ waren kam ich langsam wieder im echten Leben an. Ein Blick auf die Uhr und mir wurde klar dass wir WIRKLICH ohne Zeitdruck gespielt hatten.
War ich in Vorbereitung der Session sehr drauf bedacht gewesen immer wieder meine Grenzen und Tabus zu betonen (gebranntes Kind, eine Kollegin hat es einmal nicht beachtet, vor sehr langer Zeit) , kann ich euch sagen: Bei Mia könnt ihr euch auf allen Ebenen fallen lassen. Blind (im wahrsten Sinne des Wortes) vertrauen.
Gelacht wurde auch zwischendurch, weil es sich aus der Situation ergeben hatte. Auch ein kleiner Unfall (nicht am Mann, sondern mit einem zu Bruch gegangenen Gegenstand) wurde ins Spiel eingebaut und warf zumindest mich nicht völlig aus der Situation.
Ich glaube nach der Session haben wir uns noch 20 bis 30 Minuten unterhalten. Das Erlebte Revue passieren lassen.
Mit Mia ist es entspannt auf ganz vielen Ebenen, gerade für jemanden wie mich, der unsicher und nervös ist und selten spielt. Sie hat auch erkannt dass ein Spiel, dass ich früher mal richtig toll fand, inzwischen den Reiz verloren hat. Ich bin nicht richtig mitgegangen und sie hat mir später gesagt, ihr hat es auch nicht so wirklich getaugt.
Mia hat ein enormes Einfallsvermögen wie Dinge die sie selbst noch nie gespielt hat, ideal umsetzt so dass wir beide Spaß hatten. Ich denke nur wenn die Dame Spaß hat, kann auch der Sub Spaß haben.
Langer Text und wenig Details was die Spiele betrifft? Ja, erstens weil ich immer noch geflasht bin und in meinem Kopf schon anfängt dass ich die Reihenfolge einzelner Dinge durcheinander bringe, zweitens weil ich falls ich später mal zum FSK 18 Bereich komme die Spiele detaillierter beschreiben möchte. Hier war mir wichtig euch zu verdeutlichen dass Mia eine absolute Vertrauensfrau ist mit viel Empathie, Geduld gegenüber Chaoten wie mich.
Wenn ich das nächste mal beruflich nach München komme, weiß ich jedenfalls wohin ich Abends gehe.



