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Wie war Dein Jahr 2019 in Bezug auf Paysex und wie wird 2020 werden?

2019 war wie immer.
Insgesamt abgegebene Stimmen: 5 (8%)
2019 war mein bisher intensivstes Jahr.
Insgesamt abgegebene Stimmen: 15 (23%)
2019 habe ich mich eingeschränkt.
Insgesamt abgegebene Stimmen: 11 (17%)
2020 werde ich langsam angehen.
Insgesamt abgegebene Stimmen: 9 (14%)
2020 werde ich es rocken lassen.
Insgesamt abgegebene Stimmen: 13 (20%)
2020 wird wie 2019.
Insgesamt abgegebene Stimmen: 11 (17%)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 64

Re: Wie war Dein Jahr 2019, wie wird 2020 werden?

Fr, 20.Dez 2019, 18:41
DomHunter hat geschrieben:
Di, 17.Dez 2019, 10:09
Wie einer " Rammstein " dem Heavy Metal zuordnen kann, bleibt mir das ewige Rätsel :-)
Mir nicht. Ich würde das, was man im Allgemeinen "Neue Deutsche Härte" nennt, durchaus als Subgenre von Industrial Metal bezeichnen. Es basiert ja meist auf Metal-Riffs.

Und Motörhead haben wohl alles Mögliche gemacht zwischen Blues Rock und Speed Metal. Das Label "Rock'n'Roll" ist halt nicht besonders aussagekräftig. Das passt praktisch auf jegliche Art von Rockmusik, denn da kam's ja her.

On Topic:

Ich habe gerade eben erst angefangen mit BDSM (erste Domina-Session). Im nächsten Jahr werde ich versuchen herauszufinden, welche Praktiken mich wirklich antörnen und welche nicht. Sozusagen der Test Kopfkino gegen Realität.
"Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."

Re: Wie war Dein Jahr 2019, wie wird 2020 werden?

Fr, 20.Dez 2019, 20:45
DomHunter hat geschrieben:
Fr, 20.Dez 2019, 19:09
Naja, ich beziehe mich auf Lemmy in Person, der bekräftigte, Motorhead würde Rock n´Roll machen. Anderes sah er nicht in Verbindung mit Band und Musik, also interpretiere ich auch nichts dazu.



DomHunter
Hallo DomHunter,

schon klar, diese Aussage habe ich schon von vielen Musikern gelesen (z. B. auch von Angus Young). Will hier nicht klugscheissen, aber ich muss halt gestehen, dass ich in Sachen Musik ein Fan von "Schubladen" bin. Liegt wohl daran, dass ich wenn ich konzentriert Musik höre, keine drastischen Genre-Übergänge zwischen einzelnen Songs mag. Um das zu verhindern, sind beim Erstellen von Playlists (natürlich immer subjektive) Genre-Bezeichnungen extrem hilfreich. Ist halt so ein Spleen von mir.

Wahrscheinlich bin ich der einzige Mensch, der seine gesamte Musiksammlung von knapp 4000 MP3s penibelst mit Genre und Jahr getaggt hat :).


Grüße,
Croc
"Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."

Re: Wie war Dein Jahr 2019, wie wird 2020 werden?

Sa, 21.Dez 2019, 09:24
severin247 hat geschrieben:
Sa, 21.Dez 2019, 01:52
Eigentlich sollte man ja wieder zurück zum eigentlichen Thema, aber das muss noch sein:

https://www.youtube.com/watch?v=uNVmRCv770k

Mein Lieblings-Motörhead-Song!

Frohes Fest Euch allen!
Meiner auch!

Dieser Song zeigt wie kein anderer, dass wir mit Lemmy nicht nur ein musikalisches Genie, sondern auch einen waschechten Poeten verloren haben. %ufz%

"For I am Mars the God of War
And I will cut you down"
"Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."

Re: Wie war Dein Jahr 2019, wie wird 2020 werden?

