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Re: schmerzhafte Sessions nicht mehr so gefragt ?

Do, 27.Jun 2024, 13:17
SM-Vampir hat geschrieben:
Do, 27.Jun 2024, 12:30
Ich habe ein Zeitungsinterview mit Nica Nordic gesehen und da sagt sie das nur ca. 30 Prozent der Subs wegen einer schmerzhaften Behandlung zu ihr kommen. Sind also schmerzhafte Spiele nicht mehr so gefragt ?
Man könnte jetzt böse raushauen, dass nur noch Weicheier unterwegs sind! :)

Nein, Spaß beiseite, ich gehöre zu den 30%, die wegen derber Schmerzen das Studio aufsuchen. Jeder hat einen anderen Geschmack, aber ein Dominabesuch ohne Schmerz gleicht einer Pizza ohne Käse irgendwie.
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Wenn die Peitsch' knallt auf mich nieder, werd' ich glücklich, immer wieder!
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Domina, rotz in meine Fresse - auf dass ich Dich niemals vergesse!

Re: schmerzhafte Sessions nicht mehr so gefragt ?

Do, 27.Jun 2024, 15:13
Das ist nicht so einfach.

Grundsätzlich stehe ich nicht auf Schmerzen, gerade deshalb ist es aber reizvoll.

Es gilt bei mir aber die Maßgabe, dass es keine Spuren geben darf, die länger als wenige Stunden sichtbar sind. Damit sind die Möglichkeiten schon sehr eingeschränkt, allerdings auch nicht unmöglich.

Für einen Maso wird das wahrscheinlich trotzdem als "ohne Schmerzen" durchgehen.

Das ist für mich aber auch kein Wettbewerb. Wenn ich deshalb ein Weichei bin, dann ist das für ich auch in Ordnung.

Re: schmerzhafte Sessions nicht mehr so gefragt ?

Do, 27.Jun 2024, 15:40
Was ist schmerzhaft???????????
Wie ist die Definition.???
Was manche als Schmerz empfinden ist im BDSM Bereich doch Lust. Solange eine Behandlung luststeigernd ist sprechen wir SM´ ler doch nicht von Schmerz.
Man geht ja zu einer Domina und ins Studio für eine dementsprechenden Behandlung damit eine Luststeigerung erzielt wird.
Für einen Außenstehenden mag das evtl. sehr schmerzhaft aussehen, denn dieser hat kein Bezug zu solch speziellen Vorlieben.
Selbst eine Domina kann manches nicht nachvollziehen was in den Köpfen eines Subs vor sich geht.

Re: schmerzhafte Sessions nicht mehr so gefragt ?

Do, 27.Jun 2024, 17:05
LächleUndSeiFroh hat geschrieben:
Do, 27.Jun 2024, 15:13
Das ist nicht so einfach.

Grundsätzlich stehe ich nicht auf Schmerzen, gerade deshalb ist es aber reizvoll.

Es gilt bei mir aber die Maßgabe, dass es keine Spuren geben darf, die länger als wenige Stunden sichtbar sind. Damit sind die Möglichkeiten schon sehr eingeschränkt, allerdings auch nicht unmöglich.

Für einen Maso wird das wahrscheinlich trotzdem als "ohne Schmerzen" durchgehen.

Das ist für mich aber auch kein Wettbewerb. Wenn ich deshalb ein Weichei bin, dann ist das für ich auch in Ordnung.
Ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber ich habe schon wirklich starke Schmerzen in Sessions gehabt und das ganz ohne Spuren direkt danach. Das geht durchaus, wenn man weiß, wie.
Natürlich ist das Schmerzempfinden auch sehr unterschiedlich ausgeprägt und verändert sich auch im Laufe des Lebens.
Das es auch Gäste gibt, die keine schmerzhafte Session wünschen, ist auch normal. Nicht jeder ist Masochist und es gibt genug Fetische, die ja auch von Dominas bedient werden.

Re: schmerzhafte Sessions nicht mehr so gefragt ?

Do, 27.Jun 2024, 18:27
Es wurde hier schon korrekt wiedergegeben: Eigentlich ist es kein Schmerz, sondern ein Lustgefühl, das uns Masos beschert wird.

