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Umgang mit Geschlechtskrankheiten

Di, 08.Jan 2019, 18:50
Hallo,

ich mache den Beitrag jetzt mal hier im Offtopic-Bereich da ich leider keinen Zugriff auf Gesundheitsbereich habe. Wäre es nicht sinnvoll wenigstens Teile des Gesundheitsbereichs für die Allgemeinheit freizuschalten, damit über Gesundheits-Themen diskutiert werden kann?

Seit längerem Frage ich mich schon wie sich andere Gäste vor Geschlechtskrankheiten beim Studio Besuch schützen und wie sich die Damen selbst davor schützen? Dies trifft natürlich hauptsächlich auf Gäste/Damen zu, die bizarrer Dienste in Anspruch nehmen/gewährleisten.

Ich habe jetzt noch nicht oft die Dienstleistung einer Dame in Anspruch genommen aber wenn, dann ist über sowas nie gesprochen worden. Dies ist natürlich zu gewissen Teilen meine Schuld da ich es im Vorgespräch ansprechen hätte können… aber irgendwie sollte man ja davon ausgehen, dass die Dame gesund ist.

Müssen sich die Damen in Deutschland eigentlich testen lassen oder ist das freiwillig? Sollte es eine Pflicht sein, dann fände ich es recht interessant, was passiert, wenn so ein Test dann mal positiv ausfällt? Müsste die Dame dann nicht rein theoretisch ihre Gäste informieren sofern möglich? Gab es so etwas schon mal?

Mich würde auf jeden Fall interessieren was ihr so darüber denkt. Seit ich mir darüber öfter den Kopf zerbrochen habe bin ich mir nicht sicher ob ich weiterhin das Risiko, auch wenn es vermutlich sehr klein ist, eingehen soll.

Re: Umgang mit Geschlechtskrankheiten

Di, 08.Jan 2019, 19:13
Ich für meinen Teil gehe alle zwei bis drei Monate zum Gesundheitsamt und lasse dort einmal die ganze Palette an Test kostenfrei durchlaufen. Man kann selbst beim Küssen nie sicher sein nicht doch mit etwas angesteckt zu werden (bspw. Herpes). Natürlich geht man als Sexworkerin ansonsten natürlich, wenn möglich, sichere Wege und führt AV, OV, VV ausschließlich geschützt aus, einige Geschlechtskrankheiten werden aber auch durch Schmierinfektionen (infizierter Lusttropfen über Handkontakt an oder in die Scheide), Feigwarzen werden sogar bei Berührung übertragen werden, da reichen kleinste Hautrisse (bspw. durch Intimrasur) aus.

Ich kann verstehen, dass es dir ein Anliegen ist dich zu schützen, aber ich stelle mal direkt die Frage was du an Prävention bisher so betreibst außer die Hoffnung zu äußern, dass Prostituierte zwangsuntersucht werden, um die Verbreitung dessen, was doch vornehmlich von uninformierten Kunden/Gästen kommt, die sich in ihrem Leben noch nie einem STI-Test unterzogen haben?

Im übrigen passiert bei meinen freiwillig in Anspruch genommenen Tests nichts, wenn ich es nicht initiiere oder annahm; als ich einmal einen positiven Test hatte, fragte mich die Dame der Aids-Hilfe, ob gewünscht ist, dass das Testergebnis an meine Gynäkologin gefsxt werden soll, was ich bejaht habe, da mir an einer raschen Behandlung gelegen war. Hätte ich Nein gesagt, hätte dies keinerlei Konsequenzen gehabt.
Syphilis allerdings ist eine meldepflichtige Geschlechtskrankheit.
"So where do you live, anyway?" - "Mostly in my head."

Re: Umgang mit Geschlechtskrankheiten

Di, 08.Jan 2019, 19:44
Escort-Sklavin hat geschrieben: Ich kann verstehen, dass es dir ein Anliegen ist dich zu schützen, aber ich stelle mal direkt die Frage was du an Prävention bisher so betreibst außer die Hoffnung zu äußern, dass Prostituierte zwangsuntersucht werden, um die Verbreitung dessen, was doch vornehmlich von uninformierten Kunden/Gästen kommt, die sich in ihrem Leben noch nie einem STI-Test unterzogen haben?
Außer mich beim Gesundheitsamt testen zu lassen fällt mir leider auch nichts ein. Dies werde ich auch demnächst wieder tun.