Sa, 21.Dez 2019, 17:51
Ich habe Lemmy vor vielen Jahren mal live gesehen.
Mit seiner Musik habe ich mich bislang nicht groß beschäftigt und die Lieder klangen für mich auch allesamt sehr ähnlich.
Doch noch nie hatte ich in einem Konzert einen Sänger gesehen, der für mich mehr Rock and Roll verkörpert als Lemmy. Das war 100% authentischer Rock and Roll, egal welche verschiedenen Musikeinflüsse da mit ein spielen.

Zu Rammstein kann ich etwas mehr beitragen. War zu Beginn ihrer Karriere sprich mit der ersten Single Auskopplung an Bord. Zudem all ihre Konzerte über die vielen Jahren gesehen. Deutsche Schubladendenker kommen da schon ins schwitzen beim einordnen. Rammstein gibt sich meiner Meinung nach auch redlich Mühe, in keine Schublade so richtig reinzupassen. Spätestens mit ihrem letzten Album dürften die Schubladendenker wieder Schweiß auf der Stirn haben.
Ich mache mir hinsichtlich Eingruppierungen kaum Gedanken, aber klassisches Heavy Metal trifft für mich bei Rammstein überhaupt nicht zu, da ändern auch Gitarrenriffs mit Kreissägen als Vorlagen nichts daran.
VG

Re: Wie war Dein Jahr 2019, wie wird 2020 werden?

Mo, 23.Dez 2019, 05:03
Atriox hat geschrieben:
Fr, 13.Dez 2019, 21:45
Oh, ich habe Deinen Musikgeschmack völlig falsch eingeschätzt und Dich bisher ausschließlich in die Klassik Schublade zu J.S.Bach, Mozart, Beethoven... gesteckt. Aber wie auf jedem Gebiet, bist Du wohl auch bei Musik erstaunlich breit aufgestellt. 😁

Hey Atriox. Wie jetzt Schublade. Ok ich werde oft voll unterschaetzt *lach. Neulich, Verkaufsgespräch mit unter30iger Einkaeuferin...Ich erzaehl von 4Blocks und wie erstaunlich gut gemacht ich das finde... Oh, Herr M, dass haette ich jetzt ueberhaupt nicht von Ihnen erwartet *lach.

Dann outete ich mich gelegentlich als bekennender Nicky Minaj Fan ( Neben Iggy Azalea )... Kommentar aus Asien, wieder unter30: Unglaublich, dass Dich so etwas interessiert etc.
So c o o l :- ))

Jo. Schubladen. Kategorien. Gepflegte Vorurteile :- ) Wer kennte sie nicht. Böse Onkelz ? Echt jetzt ?. Vor 15 Jahren haette ich jeden ausgelacht , der wo mir vom Wert derartiger Musiker was haette erzaehlen wollen. Und dann noch gefuehlt rechtslastig ...

Heute, hallo ? Es kömmt immer drauf an woher man kommt. Heute gibt es jede Menge an Onkelz Titeln, am liebsten natuerlich live, die ich genuesslichst konsumiere !https://www.youtube.com/watch?v=YsXPg52aYxg Nur glücklich wenn es schmerzt :- )) Oh ja....

Oder https://www.youtube.com/watch?v=Wcf1qfckvjM
Auf gute Freunde Keine Sylvesterfeier mehr seit Jahren ohne diesen Klassiker :- )

Jo, prinzipiell komme ich aus der Klassikecke. Einfach, weil es wenig Besseres für mich gibt, qualitativ. Von der Substanz her. Das heisst ja nicht, dass man Rockpopjazzraphiphop nicht moegen muss.

