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Einblicke - Ausblicke - Sichtbarkeiten.

So, 10.Apr 2011, 13:37
Einblicke - Ausblicke - Sichtbarkeiten...

Unter diesem Motto möchte ich meine Gedanken zusammenfassen, welche sich aus der Summe der Beiträge: Geschenke an Dominas + Warum ist das Sexbuizz in vieler Augen anders + von der Domina gemocht werden - ermittelt.

Diese Gedanken entspringen einzig meinen eigenen Überlegungen und Ansichten - welche ich nicht bevormundend und meinungsbildend für andere Dame auffächern möchte.

Doch bevor ich diese Erkenntnisse einstelle, bitte ich all die User, welche sich innerhalb der erwähnten Threads ihrer Anonymität bemächtigt haben, um Denunzierungen zu platzieren, entartete Beschimpfungen zu verteilen und freie Meinungsäußerungen Dritter regelrecht anzuprangern - sich einmal klar zu fragen, ob sie auch bereit wären aus der hier gebotenen Anonymität zu treten, um diese persönlichen Angriffe auch in einem persönlichen Rahmen zu stellen.
Und nur, wer von diesen unbekannten User-Helden jetzt noch klar von sich behauptet, dass er solch eine Gesprächskultur auch in einem vis-a-vis für sich proklamieren würde, sollte sich jetzt weiterhin auf diese Art und Weise präsentieren.
- Meine Güte - und Pfui Spinne - Anonymität sollte wohl niemanden berechtigen, dass er vergisst seinen letzten Hauch von Respekt und guten Umgangston zu bündeln, um diesen nach Aussen zu tragen.

Um meinen Ärger über diesen schlechten Benimm aber keinen weiteren Nährboden zu verschaffen, kehre ich zum eigentlichen Thema zurück.

Ich betreibe seit sehr guten 10 Jahren ein eigenes Studio, und verkörpere somit eine Dienstleisterin für professionelle Begegnungen Rund um das Thema BDSM.
Um zusätzlich zu meinen Stammgästen neue Besucher zu animieren, dass sie den Weg in mein Studio finden, unterhalte ich eine Homepage, welche ich mir über eine professionelle, finanziell zu entlohnende Webdesignerin habe aufbauen lassen. (Die Frage, ob nicht ein geeigneter Sklave hätte diese Homepage basteln können, beantworte ich für mich mit Jain.
- Sicherlich gab es Angebote. Sicherlich möchte ich niemanden sein Können und seine Kreativität absprechen, doch habe ich durch Erfahrungen anderer Damen erlebt, was es bedeuten kann, wenn Passwörter und Accounts durch solch Gentleman´s Agreement von einigen Websklaven fehlgenutzt werden.)

Mit meiner Homepage genehmige ich wahhlos allen - wirklich allen - Webbesuchern einen Einblick über mein
a) Gedankengut
b) Aussehen
c) Tätigkeitsfeld
d) meine sexuelle Ausrichtung und Neigungen
c) meine Verantwortlichkeiten
d) Kontaktdaten von e-mail-adresse über Telefonnummer bis hin zu einer Studioadresse

- Sprich - Ich präsentiere nicht nur mein Aussehen, sondern auch einen grossen Teil meiner Persönlichkeit und meiner Privatsphäre - ich mache mich demnach für meinen Werbeauftritt gewollt öffentlich.

Jeder Gast, der sich jetzt zu einem Besuch bei mir entscheidet, weiss über meinen Webaufritt ein genaueres Bild von mir zu erstellen, während ich bestenfalls eine Telefonstimme und ein abgespecktes Neigungsprofil im Ohr habe.
Ich öffne die Tür demnach einer mir vollkommen unbekannten Person.

Und dann steht er da - mein Adonis - gross gewachsen, mit welligen, dichten Haupthaar,
einem sichtbaren Ansatz von Brusthaaren, welches sich aus seinem Bosshemdkragen windet,
einem charmaten Lächeln, das die weissen Strahlezähne umrandet und den Kussmund verführerisch wirken lässt.
Und dieser Adonis hat - ach Gott wie macht es mich glücklich - weder angekaute noch braungeränderte Fingernägel, sondern manikürte Hände die mich davon Träumen lassen wie sich seine Berührung (über den Restauranttisch, wenn er meine Hand hält) wohl anfühlen könnte.
Die Rahmengezogenen Herrenschuhe lassen mich bereits jetzt wissen, dass die gepflegten Füsse mich nicht dazu zwinge werden meinem Blick abzuwenden, um meiner Phobie keinen Nährboden zu verschaffen, und mit Sicherheit weiss ich, dass die Ausbeulung seiner Anzugshose gute 20 cm Stehvermöge bereithalten könnte.

Genau so, genau so - ist es nicht !

Ich öffne zuallererst einer Stimme oder einer E-mail-Adresse die Tür.
Hat mich der Gast im Vorfeld nahezu studieren - und vorallem nach seinem Ansinnen auswählen können - erhalte ich in diesem Augenblick meine erste Chance mir einen flüchtigen Eindruck über diesen Menschen zu verschaffen, welcher sich aus Aussehen, Mimik, Gestik und Sprache ableitet.

