Hallo alle hier,
ich hab mal eine Frage:
Zählt der Betrieb eines Dominastudios eigentlich als Prostitutionsstätte? Also vom Gesetz her.
Sind Dominas überhaupt Prostituierte, im Sinne des Prostitutionsgesetz?
Eine Domina bietet doch keinen GV an, ebenso wenig FR - also kann man eine Domina nicht als Prostituierte bezeichnen, wie seht ihr das?
Hintergrund ist folgender: Die Bremer SPD hat einen Entwurf eines verschärften Prostitutionsstättengesetz beschlossen. Worin der Betrieb einer Prostitutionsstätte erheblich erschwert wird.
Wer sich den Entwurf mal durchlesen möchte:
http://www.donacarmen.de/wp-content/upl ... /03/SPD-GRÜN-Antr-2013-03-08-Bremisches-Prostitutionsstättengesetz-1.pdf
oder auf:
http://www.donacarmen.de/?p=365#more-365
Gruss, Runpax
Re: Betrieb eines DomStudio gleich Prostitutionsstätte?
Mi, 20.Mär 2013, 09:00Da ich genau wegen dieser Problematik gerade Kommunikation mit einer Dominanten habe, folgendes aus der Sichtweise der Behörden:
Lt. Behördendefinition ist eine Domina eine Prostituierte.
Diese Definition hat - für jene Behörde - auch weiterhin Bestand, obwohl da offenbar ein gesandter Kunde- Gast, der mehrfach bei ihr gewesen ist, bestätigt, dass keine aktiven sexuellen Handlungen stattgefunden haben und es nur um praktizierten SM ging.
Ich persönlich warte nur darauf, dass endlich mal Unterschiede gezogen werden und eine Domina gegen diese Willkür angeht. Kurz: Es werden bis jetzt keine Unterschiede gemacht zwischen Zimmerfrauen, die Sex anbieten und Dominas bzw. deren Betriebe.
Unterschiede gibt es aber zu den einzelnen Bundesländern - die einen lassen leben, die anderen nicht. Und das Bremen nun auf diesem Trip ist, erstaunt sehr. Sowas ist man eher von Bayern gewohnt.
DomHunter
Lt. Behördendefinition ist eine Domina eine Prostituierte.
Diese Definition hat - für jene Behörde - auch weiterhin Bestand, obwohl da offenbar ein gesandter Kunde- Gast, der mehrfach bei ihr gewesen ist, bestätigt, dass keine aktiven sexuellen Handlungen stattgefunden haben und es nur um praktizierten SM ging.
Ich persönlich warte nur darauf, dass endlich mal Unterschiede gezogen werden und eine Domina gegen diese Willkür angeht. Kurz: Es werden bis jetzt keine Unterschiede gemacht zwischen Zimmerfrauen, die Sex anbieten und Dominas bzw. deren Betriebe.
Unterschiede gibt es aber zu den einzelnen Bundesländern - die einen lassen leben, die anderen nicht. Und das Bremen nun auf diesem Trip ist, erstaunt sehr. Sowas ist man eher von Bayern gewohnt.
DomHunter
Re: Betrieb eines DomStudio gleich Prostitutionsstätte?
Mi, 20.Mär 2013, 13:11Von behördlicher Seite hat es noch nie einen Unterschied gemacht, ob Schwxxz drin oder nicht drin.
Es geht darum, dass jemand Geld verdient.
Ob als Prostituierte oder nicht ist doch auch Jacke wie Hose.
Und wenn Bremen die Rahmenbedingungen für das Sexgewerbe ändern will, dann trifft dass auf alle Sexworkerinnen zu. Oder glaubt ihr, die Damen und Herren vom Ordnungsamt legen sich dann unter die Betten (äh Kreuze) und kucken, was wo reingesteckt wird?
Ne, oder?
Jede Frau, die Sex gegen Geld anbietet, ist eine Prostituierte.
PUNKT
Gruss
Lady Maclaine
PS: Ich glaube der einzige Unterschied war der berühmte "Bockschein". Dommsen brauchten den in einigen Bundesländern nicht, in anderen dagegen genauso wie alle Mädels
Es geht darum, dass jemand Geld verdient.