Den heutigen Rap, besonders den deutschsprachigen halte ich persönlich für völlig belanglos und bin fast sicher, dass man in 50 oder 100 Jahren nixx mehr davon hoert, so wie man von der Neuen Deutschen Welle ( himmelseidank) nixx mehr hoert. Sehr zu Recht, wie ich meine :- )

Neulich hatte ich Gespraech mit jemandem aus der Szene, produziert auch manchmal Rap, kennt sich aus in Tonstudios etc. Auf meine Argumentation, wie unglaublich revolutionaer die Urauffuerung des Sacre du Printemps von Strawinsky seinerzeit 1913 in Paris ankam. Tumulte, Schmaehungen, fast Schlaegereien, kurz, eine Revolution für die Ohren der Zeit https://www.youtube.com/watch?v=EkwqPJZe8ms ein Paradigmenwechsel.

Heute, ein moderner Klassiker. Und es gibt so gut wie nichts Moderneres bis heute, im Sinne von Rhytmus und Orchestrierung. Das Metrum aendert sich staendig und damit die Akzente. Lebendigst. Wild. Unerhoert. Stravinsky eben.
Feuervogel ! https://www.youtube.com/watch?v=-WsqK1mCGeY

Gibt unzaehlige andere Beispiele, an denen man die unerhoerte Dynamik, Kraft und emotionale Tiefe von "alten" Kompositionen aufzeigen könnte, Kammermusik, Oper, Alte Musik und und und.

Wenn man sich denn einlassen will. Vorurteilsfrei einlassen. So wie ich mich mich immer wieder einlassen werde auf andere Musikgeschmäcker. Weil es so unglaublich viel zu entdecken gibt, jenseits des eigenen Tellerrandes. Flamenco ? Shakuhachi ? BoogieWoogie ? Jörg Hegemann ! [/url]https://www.youtube.com/watch?v=prsZcOdgCu8[/url].

Niemand kann dabei ruhig sitzen bleiben :- ))

Aber, so etwas erschliesst sich nicht unbedingt automatisch jedermann. Ob es gefaellt oder nicht ist voll nebensaechlich. Es ueberhaupt einmal an sich heranzulassen und es dann evtl schaetzen zu lernen. Weil, fuer mich gibt es wenig aufregenderes, aufreibenderes, elementareres und ursprünglicheres als diese Art von klassischer Musik.

Also, um den Gedanken zu vollenden, im Sinne von Fortschritt in der Musik der Moderne, ob ich Nils Frahm kennte. Nö. Nie gehoert. Ja dann... abgehakt. Andere Generation eben...

Bei mir hoert die Moderne auf mit Stockhausen, Holst, Part, Ligeti usw. Warum ? Weil diese Musik wertlos ist ? Oh nein, not at all, aber sie ist in meinen Ohren zu intellektuell. Nicht auf Hörgenuss ausgerichtet. Sondern nur bestrebt "neu" zu sein. Kann man machen. So wie man sich ewig mit der Kunst der Fuge oder den Goldberg Variationen intellektuell auseinanderstzen kann. Weil die Musik es hergibt. So tief ist sie gestrickt. Aber wenn ich erst ein Buch lesen muss um evtl ein gewisses Verstaendnis einer Stockhausen Komposition zu erlangen. Hm, ja. Kann man machen. Ist fuer mich als Laien aber eher unergiebig und gar anstrengend.

Sicher zu ihrer Zeit waren Schoenberg, Zemlinski oder von Webern ähnlich revolutionaer. 12ton. WagnerStraussMahler hochromantische Mammutorchesterwerke immer im Hinterkopf. Etwas Neues braucht das Land.

Und dennoch ist es etwas Anderes für mich. Ich hoere so etwas mit Interesse. Es strengt mich nicht an sozusagen.

Niels Frahm ? Modifiziertes Pianoforte mit Klobuerste ? https://www.youtube.com/watch?v=Aln6DztAsMQ Ja gut, wenn es denn gefaellt. Brauch ich das ? Bringt es mir etwas ? Negativ.

