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Re: Session in den USA (Ostküste) - Abweichungen zu Deutschl

Di, 02.Aug 2016, 21:30
Hm, also ich finde, ein bisschen weniger Polemik wäre gar nicht so schlecht.

Fakt ist doch, dass in den USA die Gesetzeslage eine andere ist als bei uns in D. Nun wächst ja jeder in einem Umfeld auf, dessen Regeln sein Tun und Handeln und Denken beeinflussen. Was uns aus deutscher Sicht vielleicht seltsam, übertrieben, riskant oder nicht akzeptabel erscheint wird in anderen Ländern eben anders empfunden.

Man kann das auch auf das Schnitzel im Urlaub übertragen oder vieles andere. Ich würde niemals freiwillig ein Land betreten, in dem ich nicht ohne Probleme mein Glas Wein trinken darf. Trotzdem - wenn es dort so Sitte ist wird es den Bewohnern aufgrund ihrer Erziehung nicht schwer fallen, ein Alkoholverbot als selbstverständlich zu nehmen.

Mag der eine oder andere ein solches Verhalten als Vorurteil empfinden - für mich ist es schlicht so, dass ich entweder in ein Land fahre und dann bereit bin dessen Sitten und Gebräuche zu akzeptieren (was nicht bedeutet, dass ich das auch gut und richtig finde) oder dass ich schlicht nicht hinfahre.

Den Blick über den Tellerrand finde ich durchaus interessant - zumal es - s. fetlife - in den USA anscheinend eine sehr aktive und verbreitete (halb-?)private Szene gibt. Wobei man auch da feststellen kann, dass Mobilität für Amerikaner einfach eine andere Bedeutung hat als für uns.

Man braucht auch gar nicht so weit zu fahren - auch Frankreich ist bei weitem nicht so offen, Schweden ein regelrechtes Alptraumland was professionellen BDSM angeht, in Russland ist SM offiziell verboten und strafbar - etc ...

Fakt ist aber auch, dass in Ländern mit prohibitiver Gesetzgebung die Risiken steigen - sowohl für diejenigen, die SM auf professioneller Basis anbieten wollen als auch für deren Spielpartner / Gäste / Kunden / Probanden. In den USA werden Kunden von Prostituierten in manchen Staaten auch öffentlich bloß gestellt - im Namen einer Mehrheitsmoral, die alles "Abartige" bedenkenlos vernichten würde ...

Es bleibt aus meiner Sicht die Einsicht, dass wir hier in der Relation immer noch fast im Paradies leben - und die Hoffnung, dass das auch trotz diverser politischer Wirrköpfe so bleiben möge - was jedoch alles andere als selbstverständlich ist. Ich verweise hier nur mal auf http://www.dominaforum.net/forum/topic48336.html

Re: Session in den USA (Ostküste) - Abweichungen zu Deutschl

Mi, 03.Aug 2016, 16:20
ToterKuckuck hat geschrieben:Flagheart, du bist wirklich ein pathologischer Fall. Es fehlt dir jede Fähigkeit, zu einem Thema mal eine andere Perspektive einzunehmen, als deine eigene scheuklappenverengte. Wenn man deine Posts hier so durchliest merkt man ziemlich schnell, dass dir das Phänomen der Selbstkritik vollkommen fremd ist. Man kann nur auf Knien dankbar sein, wenn man dich nicht persönlich kennt. Dieses Ausmaß an Rechthaberei ist schon beeindruckend! Wie um Himmels Willen kommst du auf die Idee, dein Post könnte nicht beleidigend gewesen sein? Er war ohne jeden leisen Zweifel eben genau dies.
Im Gegensatz zu dir, habe ich z.B. niemanden hier als "pathologischen Fall" beleidigt, also schau mal zuerst in den Spiegel, bevor du über andere urteilst.... zudem ist es keine Beleidigung, wenn man einer Domina wie z.B. der Lady MacLaine vorwirft, das ihr dieser Thread gefällt, mehr habe ich nämlich gar nicht getan..... und die Frage der "Selbstkritik" ist noch dazu eine Lachnummer, denn von "Selbstkritik" hält hier niemand etwas.....und ich bin auch froh das ich dich nicht persönlich kenne, auf solche Leute wie dich kann ich gut verzichten *lach* zudem hat es nichts mit Rechtshaberei zu tun, nur weil man seine Meinung sagt,

und mir ist es total egal, was andere von mir halten " die einen kennen mich, die anderen können mich" "Zitat "Konrad Adenauer