Ob als Prostituierte oder nicht ist doch auch Jacke wie Hose.
Und wenn Bremen die Rahmenbedingungen für das Sexgewerbe ändern will, dann trifft dass auf alle Sexworkerinnen zu. Oder glaubt ihr, die Damen und Herren vom Ordnungsamt legen sich dann unter die Betten (äh Kreuze) und kucken, was wo reingesteckt wird?
Ne, oder?
Jede Frau, die Sex gegen Geld anbietet, ist eine Prostituierte.
PUNKT
Gruss
Lady Maclaine
PS: Ich glaube der einzige Unterschied war der berühmte "Bockschein". Dommsen brauchten den in einigen Bundesländern nicht, in anderen dagegen genauso wie alle Mädels
Re: Betrieb eines DomStudio gleich Prostitutionsstätte?
Mi, 20.Mär 2013, 14:28Ihr Lieben,
Da ich stimme ich der Kollegin zu. *malrüberwink*
Viel wichtiger als die Frage, ob Dominas nun Prostituierte sind, ist doch die Tatsache, daß mit dem Gesetzesentwurf der Bremer Bürgerschaft das große Prostitutionsstättensterben beginnen könnte.
Aktuelles Beispiel ist Wien, wo nach der Konzessionierungspflicht in Österreich m.W. 90% aller bordellartigen Betriebe ihre Pforten schließen mußten, weil sie die Auflagen nicht erfüllen konnten.
Die Auflagen dort sind dermaßen abstrus, willkürlich und wirklichkeitsfremd, daß eine Konzessionierung von Bordellen faktisch einem Prostitutionsverbot gleich käme.
Überleben würden nur die Großbordelle, weil dort die finanziellen Mittel vorhanden sind, um die Auflagen zu erfüllen.
DAS ist das wirklich Erschreckende an dem Bremer Gesetzesentwurf.
Nach 10 Jahren Prostitutionsgesetz und der damit verbundenen Legalität der Sexarbeit geht es nun in Riesenschritten zurück in die Prüderie und Illegalität.
my 2cts,
LadyTanja
Da ich stimme ich der Kollegin zu. *malrüberwink*
Viel wichtiger als die Frage, ob Dominas nun Prostituierte sind, ist doch die Tatsache, daß mit dem Gesetzesentwurf der Bremer Bürgerschaft das große Prostitutionsstättensterben beginnen könnte.
Aktuelles Beispiel ist Wien, wo nach der Konzessionierungspflicht in Österreich m.W. 90% aller bordellartigen Betriebe ihre Pforten schließen mußten, weil sie die Auflagen nicht erfüllen konnten.
Die Auflagen dort sind dermaßen abstrus, willkürlich und wirklichkeitsfremd, daß eine Konzessionierung von Bordellen faktisch einem Prostitutionsverbot gleich käme.
Überleben würden nur die Großbordelle, weil dort die finanziellen Mittel vorhanden sind, um die Auflagen zu erfüllen.
DAS ist das wirklich Erschreckende an dem Bremer Gesetzesentwurf.
Nach 10 Jahren Prostitutionsgesetz und der damit verbundenen Legalität der Sexarbeit geht es nun in Riesenschritten zurück in die Prüderie und Illegalität.
my 2cts,
LadyTanja
Re: Betrieb eines DomStudio gleich Prostitutionsstätte?
Mi, 20.Mär 2013, 20:53Ja, Illegalität, genau das denke ich auch.
Genau das meinen die Moralapostel aber beseitigen zu wollen.
Gab in der letzten Zeit ja auch einige TV-Diskussionen.
Die Menschheit kann wohl noch tausende von Jahren auf der Welt sein, aber dieses Hin- und Her wird es wohl immer geben. Dieses Scheinheilige. Scheinbar ist man/sind wir sogar im liberal aufgeklärten Norden in Gefahr, wenn unsere schlüsselbewehrten Pfeffersachnachbarn die Vergangenheit hervorholen.
Der Bedarf ist eindeutig da, aber es wird geleugnet was das Zeug hält.