Was mich immer wieder befremdlich beruehrt hat und noch befremdet, ist, wenn Leute nicht nur kein Interesse an Klassik haben, ist doch voll OK, aber sogar sich gestoert fuehlen, wenn selbige ertoent. Im Sinne von. Mach das Geklimpere aus. ( Wohlgemerkt, Glenn Goulds Bachinterpretationen wurden ins Weltall geschickt, als ein Beispiel menschlicher Kulturhoehe. Falls Aliens irgendwann mal Interesse zeigen. *Lach

Mein indischer Chef seinerzeit, die Bollywood Hindi Klassiker, in der Endlosschleife auf Casette im Auto. ENDLOS ! :- )) Am Ende konnte ich sogar auf Hindi mitsingen. Aber eine Bachsonate ? Eine Mozart Symphonie etc ? Mach den Driss aus ! :- ) Unertraeglich .... :- O

Schaut man sich wirkliche Koryphäen wie Leonhardt Bernstein mit seinen Oxford ( oder war es Cambridge ? ) Lesungen zu klassischen Werken, und Bernstein war so weltoffen und versatil in Hinsicht, Jazz, Musical, hastenichtgesehen. Oder Yehudi Menuhin, den genialen Geiger, ach es gibt Beispiele ohne Ende, eines ist allen immer gemeinsam gewesen, nämlich der tiefe Glaube an die Universalitaet von Musik, als einer "Sprache" die jegliche kulturelle Grenze übersteigt. Weil sie quasi universell ist. Und uns als Menschen direkt und zutiefst ansprechen kann.

Dass sie nicht ganz so universell rezipiert werden kann, manchmal jdflls, für mich eine interessante Erfahrung. Asien, Pentatonik. Indien, mikrotonale Intervalle. Aber ja. So lehrreich und wertvoll.

Einem Orgasmotron, Kult hin oder her , kann ich eine solche Tiefe einfach nicht abgewinnen *lach. Auch nicht beim dritten Reinhören.

Jedem Tierchen sein Pläsierchen sowieso :- ) Wertungen sind hier völlig fehl am Platz. Aber wo wir jetzt schon mal so herrlich und voll off topic sind, dieses wollte ich auch noch teilen.

So kann es sich anhoeren wenn ein ungarischer Komponist der klassischen Moderne ( also nach 1960 oder so ) etwas Neues komponiert, was nicht anders erklaert werden kann als einer gewissen Affinitaet zu BDSM Fetisch Sex and Drugs and RocknRoll *lach.
Der Zwischenruf irgendwann auf Skandinavisch bedeutet wohl, What the fuck is happening here ?

https://www.youtube.com/watch?v=sFFpzip-SZk

Und obacht, die Sopranistin leistet hier Aussergewöhnliches, ohne Partitur, ohne Dirigent, ohne doppelten Boden. In extremen Lagen. Wenn zum Latex noch high heels gekommen waeren. Ohha :- )

LG Moro

Und das man auch heute noch, Stil und Klasse voraussgesetzt, so etwas ohne Vorlage komponieren kann: https://www.youtube.com/watch?v=58qVEObgABs

Zu Asche zu Staub... ... Ozean der Zeit, ewiges Gesetz... ich bin bereit, und suche die Unsterblichkeit ... ? Seufz....

Kann ich mir immer und immer wieder anhoeren und anschauen. So genial authentisch zeitgeistig. Und ja, hallo ? Dieser slavische Akzent !?!. Wenn der nicht erotisch rueberkommt, dann bin ich nicht normal :- )

Also das zeigt mir, dass sich Qualitaet und echtes Handwerk immer am Ende durchsetzen wird.

LG Moro

Ach ja, im Mai kommt Max Raabe ins Rheinland, Hab ich mir fest vorgenommen. In schwarz-weissen Budapestern und Zweireiher. Aus Prinzip :- ) " Heut steh ich nicht auf... ich wuesst auch nicht warum, ich hab alles was ich brauch :- ))

https://www.youtube.com/watch?v=1tqKeIO ... adio=1#t=0
Wir spielen alle, wer es weiss, ist klug ( Arthur Schnitzler )

Re: Wie war Dein Jahr 2019, wie wird 2020 werden?

