Einblicke - Ausblicke - Sichtbarkeiten...
Unter diesem Motto möchte ich meine Gedanken zusammenfassen, welche sich aus der Summe der Beiträge: Geschenke an Dominas + Warum ist das Sexbuizz in vieler Augen anders + von der Domina gemocht werden - ermittelt.
Diese Gedanken entspringen einzig meinen eigenen Überlegungen und Ansichten - welche ich nicht bevormundend und meinungsbildend für andere Dame auffächern möchte.
Doch bevor ich diese Erkenntnisse einstelle, bitte ich all die User, welche sich innerhalb der erwähnten Threads ihrer Anonymität bemächtigt haben, um Denunzierungen zu platzieren, entartete Beschimpfungen zu verteilen und freie Meinungsäußerungen Dritter regelrecht anzuprangern - sich einmal klar zu fragen, ob sie auch bereit wären aus der hier gebotenen Anonymität zu treten, um diese persönlichen Angriffe auch in einem persönlichen Rahmen zu stellen.
Und nur, wer von diesen unbekannten User-Helden jetzt noch klar von sich behauptet, dass er solch eine Gesprächskultur auch in einem vis-a-vis für sich proklamieren würde, sollte sich jetzt weiterhin auf diese Art und Weise präsentieren.
- Meine Güte - und Pfui Spinne - Anonymität sollte wohl niemanden berechtigen, dass er vergisst seinen letzten Hauch von Respekt und guten Umgangston zu bündeln, um diesen nach Aussen zu tragen.
Um meinen Ärger über diesen schlechten Benimm aber keinen weiteren Nährboden zu verschaffen, kehre ich zum eigentlichen Thema zurück.
Ich betreibe seit sehr guten 10 Jahren ein eigenes Studio, und verkörpere somit eine Dienstleisterin für professionelle Begegnungen Rund um das Thema BDSM.
Um zusätzlich zu meinen Stammgästen neue Besucher zu animieren, dass sie den Weg in mein Studio finden, unterhalte ich eine Homepage, welche ich mir über eine professionelle, finanziell zu entlohnende Webdesignerin habe aufbauen lassen. (Die Frage, ob nicht ein geeigneter Sklave hätte diese Homepage basteln können, beantworte ich für mich mit Jain.
- Sicherlich gab es Angebote. Sicherlich möchte ich niemanden sein Können und seine Kreativität absprechen, doch habe ich durch Erfahrungen anderer Damen erlebt, was es bedeuten kann, wenn Passwörter und Accounts durch solch Gentleman´s Agreement von einigen Websklaven fehlgenutzt werden.)
Mit meiner Homepage genehmige ich wahhlos allen - wirklich allen - Webbesuchern einen Einblick über mein
a) Gedankengut
b) Aussehen
c) Tätigkeitsfeld
d) meine sexuelle Ausrichtung und Neigungen
c) meine Verantwortlichkeiten
d) Kontaktdaten von e-mail-adresse über Telefonnummer bis hin zu einer Studioadresse
- Sprich - Ich präsentiere nicht nur mein Aussehen, sondern auch einen grossen Teil meiner Persönlichkeit und meiner Privatsphäre - ich mache mich demnach für meinen Werbeauftritt gewollt öffentlich.
Jeder Gast, der sich jetzt zu einem Besuch bei mir entscheidet, weiss über meinen Webaufritt ein genaueres Bild von mir zu erstellen, während ich bestenfalls eine Telefonstimme und ein abgespecktes Neigungsprofil im Ohr habe.
Ich öffne die Tür demnach einer mir vollkommen unbekannten Person.
Und dann steht er da - mein Adonis - gross gewachsen, mit welligen, dichten Haupthaar,
einem sichtbaren Ansatz von Brusthaaren, welches sich aus seinem Bosshemdkragen windet,
einem charmaten Lächeln, das die weissen Strahlezähne umrandet und den Kussmund verführerisch wirken lässt.
Und dieser Adonis hat - ach Gott wie macht es mich glücklich - weder angekaute noch braungeränderte Fingernägel, sondern manikürte Hände die mich davon Träumen lassen wie sich seine Berührung (über den Restauranttisch, wenn er meine Hand hält) wohl anfühlen könnte.
Die Rahmengezogenen Herrenschuhe lassen mich bereits jetzt wissen, dass die gepflegten Füsse mich nicht dazu zwinge werden meinem Blick abzuwenden, um meiner Phobie keinen Nährboden zu verschaffen, und mit Sicherheit weiss ich, dass die Ausbeulung seiner Anzugshose gute 20 cm Stehvermöge bereithalten könnte.
Genau so, genau so - ist es nicht !
Ich öffne zuallererst einer Stimme oder einer E-mail-Adresse die Tür.