Und jetzt kommt der Moment, an welchem ich ganz unverholen und gegen jegliche positive Werbestrategie offen zugebe :
Für mich als Profidomina muss nicht ALLES und nicht Jeder perfekt und/oder schön sein.

Solange ich mir einen Gast "schöndenken" kann, weil er mir sympatisch ist, weil er Neigungen hat die meine Leidenschaft beflügeln, weil er einfach charmant lächelt, weil er vielleicht etwas verlegen ist, weil er ein wundervoll duftendes Herrenwasser aufgetragen hat, weil er respektvoll einen Handkuss andeutet, weil seine Stimme so schön sonor in meinem Ohr nachklingt, weil ich seine Fantasien zu schätze weiss, weil er eine hübsche Narbe hat ... was auch immer ... ich brauche oftmals nur soooo wenig um mir meinen Spielpartner - einer Stradivari gleich - so schön einzustimmen, dass ich auch Freude und Spass daran habe, mich ihm und seiner zumeist nackten Haut auf erotisch, dominante Weise zu nähern, so dass eine wunderbare, gemeinsame Zeit heranreift.

- Und genau DAS macht für mich den Unterschied zwischen einer privaten SM-Beziehung (in welcher ich mir meinen Partner ebenfalls ganz klar eigenständig und nach meinem Ansinnen aussuche) und dem professionellen Können.

Dennoch muss ich für meinen Gast genau so viel Sympathien empfinden, dass ich gerne in gemeinsame Traumreisen starte.
Allerdings reichen die Worte "genau so viel", auch schon aus, um meinen Anspruch zu beschreiben, den ich an meinen Gast stelle, denn hier muss und soll auch gar niemand der Mann meines Lebens werden.
Und egal wie intim eine Begegnung sich auch gestaltet - für mich erhält jeder Gast, den ich spiele, bereits durch das Spiel die Grarantie, dass ich ihn auf welch erdenkliche Art sympathisch finde. (Ansonsten würde ich mir mein Recht der Verweigerung gestatten, welches ich mir jederzeit einzuräumen weiss.)

Wenn ein Gast nun auf mehreren Ebenen mit mir harmoniert, was Sypmpathie, Spielcharakter und Spielintensität angeht, dann vertue ich mich auch schon mal etwas länger in der gebuchten Zeit.
Dann wird das Gespräch vorher/hinterher sicherlich auch eine erweiterte, persönliche Ebene erhalten.
Dann freue ich mich auch tatsächlich über ein "Wiederkommen".
Dann erhält die Begegnung noch einmal einen zusätzlich schönen und runden Charme.

Und genau DAS ist doch ein wundervolles Geschenk - ein Gast auf den ich mich wirklich freue.
Empfindet dieser Gast ebenfalls diese Vorfreude, und möchte dem Obolus einen gewissen, zusätzlichen Tribut anhaften, dann darf es auch gerne als Anerkennung ein Blumenstrauss sein (über welchen ich mich wirklich zu erfreuen weiss) oder ein schönes Parfüm.

Eine Einladung zum gemeinsamen Essen lehne ich allerdings (bis auf so vereinzelte Ausnahmen, welche sich auf "Besuchsjubiläen" von mehreren Jahren/oder der 50ten Aufwartung) generell ab.
Nicht weil ich mich als grosse, alte, denküberholte, gästeabweisende Domina sehe, sondern einfach weil mein Privatleben von meiner Profession als Domina trennen MÖCHTE.)

Und vollkommen offtopic möchte ich einen Satz von Lady Marfa hinzufügen:
Denn weder Jugend noch Alter sind für sich genommen ein WERT, auch wenn das gern übersehen wird.
Welchen ich von Herzen unterstreichen will, und dem ich hinzufüge:
Oftmals benötigt es eine gewisse Reife um sich selbst zu finden und anzukommen.

Einen ganz sonnigen Tag wünscht >> Madame Zarah
Meine Dominanz liegt in deiner Sehnsucht verborgen
dich auf unwegsamen Pfaden meinen Gedanken zu nähern,
um deine Neigungen und deine Gelüste durch MICH zu nähren. > Madame Zarah

http://www.madame-zarah.de

So, 10.Apr 2011, 18:52
chapeau.
ein beitrag den man(n) sich hinter (oder besser vor) den spiegel heften sollte.
meine verehrung
................ihre belanglosen Worte bitter ernst genommen und war sehr unglücklich geworden.

Re: Einblicke - Ausblicke - Sichtbarkeiten.

So, 10.Apr 2011, 20:36
Madame Zarah hat geschrieben:Einblicke - Ausblicke - Sichtbarkeiten...
......
Und jetzt kommt der Moment, an welchem ich ganz unverholen und gegen jegliche positive Werbestrategie offen zugebe :
Für mich als Profidomina muss nicht ALLES und nicht Jeder perfekt und/oder schön sein.
......
Madame Zarah
Hallo Madame Zarah,

Geht ja auch gar nicht anders.
Wenn Sie als Profidomina nur die Gäste annehmen würden, die aussehen wie Rock Hudson, oder Sean Connery - sprich wirklich gut aussehende Männer - dann müssten Sie ja 19 von 20 Gästen wieder nach Hause schicken.

Gruss, Runpax

Mi, 13.Apr 2011, 14:05
Liebe Zahra,

Du hast hier einen wunderbaren Beitrag verfasst. Vieles davon spricht mir sehr aus der Seele.
Deine Ehrlichkeit sucht oft Ihresgleichen.