Eigentlich sollte unsere Zeit reif sein, die Prostitution einfach als Beruf anzuerkennen und fertig.
Kann mich nur wundern
Gruß Handschmeichler
Genau das meinen die Moralapostel aber beseitigen zu wollen.
Gab in der letzten Zeit ja auch einige TV-Diskussionen.
Die Menschheit kann wohl noch tausende von Jahren auf der Welt sein, aber dieses Hin- und Her wird es wohl immer geben. Dieses Scheinheilige. Scheinbar ist man/sind wir sogar im liberal aufgeklärten Norden in Gefahr, wenn unsere schlüsselbewehrten Pfeffersachnachbarn die Vergangenheit hervorholen.
Der Bedarf ist eindeutig da, aber es wird geleugnet was das Zeug hält.
Eigentlich sollte unsere Zeit reif sein, die Prostitution einfach als Beruf anzuerkennen und fertig.
Kann mich nur wundern
Gruß Handschmeichler
Re: Betrieb eines DomStudio gleich Prostitutionsstätte?
Do, 21.Mär 2013, 00:22Ich glaub ja eher das der Gesetzgeber Sex bzw. Prostitution mit Allem, was einen Reiz auslöst bzw. stimulierend und verführend auf einen Menschen wirkt, gleichsetzt.
Selbst wenn eine Domina keine aktiven sexuellen Handlungen am Kunden vollführt, sendet Sie mit ihrer Ausstrahlung, der Art ihres Auftretens bzw. Verhaltens und dem Bedienen von Fetischen passive sexuelle Signale aus, die den Kunden erregen und stimulieren. Und dadurch prostituiert Sie sich auf eine indirekte Art und Weise.
Allerdings müssten sich danach ja alle Frauen, die im Sommer aufreizend durch die Städte laufen, prostituieren.
Um das Auslösen von Reizen zu verhindern, sollten alle Menschen (ja auch die Männer, jedenfalls die mit athletischem und muskulösen Körperbau) Burkas tragen.
Damit geht man auf Nummer sicher, dass niemand durch Reize erregt wird.
Selbst wenn eine Domina keine aktiven sexuellen Handlungen am Kunden vollführt, sendet Sie mit ihrer Ausstrahlung, der Art ihres Auftretens bzw. Verhaltens und dem Bedienen von Fetischen passive sexuelle Signale aus, die den Kunden erregen und stimulieren. Und dadurch prostituiert Sie sich auf eine indirekte Art und Weise.
Allerdings müssten sich danach ja alle Frauen, die im Sommer aufreizend durch die Städte laufen, prostituieren.
Um das Auslösen von Reizen zu verhindern, sollten alle Menschen (ja auch die Männer, jedenfalls die mit athletischem und muskulösen Körperbau) Burkas tragen.
Damit geht man auf Nummer sicher, dass niemand durch Reize erregt wird.
Re: Betrieb eines DomStudio gleich Prostitutionsstätte?
Do, 21.Mär 2013, 01:47Burkas? BURKAS? GEILLLLLLLLLLLLLLLLLL. Da fahre ich voll drauf ab. Wenn meine Herrin ihre Latex-Burka anzieht bin ich nur noch willenloses Fleisch und bettle um schariakonforme Bestrafung. Der Prophet hatte es ja mit Peitschehieben und so.AV_ hat geschrieben: Um das Auslösen von Reizen zu verhindern, sollten alle Menschen (ja auch die Männer, jedenfalls die mit athletischem und muskulösen Körperbau) Burkas tragen.
Damit geht man auf Nummer sicher, dass niemand durch Reize erregt wird.
http://www.stiefellecker.com : born to be a bootlicker
Re: Betrieb eines DomStudio gleich Prostitutionsstätte?
Do, 21.Mär 2013, 08:27Hier ein Ausschnitt aus dem Gesetzesentwurf:Ich kann an dem Bremer Gesetzentwurf ehrlich gesagt nichts schlimmes entdecken
§4
Die Erlaubnis zum Führen einer Prostitutionsstätte ist zu versagen, wenn
...
1f. wenn zu befürchten ist, dass er oder sie Vorschriften des oder Auflagen
aufgrund des Bremischen Prostitutionsstättengesetzes, des
Gesundheitsrechts, des Arbeits- oder Jugendschutzes nicht einhalten wird.
