Hallo
Ich finde das Phänomen sehr seltsam. Aus Neugier habe ich eine Weile lang relativ intensiv im Internet recherchiert und frage mich, ob das Ganze (Monneymistresses und Moneypics) nicht eher so etwas ist, wie die "Spinne in der Juccapalme", also eine urbane Legende.
Es gibt massenhaft Sites von "Monneymistresses", aber ich bezweifle, dass es viele real existierende Frauen gibt, die wirklich einigermassen viel Geld auf diese Art einnehmen.
Es mag sicher das eine oder andere "Zahlschwein" geben - wie von Lady MacLaine erwähnt - und die eine oder andere erfolgreiche "Monneydomse". Aber ich denke, das sind Ausnahmen.
Die Einträge in Foren von (nicht erfolgreichen) Monneydomsen sprechen für mich eher dafür, dass das reines "Kopfkino" von jungen, ziemlich naiven Mädels oder verzweifelten Sozialhilfebezügerinnen ist.
Und dann gibt es sicher auch noch reine "Fakes", wo gar keine junge "Dame" dahinter steht, sondern irgend ein Kleinunternehmer, der denkt, er habe das finanzielle Perpetummobile gefunden.
Was mir aufgefallen ist, dass entgegen der Beteuerung der "Dame", dass sie auf das Geld nicht angewiesen sei, den "Zahlschweinen" oft angeboten wird, die Mietkosten zu übernehmen, etc. So etwas beelendet mich irgendwie.
Und ich bin auch über eine Site gestolpert, wo irgend ein findiger Unternehmer jungen Frauen eine Art "Moneydomsen"-Account anbietet, wofür sie Geld zahlen müssen, damit sie dann versuchen dürfen den "Zahlschweinen" über eine unsäglich handgestrickte Website Geld abzuluchsen. Und dabei müssen sie sich dann verpflichten auf keine andere Art Werbung für ihre "Dienste" zu machen oder direkt mit den "Monneypics" Dienstleistungen zu vereinbaren und abzurechnen.
Absolut unterste Schublade ...
Nö ... ich denke nicht, dass von den Monneydomsen für "normale" Dominas irgendeine Gefahr ausgeht - das Ganze fällt für mich eher unter die Kategorie "was es nicht alles gibt!".
Einen schönen Frühlingstag wünscht
Annemarie