Wenn ich auch nicht bei allen genannten Punkten übereinstimme, so hast Du den Nagel - zumindest für mich - wirklich auf den Kopf getoffen.
Auch ist es völlig legitim, dass wir Dominas - welche auch nur Menschen mit Gefühlen, Erlebnissen, Gedanken und und und sind - nicht nur einen anderen Zugang zum Thema Domina haben, sondern auch anders denken und handeln. Wäre ja wirklich äußerst langweilig, würden wir alle Dominas gleich sein. In der Welt da draußen gibt es sowieso schon genügend Gleichere.

Und es freut mich von Herzen, dass Du das Thema ehrlich und ohne Vorwurf an irgendjemand anders verfasst hast.
Du bekundest Deine Meinung, Dein Handeln und das ist völlig legitim und in Ordnung.

Egal ob man nun Domina ist, weil man einfach eine Dienstleistung anbietet oder weil man aus eigener und überzeugter Neigung diese Tätigkeit gewählt hat. Auch egal, ob man abends sein "Dominakostüm" an den Nagel hängt und ins private, SM-Freie Privatleben tritt oder ob man lieber beides nicht so streng trennt. Egal ob man Sex zuläßt oder nicht. Ob man Nähe zulassen kann oder eher auf Distanz agiert. Ob man mit Gästen essen geht oder Blumen liebt oder diese lieber irgendwo verstauben läßt.

Jeder einzelne von uns macht sein Ding. Und es gibt genügend Männer und auch Frauen, die ihren Topf suchen und auch finden.
Warum müssen wir anderen bei dieser schönen Sache immer vorschreiben und sagen, was richtig ist.

Richtig kann nur das sein, was für einen persönlich als richtig erscheint und für sich selber stimmig ist. Das womit man selber gut und glücklich leben und agieren kann. Sonst ist man nicht nur ungklücklich, sondern geht irgendwann an dieser Tätigkeit kaputt. Jeder muß dort seine Grenzen für sich setzen, wo er sie haben möchte. Dieses Recht hat aber niemand anders. Auch nicht das Recht, diese Grenzen zu übertreten.

Herzliche Grüße aus Wien,
Katarina
+ + + Junge Dominanz aus Leidenschaft + + +

~ ~ ~ Ich kreiere meine eigene Welt, – unabhängig von den Klisches und Regeln anderer Dominas und Sklaven! ~ ~ ~

Mi, 13.Apr 2011, 14:55
Lady Katarina hat geschrieben:Auch egal, ob man abends sein "Dominakostüm" an den Nagel hängt und ins private, SM-Freie Privatleben tritt oder ob man lieber beides nicht so streng trennt.
Ich befürchte einfach, dass man als leidenschaftliche SM-erin kaum ohne wertende Schlussfolgerungen auskommen kann.

Denn es gibt keine zwingende Verknüpfung zwischen einerseits dem abends an den Nagel gehängten Dominakostüm samt streng getrenntem Privatleben und andererseits dem SM-freien Privatleben.

Ich kenne mich selbst eingeschlossen viele SM-Professionelle, die gerade deshalb, weil sie privat SM leben, ihr Privatleben streng vom Professionellen trennen und dort auch ihr Dominakostüm zurücklassen, weil ein Kostüm für die private Ausübung von Dominanz und SM für sie so völlig überflüssig ist.

Eine völlig gleiche oder wenigstens sehr ähnliche Ausgangsbasis kann zu diametral liegenden Ergebnissen, Verhaltensweisen und Werten führen.

Lady Marfa
klassische Domina http://www.la-marfa.com
Aus- und Fortbildungen und Coachings http://www.bdsm-akademie.com

Do, 14.Apr 2011, 00:53
Liebe Marfa,

bitte interpretiere nicht immer etwas in meine Aussagen, was nicht so geschrieben steht.
Ich habe hier völlig wertfrei und ohne Vorurteile geschrieben.

Warum fühlst Du dich angesprochen, dies zu verteidigen?

Wie wir schon öfter bemerkt haben, mögen wir beide keine Schubladen. Da passt sowieso niemand genau rein.
Natürlich gibt es noch mannigfaltige Varianten und Möglichkeiten, in dem von Dir zitierten Satz. Nur hätte das ein wenig den Rahmen gesprengt.

Und ich kann es immer wieder sagen - ich be- und werte niemanden. Schon ger nicht jemanden, den ich nicht kenne.

Ich glaube ich habe oft bekundet, dass ich es völlig legitim finde, dass man die Tätigkeit als Domina als reine Dienstleistung sieht und selber (sei es im privat oder überhaupt) mit mit BDSM nichts anfangen kann.
Nicht ohne Grund habe ich da Anführungszeichen gesetzt.

Denn es gibt keine zwingende Verknüpfung zwischen einerseits dem abends an den Nagel gehängten Dominakostüm samt streng getrenntem Privatleben und andererseits dem SM-freien Privatleben.


Das hab ich auch in keinem meiner Postings hier bestätigt.


Ich kenne mich selbst eingeschlossen viele SM-Professionelle, die gerade deshalb, weil sie privat SM leben, ihr Privatleben streng vom Professionellen trennen und dort auch ihr Dominakostüm zurücklassen, weil ein Kostüm für die private Ausübung von Dominanz und SM für sie so völlig überflüssig ist.


