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Ein Anliegen...

Sa, 27.Jun 2020, 09:10
Guten Morgen,

lange habe ich überlegt, ob ich das jetzt schreiben kann oder nicht. Wenn es nicht geht soll das Thema wieder gelöscht werden...

Ich möchte einfach nur was tun und möchte nicht mehr tatenlos mit ansehen wie die Ladys und Herren der Brange kämpfen wieder arbeiten zu können.

Leider habe ich nicht die Finanziellen Mittel um allen über die Runde zu hälfen, aber ich schreibe viel...Den 16 Politikern die als Gegner bekannt sind habe ich Mails geschrieben. Bisher hat nur einer mal sich die Mühe gemacht zu antworten.

Daher habe ich jetzt an euch ein Anliegen. Schreibt Mails an diese Leute die es verhindern das Sexworker wieder arbeiten können. Wenn wir Gäste endlich mal aufstehen und sagen so läuft es nicht können sie gegen so eine Masse nichts mehr sagen....

In Tagträume verfallen und hoffen und bangen bringt niemand was, sondern es muss aufgestanden werden.

Kampangen werden gestartet und ich stehe auch auf und schreibe wie wild, weil ich keine Lust habe auf meine Sexualität wieder zu verzichten...

Wer Mailadressen haben möchte kann mich gerne anschreiben. Ich hoffe diesen Kampf nicht alleine auszuführen...

Eurer kleiner Werwolf

Re: Ein Anliegen...

Sa, 27.Jun 2020, 10:27
Gut gemeint, kleiner werwolf! Leider wird das überhaupt nichts bringen, ein paar eMails werden die Politiker überhaupt nicht kratzen.
Einige Dominas, zb Davina Dust haben ihren Wohnsitz schon in die Schweiz verlegt.
Wenn sich in diesem Jahr hier in Deutschland gar nichts mehr bewegt, werde ich wohl auch mal eine Overnightsession
in der Schweiz im Femdom wahrnehmen.
So langsam wird es auch unerträglich diese SM-Studio Enthaltsamkeit . . )

rubberS

Re: Ein Anliegen...

Sa, 27.Jun 2020, 11:40
Emails bzw. Briefe an Abgeordnete, zuständige Behörden, Leserbriefe an die Presse etc. sind eine gte Möglichkeit des günstigen Engagements.
Tatsächlich höre ich aus Politikerkreisen immer wieder, wie wichtig Zuschriften sind.
Wenn man schon nicht anderweitig aktiv werden kann, oder finanziell helfen kann, dann ist ein Brief schnell geschrieben, ausgedruckt und versendet.
Natürlich wird wegen eines Leserbriefes morgen nicht gleich die Revolution ausbrechen, eh klar, aber ihr solltet wissen, dass die Prohibitioist:innen massenweise Briefe schreiben und auch mehr und mehr Gehör finden.
Da gegen zu halten ist wichtig.
Kostet ja auch nicht viel, ein klein wenig Zeit, ein paar Zeilen, Briefmarke, fertig. Billiger ist nur nichts tun und Däumchen drehen.
Ein Brief zum Thema kann auch gut und gerne kopiert und an viele Personen geschrieben werden. Wenn jede Person, die im Covid Thread Aufregung verbreitet, auch nur einen Brief pro Post geschrieben hätte, kämen da schon ein paar Hundert zusammen.
Danke, Werwolf, für die Idee, ich hoffe, die Mitlesenden greifen sie auf.
Lady Velvet Steel

Erziehung für Anspruchsvolle
BDSM Studio LUX
0152 / 347 130 51

Re: Ein Anliegen...