Wir waren ja auch beim Thema "junge und/oder unattraktive Frauen", und ich kann nur sagen, dass ich den Lustschmerz, den ich suche, nur bei sexy Frauen finden kann. Die gleichen Peitschenhiebe von einer unattraktiven Frau oder einem Mann wären für mich selbst wohl unerträglich und alles andere als luststeigernd.
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Re: schmerzhafte Sessions nicht mehr so gefragt ?

Do, 27.Jun 2024, 19:30
Ich habe schon zweierlei Erfahrungen gemacht und weiß manchmal nicht, welche Variante besser ist:

a) Variante 1: Die Domina tut mir soweit weh, dass es mir während der Session gerade noch gelingt, mich in den Schmerz hineinzufinden und den Schmerz zu genießen.
b) Variante 2: Die Domina bringt mich bewusst einige Minuten in den Zustand, wo ich vor lauter Schmerzen regelrecht die Beherrschung verliere. Die Session selbst ist die Hölle, die Schmerzen wirklich unerträglich. Nach der Session werden jedoch irgendwann Glückshormone ausgeschüttet.

M(aso)
Werner
masochistischer Rollenspielgenießer und Blitzableiter für weiblich-dominante Launen

Re: schmerzhafte Sessions nicht mehr so gefragt ?

Do, 27.Jun 2024, 19:46
Zurück zur Ausgangsfrage, ob schmerzbetonte Sessions nicht mehr so gefragt sind. Wie wahrscheinlich jeder hier, kann ich da keine allgemeingültige Antwort geben. Das könnten eventuell langjährige tätige Dominas, aber auch nur ein Stück weit.

Es könnte aber interessant sein, einen Gedanken etwas zu verfolgen. Vor 20-30 Jahren war das allgemeingültige Bild noch 'Domina = schwarzes Leder, Stiefel, Peitsche' und 'BDSM = Dom haut Sub, bis beide genug haben'. Das wurde durch die gängigen Werbeanzeigen zusätzlich verfestigt. Eigentlich auch logisch, bei der teuren Werbung fokussiert man sich auf die (vermeintlich) größte homogene Kundengruppe.

Natürlich gab es vereinzelt Fälle, in denen dargestellt wurde, dass BDSM nicht unbedingt auspeitschen bedeutet. Ich erinnere noch an eine Talkshow auf RTL mit Hans Meiser und Leuten von den Schlagzeilen. Da hatte sich der Moderator und einige vom Publikum die Diskussion erst sehr auf Peitsche und Schmerzen eingeengt. Erst nach und nach wurde klar, dass es noch viele andere Spielarten gibt. Für die Allgemeinheit gingen solche Beiträge jedoch im Leder-Stiefel-Peitsche-Grundrauschen unter.

Auch der Austausch unter BDSM-Anhängern war schwieriger, Chiffreanzeigen in der Zeitung für einen SM-Stammtisch sind eine hohe Hürde.

Mit dem Internet wurden zwei Dinge einfacher. Der Austausch unter Gleichgesinnten und komplexere Werbung der Dienstleisterinnen. Plötzlich gab es Seiten für Fessel-/Windel-/Keuschheitsgürtel-/...-Liebhaber. Man war nicht allein. Auch die Dominas musste ihre Werbung nicht mehr kurz halten, sie konnten neben dem Mainstream auch weitere Interessen aufführen und vor allem gefunden werden.

Die Anhängern verschiedener (weniger verbreiteter) Fetische konnten plötzlich sehen, Domina ist nicht (nur) Leder, Stiefel, Peitsche. Manche Dominas bieten auch Speiel als Fesselkünstlerin, Windelmutti, Schlüsselherrin und ... an. Vielleicht nicht immer direkt im Nachbarort, aber in den letzten 20 Jahren sind wir auch deutlich mobiler geworden. Es ist eben nicht mehr ausgeschlossen für eine Session 200 km zurück zu legen.

Es könnte also sein, dass sich die Kundenbasis verbreitert hat, da mehr Interessen bedient werden. Übertriebenes Phantasie-Beispiel: Früher hatte unser hypothetisches Dominastudio 3 Kunden pro Tag, von denen alle wegen Schmerzspielen gekommen sind, weil niemand wusste, dass es auch andere Angebote gibt. Heute hat unser hypothetisches Studio 10 Kunden pro Tag. Darunter sind weiter drei, die Schmerzsessions nachfragen. Aber auch sieben andere, die zur Domina gehen, weil sie wissen, dass auch andere Spielarten möglich sind. Dann verschiebt sich das Verhältnis, die Anzahl der Leute die Schmerzsessions nachfragen bleibt dagegen gleich.