Jedoch bin ich mir unsicher ob ich danach nochmal eine Dame besuchen werde… Irgendwie ist es mir zu „gefährlich“ und diesen Gedanken (seit sie in meinem Kopf sind) bekomme ich dann bei einer Session auch nicht wirklich aus dem Kopf. %ufz%

Re: Umgang mit Geschlechtskrankheiten

Di, 08.Jan 2019, 19:51
IdeNali schrieb :

Außer mich beim Gesundheitsamt testen zu lassen fällt mir leider auch nichts ein. Dies werde ich auch demnächst wieder tun.

Jedoch bin ich mir unsicher ob ich danach nochmal eine Dame besuchen werde… Irgendwie ist es mir zu „gefährlich“ und diesen Gedanken (seit sie in meinem Kopf sind) bekomme ich dann bei einer Session auch nicht wirklich aus dem Kopf. %ufz%
Definiere bitte "Geschlechtskrankheiten".
Es wäre hilfreich wenn du deine sexuellen Vorlieben umschreibst..
Ich habe im professionellen Bdsm Bereich noch nie etwas von Geschlechtskrankheiten gehört.
+++Was du in anderen entzünden willst, muss in dir selbst brennen+++

roxanasalles@googlemail.com

Re: Umgang mit Geschlechtskrankheiten

Di, 08.Jan 2019, 20:46
IdeNali hat geschrieben:Außer mich beim Gesundheitsamt testen zu lassen fällt mir leider auch nichts ein. Dies werde ich auch demnächst wieder tun.
Gegen Hep-A und Hep-B kann man sich impfen lassen, das wäre ebenfalls noch eine Möglichkeit.
Mehr kann man gar nicht machen als selbst auf sich aufzupassen. Dass du nicht wie manch anderer Mann ahnungslos durch die Welt stolperst und den eigenen Gesundheitszustand komplett in die Hände anderer legst, weil du selbst keine Prävention und Nachsorge betreibst, ist löblich, aber hier endet dann auch schon die Liste der Möglichkeiten.
Lass dir aber versichert sein, dass der Hygienestandard der meisten niedergelassenen Dominas höher ist als in den meisten Metzgereibereichen von Supermärkten. Die Dominas haben schließlich einen Ruf zu verlieren, der sie ihre (investitionsintensive) Lebensgrundlage kosten kann, wodurch sie dann nicht mehr einfach so arbeiten könnten. Einer Domina ist genauso wenig daran gelegen irgendwelche STI zu verschleppen wie dir, weil sich das rumspricht und sie dann gemieden werden würde wie eine Aussätzige.

Ich habe übrigens erlebt, dass eine norddeutsche Kollegin sehr offen und reflektiert mit ihrer Infektion umging, als sie sich mit Gonorrhoe bei einem Kunden angesteckt hat. Für ihre schonungslose Offenheit, mit der sie die Kunden darauf aufmerksam machen wollte, sich schnellstmöglich untersuchen zu lassen, mit denen sie Kontakt hatte, wurde sie teilweise sehr hart und wie ich finde unberechtigt angefeindet von Kunden (und solche, die nie die ihren gewesen sind).
Wo gehobelt wird, fallen schließlich Späne, so sagt man, und wer häufig Sex hat, erhöht das Risiko sich mit einer sexuell übertragbaren Krankheit anzustecken wie alles, was man tut, das Risiko erhöht, was damit einhergeht (Klettern -> Abstürzen; Autofahren -> Autounfälle; Saufen -> Abhängigkeit).
IdeNali hat geschrieben:Jedoch bin ich mir unsicher ob ich danach nochmal eine Dame besuchen werde… Irgendwie ist es mir zu „gefährlich“ und diesen Gedanken (seit sie in meinem Kopf sind) bekomme ich dann bei einer Session auch nicht wirklich aus dem Kopf. %ufz%
Ich bin in meinem Leben schon öfter hingefallen als an einer Geschlechtskrankheit erkrankt zu sein, ich hatte öfters Verkehrsunfälle, ich habe mir schon wesentlich öfter den Kopf gestoßen, mir Finger und Zehen mit Kochwasser verbrüht oder mich an der Innenseite des Ofens verbrannt. Mit ein wenig Zeit würden mir sicher noch drölfzig schlechte Dinge mehr einfallen, die mir öfter passiert sind als eine Geschlechtskrankheit zu bekommen. Greife ich Gierlappen deswegen jetzt weniger oft in den Ofen, um schonmal vorher zu naschen? - Hell no!
"So where do you live, anyway?" - "Mostly in my head."

