Finde es auch reizvoll, als renitenter oder widerspenstiger sklave die Herrin etwas zu provozieren, Befehle oder gestellte Aufgaben (versehentlich) falsch ausführen oder erweitert auszuführen (z.B. beim Stiefellecken beim Erreichen des Schaftendes "versehentlich" das Bein der Herrin mit der Zunge zu berühren) ...
Allerdings sollten sich beide Beteiligte dann schon ganz gut kennen. – Nicht dass die Herrin die Weigerung eines sklavens z.B. bei Erreichen eines Tabus, das sie leider nicht kannte, weil er es in der Aufregung beim Vorgespräch vergessen hat zu nennen, als (gespielte) Widerspenstigkeit missversteht.
Daher finde ich die Neigungs-, Vorlieben- und Tabus-Liste nicht ganz so schlecht, da man die meisstens im Vorfeld in Ruhe ausfüllen kann und so wichtige Dinge nicht vergisst. Schlecht natürlich für den sklaven, wenn er sich (und evtl. sein Kopfkino) überschätzt und dann in der Session durch die Herrin hart auf den Boden der Realtiät geholt wird ...
Denke aber, dass so eine "Checkliste" eine gute Basis für das Vorgespräch ist, da die Herrin so schon einmal einen ersten Eindruck von ihrem Gegenüber hat. – Allerdings sollte diese Checkliste natürlich nicht als Drehbuch missverstanden werden, das von der Herrin 1:1 umgesetzt werden soll, sie soll vielmehr den Rahmen abstecken, in dem eine Herrin kreativ werden kann.
Ich persönlich bin nicht unbedingt Freund eines Vorgesprächs (unmittelbar vor Beginn einer Session), da ich es reizvoller finde, wenn die Session unmittelbar bei der Begegnung beginnt. – Das hat nichts damit zu tun, dass ich nicht das "Gespräch auf Augenhöhe" mit der Herrin schätze, das habe ich einfach lieber danach, um so wieder ins "übrige Leben" zurück zu kehren. Ich finde es einfach reizvoller, gleich zu Beginn der Session bei der Begegnung "unfreundlich-schmerzhaft" aus dem "übrigen Leben" gerissen zu werden. Und dabei ist es natürlich sinnvoll, das wichtigste vorab am Telefon, per Mail oder eben mittels einer "Checkliste" zu besprechen. – So kann dann das eigentliche Vorgespräch mittels eines intimen, schmerzhaften Verhörs in der Session stattfinden.