Re: schmerzhafte Sessions nicht mehr so gefragt ?

Do, 27.Jun 2024, 20:15
Nachtrag:

Inzwischen habe ich vermutlich das Interview gefunden, auf das du dich beziehst (NWZ: "Ich mag es, meine Kunden an der Leine zu führen" (12.1.2023)

Dort sagt Nica Nordic, dass nur 30% ihrer Kunden Schmerzspiele nachfragen. Ich habe nirgends die Aussage gefunden, dass es früher mehr waren. Damit stimmt die Frage so nicht.

SM-Vampir hat geschrieben:
Do, 27.Jun 2024, 12:30
Sind also schmerzhafte Spiele nicht mehr so gefragt ?

Es mag stimmen, dass nur ca. 1/3 der Kunden Schmerzspiele nachfragen. Dass es früher mehr waren, wird nirgends erwähnt. In sofern ist nicht klar, ob sich die Nachfrage geändert hat, ob nur ein anderes Bild in die Öffentlichkeit transportiert wird oder ob der Hintergrund Wunschdenken ist ('Früher in der gute alten Zeit waren alle Dominabesucher körperliche Masochisten).

Re: schmerzhafte Sessions nicht mehr so gefragt ?

Do, 27.Jun 2024, 20:46
knightwohsaysni hat geschrieben:
Do, 27.Jun 2024, 19:46
Zurück zur Ausgangsfrage, ob schmerzbetonte Sessions nicht mehr so gefragt sind. Wie wahrscheinlich jeder hier, kann ich da keine allgemeingültige Antwort geben. Das könnten eventuell langjährige tätige Dominas, aber auch nur ein Stück weit.

Es könnte aber interessant sein, einen Gedanken etwas zu verfolgen. Vor 20-30 Jahren war das allgemeingültige Bild noch 'Domina = schwarzes Leder, Stiefel, Peitsche' und 'BDSM = Dom haut Sub, bis beide genug haben'. Das wurde durch die gängigen Werbeanzeigen zusätzlich verfestigt. Eigentlich auch logisch, bei der teuren Werbung fokussiert man sich auf die (vermeintlich) größte homogene Kundengruppe.

Natürlich gab es vereinzelt Fälle, in denen dargestellt wurde, dass BDSM nicht unbedingt auspeitschen bedeutet. Ich erinnere noch an eine Talkshow auf RTL mit Hans Meiser und Leuten von den Schlagzeilen. Da hatte sich der Moderator und einige vom Publikum die Diskussion erst sehr auf Peitsche und Schmerzen eingeengt. Erst nach und nach wurde klar, dass es noch viele andere Spielarten gibt. Für die Allgemeinheit gingen solche Beiträge jedoch im Leder-Stiefel-Peitsche-Grundrauschen unter.

Auch der Austausch unter BDSM-Anhängern war schwieriger, Chiffreanzeigen in der Zeitung für einen SM-Stammtisch sind eine hohe Hürde.

Mit dem Internet wurden zwei Dinge einfacher. Der Austausch unter Gleichgesinnten und komplexere Werbung der Dienstleisterinnen. Plötzlich gab es Seiten für Fessel-/Windel-/Keuschheitsgürtel-/...-Liebhaber. Man war nicht allein. Auch die Dominas musste ihre Werbung nicht mehr kurz halten, sie konnten neben dem Mainstream auch weitere Interessen aufführen und vor allem gefunden werden.

Die Anhängern verschiedener (weniger verbreiteter) Fetische konnten plötzlich sehen, Domina ist nicht (nur) Leder, Stiefel, Peitsche. Manche Dominas bieten auch Speiel als Fesselkünstlerin, Windelmutti, Schlüsselherrin und ... an. Vielleicht nicht immer direkt im Nachbarort, aber in den letzten 20 Jahren sind wir auch deutlich mobiler geworden. Es ist eben nicht mehr ausgeschlossen für eine Session 200 km zurück zu legen.