...
Ergo reicht schon ein Verdacht aus, daß etwas nicht in Ordnung sein KÖNNTE, um einen Laden zu schließen!!!
Ich kann darin sehr wohl etwas Schlimmes entdecken.
Generalverdacht über alle Betreiber/innen und Behörden-Willkür!
Noch mehr Beispiele gefällig?
Gruß,
LadyTanja
Re: Betrieb eines DomStudio gleich Prostitutionsstätte?
Do, 21.Mär 2013, 09:13Es gibt eine Menge Stolperfallen und viel Ermessensspielräume.
Das führt zu Rechtsunsicherheit und Willkür einzelner Entscheider.
Bakschitsch und Geschenke - Spenden gibts nicht nur im Orient :-)
Ausüben der Prostitution ist ja dann durchaus legal, wenn alle Auflagen eingehalten werden und der Gewerbebetrieb ordnungsgemäß gemeldet ist.
Vergisst du z. B., dass du in einer Gemeinde unter 30.000 Einwohner angemeldet hast, gehst du gegen erfolgte Owi- Strafen an, bleibst " beharrlich " bei deinem Tun, riskierst du eine Verurteilung wg Ausüben der Prostitution.
Ich kenne kein einziges SM Studio, welches einen Betrieb auf Dominastudio beim Ordnungsamt durchbekommen hat. Völlig egal, ob Voll- oder Mischgewerbe.
Der Gesetzgeber erlaubt also erstmal und die Ordnungsämter lassen dann in 1 : 1 Übersetzung nicht zu. Das ist widersprüchlich.
Fotostudios, Ateliers, Therapeutische Praxen, Party- Eventlocations, die in Gesamtheit nicht eben ganz wenig Gelder in die Steuerkassen spülen, sind das Ergebnis. Die Dominanten nehmen ihr Recht auf Ausübung eines Gewerbes so wahr, wie es ihnen ursächlich und von Anfang an möglich gemacht wird.
Studiobetreiber würden jedenfalls nur allzugerne von heute auf morgen exakt und genau anmelden, nur " so " machen die Ämter nicht mit.
Stattdessen bleiben Hintertürchen, die man sich offenhält.
Ich finde das unlogisch und verworren, alles andere als konsequent und mich würde der Sinn betr. derartiger Gewerbe-Amtspolitik interessieren!
Das so viele Studios dennoch in Ruhe ihrem Tun nachgehen können, liegt einzig und allein daran, wie welche Bundesländer mit alldem umgehen.
Und es gibt sie durchaus, die entsandten Personen, die unter die Bettdecken schauen...;-) So ändern sich die Zeiten.
DomHunter
Das führt zu Rechtsunsicherheit und Willkür einzelner Entscheider.
Bakschitsch und Geschenke - Spenden gibts nicht nur im Orient :-)
Ausüben der Prostitution ist ja dann durchaus legal, wenn alle Auflagen eingehalten werden und der Gewerbebetrieb ordnungsgemäß gemeldet ist.
Vergisst du z. B., dass du in einer Gemeinde unter 30.000 Einwohner angemeldet hast, gehst du gegen erfolgte Owi- Strafen an, bleibst " beharrlich " bei deinem Tun, riskierst du eine Verurteilung wg Ausüben der Prostitution.
Ich kenne kein einziges SM Studio, welches einen Betrieb auf Dominastudio beim Ordnungsamt durchbekommen hat. Völlig egal, ob Voll- oder Mischgewerbe.
Der Gesetzgeber erlaubt also erstmal und die Ordnungsämter lassen dann in 1 : 1 Übersetzung nicht zu. Das ist widersprüchlich.
Fotostudios, Ateliers, Therapeutische Praxen, Party- Eventlocations, die in Gesamtheit nicht eben ganz wenig Gelder in die Steuerkassen spülen, sind das Ergebnis. Die Dominanten nehmen ihr Recht auf Ausübung eines Gewerbes so wahr, wie es ihnen ursächlich und von Anfang an möglich gemacht wird.