Das weiß ich Marfa. Das habe ich ja auch nicht anders behauptet.

Bloß de Zugang ist immer ein anderer.
Einige Damen haben mit SM so viel zu tun, wie meine Großmutter mit Hiphop. Das heißt aber nicht, dass die Dienstleistung die sie anbietet deswegen besser oder schlechter ist.

Ich kenne aber (mich eingeschlossen) auch einige Damen, die die Tätigkeit im Studio als Erweiterung ihrer Sexualität sehen.
Zujm Ausleben von Fantasien und Neigungen (ach ich hasse dieses Wort).

Ich z.B. habe mit der Tätigkeit angefangen, weil mein damaliger Partner mit SM überhaupt nichts anfangen konnte. Für ihn war es ein Job, für mich die Möglichkeit, endlich meinen Neigungen auch außerhalb der Fantasie einen Raum zu geben.

Und somit brauche ich auch im Studio kein "Kostüm", denn ich (er)lebe hier genauso wie auch privat meinen Spaß. Ich muß auch nicht zu 100% davon leben bzw. gönne mir diesen Luxus, dass ich nicht mit jedermann spiele.
Ich bin zu Hause bzw. im Privatleben kein anderer Mensch, keine andre Herrin. Ich würde im Studio auch nur das machen, was mir privat einen Spaß macht. Ich spiele ja auch privat öfter mit andren SPielpartnerInnen.

Aber die Spiele zu Hause - sprich mit dem Partner - sind natürlich was ganz, ganz anderes.
Da ist Liebe und Innigkeit dabei.

Bei einem mir nicht bekannten Menschen kann ich bestenfalls Sympatie empfinden. Mögen, Nähe, Freundschaften - die können sich erst entwickeln.

Und ich bin halt der Mensch, der den SM im Studio und das Privatleben nicht so trent. Das heißt aber nicht, dass ich jetzt jedem xXbeliegigem alles aus meinem Privatleben erzähle.
Das sind ja zwei Paar Schuhe.

Und wie Du sagst - jeder hat seinen Zugang, seine Ideologie, seine Handlungen - das ist auch völlig ok so.

Liebe Grüße
Katarina

Aber ich kenn und mache es selber durchaus mal,
+ + + Junge Dominanz aus Leidenschaft + + +

~ ~ ~ Ich kreiere meine eigene Welt, – unabhängig von den Klisches und Regeln anderer Dominas und Sklaven! ~ ~ ~

Do, 14.Apr 2011, 08:17
Lady Katarina hat geschrieben:bitte interpretiere nicht immer etwas in meine Aussagen, was nicht so geschrieben steht.
Ich habe hier völlig wertfrei und ohne Vorurteile geschrieben.

Warum fühlst Du dich angesprochen, dies zu verteidigen?

[...]

Ich glaube ich habe oft bekundet, dass ich es völlig legitim finde, dass man die Tätigkeit als Domina als reine Dienstleistung sieht und selber (sei es im privat oder überhaupt) mit mit BDSM nichts anfangen kann.
Nicht ohne Grund habe ich da Anführungszeichen gesetzt.

[...]

Und somit brauche ich auch im Studio kein "Kostüm", denn ich (er)lebe hier genauso wie auch privat meinen Spaß. Ich muß auch nicht zu 100% davon leben bzw. gönne mir diesen Luxus, dass ich nicht mit jedermann spiele.

[...]

Und wie Du sagst - jeder hat seinen Zugang, seine Ideologie, seine Handlungen - das ist auch völlig ok so.


Zum ersten Teil des Zitats: Ich spiegele dir damit nur, Katarina, dass Empfindlichkeiten, die du als dir zugefügt empfindest, du ebenso verteilst.
Und mehr noch, darauf angesprochen bestehst du darauf, dies weiter so zu verbreiten.

Zum zweiten Teil des Zitats: Du erweckst erneut den Anschein, dass für dich eine reine Dienstleisterin diejenige ist, die mit dem Gast außerhalb des Session anders umgeht als du, die Privatleben/privaten SM und professionellen SM im Gegensatz zu dir trennt.

Auch im dritten Teil des Zitats stellst du wieder Unterschiede dar, die es nicht gibt, denn nahezu jede Domina reklamiert für sich, nur die Gäste zu spielen, die zu ihr passen, und die Wahrheit ist, dass es viele davon sogar wirklich so halten! Dennoch tragen viele Kolleginnen im Beruf ein Kostüm wie Leder oder Latex oder Nylons oder halterlose Strümpfe oder endlos hohe Stilettos, nicht weil sie es so bequem oder unerlässlich für ihre Dominanz halten, sondern weil der Gast es gerne sehen möchte. Selbst ich nehme mich da nicht gänzlich aus -> wenn ein Gast nett danach fragt, ziehe ich auch Leder an.