Viele Grüße
Flagheart
Zuletzt geändert von Flagheart am Mi, 03.Aug 2016, 16:28, insgesamt 1-mal geändert.
Dominanz ist ausdruck von Führungstärke, und nicht von Narzissmus
Man(n) geht lieber zur Domina, und nicht zur Dummina oder Femdumm

Re: Session in den USA (Ostküste) - Abweichungen zu Deutschl

Mi, 03.Aug 2016, 16:25
Lady MacLaine hat geschrieben:Lieber Gott!
Ich danke dir, dass ich nun mittlerweile "semi-retired" (wie meine amerikanischen Gäste zu sagen pflegen) bin und Kunden wie unseren allseits beliebten Flagheart nicht mehr bedienen muss. AMEN
Lady Maclaine
Lieber Gott, Danke das es nicht nur Dominas wie "Lady Maclaine" gibt....
Ja ich bin auch froh, das es andere Dominas gibt, und nicht nur dich, denn du wärst die letzte Domina zu der ich gehen würde, selbst wenn du die einzige hier auf der Welt wärst. zu dir würde ich nicht gehen wollen, da sind wir uns ja das erste mal einig, in diesem Punkt .... AMEN

Painheart
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Re: Session in den USA (Ostküste) - Abweichungen zu Deutschl

Mi, 03.Aug 2016, 17:05
ToterKuckuck hat geschrieben:Flagheart, es ist Dir auf's eindrücklichste gelungen, jedes einzelne meiner Worte mit Nachdruck zu bestätigen, Respekt!
Lieber "Toter Kuckuck"
Ich sehe hier eigentlich momentan nur einen, der immer wieder persönlich wird, und sich vom eigentlichen Thema verabschiedet , zudem ein Problem mit Kritik hat, und das bist du selbst.....denn alles was du mir vorwirfst, machst du hier selbst.....
Also bevor, das hier zu einem dummen Schlagaustausch ausartet, der obendrein noch "kindisch" anmutet, werde ich nicht mehr auf deinen Schmarn hier eingehen, "der Klügere gibt nach"

Schönen Abend noch......
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Re: Session in den USA (Ostküste) - Abweichungen zu Deutschl

Mi, 03.Aug 2016, 17:32
Wieso hab ich ein Problem mit Kritik, ich habe doch im Gegensatz zu Dir gar nicht bestritten, beleidigend gewesen zu sein. Das ist mir schon klar, dass das für dich nicht angenehm war. Mit dieser Kritik an mir hast Du völlig recht. Ich bin auch nicht wirklich stolz drauf, aber immerhin war ich in der Wortwahl etwas zurückhaltender als Du.
Aber schon klar, Du hast alles richtig gemacht, lassen wir's dabei.

Re: Session in den USA (Ostküste) - Abweichungen zu Deutschl

Mi, 03.Aug 2016, 17:41
ToterKuckuck hat geschrieben:Flagheart, es ist Dir auf's eindrücklichste gelungen, jedes einzelne meiner Worte mit Nachdruck zu bestätigen, Respekt!
Stimmt, wenn er was kann, dann das! Vor allem keilt er gerne gegen LML aus.

Brauchst Dir nur die alten Threads anzusehen, immer die gleiche Leier........ %sieh%

Besser ist, auf die Flagpfeife gar nicht zu reagieren - aber einmal kann ich's auch nicht sein lassen. %lach%

Grüße
Lederfreak
Optimismus für Singles: "Mein Bett ist halb voll!"