Fr, 27.Dez 2019, 19:19
Hallo moronikus,

dein ausführlicher Post verdient natürlich eine ausführliche Antwort. Es ging mir um diesen Satz von dir ...
moronikus hat geschrieben:
Mo, 23.Dez 2019, 05:03
Einem Orgasmotron, Kult hin oder her , kann ich eine solche Tiefe einfach nicht abgewinnen *lach. Auch nicht beim dritten Reinhören.
... indem du (so habe ich das gelesen) Motörhead und dem Rock generell eine ähnliche Tiefe wie den Werken der alten Meister und der Neo-Klassiker absprichst.

Du gibst zwar zu erkennen, dass du Rock ab und zu ganz gerne hörst, aber es kommt so rüber als ob du das nur als seichte Unterhaltung ansiehst.

Ich glaube, dabei verkennst du die revolutionäre Bedeutung der elektrischen Gitarre für die Musik (und die westliche Kultur allgemein). Hör dir bei Gelegenheit mal die folgenden Songs an (falls du sie noch nicht kennst, es sind alles recht bekannte Titel):

Jimi Hendrix - Voodoo Child, 1968
https://www.youtube.com/watch?v=IZBlqcbpmxY

Deep Purple - Stange Kind of Woman, 1971
https://www.youtube.com/watch?v=bAzjVdD06z8

Dire Straits - Telegraph Road, 1982
https://www.youtube.com/watch?v=_4E_924b9SU&t=750s

Testament - Over the Wall, 1987
https://www.youtube.com/watch?v=V8Hr6S_uzCw

Amon Amarth - The Last with Pagan Blood, 1999
https://www.youtube.com/watch?v=Ju1wdQMqz9I

(Weiteres könnte man sicher auch aus den Bereichen Jazz und Electric Blues auflisten, aber diese Genres sind nicht mein Ding und da kenne ich mich nicht aus. Außerdem geht es mir hier um Rock.)

Und jetzt sag mir, dass die E-Gitarre nicht das mit Abstand vielseitigste (und ich finde auch großartigste) Musikinstrument ist, das die Menschheit je hervorgebracht hat. Man könnte alle Instrumente in diesen Songs durch andere/verwandte ersetzen, bis eben auf die Gitarren. Das wäre undenkbar, da würde etwas völlig anderes dabei herauskommen.

Man mag argumentieren, dass Synthesizer und ihre Nachfolger eine ähnlich revolutionäre Wirkung auf die Musik hatten, aber das ist in meinen Augen nicht ganz fair. Denn mit einem Universalcomputer, der an einem DAC hängt, kann man ja (zumindest theoretisch) absolut JEGLICHE Art von Ton produzieren. Es handelt sich hierbei nicht wirklich um Musikinstrumente.

Und ich tue den alten Meistern absolut nichts weg, aber sie waren eben Kinder ihrer Zeit und hatten nur ein begrenztes Repertoire an Instrumenten zur Verfügung. Viele von ihnen würden, wenn sie heute lebten, Gitarrenmusik machen. Da bin ich mir sicher. Entweder das oder halt elektronische Musik.


Grüße,
Croc

P.S.: Ich habe die von dir geposteten Links durchaus angeschaut und genossen. Vor allem Hegemann. Der spielt das, als ob es die einfachste Sache der Welt wäre.

P.S.2: Die Gossow ist ja nun schon länger nicht mehr bei Arch Enemy. Aber sie haben sich eine fesche Kanadierin als Ersatz geangelt:

https://www.metal-archives.com/artists/ ... e-Gluz/765

Auch nicht schlecht, oder?
"Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."

Re: Wie war Dein Jahr 2019, wie wird 2020 werden?