Wieso du also immer wieder von verschiedenem "Zugang" zum Beruf sprichst, ist mir schleierhaft. Liegt es daran, dass das Wort in Österreich eine andere Bedeutung hat. In diesem Kontext hier impliziert es in deutscher Lesart, dass du nicht nur im Beruf gespielt sondern vom Wesen her leidenschaftliche SM-erin bist ... das ist dein Zugang zum Profi SM; Und bei mir glaubst du nun einen davon verschiedenen Zugang festzustellen. Vielleicht vergreifst du dich da einfach nur im Wort? Denn es gibt da keinen verschiedenen Zugang, sondern wir haben gerade aufgrund des in diesem Punkt völlig gleichen Zugangs diametral auseinanderliegende Handlungsmaxime entwickelt, die wir sogar jeweils aus diesem gleichen Zugang begründen.

Lady Marfa
klassische Domina http://www.la-marfa.com
Aus- und Fortbildungen und Coachings http://www.bdsm-akademie.com

Fr, 15.Apr 2011, 01:26
Servus Marfa,

irgendwie hab ich ein wenig das Gefühl, dass Du beim Besuch des Forums hier, momentan einmal schaust, was ich für Beiträge verfasse (momentan zu diesen Themen) und sofort Dein Unverstädnis dranhängst. Egal ob es nun zum Thema passt oder xmal wiederholt wird. Es gibt kein Thema, wo Du nicht auf mich eingehst.

Jetzt stellt sich mir die Frage, ob Du mich wirklich nicht verstehst oder nur nicht verstehen willst oder kannst.

Weiters wäre ich Dir dankbar, wenn Du meine Worte in Deinen Zitaten nicht aus dem Kontext reißt und somit teilweise ad absurdum stellst.

Du schreibst immer sehr wohlklingende, durchaus niveauvolle Beiträge zu den unterschiedlichsten Themen. Daher frage ich mich, warum Du den Zusammenhang, den ich mit "Zugang" bezeichne, nicht verstehen willst oder kannst.

Es tut mir leid, dass wir jetzt hier wieder Zarahs wirklich tollen Thread komplett verwässern.
Aber klarstellen möchte und muss ich das jetzt.

Zum zweiten Teil des Zitats: Du erweckst erneut den Anschein, dass für dich eine reine Dienstleisterin diejenige ist, die mit dem Gast außerhalb des Session anders umgeht als du, die Privatleben/privaten SM und professionellen SM im Gegensatz zu dir trennt.

Das magst Du persönlich mal wieder so interpretieren. Ich habe das so nie gesagt.
Nocheinmal - ich sagte doch - es gibt so viele Facetten, Zugänge, Handlungsweisen - wir können und wollen keine Schubladen.
Auch habe ich gesagt, dass ich das völlig wertfrei sehe, wie jeder mit seinem Beruf und dem Grund warum und wie er ihn ausführt, umgeht.

Und ob er nun privat SM (er)lebt und vielleicht auch noch bei der Tätigkeit als Domina seinen Spaß/Lustgewinn hat oder die Tätigkeit als reine Dienstleistung sieht, ist jedem selbst überlassen und völlig legtim.
Die Gäste werden die sein, die sich aussuchen, was ihnen halt besser gefällt.

Was das jetzt damit zu tun haben soll/muss, ob ich was trenne oder nicht, oder ob ich privat was essen gehe, steht doch überhaupt nicht zur Diskussion.
Es hört sich auf jeden Fall aus Deinem Mund aber durchaus im Gegensatz zu mir sehr, sehr wertend an.

Auch im dritten Teil des Zitats stellst du wieder Unterschiede dar, die es nicht gibt, denn nahezu jede Domina reklamiert für sich, nur die Gäste zu spielen, die zu ihr passen, und die Wahrheit ist, dass es viele davon sogar wirklich so halten!

Natürlich gibt es Unterschiede - noch viel mehr, als ich aufgezählt habe, das hätte aber den Rahmen gesprengt.

Ist das jetzt blauäugig oder "Schönreden" für manche(n)?
Auch kann Papier durchaus geduldig sein.

Glaub mir, ich hab genügend Damen kennen gelernt, die mir ihre Einstellung und ihren Umgang und Zugang zu dem Thema Domina sein, absolut unmißverständlich zeigten und sagten.

Da waren einige darunter, die die Tätigkeit als Domina mit folgenden Augen sahen:

"Du, das ist doch a geiler Job. Da kann ich meine Agressionen gegen Männer abbauen, haut den Deppen ein paar am Ar.ch und verdiene weit mehr Geld, als wenn ich die Beine breit machen muss!"

"Also die Gäste sind ja wirklich arme Schweine!"

"Der war ja der volle Spinner. Mußt Dir vorstellen, will als Baby verkleidet von der "Mami" gewickelt werden. Peinlicher geht's nimmer".

"Du, ich hab den schon abkassiert, damit er nimmer weggehen kann. Er soll einstweilen was lesen, oder ich häng ihn irgendwo hin, momentan ist ja noch der andre Gast in der Kammer".

Ich könnte jetzt noch zig Beispiele nennen.

Ob und wo Du dich einordnest, bleibt allein Dir überlassen. Ich habe Dich nirgends eingeordnet. Schließich kenne ich Dich nicht und maße mir das daher nicht an.


Die Aussage mit dem Kostüm hast Du im Übrigen auch nicht verstanden, gell.:-D

Hier ging es mir nicht um Leder, Latex oder Nacktheit, sondern um ein "imaginäres" Kostüm - oder warum glaubst Du, stand es in einigen Beiträgen in Anführungszeichen?!
Nämlich, dass man eben seine Tätigkeit am Abend an der Studiotüre abgibt und daheim nichts mehr davon wissen will.