Re: Umgang mit Geschlechtskrankheiten

Mo, 14.Jan 2019, 17:27
Mistress Roxana hat geschrieben: Definiere bitte "Geschlechtskrankheiten".
Es wäre hilfreich wenn du deine sexuellen Vorlieben umschreibst..
Ich habe im professionellen Bdsm Bereich noch nie etwas von Geschlechtskrankheiten gehört.
Ich habe es explizit vage gehalten, da unterschiedliche Krankheiten durch unterschiedliche Spiele übertragen werden können.

Als Beispiel ist es mit einer geringen Wahrscheinlichkeit möglich sich mit HIV zu infizieren, wenn man Oral mit dem Intimbereich der Dame in Berührung kommt. (Ich hab es jetzt mal so formuliert, weil ich nicht weiß wie detailiert ich im nicht FSK-18 Bereich schreiben darf)
Die Wahrscheinlichkeit ist nicht groß aber es ist trotzdem eine vorhanden und dieser Dienst wird durchaus von mehreren Bizarrladys angeboten.
Escort-Sklavin hat geschrieben: Lass dir aber versichert sein, dass der Hygienestandard der meisten niedergelassenen Dominas höher ist als in den meisten Metzgereibereichen von Supermärkten. Die Dominas haben schließlich einen Ruf zu verlieren, der sie ihre (investitionsintensive) Lebensgrundlage kosten kann, wodurch sie dann nicht mehr einfach so arbeiten könnten.
Das ist mir vollkommen bewusst und ich glaube auch das die Damen mit denen ich bis jetzt Kontakt hatte, das sehr ernst nehmen! Aber Unglücke können immer passieren und vielleicht weiß die Dame noch nichts davon hat aber trotzdem eine Session mit einem Spiel das zur Ansteckung führen kann.
Escort-Sklavin hat geschrieben: Ich bin in meinem Leben schon öfter hingefallen als an einer Geschlechtskrankheit erkrankt zu sein, ich hatte öfters Verkehrsunfälle, ich habe mir schon wesentlich öfter den Kopf gestoßen, mir Finger und Zehen mit Kochwasser verbrüht oder mich an der Innenseite des Ofens verbrannt. Mit ein wenig Zeit würden mir sicher noch drölfzig schlechte Dinge mehr einfallen, die mir öfter passiert sind als eine Geschlechtskrankheit zu bekommen. Greife ich Gierlappen deswegen jetzt weniger oft in den Ofen, um schonmal vorher zu naschen? - Hell no!
Ich kann deine Argumentation nachvollziehen, jedoch habe ich eher vor den Krankheiten bedenken, die ich nie wieder los werde... Die Wahrscheinlichkeit ist gering aber ob es das Risiko trotzdem wert ist... :/