So, 28.Jun 2020, 06:08
Ich bin dabei und würde sogar die 12,80 Euro auf mich nehmen und physische Briefe rausschicken. Ich habe momentan nicht die Zeit selbst was zu schreiben, wärest du bereit, Werwolf, deinen Brief hier zu veröffentlichen, damit diejenigen, die das Vorhaben unterstützen wollen, möglichst geringe Schranken haben und deinen Brief gleich übernehmen können? Wenn du dann noch die 16 Abgeordneten nennst, die du kontaktiert hast, gibt es ja wirklich keine Ausrede das nicht zu unterstützen.
Möglicherweise könnte jemand, der zum Beispiel in der Bxxxxxxxxxxxxx, im Rxxxxxxxx, im Sachsenforum, Lusthaus usw. aktiv ist, das Vorhaben dort auch bekannt machen, so dass sich da ebenfalls Interessierte dem anschließen können?
Ich finde die Idee auf jeden Fall gut und würde einen Teil dazu beitragen wollen.
"So where do you live, anyway?" - "Mostly in my head."

Re: Ein Anliegen...

So, 28.Jun 2020, 06:20
Aktiv sein ist eine gute Idee, es sorgt in jedem Fall dafür, dass man sich mit der Thematik beschäftigt, es sorgt für die Erkenntnis, dass Interesse nicht nur von den Sexworkerinnen selber besteht, dass die Branche wieder arbeiten darf. Bei facebook wurde auch eine interessante Initiative gestartet, es nennt sich Tag der offenen Tür. Bestimmte Studiobetreiber öffnen am 16.7. deren Pforten und zeigen sich von ihrer besten Seite, Einladungen an Behörden sind erfolgt oder kommen noch. Da werden übrigens noch welche gesucht, Kontakt kann ich herstellen.
So können so manch Vorurteile abgebaut werden, denn oft ist es reine Unkenntnis, die ein negatives Bild erzeugen.
Man muss ins Gespräch kommen, sachlich und auf Augenhöhe.
Ich schreibe heute mal an Bürgermeister Tschentscher in Hamburg - wenn du, Werwolf, von ihm die Mailadresse hast, wäre ich dankbar, wenn du sie mir ( gerne per PM ) zukommen lässt.


DomHunter
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Re: Ein Anliegen...

So, 28.Jun 2020, 07:05
Wenn ich mir bestimmte Praktiken und Vorlieben in der weiten Welt des BDSM so vorstelle, dann bin ich ganz froh, wenn sich Politiker nicht all zu detailliert in diese Thematik einarbeiten, wenn sie mit der Nase darauf gestoßen werden. Die folgenden Diskussionen könnten in eine ganz andere Richtung abdriften und eine zügige Lockerung bis zum St. Nimmerleinstag herauszögern. Stellt euch doch mal vor, ein maßgeblicher Minister plädiert für die Öffnung von Studios unter bestimmten Auflagen - und dann treten andere eine Debatte bezüglich in einer Pandemie 'unverantwortlicher' Praktiken los. Keine schlafende Hunde wecken!
Life is too short to ignore your passions

Re: Ein Anliegen...

So, 28.Jun 2020, 07:49
Schließungen werden zur Zeit permanent verlängert, es gibt nur eine Richtung zur Zeit. In Rheinland Pfalz wollte der MP öffnen, ruderte aber wieder zurück, in Sachsen war es ähnlich. Plötzlich soll es einheitlich laufen. Man kann feststellen, dass es eindeutig mehr bedarf als die " Hoffnung " allein, schlimmer kann es nicht werden.
Nachfragen und auch mal zuletzt Österreich erwähnen, wo alle gemeinsam Konzepte ausarbeiten, damit die Branche wieder arbeiten kann - so etwas kann doch nur nützlich sein. Und auch mal aufzeigen, wie groß das berufliche Umfeld ist, die genauso betroffen sind. Es geht hier ja nicht nur um die Prostituierten alleine.




DomHunter
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Re: Ein Anliegen...