Re: Session in den USA (Ostküste) - Abweichungen zu Deutschl

Mi, 03.Aug 2016, 20:10
fanrheinmain hat geschrieben:
Den Blick über den Tellerrand finde ich durchaus interessant - zumal es - s. fetlife - in den USA anscheinend eine sehr aktive und verbreitete (halb-?)private Szene gibt. Wobei man auch da feststellen kann, dass Mobilität für Amerikaner einfach eine andere Bedeutung hat als für uns.
Die professionelle FemDom Szene in den USA ist zumindest in den Metropolen an der Ost- und Westküste sehr aktiv. Im Landesinneren sieht es etwas anders aus, da ist sehr oft tote Hose.

Die Qualität der Dominas ist ebenfalls sehr ansprechend und mit Deutschland sehr gut vergleichbar. Es gibt auch einige größere Studios ("Houses of Domination" genannt), v.a. in New York, Los Angeles, Chicago, San Francisco und Atlanta sowie z.T. Miami. Jedoch ist die Studioausstattung regelmäßig auf einem leicht niedrigeren Niveau als in Deutschland. Käfig, Kreuz, Pranger, Gynostuhl etc. findet man dort sicherlich auch, aber das i-Tüpfelchen der Ausstattung (z.B. Vakuumbett) fehlt dort in der Regel. Ein Hintergrund ist sicherlich auch die Rechtslage. Ein Studio, das sich in Deutschland gesetzestreu verhält (bezüglich Steuern, auch Umsatzsteuer, Sperrbezirk, Drogen, Volljährigkeit etc.), braucht keine polizeilichen Durchsuchungen oder behördliche Schließungen zu befürchten. Daher können auch größere Investitionen getätigt werden, da die rechtliche Betriebsfortführung gesichert ist. In den USA ist dies nicht so, hier besteht immer die Gefahr, dass Polizei oder Staatsanwalt etwas nicht gefällt und daher das Studio durchsucht und ggf. auch (vorübergehend) geschlossen wird. Daher unterbleiben oftmals die letzten (und größeren) Investitionen. Auch die Örtlichkeiten sind oft weniger schön als in Deutschland.

Neben den großen Studios gibt es in den USA viele Damen die aus - z.T. angemieteten und z.T. eigenen - Privaträumen heraus agieren. Diese Dominas werden als "Independent Mistresses" bezeichnet. Aufgrund der teilweise ungeklärten rechtlichen Situation agieren diese Dominas bei der Vereinbarung von Terminen besonders vorsichtig.

In den großen Städten ist das Preisniveau jedoch gehoben, es liegt sicherlich auf dem deutschen Top Niveau und etwas darüber.

Als Fazit aus meiner Sicht: Es gibt in den Küstenmetropolen der USA viele gute Dominas und viele ordentliche Studios bzw. Privatstudios. Ein Besuch ist daher auch in den USA lohnenswert.


Arroganz ist nicht Dominanz

Eine professionelle Domina zu sein geht weit darüber hinaus für die gegebene Dienstleistung Geld zu erhalten

Vulgärsprache in einer Session ist nur dann förderlich wenn sie gezielt und dosiert eingesetzt wird

Re: Session in den USA (Ostküste) - Abweichungen zu Deutschl

Mi, 03.Aug 2016, 20:55
Wirklich sehr interessant.... Zumindest, wenn es wirklich ums Thema ging.

An die Zickenkrieger und -innen : Könnt ihr Euch nicht per PM oder WhatsApp-Gruppe gegenseitig fertigmachen, der Rest würde sich gerne auf die angesprochenen Themen konzentrieren und empfindet euren Kleinkrieg bestenfalls als lästig.
Viele Grüße , Shimada

Motto : Wenn alle Stricke reißen, dann nimm Handschellen

Re: Session in den USA (Ostküste) - Abweichungen zu Deutschl

Do, 04.Aug 2016, 09:50
subAugust: Danke für den interessanten Bericht.

