rebellyx hat geschrieben:
Wir zahlen ja im SM bereich ja erheblich mehr als für die schnelle Nr im Puff.
Sicherlich sind auch die Raummieten im SM Studio auch höher.
Ich verstehe rebllyx' Frage so, dass er wissen möchte, wieviele Kunden eine Domina in einem SM-Studio braucht, um ihre Tagesmiete zu bezahlen, im Vergleich zu einer Hure im zärtlichen Bereich in einem gewöhnlichen Bordell.
Meines Wissens nach werden in den allermeisten SM-Etablissements aber gar keine Tagesmieten berechnet, sondern meistens prozentuale Abgaben ans Haus abgeführt. Ich kenne dies mit 50:50 oder 60:40 Aufteilung. (Soweit ich weiß, ist dies auch in Erotikmassage-Studios und Animier-Bars ähnlich, während es in FKK-Clubs und Laufhäusern wohl häufig feste Tagesmieten gibt. Korrigiert mich bitte, wenn ich mich irre.)
Einige SM-Studios bieten aber doch Miet-Konditionen, insbesondere für externe Damen, die sich mit eigener Kundschaft einmieten wollen, oder auch für private Paare, an. Oft befindet sich auf der Webseite dann ein Unterpunkt "Vermietung" und ein weiterer Unterpunkt "Preise". Und oft gelten für kommerzielle Mieterinnen andere Konditionen als für Privatpersonen. (Wieso eigentlich? Das war mir bislang nicht ganz ersichtlich.) - Die Preise können dann bei entsprechender Transparenz der Webseite nicht nur die Dominas, sondern auch ihre Kunden, einsehen (das wäre also ein Ansatz für rebellyx, zu recherchieren) und dies dann in Relation zu den üblichen Domina-Sessionhonoraren stellen:
In allen mir bekannten Fällen außer einem (s.u.) sind die Tagesmieten auch für kommerzielle Nutzung in solch einem Studio so angelegt, dass bei branchenüblichen Preisen für eine mehrstündige Session der Mietbetrag bereits abgegolten wird: diejenigen Dominas, die sich tages- oder stundenweise einmieten (statt eine Provisionsvereinbarung zu treffen), tun dies wohl anders als die Huren des zärtlichen Bereichs (gibt es da eigentlich ein besseres Wort dafür?) eher gezielt nur dann überhaupt, wenn sie bereits einen konkreten Kundenauftrag mit fester Kundenzusage vorliegen haben. Wenn z.B. eine Sessionbuchung 600€ einbringt, würde ich maximal 200€ für ein Mietstudio ausgeben wollen und denke, dass andere Kolleginnen dies ähnlich handhaben. (Auch hier: korrigiert mich, wenn ich mich irre.)
Im einzigen mir bekannten Ausnahmefall, wo auf den Mietpreis-Seiten eines SM-Apartments so dramatisch teure Mietpreise für professionelle Nutzung und vergleichsweise geringe Mietpreise für private Nutzung angegeben waren, habe ich persönlich mit der Vermieterin telefoniert. Sie erläuterte mir, dass dies ganz bewußt deswegen Abschreck-Preise waren, weil sie eigentlich gar keine kommerzielle Nutzung wünschten. Denn sie hätten die unerfreuliche Erfahrung gemacht, dass Prodommes hinterher weniger ordentlich putzen würden und zudem ohnehin mehr Equipment "einsauen" würden als private Paare, die einfach nur einen abgeschiedenen Ort suchen und genießen wollten. Nachdem ich der Vermieterin erklärt habe, dass ich lediglich mit einem einzigen Gast kommen wollen würde und ihr auch aufgrund ihrer Bedenken eine Kaution angeboten habe, kam sie mir dann preislich entsprechend entgegen - leider kam die Buchung dennoch nicht zustande, weil mein Kunde dann doch die gesamte Reise cancelte.