Grundsätzlich ist ja wie gesagt auch nichts dagegen einzuwenden. Aber wenn man an den "Perversen Trotteln" seinen Lebensunterhalt verdient, dann finde ich das schon ein wenig merkwürdig, wenn ich über ebendiese so spreche.

Wieso du also immer wieder von verschiedenem "Zugang" zum Beruf sprichst, ist mir schleierhaft.

Was ist daran so schwer zu verstehen?

Aber extra nocheinmal für Dich. Ganz, ganz einfach und vielleich ein wenig überspitzt.

Domina x macht es z.B. weil sie Geld verdienen will.

Domina y macht es, weil sie z.B. ihre Beine nimmer breit machen möchte und sich denkt, mit den perversen Deppen kann man genügend Geld verdienen.

Domina u macht es, weil sie ihre Neigungen ausleben möchte und darin eine Möglichkeit sieht, diese auszuleben.

Domina p macht es, weil sie Spaß dran hat, mit Menschen zu arbeiten, ihnen ihre Wünsche zu erfüllen und den Job als Dienstleitung sieht, bei dem sie mitunter gut verdient.

etc

In diesem Kontext hier impliziert es in deutscher Lesart, dass du nicht nur im Beruf gespielt sondern vom Wesen her leidenschaftliche SM-erin bist ... das ist dein Zugang zum Profi SM

Was es impliziert oder was es tatsächlich ist, wie und wo mein Zugang zu SM ist, tut im Moment nicht wirklich was zu Sache.
Es mag sein, dass ich bei vielen Sessions durchaus meinen (sexuellen/lustvollen) Spaß habe, aber das hat weder was mit dem Thema ansich zu tun, noch mit meinen Aussagen vorhin.

Und bei mir glaubst du nun einen davon verschiedenen Zugang festzustellen.

Ich glaube gar nichts. Es ist nur witzig, dass gerade Du dich da so angesprochen fühlst und meine Worte derart falsch interpretierst.

Jeder Mensch hier stellt sich hier und im www dar. Ob er so ist, weiß man erst, wenn man ihn kennen gelernt hat.
Ich kenne Dich ja nicht, kann Dich also höchstens so sehen, wie Du dich darstellst. Ob Du so tatsächlich bist, wird nur der sehen, der Dich gut kennt.

Denn es gibt da keinen verschiedenen Zugang, sondern wir haben gerade aufgrund des in diesem Punkt völlig gleichen Zugangs diametral auseinanderliegende Handlungsmaxime entwickelt, die wir sogar jeweils aus diesem gleichen Zugang begründen.

Ich glaube mittlerweile Du willst mich wirklich nicht vestehen.

Natürlich gibt es unterschiedliche Zugänge zu dieser Tätigkeit.
Diese hab ich versucht als einige Beispiele im Vorpost und auch hier zu nennen.

Ich habe sicher nicht den gleichen Zugang, warum ich diesen Job ausführe und wie ich ihn ausführe, wie manche andre Ladies hier (und nein, ich sage bewußt keinen Namen). Und andre haben ebenfalls nicht den gleichen Zugang wie wieder andere.

Ich kenne Dich und viele andre Damen genausowenig. Somit kann ich nur den Zugang erkennen, den derjenige offen kund tut und darstellt. Ob es nun die Wahrheit ist, ob sich Frau etwas nur schön redet oder für die Werbung gut darstellt, kann ich mitunter nicht erkennen.
Bei manchen merkt man, wie der Hase läuft, bei andren spätestens dann, wenn man sie besucht und kennen gelernt hat.

Aber all das muss sowieso jeder für sich ausmachen.

Liebe Zahra, es tut mir leid, dass Dein Thread wieder einmal zu einer Grundsatzdiskussion ausartet, aber ich kann und möchte das so nicht stehenlassen.

Grüße,
Katarina
+ + + Junge Dominanz aus Leidenschaft + + +

~ ~ ~ Ich kreiere meine eigene Welt, – unabhängig von den Klisches und Regeln anderer Dominas und Sklaven! ~ ~ ~

Fr, 15.Apr 2011, 08:03
Katarina, nachdem du dich in den Themenkreis eingebracht hattest, in dem wir diskutierten, hast DU SELBER deine geäußerten Einstellungen zur Diskussion gestellt.

Und ebenfalls nachdem DU dich in die Diskussion eingebracht hattest und dich an allen Stellen rege beteiligst, ist es mehr als seltsam, dass du dich verfolgt fühlst. Musst du nicht, es geht nicht um dich sondern nur um das Thema, welches mir sehr am Herzen liegt.

Ich glaube dir natürlich, wenn du darauf bestehst, dass dein Zugang zum Beruf ein anderer ist als meiner, denn meiner ist, das kann ich nur so wiederholen, meine private SM-Leidenschaft, und dein anderer Zugang ist, das muss ich nun abschließend feststellen, für meine Handlungsmaximen und mein Wertegefüge unwichtig.

