So, 11.Sep 2011, 22:59
von subtom
Es ist schon interessant was Frau alles an den Mann bringen kann.
Dass u.a. auch gebrauchte Fingernägel dazu gehören, wundert da nicht wirklich.
Bei der Preisgestaltung wird der unterschiedlich ausgeprägte Fetischismus im Zusammenspiel mit den zur Verfügung stehenden liquiden Mitteln Ausschlag gebend sein.
Für ein reizvolles Angebot kann ein Liebhaber dann im Einzelfall bereit sein astronomisch erscheinende Beträge zu verauslagen, wenn es das Budget erlaubt.
Da der Erwerb von persönlichen Dingen aus dem Besitz einer Herrin grundsätzlich rein emotional getragen ist, sollte man rationale Maßstäbe nicht zugrunde legen und auch keine verlässlichen Preistabellen erwarten.
Welchen Ideenreichtum die unter uns lebenden „Göttinnen“ im Handel mit ihren Devotionalien entwickeln und mit welcher Feinsinnigkeit sie jede noch so kleine Marktnische für sich entdecken und zu bedienen wissen, ist phänomenal.
Es gibt in diesem Bereich nichts, was es nicht zu erstehen gibt:
Neben getragenen Kleidungsstücken aller Art, gibt es auf eine spezielle Klientel ausgerichtete Offerten, welche vor allem die Nachfrage nach bestimmten menschlichen Gerüchen oder extravaganten Geschmackserlebnissen bedienen.
Angefangen bei den eingefangenen himmlischen Winden im handlichen Flacon, über die in Form von edlen Pralinees verpackten Exkremente, das göttliche Nass in der Designerflasche, im praktischen Infusionsbeutel oder tief gefroren als Eis am Stiel, die Wimper, die gezupfte Augenbraue oder das ausgekämmte Haupthaar in Folie geschweißt bzw. im kleinen Schmuckkästchen auf feinem Seidenchiffon gebettet, oder etwas Sputum im repräsentativ versiegelten Reagenzgläschen, kann alles käuflich erworben werden, was die erhabene Lady nicht mehr benötigt; sogar das Schnittgut der Intimrasur als besondere Geschmacksnote zum Teeaufguss ist erhältlich.
Die Möglichkeiten sind schier grenzenlos.
Bei der Angebotsvielfalt findet sicher jeder, der für derartige Dinge empfänglich ist, das für ihn Passende.
Wie immer liegt es im Auge des Betrachters ob man es bizarr, borniert oder avantgardistisch nennt, wie einige Damen der Zunft ihr Kerngeschäft auszudehnen verstehen und durch einen Secondhand-Vertrieb erweitern!
Bemerkenswert ist zumindest, dass während alle Welt noch vom Einklang zwischen Ökonomie und Ökologie träumt, es manchen Ladies bereits gelingt ein reales Beispiel für eine nahezu perfekte Umsetzung zu liefern. - Auch so kann Recycling aussehen.
Wer es clever anstellt und intensiv betreibt, kann auch noch eine ganz beachtliche zusätzliche Wertschöpfung ernten. - Genau so, wie im „normalen“ Leben auch!
Gruß
TOM