Es könnte also sein, dass sich die Kundenbasis verbreitert hat, da mehr Interessen bedient werden. Übertriebenes Phantasie-Beispiel: Früher hatte unser hypothetisches Dominastudio 3 Kunden pro Tag, von denen alle wegen Schmerzspielen gekommen sind, weil niemand wusste, dass es auch andere Angebote gibt. Heute hat unser hypothetisches Studio 10 Kunden pro Tag. Darunter sind weiter drei, die Schmerzsessions nachfragen. Aber auch sieben andere, die zur Domina gehen, weil sie wissen, dass auch andere Spielarten möglich sind. Dann verschiebt sich das Verhältnis, die Anzahl der Leute die Schmerzsessions nachfragen bleibt dagegen gleich.
Deine Schlussfolgerungen kann ich sehr gut nachvollziehen.
Für mich stellt sich hier die Frage, gegenüber welcher Zeit wird die Frage hier gestellt. Gab es vor 5, 10 oder 30 Jahren eine größere Nachfrage nach schmerzhaften Sessions?

Ich selbst verfolge das alles erst seit ca. 10 Jahren und da lief die Werbung schon voll übers Internet. Aber ich kann mir schon denken, das du da Recht hast mit damals, vor 30 Jahren.

Fakt ist, das BDSM sehr viel mehr als nur Peitschen ist. Schon alleine um Schmerzen zu verursachen, gibt es sooo viele verschiedene Möglichkeiten. Ich z.B. stehe überhaupt nicht auf impact play, außer auf mein bestes Stück und trotzdem bin ich Masochist und die Schmerzen im Spiel machen mich immer g*eiler.
Und dann gibt es so viele Fetische. Alleine die Fußfetischisten sind in ihrer Anzahl nicht zu unterschätzen. Da kannst du fast jede Domina fragen. Und die Fußverehrer gab es ganz sicher auch schon vor 30 Jahren, nur war das damals nie ein Thema, wie du selbst es schon geschrieben und erläutert hast.

Im Endeffekt denke ich, das die Nachfrage sich nicht groß geändert hat. Nur unsere Wahrnehmung und die der Dominas hat sich geändert.

Re: schmerzhafte Sessions nicht mehr so gefragt ?

Fr, 28.Jun 2024, 00:46
MWerner hat geschrieben:
Do, 27.Jun 2024, 19:30
Ich habe schon zweierlei Erfahrungen gemacht und weiß manchmal nicht, welche Variante besser ist:

a) Variante 1: Die Domina tut mir soweit weh, dass es mir während der Session gerade noch gelingt, mich in den Schmerz hineinzufinden und den Schmerz zu genießen.
b) Variante 2: Die Domina bringt mich bewusst einige Minuten in den Zustand, wo ich vor lauter Schmerzen regelrecht die Beherrschung verliere. Die Session selbst ist die Hölle, die Schmerzen wirklich unerträglich. Nach der Session werden jedoch irgendwann Glückshormone ausgeschüttet.

M(aso)
Werner
Ich bevorzuge ganz klar deine Variante 2, allerdings etwas umformuliert:

Die Domina wärmt mich auf, dann bringt sie mich mit voller Absicht innerhalb von ein paar Minuten in den Zustand, dass ich ich vor lauter Schmerzen die Beherrschung verliere, dann erfreut sie sich die nächste halbe Stunde lang an meinem Gezappel und Geschrei, während sie mir den Hintern ausgiebig durchprügelt, windelweich sozusagen.

Lady Linda aus HH hat das immer so gemacht, nicht nur bei mir.

"Ich mag es, wenn's laut wird" hat sie das etwas vornehm formuliert. Jammerschade, dass sie nicht mehr aktiv ist.

so long



naughtyBoy winke winke
Richtig gut wird´s nur, wenn das Herz dahinter steht!
oder
Wenn du liebst, was du tust, wirst du nie wieder in deinem Leben arbeiten (Konfuzius)

Re: schmerzhafte Sessions nicht mehr so gefragt ?

Fr, 28.Jun 2024, 10:10
gummiluft hat geschrieben:
Do, 27.Jun 2024, 17:05
Ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber ich habe schon wirklich starke Schmerzen in Sessions gehabt und das ganz ohne Spuren direkt danach. Das geht durchaus, wenn man weiß, wie.
Versuche gab es ja schon, aber mit zweifelhaftem Erfolg.

