Nice Guys sind nicht unbedingt Männer, die keine besonderen Eigenschaften haben (wobei das ja eh im Auge des Betrachters liegt.) Sie sind vlt. nur nicht in der Lage, ihre Eigenschaften nach aussen hin klar darzustellen, weil sie aus verschiedenen Gründen genau daran gehindert werden. Das sind aber Dinge, die wohl jeder lernen kann.Ich persönlich finde "Nice Guys" auch zum Gähnen, sprich Männer, die keine besonderen Eigenschaften haben. (...) Spannend sind Menschen, die Profil haben.
Zudem sind es (asexuell rüberkommende) Wesen, die zwangsläufig auf der Kumpelschiene landen, weil sie der Frau wie eine gute Freundin zuhören, ihr helfen (wollen) usw. und dabei null Leidenschaft und Erotik ausstrahlen. Was nicht bedeutet dass sie als Menschen generell langweilig sind, Gott bewahre, nur halt als abenteuerliche Liebhaber ungeeignet, weil sie stattdessem Anwälte, Diener udgl. der Frau sind.
Nur am Rande: mir sind übrigens "Bad Girls" bekanntlich auch lieber als unscheinbare Mimöschen, auch wenn es sicher auch seinen Reiz hätte, bei Letzteren mglw. eine verborgene Glut zu heissem Feuer zu entfachen.
Laut Satana (ohne n vorne, Tippfehler meinerseits gestern) ist es halt ein Fehler, alles/vieles für die Frau zu tun, weil man sich da manipulieren lässt und zu ihrem Spielball wird (wobei das für SMler ja egtl. keine schlimme Vorstellung ist, für Vaniillas hingegen wohl schon). Im Grunde sagt Sutton ja auch, dass dies Manipulation ist, die Frauen sogar bewusst anstreben (sollten), unbewusst wollen sie ja eh den Mann und seine Sexualität kontrollieren.Als Gegenpart zu meiner Dominanz faszinieren mich halt eher Submissive - diese sind, wenn sie ihre devote Ader wirklich getrauen auszuleben auch keine langweiligen, profillosen "Nice Guys". Von denen heben sie sich durchaus ab! Nämlich durch ihre Bereitschaft zur Hingabe ...
Besonders schlimm sei es übrigens auch schlecht zu versuchen Frauen verstehen zu wollen, was nur in Missverständnissen und somit Konflikten ausarten könne und man es daher gar nicht erst versuchen solle . Er nennt das etwas verächtlich den "Pussy-Diagnose-Modus", den es zu vermeiden gelte.
Dem Rest Deiner Ausführungen kann ich nur zustimmen, vor allem der Verweis auf verschiedene Beziehungsebenen im Zusammenleben der Menschen,
Was BDSM angeht, bezeichne ich mich übrigens als "Switcher", will offen für alles in diesem Bereich sein.