Fr, 27.Dez 2019, 20:52
Hey Croc

Ich d a n k e Dir für diesen Input. Und die Links werde ich mir in Ruhe zu Gehör führen. Klar jetzt Hendrix, Deep Purple, hallo ?

Es ging mir mitnichten um Wertung, weit weit gefehlt. Wie Du schon so treffend schriebst, suum cuique, jedem das Seine. Nichts anderes ist doch meine Grundeinstellung.

Und ja, ich hatte dergleichen konstruktive "Streit-"Reden schon sehr oft. Eigentlich schon zu Gymnasialzeiten *lach. Ich meld mich gelegentlich nochmal dazu, hier oder woanders. Ist ja immer noch voll off-topic. Und ich lasse mich immer gern belehren und horizontal erweitern :- ) Und das Du die Gossow namentlich kennst *lach. Herzallerliebst.

In diesem Sinne,

Musikalische SM Grüsse . M.
Wir spielen alle, wer es weiss, ist klug ( Arthur Schnitzler )

Re: Wie war Dein Jahr 2019, wie wird 2020 werden?

Sa, 28.Dez 2019, 00:04
Croc hat geschrieben:
Fr, 27.Dez 2019, 19:19

Und jetzt sag mir, dass die E-Gitarre nicht das mit Abstand vielseitigste (und ich finde auch großartigste) Musikinstrument ist, das die Menschheit je hervorgebracht hat. Man könnte alle Instrumente in diesen Songs durch andere/verwandte ersetzen, bis eben auf die Gitarren. Das wäre undenkbar, da würde etwas völlig anderes dabei herauskommen.

@croc
Ja ich sags dir ;-) -

Ich stimme Dir zu, dass die E-Gitarre evtl. das großartigste Instrument ist, aber nur nur im Zusammenspiel mit Bass und Schlagzeug.
Jedoch nicht als Einzelinstrument. Da ist für mich das Klavier das vielseitigste, bestklingenste und auch schönste Instrument,was zumal auch ohne Strom funktionert, dicht gefolgt vom dem Cello.
vG
JD

Re: Wie war Dein Jahr 2019, wie wird 2020 werden?

Sa, 28.Dez 2019, 00:32
Croc hat geschrieben:
Fr, 27.Dez 2019, 19:19



Und ich tue den alten Meistern absolut nichts weg, aber sie waren eben Kinder ihrer Zeit und hatten nur ein begrenztes Repertoire an Instrumenten zur Verfügung. Viele von ihnen würden, wenn sie heute lebten, Gitarrenmusik machen. Da bin ich mir sicher. Entweder das oder halt elektronische Musik.

Falls Deine Theorie zutreffen sollte dann bin ich dankbar dafür, dass es zu den Zeiten der alten Meister noch keine E-Gitarren gab (Gitarren sowie sehr viele andere Instrumente natürlich ohne Strom, gab es zu deren Zeiten schon).
Denn ansonsten würde zumindest mir Meisterwerke fehlen, die über Jahrhunderte hingweg nicht an Begeisterung, Emotion, Kraft und Genialität verloren haben.
Rock, Heavy Metal etc. müssen erst noch über die Jahrhunderte beweisen, wie vergänglich oder unendlich diese Musikstile waren.
Und ob Liszt, Beethoven und Chopin das Klavier für eine Gitarre beiseite geschoben hätten, das mag ich doch sehr stark bezweifeln. Zu genial waren diese Personen um sich doch an einer recht einfachen Gitarre sich auszulassen. Da hätten die eher noch zu dem Cello gegriffen.
Hör Dir mal von Valentina Lisitsa die Beethoven "moon light sonata" den dritten Teil oder ebenfalls von ihr oder evgeny kissin " la campanella" an, das ist ...?....
Falls man Boogie Woogie mag ist man bei Hegeman sehr gut aufgehoben.
vG
JD
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