Mi, 02.Jan 2008, 14:21
von Gast AB
Hallo Lady Tanja,
Hallo Annemarie.
vielleicht gibt es doch eine Möglichkeit, Keuschhaltung durch eine gewerbliche Domina zu realisieren, wenn Keuschhaltung nicht als Verhinderung der Ejakulation verstanden wird, sondern als Verringerung / Verminderung des Vanillasexlebens des Sklaven. Viele Sklaven sind verheiratet, oder haben Freundinnen, mit denen sie mehr oder weniger häufig schlafen. Ein dominanter Eingriff seitens einer gewerblichen Domina, den ich im weiteren Sinne durchaus als Keuschhaltung bezeichnen würde, könnte genau darin bestehen, diese Vanillaaktivitäten mehr und mehr einzuschränken.
Dazu ist natürlich eine intensive Kooperation des Sklaven erforderlich: er müßte ein sexuelles Tagebuch führen, in dem er seine sexuelle Gewohnheiten der Domina offenlegt, weiterhin müßte er besondere Ereignisse, Partybesuche oder Feiern, die wahrscheinlich zu Vanillasex führen, im voraus melden und sich entsprechend für Termine bei der Domina bereithalten, damit diese entsprechende Maßnahmen ergeifen kann, so daß es nicht zum Vanillasex kommen kann.
Maßnahmen, wie ein paar ordentliche Striemen auf dem Allerwertesten – die meisten Ehefrauen oder Freundinnen finden es befremdlich, wenn sie bei ihrem Liebsten dort Striemen vorfinden; wie eine intensive Melkung um 17:00, wenn der Sklave um 19:00 zum romantischen Rendez-vous verabredet ist – und wie, warum auch nicht für ein paar Tage, die Röhre aus Metall oder Plastik um den Kleinen, wenn ein Wochenendausflug angesagt ist.
Natürlich braucht es beim Sklaven Willensstärke und die Lust, sich auf so ein Experiment einzulassen, aber es ist doch ein Service, von dem ich denke, daß ich nicht der einzige Sklave bin, der ihn bei einer gewerblichen Domina nachfragt und möglicherweise paßt es auch in die Veranlagungen der einen oder anderen gewerblichen Domina, diese Art Eingriff in das Sexualleben des Sklaven vorzunehmen. Es sind, wie Lady Tanja, schreibt, tatsächlich Eingriffe in das sexuelle Leben des Sklaven, die neben regelmäßigen Terminen auch Email- oder Telefonkontakt erfordern. Das diese letzte vom Sklaven der Domina honoriert werden müssen, ist selbstverständlich und nach meiner Erfahrung auch nicht ungewöhnlich. Der Zeitwand läßt sich schätzen und entsprechend in eine bspw. monatliche Pauschale umsetzen. In gewisser Weise gehört es mit zum Sklavenerlebnis, gerade für die Organisation der eigenen sexuellen Reduktion zu bezahlen.
Das wäre eine Art Keuschheitsgürtel im Kopf, wie Sie, Annemarie so schön formuliert haben, der keine Hygieneprobleme nach sich zieht, aber jede Menge Platz für kreativen Sadismus bietet.
Ich wünsche Ihnen ein frohes und erfolgreiches Jahr 2008!
Abaelard