Studiobetreiber würden jedenfalls nur allzugerne von heute auf morgen exakt und genau anmelden, nur " so " machen die Ämter nicht mit.
Stattdessen bleiben Hintertürchen, die man sich offenhält.
Ich finde das unlogisch und verworren, alles andere als konsequent und mich würde der Sinn betr. derartiger Gewerbe-Amtspolitik interessieren!
Das so viele Studios dennoch in Ruhe ihrem Tun nachgehen können, liegt einzig und allein daran, wie welche Bundesländer mit alldem umgehen.
Und es gibt sie durchaus, die entsandten Personen, die unter die Bettdecken schauen...;-) So ändern sich die Zeiten.
DomHunter
Re: Betrieb eines DomStudio gleich Prostitutionsstätte?
Do, 21.Mär 2013, 09:19@DomHunter
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!
Gruß,
LadyTanja
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!
Gruß,
LadyTanja
Re: Betrieb eines DomStudio gleich Prostitutionsstätte?
Do, 21.Mär 2013, 09:37Hier eine kleine Anekdote am Rande, die zeigt, daß die Behörden mit der Existenz eines legal und normal geführten Dominastudios überhaupt nicht umgehen können:
Als ich mein Studio eröffnete, bin ich zu meinem zuständigen Polizeirevier gegangen, um die Existenz dieses Studios in deren Revierbereich anzugeben.
Ich: "ich habe in ihrem Revier ein Dominastudio eröffnet und wollte dies hier angeben, damit sie von meiner Existenz wissen."
Polizeibeamter (nachfolgend PB): "Äh, äh, moment mal. Ich hole mal eine Kollegin."
Neue PB: "Werden Sie bedroht?"
Ich: "Nein, ich wollte nur die Existenz meines Dominastudios angeben."
PB: "äh, äh...ich hole mal den bürgernahen Beamten".
neuer PB: "Werden Sie bedroht?"
Ich: "Nein, ich wollte nur die Existenz meines Dominastudios angeben."
PB: "ja, äh, äh, ich notiere das mal."
Zwei Wochen später erhielt ich dann Besuch von 2 Herren des LKA, Abteilung Sitte und Milieu.
Ich bot beiden einen Kaffee an, zeigte ihnen mein Studio, setzte mich dann mit den Herren in mein Besprechungszimmer und bekam dort folgende Frage gestellt:
LKA-PB: "Werden Sie bedroht?"
Oh mein Gott....NEIN!
LKA-PB: "na, wenn Iwan, Igor, Ali, Mehmet oder Horst an ihrer Tür klopfen, dann wissen Sie ja, wo sie uns erreichen können."
sprach's, ließ mir eine Visitenkarte dort und verschwand.
(ähnliche Verwirrung gab es übrigens auch beim zuständigen Beamten der Zollfahndung)....
Gruß,
LadyTanja
Als ich mein Studio eröffnete, bin ich zu meinem zuständigen Polizeirevier gegangen, um die Existenz dieses Studios in deren Revierbereich anzugeben.
Ich: "ich habe in ihrem Revier ein Dominastudio eröffnet und wollte dies hier angeben, damit sie von meiner Existenz wissen."
Polizeibeamter (nachfolgend PB): "Äh, äh, moment mal. Ich hole mal eine Kollegin."
Neue PB: "Werden Sie bedroht?"
Ich: "Nein, ich wollte nur die Existenz meines Dominastudios angeben."
PB: "äh, äh...ich hole mal den bürgernahen Beamten".
neuer PB: "Werden Sie bedroht?"
Ich: "Nein, ich wollte nur die Existenz meines Dominastudios angeben."
PB: "ja, äh, äh, ich notiere das mal."
Zwei Wochen später erhielt ich dann Besuch von 2 Herren des LKA, Abteilung Sitte und Milieu.
Ich bot beiden einen Kaffee an, zeigte ihnen mein Studio, setzte mich dann mit den Herren in mein Besprechungszimmer und bekam dort folgende Frage gestellt:
LKA-PB: "Werden Sie bedroht?"
Oh mein Gott....NEIN!