So, 28.Jun 2020, 19:30
Ausschließen kann man sogar das nicht in diesen Zeiten :-)

Wichtige Punkte in so einem Anschreiben wären:
- eigene Eindrücke bis dato zu Sauberkeit und Hygiene in SM Studios
- Pflichtbewusstsein der Anbieterinnen zu Hygiene und Sauberkeit ( schon deshalb, weil sie das Virus ernst nehmen ---> :-) )
- Bessere Transparenz zum Geschehen, wenn Frauen arbeiten dürfen und Studios geöffnet sind. Unkontrollierbare Grauzonen wären hingegen gefährlich.
- Beste Kontrollmöglichkeiten der Behörden aufgrund jederzeitigen Zutrittsrechtes
- Du als Gast siehst dich dazu berufen, auf all das penibel zu achten, eine Kontrolle wäre also auch so schon gegeben ( ...denn du willst ja das Virus nicht bekommen...)
- Wer die eine oder andere Frau besser kennt, weiß eh darum, dass mehr als drei Termine an einem Tag nacheinander die Ausnahme sind schon aufgrund des vergleichsweise hohen Stundensatzes im SM Bereich
- Studios werden alleine schon wegen der Wärme stets gut gelüftet
- und richtig, in Holland, Schweiz, Österreich arbeitet man und es ist doch suspekt, extra ins Ausland fahren zu müssen
- In Österreich z B arbeiten alle an tragfähigen Konzepten. Frage: Ist das auch bei uns geplant?

Davon so einige rauspicken ( also bloß kein 4 Seiten - Pamphlet ) oder zumindest einflechten. Und selbst ein Zweizeiler " wann wird denn - auch bei uns - wieder geöffnet ist hilfreich.
Falls noch einer Ideen hat, immer her damit.

Übrigens werden wir hier nicht alles veröffentlichen, wenn es nicht sinnvoll erscheint.



DomHunter
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Re: Ein Anliegen...

So, 28.Jun 2020, 20:58
Hallo,

Ich kann mich der Sache nur anschliessen auch ich habe, die Politiker angeschrieben, und zwar einerseits, die regierenden Politikern und andererseits die Oppositionellen, und habe ihnen ( meinen ) bezw. unseren Standpunkt klar machen wollen, Leider sind mir die Politiker eine Antwort schuldig geblieben,
dies ist aber NUR der Tatsache geschuldet, das man als Einzelperson da nicht zählt, da wird man nicht ernst genommen. Denn die Herrn Politiker reden und schreiben zwar wie sehr ihnen, das Anliegen einer Einzelperson am Herzen liegt, was sich immer gut anhört, gerade auch vor einer Wahl, wenn es aber drauf ankommt, interessieren sie sich dafür nicht.

Wenn aber VIELE Leute mit den Politikern in Kontakt treten und ihren Standpunkt klarmachen, liegt der Fall anders, dann kann man was bewegen, denn es zählt nur die Stimme von vielen, deshalb kann ich mich auch nur anschliessen, das viele aus der Sexbranche: Dominas, Gäste, Studiobetreiber, mit den Politikern in Kontakt treten, sie anschreiben, das Gespräch suchen, alles natürlich mit höflichen und intelligenten Mitteln, damit man auch ernst genommen wird, aber nur so müssen sie uns irgendwann mal wahrnehmen, und unsere Anliegen ernst nehmen.....

Zudem sollte man auch Aktionen starten wie z.B. die rotbeleuchteten Gebäude der Veranstaltungs-Branche, ich versteh nicht, warum sich daran nicht die Sex-Branche beteiligt hat ? das hätte AUCH perfekt fürs Rotlicht gepasst, man könnte sich doch einer anderen Branche anschliessen, mit ihnen zusammenarbeiten, die auch in der selben Situationen stecken, dies wäre aber Aufgabe des Verbandes der Sexarbeiterinen, da auch aktiv zu werden...