Was mir so einfällt:
  • Franzbranntwein in einem Kondum über den Penis gestülpt. Sollte wohl heiß werden und als Tunnelspiel wirken. Die einzige Auswirkung, die das hatte war ein stark kühlender Effekt
  • Elektrospiele an Eiern, Penis, Brustwarzen oder anderen Elementen, auch sehr stark: Erzeugen zumeist ein auch sehr intensives Kribbeln, aber so gut wie nie Schmerzen. Eine dominante Dame hatte ihr Gerät mal auf die höchste Stufe hochgeschoben. Es hat mich sehr erregt, aber eben nicht geschmerzt. Sie meinte nur, dass die meisten schon bei halber Stärke ein Problem haben. Sie wollte beim nächsten Mal einen militärischen Fernmelder dabeihaben, der wohl ordnetlich was erzeugt. Leider ist es dazu nicht mehr gekommen, weil sie aufgehört hatte.
    Schmerzen bei Elektrospielen kenne ich eigentlich nur dann, wenn die Elektroden nicht mehr fest sitzen.
  • Finalgon wärmt zwar, aber nicht in einem Maße, der so unangenehm ist dass ich das als Schmerz betrachten würde
  • Nadeln in Brustwarzen oder andere Stellen sind auch eine Reizung, aber nicht schmerzhaft
  • Kerzenwachs hat auch nicht unbedingt einen starken Schmerz-Effekt
  • Fingernägel, Ingwer haben auch nur begrenzten Effekt
  • Klammern sehr knapp auf den Brustwarzen platziert erzeugen einen stechenden Schmerz. Wenn es zu großflächig auf den Warzen liegt, verliert sich der Effekt doch sehr stark. Die Schmerzen haben aber keinen langen Effekt.
Da kam ich Laufe von über 30 Jahren noch einiges anderes zusammen, woran ich mich nicht unbedingt erinnere. In der Anfangszeit wollte ich auch keine großen Schmerzen haben. Das war schlecht, weil gerade da wären Spuren nicht so kritisch gewesen wie sie es heute sind.

Was wirklich einen Effekt hatte, der auch länger angehalten hat:
  • Eier wurden abgebunden, ich muss auf alle viere gehen und das Seil wurde nach oben mit einem Flaschenzug unter Spannung festgezurrt. Nun soll ich gegen die Spannung der Dame nachkommen. Sie hatte sich perfekt positioniert, so dass ich wirklich an den Eiern ziehen musste. Ich musste immer wieder die Position ändern, nur dadurch waren die Schmerzen auszuhalten. Die Auswirkungen konnte ich noch 2 Tage später merken, da unten war dann irgendwann alles taub.
Das letzte hatte ich bei meinem letzten Besuch, daran würde ich gerne anknüpfen.

Re: schmerzhafte Sessions nicht mehr so gefragt ?

Fr, 28.Jun 2024, 11:53
LächleUndSeiFroh hat geschrieben:
Fr, 28.Jun 2024, 10:10
gummiluft hat geschrieben:
Do, 27.Jun 2024, 17:05
Ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber ich habe schon wirklich starke Schmerzen in Sessions gehabt und das ganz ohne Spuren direkt danach. Das geht durchaus, wenn man weiß, wie.
Versuche gab es ja schon, aber mit zweifelhaftem Erfolg.