Ich denke auch, dass die Rechtsunsicherheit das grösste Problem ist. Die Gesetzeslage ist ja relativ unklar und insbesondere die Anwendung durch die Behörden (Justiz, Polizei, etc.) kann sich anscheinend von einem Tag auf den anderen ändern und ist von Staat zu Staat und auch innerhalb von Staaten unterschiedlich. Es besteht auch das Risiko und nicht nur in in "konservativen" Staaten sondern auch selbst in New York, dass in absehbarer Zeit SM-Studios ganz verboten werden. Es ist zu hoffen, dass mit der LGBT Bewegung, die die letzten 20 Jahre unglaublich viel erreicht hat, auch BDSM mehr akzeptiert wird. Finde z.B. auch in der Serie Billions dort wird eine BDSM-Beziehung richtig positiv dargestellt ("normales" Ehepaar, beide starke Charaktere, Kinder und "Spielen" BDSM - sie ist auch extrem sexy) ..... aber all dies spielt vermutlich für die Akzeptanz von "Bezahl-Sex" kaum eine Rolle.

Ich kenne nur Studios an der Ostküste und ist auch schon einige Zeit her, aber mein subjektiver Eindruck ist, dass in den grösseren Studios (Houses of Domination) es vor 20 Jahre noch mehr erfahrene Dominas hatte. Heute habe ich das Gefühl, dass es viele relativ junge sehr gute aussehende Damen hat, die jedoch nicht sehr erfahren sind. Es wird auch sehr "vorsichtig" behandelt, notfalls nachgefragt, da man Risiko minimieren will. In diesen Houses ist es auch möglich etwas kurzfristig (am selben Tag oder am nächsten Tag) einen Termin zu erhalten. Bei den erfahrenen Dominas muss man die Termine dann schon Tage im voraus abmachen, evtl. Anzahlung leisten, etc.

Betreffend Preisen, sind diese für uns in Europa natürlich immer vom Dollarkurs abhängig, bei 1.40 ist es anders als bei 1.10. Aber es gab die letzten Jahre Preiserhöhungen, was es in Deutschland schon lange nicht mehr gegeben hat.

Re: Session in den USA (Ostküste) - Abweichungen zu Deutschl

Do, 04.Aug 2016, 16:45
cm hat geschrieben:
Ich kenne nur Studios an der Ostküste und ist auch schon einige Zeit her, aber mein subjektiver Eindruck ist, dass in den grösseren Studios (Houses of Domination) es vor 20 Jahre noch mehr erfahrene Dominas hatte. Heute habe ich das Gefühl, dass es viele relativ junge sehr gute aussehende Damen hat, die jedoch nicht sehr erfahren sind. Es wird auch sehr "vorsichtig" behandelt, notfalls nachgefragt, da man Risiko minimieren will. In diesen Houses ist es auch möglich etwas kurzfristig (am selben Tag oder am nächsten Tag) einen Termin zu erhalten. Bei den erfahrenen Dominas muss man die Termine dann schon Tage im voraus abmachen, evtl. Anzahlung leisten, etc.
Zum einen Teil gebe ich dir Recht, Nutcracker Suite, Dungeon of Mistress Elizabeth sowie Den of Iniquity waren vor 10 - 20 Jahren wirklich sehr gute New Yorker Studios mit hervorragenden Dominas.

Nicht vollständig teile ich deine Meinung, dass es damals mehr erfahrene Dominas gab. Heute gibt es auch noch erfahrene Dominas, die jedoch entweder aus Privaträumen agieren oder in Mietstudios gehen.

New York (aber auch Los Angeles) war und ist halt eine Stadt der Models. Täglich kommen neue junge Damen/Mädchen dort an, von denen einige dann später im professionellen FemDom Bereich landen, mit mehr oder weniger tatsächlicher Veranlagung. Aber ich denke, dass war auch in den 00-Jahren bereits so.
cm hat geschrieben:
Betreffend Preisen, sind diese für uns in Europa natürlich immer vom Dollarkurs abhängig, bei 1.40 ist es anders als bei 1.10. Aber es gab die letzten Jahre Preiserhöhungen, was es in Deutschland schon lange nicht mehr gegeben hat.
Meine Aussagen basierten auf den aktuellen Wechselkursen, d.h. 1$ etwa 1,10 bis 1,15 €. 1,40 € je Dollar hätte mir besser gefallen als der aktuelle Kurs. :-D

Aber auch bei einen Wechselkurs von 1,30 ist des Preisniveau der Ostküste immer noch am oberen Rand des deutschen Preisniveaus.


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