Hat mich der Gast im Vorfeld nahezu studieren - und vorallem nach seinem Ansinnen auswählen können - erhalte ich in diesem Augenblick meine erste Chance mir einen flüchtigen Eindruck über diesen Menschen zu verschaffen, welcher sich aus Aussehen, Mimik, Gestik und Sprache ableitet.
Und jetzt kommt der Moment, an welchem ich ganz unverholen und gegen jegliche positive Werbestrategie offen zugebe :
Für mich als Profidomina muss nicht ALLES und nicht Jeder perfekt und/oder schön sein.
Solange ich mir einen Gast "schöndenken" kann, weil er mir sympatisch ist, weil er Neigungen hat die meine Leidenschaft beflügeln, weil er einfach charmant lächelt, weil er vielleicht etwas verlegen ist, weil er ein wundervoll duftendes Herrenwasser aufgetragen hat, weil er respektvoll einen Handkuss andeutet, weil seine Stimme so schön sonor in meinem Ohr nachklingt, weil ich seine Fantasien zu schätze weiss, weil er eine hübsche Narbe hat ... was auch immer ... ich brauche oftmals nur soooo wenig um mir meinen Spielpartner - einer Stradivari gleich - so schön einzustimmen, dass ich auch Freude und Spass daran habe, mich ihm und seiner zumeist nackten Haut auf erotisch, dominante Weise zu nähern, so dass eine wunderbare, gemeinsame Zeit heranreift.
- Und genau DAS macht für mich den Unterschied zwischen einer privaten SM-Beziehung (in welcher ich mir meinen Partner ebenfalls ganz klar eigenständig und nach meinem Ansinnen aussuche) und dem professionellen Können.
Dennoch muss ich für meinen Gast genau so viel Sympathien empfinden, dass ich gerne in gemeinsame Traumreisen starte.
Allerdings reichen die Worte "genau so viel", auch schon aus, um meinen Anspruch zu beschreiben, den ich an meinen Gast stelle, denn hier muss und soll auch gar niemand der Mann meines Lebens werden.
Und egal wie intim eine Begegnung sich auch gestaltet - für mich erhält jeder Gast, den ich spiele, bereits durch das Spiel die Grarantie, dass ich ihn auf welch erdenkliche Art sympathisch finde. (Ansonsten würde ich mir mein Recht der Verweigerung gestatten, welches ich mir jederzeit einzuräumen weiss.)
Wenn ein Gast nun auf mehreren Ebenen mit mir harmoniert, was Sypmpathie, Spielcharakter und Spielintensität angeht, dann vertue ich mich auch schon mal etwas länger in der gebuchten Zeit.
Dann wird das Gespräch vorher/hinterher sicherlich auch eine erweiterte, persönliche Ebene erhalten.
Dann freue ich mich auch tatsächlich über ein "Wiederkommen".
Dann erhält die Begegnung noch einmal einen zusätzlich schönen und runden Charme.
Und genau DAS ist doch ein wundervolles Geschenk - ein Gast auf den ich mich wirklich freue.
Empfindet dieser Gast ebenfalls diese Vorfreude, und möchte dem Obolus einen gewissen, zusätzlichen Tribut anhaften, dann darf es auch gerne als Anerkennung ein Blumenstrauss sein (über welchen ich mich wirklich zu erfreuen weiss) oder ein schönes Parfüm.
Eine Einladung zum gemeinsamen Essen lehne ich allerdings (bis auf so vereinzelte Ausnahmen, welche sich auf "Besuchsjubiläen" von mehreren Jahren/oder der 50ten Aufwartung) generell ab.
Nicht weil ich mich als grosse, alte, denküberholte, gästeabweisende Domina sehe, sondern einfach weil mein Privatleben von meiner Profession als Domina trennen MÖCHTE.)
Und vollkommen offtopic möchte ich einen Satz von Lady Marfa hinzufügen:
Denn weder Jugend noch Alter sind für sich genommen ein WERT, auch wenn das gern übersehen wird.
Welchen ich von Herzen unterstreichen will, und dem ich hinzufüge:
Oftmals benötigt es eine gewisse Reife um sich selbst zu finden und anzukommen.
Einen ganz sonnigen Tag wünscht >> Madame Zarah
Einblicke - Ausblicke - Sichtbarkeiten.
So, 10.Apr 2011, 13:37Meine Dominanz liegt in deiner Sehnsucht verborgen
dich auf unwegsamen Pfaden meinen Gedanken zu nähern,
um deine Neigungen und deine Gelüste durch MICH zu nähren. > Madame Zarah
http://www.madame-zarah.de
dich auf unwegsamen Pfaden meinen Gedanken zu nähern,
um deine Neigungen und deine Gelüste durch MICH zu nähren. > Madame Zarah
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