Zudem sollte man die Presse mit ins Boot holen, ich habe bis jetzt nur zwei Berichte im Fernsehen gesehen über die Not in der Sex-Branche, das ist zu wenig, es gibt doch mit Sicherheit auch Leute in der Sex-Branche, Dominas, Gäste ect, die einen guten Draht zur Presse haben, die sollten aktiver werden.....

Fakt ist eines, wenn wir alle nur zuschauen, und nichts tun, können wir dabei beobachten, wie eine Branche langsam aber sicher stirbt, und das wollen wir alle nicht !

DENN BITTE denkt dran, die Sex-Branche hat sowieso in der Gesellschaft keinen leichten Stand, hatte sie noch nie, aber wenn wir gehört werden wollen, und uns geholfen werden soll, bezw. wir wieder in die Dominastudios gehen wollen, die Dominas wieder ihren Job machen wollen, und die Studio-Betreiber wieder ihre Miete verdienen wollen, dann müssen wir was tun, jeder auf seine Weise, und so gut er kann.... Passivität ist in dieser Gesellschaft nicht der richtige Weg, damit erreicht man nichts !

Schönen Abend

Viele Grüße
SM-Überlebenskämpfer
Zuletzt geändert von SM-Überlebenskämpfer am So, 28.Jun 2020, 21:10, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Ein Anliegen...

So, 28.Jun 2020, 21:06
Danke das ich mein Anliegen hier vortragen durfte und es doch einige gibt, die dabei Unterstützen das sich vielleicht was in Deutschland bewegt. Mir ist auch klar das es alles öfflich und Respektvoll ablaufen soll...

Ich möchte einfach am Ende nicht da stehen, und das Gefühl haben ich hätte doch was tun können...

Den in die Schweiz fliegen ist für mich umständlicher und habe einfach lange suchen müssen, um jemanden zu finden der wirklich zu mir passt...Und ich denke da wird es einigen so gehen die vor diesem Problem stehen...

Und die Masse macht es einfach, nicht jemand alleine...

Ich hoffe das sich bald doch was bewegt und alle wieder ihren Job nachgehen können, und ich endlich wieder zu meiner Chefin kann...

Euer kleiner Werwolf

Re: Ein Anliegen...

So, 28.Jun 2020, 22:03
Escort-Sklavin hat geschrieben:
So, 28.Jun 2020, 06:08
Ich bin dabei und würde sogar die 12,80 Euro auf mich nehmen und physische Briefe rausschicken. Ich habe momentan nicht die Zeit selbst was zu schreiben, wärest du bereit, Werwolf, deinen Brief hier zu veröffentlichen, damit diejenigen, die das Vorhaben unterstützen wollen, möglichst geringe Schranken haben und deinen Brief gleich übernehmen können? Wenn du dann noch die 16 Abgeordneten nennst, die du kontaktiert hast, gibt es ja wirklich keine Ausrede das nicht zu unterstützen.
Möglicherweise könnte jemand, der zum Beispiel in der Bxxxxxxxxxxxxx, im Rxxxxxxxx, im Sachsenforum, Lusthaus usw. aktiv ist, das Vorhaben dort auch bekannt machen, so dass sich da ebenfalls Interessierte dem anschließen können?
Ich finde die Idee auf jeden Fall gut und würde einen Teil dazu beitragen wollen.
Copy and paste? Schon ein bisschen dünn bei all der Ernsthaftigkeit der Thematik. Als Empfänger käme ich aus dem Schmunzeln nicht heraus.

@dom
Hoffentlich findet der Tag der offenen Tür nicht in den drei Studios statt, die ich zuletzt besucht habe. Hygiene - mehr oder weniger Fehlanzeige. Und zu den genannten max. 3 Terminen an einem Tag pro Tag - in einem größeren Studio bin ich mir recht sicher, dass dort parallel gearbeitet wird.

Generell wundert es mich etwas, dass sich eine Milliardenschwere Industrie mit rund 400.000 Dienstleistern-/innen sich rechtlich nicht „wehren kann“, oder will.

VG
JD
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