Lady Marfa
klassische Domina http://www.la-marfa.com
Aus- und Fortbildungen und Coachings http://www.bdsm-akademie.com

Fr, 15.Apr 2011, 08:51
Dieses Hin- und Her Gehacke geht mir mächtig auf den Geist und ich empfinde es als respektlos, all die wertvollen Inhalte des Zarah - Beitrages damit einfach zu ignorieren. Sehr gerne darf man sich selbst auch mal ein wenig zurücknehmen - auf den Luxus, all das niederzuschreiben, was ich gerne möchte, verzichte ich zumeist deshalb, um einen gewinnbringenden Fortlauf von Austausch und Diskussion nicht zu beeinträchtigen.

Das gelingt auch noch ganz anderen - warum nicht auch hier an dieser Stelle?

Ein Statement von Zarah blieb mir denn besonders haften:
Madame Zarah hat geschrieben:Solange ich mir einen Gast "schöndenken" kann, weil er mir sympatisch ist, weil er Neigungen hat die meine Leidenschaft beflügeln, weil er einfach charmant lächelt, weil er vielleicht etwas verlegen ist, weil er ein wundervoll duftendes Herrenwasser aufgetragen hat, weil er respektvoll einen Handkuss andeutet, weil seine Stimme so schön sonor in meinem Ohr nachklingt, weil ich seine Fantasien zu schätze weiss, weil er eine hübsche Narbe hat ... was auch immer ...
So oder so ähnlich möchte ich es auch auf mein weibliches Gegenüber projezieren - die Sinne ansprechen bedeutet vielmehr als reine Äußerlichkeiten und es sind die feinen, leisen, aber bedeutsamen Töne mittendrin, die das Innere berühren.


DomHunter
( ...Strap-it-On... )
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http://www.flash-emotions.com
Bild
http://www.domina-portrait.com

Sa, 16.Apr 2011, 09:48
Können wir die Zeit anhalten?
Vieles was Zarah schreibt ist nachdenkenswert.
Verteufeln wir die modernen Medien? Die Anonymität im Internet?
(Die ja gar nicht so anonym ist.)
Gewiss traurig, ja erschreckend der aktuelle Fall, wo ein junges Mädchen via Facebook in den Tod getrieben wurde.
Mehr oder gar die Rückkehr zur Menschlichkeit, das miteinander wird überall gefordert und propagiert. Wenn etwas furchtbares geschehen ist (z.B. Tod in der U-Bahnstation durch Prügelei), stellen wir Kerzen auf, beruhigen unser Gewissen mit Teilnahme an Gedenkveranstaltungen. In der Masse schaukeln wir mit. Es ist "in" sich daran zu beteiligen. Aber vorher wird weggesehen.
Die Anonymität des Internet hat als prominentes Opfer unseren ehemaligen Wirtschafts- & Verteidigungsallesausserwilliunddoktor gefordert.
Niemand der betroffenen hat bisweilen Anzeige erstattet.
Jedoch schon wird munter weitergesucht. Im Hause Stoiber ist doch auch was... Und erst einmal Vorwürfe erheben. "Ja wenn es in der Zeitung steht, dann wird schon was dran sein" sagten die Eltern früher. Heute heißt es, "werf genug Dreck drauf, irgendetwas wird schon hängen bleiben."
Es ist ein Volkssport.

So wie die Domina das Recht hat, sich einen Adonidaszu wünschen und vorzustellen, so hat der zahlende Kunde das Recht, sich Miss World, die Schönheitskönigin schlechthin, vorzustellen. Die natürlich nur ihn umgarnt und nur ihn als den besten Mann (oder gar Menschen) sieht.
Die Domina will niemanden, der erst einmal 3 Stunden unter der Dusche aufgeweicht werden muß, um menschenähnliche Züge erkennn zu lassen.
Der Kunde will auch niemanden der auf der Geisterbahn besser aufgehoben ist.

Hier in diesem Forum sehe ich, dass sehr viele Dominas/Sexworkerinnen oder wie auch immer sie sich nennen, mit Lobeshymnen bedacht werden. Manchmal ist es schnell zu erkennen, dass es sich ein elitärer Freundeskreis dahinter verbirgt, manchmal wirde der Gast aufgefordert, nach dem Besuch "Hausaufgaben" zu machen, damit das Erlebnis vertieft wird. Manchmal auch ist es einfach wirkliche Zustimmung, Empfehlung.
Jedoch nur wenige sind hier aktiv.
Die meisten begnügen sich damit, für Lob Dank auszusprechen, bei berechtigtem Tadel den Versuch starten den Disput auszuräumen. bei unberechtigtem Tadel dagegen zu protestieren und andere widerum nutzen das Forum um auf eigene Veranstaltungen hinzuweisen.

Es gibt eine Leitwölfin, die versucht eine Dogmatik herauszugeben. Wagt es jemand zu widersprechen wird das sofort pejorativ ausgelegt.

Bestes Beispiel das heiß gestrickte Thema "Essen gehen mit der Domina".
Ein ganz klares "Verboten", gefolgt vom unumstößlichen "darf nicht" über "nie und nimmer" dem im gleichen Atemzug aber ein "ausser..." folgt und eine Zustimmung.
4 Dominas haben den Thread zerpflückt, sich gegenseitig bedacht.

Das mehr Miteinander was Zarah fordert, fängt hier schon an. Konkurrenz wird als lästige Schmeißfliege angesehen.
Ob der Ausspruch dne Erbauern Roms oder den Jakobinern in der frz. Revolution zugeschrieben ist, vermag ich nicht zu sagen, jedoch passt er hier sehr gut
Und willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein.