Re: Umgang mit Geschlechtskrankheiten

Mo, 14.Jan 2019, 18:28
IdeNali hat geschrieben:Als Beispiel ist es mit einer geringen Wahrscheinlichkeit möglich sich mit HIV zu infizieren, wenn man Oral mit dem Intimbereich der Dame in Berührung kommt. (Ich hab es jetzt mal so formuliert, weil ich nicht weiß wie detailiert ich im nicht FSK-18 Bereich schreiben darf)
Die Wahrscheinlichkeit ist nicht groß aber es ist trotzdem eine vorhanden und dieser Dienst wird durchaus von mehreren Bizarrladys angeboten.
Meines Wissens nach gibt es keinen einzig dokumentierten Fall von einer oralen HIV-Infektion. Wenn doch, bitte mit Quellenangabe.
IdeNali hat geschrieben:Aber Unglücke können immer passieren und vielleicht weiß die Dame noch nichts davon hat aber trotzdem eine Session mit einem Spiel das zur Ansteckung führen kann.
Stimmt, Unglücke können passieren. Deswegen bunkern wir uns aber alle nicht zu Hause ein, sondern gehen weiter raus und leben.
Das einzige, was man in so einem Falle machen kann, ist souverän damit umzugehen. Wenn es mir passieren würde, dass ich mich mit etwas anstecke, würde ich mich behandeln lassen und parallel alle Sexualpartner anschreiben, welche für den entsprechenden Zeitraum infrage kommen, damit die eigene Behandlungsmaßnahmen ergreifen können. Das ist verantwortungsvolles Handeln in so einem Falle.
IdeNali hat geschrieben:Ich kann deine Argumentation nachvollziehen, jedoch habe ich eher vor den Krankheiten bedenken, die ich nie wieder los werde... Die Wahrscheinlichkeit ist gering aber ob es das Risiko trotzdem wert ist... :/
Vor welchen Krankheiten hast du denn konkret Angst? Offen gestanden machst du auf mich den Eindruck, als ob du dich vage vor irgendetwas fürchtest, von dem du mal gehört hast. So was nicht ganz greifbares, weil du einfach nicht informiert bist. Woran ich merke, dass du nicht informiert zu sein scheinst? Weil jeder, wirklich jeder als größte Sorge HIV benennt, das auch dann noch, wenn er unter einem der vielen in jeder Stadt gepflasterten Plakate durchgeht, die propagieren, wie wunderbar man mit HIV leben kann. Wir befinden uns nicht mehr in den 80ern, wo das ein Todesurteil war. Viel schlimmer finde ich persönlich da eine Infektion mit Syphilis, die in aller Regel nur dann entdeckt wird, wenn auf diese Krankheit untersucht wurde. Und das muss man, denn Syphilis schreitet teilweise fröhlich bei der Zerstörung des Nervensystems voran ohne irgendwelche Symptome. Die Organe können dann so richtig schön kaputt sein, ohne dass die Krankheit je auch nur ein einziges Symptom geäußert hat.
Andersrum ist Herpes (genitales) etwas, das du nach einer Infektion auch dein Leben lang mit dir rumschleppst und nie wieder loswirst. Kann aber sein, dass du außer kurz nach der Ansteckung nie wieder ein Herpesbläschen aufploppst.

Informiere dich doch einfach über die reellen Risiken, lies Statistika, und wenn du dann das Gefühl hast, das ist es nicht wert, engagiere eine Tiefbaufirma, welche dir deinen Bunker errichtet. Die Phantome, vor denen du dich fürchtest, kann dir keiner abnehmen.
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Re: Umgang mit Geschlechtskrankheiten

Di, 15.Jan 2019, 06:52
Lady Lia hat geschrieben:Lecktuch kaufen, mitbringen, Problem gelöst.
Haste grundsätzlich mit Recht, beim lesen des Textes vermute ich allerdings das Problem nicht in der Gefahr der bakteriellen Kontamination durch Cunnilingus...

Zuerst habe ich mich gefragt, welche Praktiken der denn der wohl machen will, wenn er so eine Frage stellt, denn einige nachhaltig gesundheitsschädigenden Praktiken sind im kommerziellen Bereich eh nicht legal (Frz. o. GV ohne Kondom beispielsweise - die Kotnascher handeln in dem Fall ohnehin auf eigenes Risiko)
Ehrlich gesagt vermute ich einen Bakterien-Nerd hinter dem Ersteller des Beitrags...
Meist ist es hoffnungslos einem solchen Angstpatienten zu erklären dass die Bakterienlast eines Saunabesuchs, des nächsten Treppengeländers, eines Slush-Eis, einem Bad im Whirlpool oder des Fertigsalats höher ist, als bei einer gepflegten Dame unsers Gewerbes.
Zuletzt geändert von -Catherine- am Di, 15.Jan 2019, 09:12, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Umgang mit Geschlechtskrankheiten

Di, 15.Jan 2019, 07:57
-Catherine- hat geschrieben:denn einige nachhaltig gesundheitsschädigenden Praktiken sind im kommerziellen Bereich eh nicht legal (Frz. o. GV ohne Kondom beispielsweise - die Kotnascher handeln in dem Fall ohnehin auf eigenes Risiko)
Hier muss ich korrigieren: Die Praktiken sind nicht per se gesundheitsschädlich, sie haben nur ein gewisses Risiko Krankheiten zu übertragen, so denn einer der Sexualpartner identifiziert ist. Gesundheitsschädlich ist also immer nur die Infektion/Krankheit.
-Catherine- hat geschrieben:Ehrlich gesagt vermute ich einen Bakterien-Nerd hinter dem Ersteller des Beitrags...
Mittlerweile scheint diese Vermutung nicht so abwegig, denn auch einige Beiträge später werden weiter überzogene Sorgen eingestreut, wo der Themenstarter doch bereits in seinem Eingangsbeitrag schrieb:
IdeNali hat geschrieben:Seit ich mir darüber öfter den Kopf zerbrochen habe bin ich mir nicht sicher ob ich weiterhin das Risiko, auch wenn es vermutlich sehr klein ist, eingehen soll.
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Re: Umgang mit Geschlechtskrankheiten

