John Steinbeck : „Man verliert die meiste Zeit damit, dass man Zeit gewinnen will.“
Ganz im Ernst, meine Herren, ich finde diese „Minutenkrämerei“ einiger Herren etwas übertrieben formuliert – trotzdem :
Sie müssen alle – bis auf jene, deren Geld sich von alleine „vermehrt“ – arbeiten, um sich diesen Service leisten zu können. Das bedeutet : eine Stunde ist eine Stunde. Ich frage mich sowieso, was in dieser kurzen Zeit – inklusive „Vor“ und „Nachwäsche“ – machbar sein soll außer vielleicht Rohrstock- oder Peitschensymphonien? Vielleicht könnte mich mein Windhund in schneller, effizienterer Sportlichkeit „unterrichten“ *Spaß*…
Selbstverständlich sollte doch wohl ein gewisses, zeitlich großzügig bemessenes Interesse am Klienten gewährleistet sein. Auch listige Ideen zur Realisierung bestimmter Torturen oder Rollenspiele entstehen nicht von einem Moment auf den anderen. Vor allem, wenn der Klient zum ersten Mal da ist. Das Wichtigste bedeutet mir persönlich bei meiner Arbeit mein gesunder Egoismus, der mich jedes Mal auf s Neue auffordert, meine Passion in RUHE auszuüben und MIT dem Klienten - natürlich Jeder auf seine Version - zu genießen. Nachdem die meisten Männer dem Fußball und dessen meist verlängertem Schlusspfiff zugetan sind, finde ich es übertrieben – ja, liebe Kolleginnen, bitte nicht mit den Pfeilen auf mein böses Herz schießen

– akribisch auf die Uhr zu schauen. Einigermaßen verständlich wäre es bei kleinen Studios mit mehreren Damen, aber in großen Studios mit umfangreichen Ausweichmöglichkeiten… Ende meiner Philosophie!