Vielleicht ist dies einfach cool
„Man wird nicht dadurch besser, dass man andere schlecht macht.“

(Heinrich Nordhoff - ehemaliger Generaldirektor des Volkswagenwerkes, 1899-1968)
Ernst R. Hauschka:
„Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat, aber das Denken anderen überlässt?"

Sa, 16.Apr 2011, 11:56
@robinsub,

bisher konnte ich den Gesprächen auf mein Eingangsthread - auch wenn diese sehr feurig wirkten und oftmals gezielte Trendwendungen aufwiesen, welche das eigene Ermessen, Ansinnen und Belangen, der jeweils schreibenden User/innen, spiegelten - nachvollziehen.

Und auch, wenn meine persönlichen Grundsätze, Vorgehensweisen, Betrachtungsweisen, sich nicht mit all diesen Äusserungen harmonisch abgleichen liessen, so war es mir doch ein leichtes diese Postings, mitsamt ihren Inhalten, als unkommentierte Aussagen stehen zu lassen.

Dieses "Unkommentieren" scheint Dir verhältnismässig fremd.
Und auch daran würde ich keinen weiteren Anstoss nehmen, wenn Du meinen Ausgangsthread nicht als eine Brücke eingesetzt hättest, welche über die Umwegung der globalen Internet/anonymität/krimalität, ihren Bogen zu weiteren Äusserungen geschlagen hätte, welche von Dir, wenn auch auf eloquente Weise, genutzt werden, um erneut eine verquere Diffamierung - in Richtung einiger Damen - und natürlich WIEDER unter dem Deckmäntelchen Deiner Anonymität - zu schlagen.

Somit - und da können Deine ganzen Zitate (welche für mich eh überflüssig sind, da sie nicht Deinem Kopf entspringen, und nur Kernaussagen für den ehemals zitierenden Menschen sind,) auch keine Abhilfe schaffen - begehst Du gerade etwas, was Du selber noch soeben angeprangert hast : Du zerüpflückst meinen Thread um Deine Belange und Wertigkeiten - die sich von meinem schriftlichen Ansinnen weit entfernt zeigen - erneut der Leserschaft zu erklären und darzubieten.

Und damit tust Du nichts anderes, als die von Dir angemängelten 4 Damen, welche ebenfalls nur ihre eigenen Meinungen (zumeist in eigenen Worten und unter weniger Anonymität) gerne mit den anderen Usern teilen.

Also, wer werfe hier den ersten Stein ? (Na, wer hats gesagt? %zwinki% )

Übrigens sei erwähnt, dass jeder User , der sich hier durch eine schriftliche Einbringung beweist, auch bemüht ist, seine eigenen Ansichten und Meinungen zu vertreten, um diese zwangsläufig (oder gezielt) anderen Lesern zugängig zu machen, wobei der Anlass sicherlich abweichen kann und verschiedene Muster aufweist.

Doch nur so kann ein Forum existieren. - Durch verschiedene Menschen und verschiedene Meinungen, durch verschiedene Ausgangspositionen und Charaktere.

Demnach ging es bei meinem Thread auch nicht um das "Warum" oder das "Überhaupt" sondern eher um das "WIE".
Und das "WIE" sagt doch oftmals mehr als Tausend Worte oder unzählige Zitate.
Das "WIE" bedeutet für mich die eigentliche Kernaussage.

Reflektierende Grüsse hinterlässt Madame Zarah
Meine Dominanz liegt in deiner Sehnsucht verborgen
dich auf unwegsamen Pfaden meinen Gedanken zu nähern,
um deine Neigungen und deine Gelüste durch MICH zu nähren. > Madame Zarah

http://www.madame-zarah.de

Sa, 16.Apr 2011, 13:51
Meine Anonymität ist DIR EIN DORN IM AUGE.
Was ist mit deiner Anonymität?
Du hast ein Bild von dir eingestellt. Fein.
Hast du im Impressum deiner Website oder sonst wo im Net deinen bürgerlichen Namen und Anschrift mitgeteilt?
Du darfst weil du du bist, andere dürfen nicht?
Können die Zitate nicht meinem Kopf entspringen weil ich nicht bei dir war? In einem anderen Thread wurde ja das Können und Wissen damit erklärt, dass die betreffenden Personen einige Zeit bei dir verweilten.
Ich brauche nicht bei google oder anderen Suchmaschinen nach Zitaten zu suchen, ich kenne sie und ich bekenne mich zu fremden Eigentum.
Aber es ist doch viel schöner wenn an (eloquent) abschreibt.

Ich habe auch den 4 Damen nicht in Abrede gestellt ihre Meinung äussern zu dürfen. Solange es nur eine geäusserte Meinung und keine Doktrin ist.

Der Angriff auf die Anonymität, ich schaue grad mal ob der Tag der Thread-Eröffnung ein Montag war, das würde dann vieles erklären.

Ein sehr honoriger Mann, unser erster Bundeskanzler (Konrad Adenauer - deutscher Politiker der CDU, 1876-1967)
sagte
„Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich.“
Ernst R. Hauschka:
„Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat, aber das Denken anderen überlässt?"
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