Di, 15.Jan 2019, 08:15
Hier muss ich korrigieren: Die Praktiken sind nicht per se gesundheitsschädlich, sie haben nur ein gewisses Risiko Krankheiten zu übertragen, so denn einer der Sexualpartner identifiziert ist. Gesundheitsschädlich ist also immer nur die Infektion/Krankheit.
Stimmt. Ich habe das ungeschickt formuliert. Ich meinte natürlich unter Umständen riskante Praktiken.

PS: jetzt darf ich Dich kurz korrigieren ich Dich Escort-Sklavin:

Die Praktiken sind nicht per se gesundheitsschädlich, sie haben nur ein gewisses Risiko Krankheiten zu übertragen, so denn einer der Sexualpartner identifiziert ist.
Du meinst bestimmt "infiziert" und Deine Autokorrektur hat ein "identifiziert" draus gemacht. *zwinker*

Dennoch, mir tun diese Bakterien-Nerds auf gewisse Art leid. Jemand der von einer solchen Neurose geplagt wird, hat meist auch Hemmungen sich fallen zu lassen und wird nach einer Session meist von einem Psycho-Kater geplagt, wenn er doch mal ein Treffen gewagt hat. Ohne mich jetzt zu arg in Klischees zu suhlen, meist sind das ITler, Ingenieure oder Physiker. Hab aber auch nen Lehrer mit dieser Problematik im Klientel. Schade, denn eigentlich will sich so ein Mensch gerne mal fallen lassen, Druck loswerden - und dann steht im dieser Zwang im Wege...
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Re: Umgang mit Geschlechtskrankheiten

Di, 15.Jan 2019, 08:35
Im schlimmsten Fall kann sich "Mann" eine Herpes-Infektion beim Cunnilingus akquirieren oder wenn es blöd läuft nen Candida-Pilz (dazu müsste allerdings das Immunsystem und/ oder der physische ph-Wert geschädigt sein, zB. nach einer Antibiose-Behandlung).
Ich würde mich mittlerweile in Deutschland eher vor einer viel wahrscheinlicheren TBC- oder Meningokokkeninfektion fürchten - und die kann ich mir einhandeln wenn ich an der Bushaltestelle stehe, genau wie einen unangenehmen Norovirus.....

Krankhaftes, übertriebenes Desinfizieren fördert übrigens die Entwicklung von resistenten Bakterien. Aber jetzt ist gut mit Klugscheißen...
Zuletzt geändert von -Catherine- am Di, 15.Jan 2019, 09:12, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Umgang mit Geschlechtskrankheiten

Di, 15.Jan 2019, 08:46
@Catherine
ich stimme dir zu
das Risiko war noch nie so gering wie heute (selbst mit AIDS) .
Sogar die berühmten 3
-Filzläuse
-Tripper
-Siphilis
sind inzwischen beinahe ausgestorben (RIP) und ein gesunder Mitteleuropäer mit gesunden Geschlechtsteilen (das heisst ohne oberflächliche Verletzungen etc) muss mehrfach ungeschützten SEX mit einer hochinfektiösen Person haben um sie sich SICHER mit HIV anzustecken.
Was aber nicht ausschliesst, dass es auch schon beim erstenmal einen Treffer gibt.
(das ist der Fluch der Statistik)
Man kann leichter ein Atom zertrümmern, als ein Vorurteil

http://www.myblog.de/janus4252

Re: Umgang mit Geschlechtskrankheiten

Di, 15.Jan 2019, 08:56
ach der Janus..... schön mal wieder von Dir zu lesen.

Muss Dir bedingt widersprechen. Infektionskrankheiten (z.B. Scabies, TBC, Läuse/ Läuserückfallfieber, Hep B und sogar der Fuchsbandwurm) sind in Deutschland auf dem Vormarsch. Die HIV- Neuinfektionen sind seit Jahren kaum rückläufig.

Ich behaupte jetzt einfach einmal dass diese Krankheitsbilder im Kreis meiner Kolleginnen vermutlich nicht überproportional vertreten sind.
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