Tanja_Zofe hat geschrieben: ↑Di, 28.Nov 2023, 15:08
Das Beste wäre doch, man würde den kompletten Tribut im Vorfeld bezahlen, ganz gleich ob Erst- oder Stammgast. Die Ladies müssen sich nicht mit dem ganzen Bargeld durch die Gegend schleppend belasten und es nimmt beim Termin auch so ein wenig den Touch des ich bezahle dich, also mach" weg. Man kann sich völlig ohne das Geschäftliche auf einen wunderbaren Termin einlassen.
Und wenn dann jemand absagt, weil er krank ist, kann man mit der Dame ganz sicher irgendein Arrangement treffen. Ein völlige Rückerstattung würde ich ausschließen, gibt es bei Krankheiten auch nicht immer und überall. Wegen mir ähnlich wie in Hotels mit Stornofristen, wie an anderer Stelle hier schon geschrieben, so dass die Dame entsprechend umdisponieren kann.
Und wenn dann einer die Unsitte pflegt und einfach nicht erscheint - leicht verdientes Geld für die Dame.
Ui, also ich würde das (für mich persönlich, versteht sich) nicht befürworten. Zwar verstehe ich, dass das ein bisschen das Gefühl von "SM gegen Geld" nimmt, wenn man sich nicht mehr mit der Geldübergabe beschäftigen muss, aber ich persönlich lehne eine komplette Vorkasse für mich ab. Mir reicht bei neuen Gästen eine Anzahlung, um den Termin verbindlich zu reservieren. Es ist das eine, 50€ für eine Stunde anzuzahlen und wenn nicht rechtzeitig abgesagt wird (bei mir mind. 24 Stunden vorab), dann halt auf das Geld verzichten zu müssen. Aber das gesamte Honorar? Da muss man schon einen sehr großen Vertrauensvorschuss von potentiellen Gästen erwarten. Ich persönlich möchte nicht unnötig Ping Pong mit Geld machen und das in meiner Buchhaltung festhalten müssen. Wenn ich hier und da mal eine Anzahlung zurück erstatte, weil der Termin ordentlich abgesagt wurde und nicht verschoben werden konnte, dann ist das noch vertretbar. Aber größere Summen hin und her zu überweisen, das wäre mir auch einfach zu viel Aufwand. Eine komplette vorab Überweisung nehme ich allenfalls von Stammgästen an, die nicht gerne größere Summen Bargeld mit sich herum schleppen, weil ich da in der Regel nicht mit Terminabsagen, sondern allenfalls Verschiebungen zu tun habe. Dabei handelt es sich allerdings auch selten um Termine von nur 60 Minuten. Dann bleibt das bezahlte Geld halt bis zu dem nächsten Termin unberührt auf meinem Konto.
Und zum Thema "leicht verdientes Geld" - na ich weiß nicht. Das Misstrauen bei Anzahlungen ist jetzt schon sehr groß. Egal wie deutlich man die Modalitäten zu Anzahlungen vorab bespricht - es wird immer Menschen geben, die am selben Tag oder kurz vor der Session absagen, und sich dann wundern warum sie ihren Fuffi los sind. Das führt dazu, dass dann unter Umständen von Abzocke etc. gesprochen wird, obwohl die Anzahlungsmodalitäten in schriftlicher Form vorgelegt wurden. Da möchte ich mir gar nicht ausmalen, wie die Diskussion in Foren wie diesem hier aussähe, wenn jemand plötzlich bei einer kurzfristigen Absage einen kompletten Tribut verpuffen sieht, weil er (oder auch sie) aus lauter Geilheit und Vorfreude die "AGB" nicht gelesen hat und drei Stunden vor der Session absagt. ;)
Man muss es doch auch mal objektiv sehen - Anzahlungen bei Erstterminen sind mittlerweile üblich, aus Gründen. Wobei es natürlich auch Kolleg*innen gibt, die noch darauf verzichten (können). Dabei handelt es sich nur um einen kleinen Teil des Tributs, und Anzahlungen von Stammgästen oder zumindest Gästen die bereits mehrfach bei einem zu Besuch waren, sind doch eher unüblich (warum auch, die Personen haben sich ja als zuverlässig erwiesen). Das muss reichen. Wir bekommen von unseren neuen Gästen damit bereits einen Vertrauensvorschuss. Das jetzt auszureizen und auf den gesamten Tribut auszuweiten, halte ich für unrealistisch. Muss aber natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Wenn das als Vereinbarung zwischen Anbieterin und Gästen gut klappt - go for it. Für mich ist das nix.