Was mir so einfällt:
  • Franzbranntwein in einem Kondum über den Penis gestülpt. Sollte wohl heiß werden und als Tunnelspiel wirken. Die einzige Auswirkung, die das hatte war ein stark kühlender Effekt
  • Elektrospiele an Eiern, Penis, Brustwarzen oder anderen Elementen, auch sehr stark: Erzeugen zumeist ein auch sehr intensives Kribbeln, aber so gut wie nie Schmerzen. Eine dominante Dame hatte ihr Gerät mal auf die höchste Stufe hochgeschoben. Es hat mich sehr erregt, aber eben nicht geschmerzt. Sie meinte nur, dass die meisten schon bei halber Stärke ein Problem haben. Sie wollte beim nächsten Mal einen militärischen Fernmelder dabeihaben, der wohl ordnetlich was erzeugt. Leider ist es dazu nicht mehr gekommen, weil sie aufgehört hatte.
    Schmerzen bei Elektrospielen kenne ich eigentlich nur dann, wenn die Elektroden nicht mehr fest sitzen.
  • Finalgon wärmt zwar, aber nicht in einem Maße, der so unangenehm ist dass ich das als Schmerz betrachten würde
  • Nadeln in Brustwarzen oder andere Stellen sind auch eine Reizung, aber nicht schmerzhaft
  • Kerzenwachs hat auch nicht unbedingt einen starken Schmerz-Effekt
  • Fingernägel, Ingwer haben auch nur begrenzten Effekt
  • Klammern sehr knapp auf den Brustwarzen platziert erzeugen einen stechenden Schmerz. Wenn es zu großflächig auf den Warzen liegt, verliert sich der Effekt doch sehr stark. Die Schmerzen haben aber keinen langen Effekt.
Da kam ich Laufe von über 30 Jahren noch einiges anderes zusammen, woran ich mich nicht unbedingt erinnere. In der Anfangszeit wollte ich auch keine großen Schmerzen haben. Das war schlecht, weil gerade da wären Spuren nicht so kritisch gewesen wie sie es heute sind.

Was wirklich einen Effekt hatte, der auch länger angehalten hat:
  • Eier wurden abgebunden, ich muss auf alle viere gehen und das Seil wurde nach oben mit einem Flaschenzug unter Spannung festgezurrt. Nun soll ich gegen die Spannung der Dame nachkommen. Sie hatte sich perfekt positioniert, so dass ich wirklich an den Eiern ziehen musste. Ich musste immer wieder die Position ändern, nur dadurch waren die Schmerzen auszuhalten. Die Auswirkungen konnte ich noch 2 Tage später merken, da unten war dann irgendwann alles taub.
Das letzte hatte ich bei meinem letzten Besuch, daran würde ich gerne anknüpfen.
Dann scheinst du auf jeden Fall schmerzunempfindlicher als die meisten Männer zu sein.
Viele deiner Erfahrungen kann ich teilen. Insbesondere die mit Strom. Die meisten Geräte sind einfach nicht stark genug, insbesondere wenn sie mit Batterien betrieben werden. Dazu kommt oft Unwissenheit über Strom und seine Wirkung. Aber von einem ET-312 wurde ich noch nie enttäuscht, wenn die Elektroden richtig sitzen. Da hab ich es noch nie das Maximum ausgehalten. Ein Kurbelinduktor, wie die eine Dame dir angekündigt hatte, haut dich mit Sicherheit auch um. Hab das schon mal ungewollt außerhalb einer Session spüren dürfen. Ein geiler Schmerz ist das aber nicht.

Beim Wachs kommt es ganz auf den Schmelzpunkt des Wachses an. Der ist unterschiedlich und kann auch bis zu Verbrennungen führen.

Finalgon hab ich noch nicht bekommen, aber dafür Paste mit Cheyenne Pfeffer und auch Chillisoße. Beides brennt höllisch auf dem Sch*wanz.

Auch Gewichte am Gehänge können meiner Meinung nach sehr schmerzhaft sein. Wenn nicht, einfach mehr Gewicht ...

Es gibt noch mehr, wie Kali's Ring am Schwxxz, Eierpressen, ...

Ich weiß natürlich nicht, was deine Erwartungen bezüglich des Schmerzen sind. Mir reicht für Gewöhnlich ein begrenzter Schmerz, wenn er nur intensiv genug ist.

Re: schmerzhafte Sessions nicht mehr so gefragt ?

Fr, 28.Jun 2024, 14:14
knightwohsaysni hat geschrieben:
Do, 27.Jun 2024, 19:46
Zurück zur Ausgangsfrage, ob schmerzbetonte Sessions nicht mehr so gefragt sind. Wie wahrscheinlich jeder hier, kann ich da keine allgemeingültige Antwort geben. Das könnten eventuell langjährige tätige Dominas, aber auch nur ein Stück weit.