LKA-PB: "na, wenn Iwan, Igor, Ali, Mehmet oder Horst an ihrer Tür klopfen, dann wissen Sie ja, wo sie uns erreichen können."
sprach's, ließ mir eine Visitenkarte dort und verschwand.
(ähnliche Verwirrung gab es übrigens auch beim zuständigen Beamten der Zollfahndung)....
Gruß,
LadyTanja
Re: Betrieb eines DomStudio gleich Prostitutionsstätte?
Do, 21.Mär 2013, 11:12Mich stört die Tatsache ungemein, daß ich als Betreiberin eines Dominastudios unter Generalverdacht stehe, gegen Gesetze verstoßen zu können.
Welch Vorverurteilung und Vor-Kriminalisierung.
Würde ich ein Nagelstudio oder einen Blumenladen eröffnen, müsste ich bestimmt kein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen, müsste meine Angestellten nicht einen Tag vor Arbeitsbeginn bei den Behörden anmelden und hätte nicht mit "begründeten Verdachtsmomenten" zu kämpfen, ob in meinem Nagelhärter verbotene Substanzen sind, oder meine Blumen illegal in Holland gepflückt werden.
Sorry, mich regt das wahnsinnig auf!
Ich betreibe ein völlig legales Gewerbe, zahle wie alle anderen Selbständigen meine Steuern und stehe trotzdem unter Verdacht, weil es ein Dominastudio und kein Blumenladen ist.
Wo bleibt denn da die Gerechtigkeit?
Gruß,
LadyTanja
Welch Vorverurteilung und Vor-Kriminalisierung.
Würde ich ein Nagelstudio oder einen Blumenladen eröffnen, müsste ich bestimmt kein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen, müsste meine Angestellten nicht einen Tag vor Arbeitsbeginn bei den Behörden anmelden und hätte nicht mit "begründeten Verdachtsmomenten" zu kämpfen, ob in meinem Nagelhärter verbotene Substanzen sind, oder meine Blumen illegal in Holland gepflückt werden.
Sorry, mich regt das wahnsinnig auf!
Ich betreibe ein völlig legales Gewerbe, zahle wie alle anderen Selbständigen meine Steuern und stehe trotzdem unter Verdacht, weil es ein Dominastudio und kein Blumenladen ist.
Wo bleibt denn da die Gerechtigkeit?
Gruß,
LadyTanja
Re: Betrieb eines DomStudio gleich Prostitutionsstätte?
Do, 21.Mär 2013, 14:09Was das mit Dominastudios zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht !UnArtiger hat geschrieben: Aber es gibt eben auch die andere Seite wie Menschenhandel, Zwangsprostitution, Drogen, Bandenkriminalität usw. Alles z.B. in Dortmund live zu erleben und um dagegen vorgehen zu können braucht man leider solch neue Gesetze.
Und gerade der Bereich mit den Rockern explodiert zumindest hier gerade.
Bei behördlich-negativen Entscheidungen (sind keine Gerichtsentscheidungen !) also immer schön in Widerspruch gehen.
Gesetze können sich auch ändern,übergeordnet sowie insbesondere auf europäischer Ebene. Und da wo es ums Geld geht, lassen sich dadurch ggf. auch Rechtsansprüche sichern.
Re: Betrieb eines DomStudio gleich Prostitutionsstätte?
Do, 21.Mär 2013, 14:34Ich wollts ja nicht schreiben, aber wenn Unartiger es auch ausgesprochen hat: Nicht wenige von den glitzernden Palästen gehören mittlerweile den Herren in den schwarzen Lederkutten
Gruss
Lady MacLaine
Gruss
Lady MacLaine
Re: Betrieb eines DomStudio gleich Prostitutionsstätte?
Do, 21.Mär 2013, 14:41Das ist mir neu, wusste ich so noch nicht, dass es in den Dominastudios auch
Menschenhandel, Zwangsprostitution, Drogen und Bandenkriminalität gibt..
In dem Fall
Lady Maclaine für die Info. Und bitte mich jetzt nicht anscheißen, ich meine es ehrlich 
Menschenhandel, Zwangsprostitution, Drogen und Bandenkriminalität gibt..
In dem Fall