Es könnte aber interessant sein, einen Gedanken etwas zu verfolgen. Vor 20-30 Jahren war das allgemeingültige Bild noch 'Domina = schwarzes Leder, Stiefel, Peitsche' und 'BDSM = Dom haut Sub, bis beide genug haben'. Das wurde durch die gängigen Werbeanzeigen zusätzlich verfestigt. Eigentlich auch logisch, bei der teuren Werbung fokussiert man sich auf die (vermeintlich) größte homogene Kundengruppe.

Natürlich gab es vereinzelt Fälle, in denen dargestellt wurde, dass BDSM nicht unbedingt auspeitschen bedeutet. Ich erinnere noch an eine Talkshow auf RTL mit Hans Meiser und Leuten von den Schlagzeilen. Da hatte sich der Moderator und einige vom Publikum die Diskussion erst sehr auf Peitsche und Schmerzen eingeengt. Erst nach und nach wurde klar, dass es noch viele andere Spielarten gibt. Für die Allgemeinheit gingen solche Beiträge jedoch im Leder-Stiefel-Peitsche-Grundrauschen unter.

Auch der Austausch unter BDSM-Anhängern war schwieriger, Chiffreanzeigen in der Zeitung für einen SM-Stammtisch sind eine hohe Hürde.

Mit dem Internet wurden zwei Dinge einfacher. Der Austausch unter Gleichgesinnten und komplexere Werbung der Dienstleisterinnen. Plötzlich gab es Seiten für Fessel-/Windel-/Keuschheitsgürtel-/...-Liebhaber. Man war nicht allein. Auch die Dominas musste ihre Werbung nicht mehr kurz halten, sie konnten neben dem Mainstream auch weitere Interessen aufführen und vor allem gefunden werden.

Die Anhängern verschiedener (weniger verbreiteter) Fetische konnten plötzlich sehen, Domina ist nicht (nur) Leder, Stiefel, Peitsche. Manche Dominas bieten auch Speiel als Fesselkünstlerin, Windelmutti, Schlüsselherrin und ... an. Vielleicht nicht immer direkt im Nachbarort, aber in den letzten 20 Jahren sind wir auch deutlich mobiler geworden. Es ist eben nicht mehr ausgeschlossen für eine Session 200 km zurück zu legen.

Es könnte also sein, dass sich die Kundenbasis verbreitert hat, da mehr Interessen bedient werden. Übertriebenes Phantasie-Beispiel: Früher hatte unser hypothetisches Dominastudio 3 Kunden pro Tag, von denen alle wegen Schmerzspielen gekommen sind, weil niemand wusste, dass es auch andere Angebote gibt. Heute hat unser hypothetisches Studio 10 Kunden pro Tag. Darunter sind weiter drei, die Schmerzsessions nachfragen. Aber auch sieben andere, die zur Domina gehen, weil sie wissen, dass auch andere Spielarten möglich sind. Dann verschiebt sich das Verhältnis, die Anzahl der Leute die Schmerzsessions nachfragen bleibt dagegen gleich.
Du hast recht. Man kann keine allgemeingültige Antwort zu dem Thema "Ob schmerzbetonte Sessions nicht mehr so gefragt sind" geben mangels fehlender Datenbasis.
Auch vor 30 Jahren gab es gängige Werbeanzeigen in welchen die verschiedene bizarre Spielarten der Dominas aufgeführt wurden. Es gab unterschiedlichste "Fachzeitschriften" mit den Themen wie: Fetische(LLL) Stiefel, Peitsche, Klinik, Strom, Bondage, Schlagtechniken Keuschhaltung usw.
In der Öffentlichkeit wurde dies natürlich nicht so richtig wahrgenommen. Für den jeweiligen Bereich gab es auch Dominas und Studios.
Deine Aussage" in den letzten 20 Jahren sind wir auch deutlich mobiler geworden" kann ich nicht nachvollziehen.
Mein Empfinden ist eher das Gegenteil: unpünktlicher und unzuverlässige öffentlicher Nah- u. Fernverkehr, Staus, Umweltzonen, übertriebene Verkehrsbeschränkungen, hohe Verkehrsdichte bei mangelnder Infrastruktur ..........
Das Angebot war nicht so rosig, daher war man sehr mobil um die entfernten besagten Orte erreichen zu können.
Dein übertriebenes Phantasie-Beispiel entbehrt auch jeder Grundlage.
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