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Finanzielle Ausbeutung

Mi, 29.Dez 2004, 01:51
Hallo Forumsgemeinde,

kurz vor Jahresende möchte ich mich auch noch einmal mit einem Beitrag zu Wort melden, der vielleicht bei manchem sub ein Nicken einleitet und er sich denkt: Kenne ich, hab ich schon erlebt.

Alle subs träumen ja doch irgendwie den Traum von der perfekten Domina, die es genau versteht unsere sexuellen Fantasien in die Tat umzusetzen.

Finden wir aber diese Domina, so laufen wir natürlich Gefahr in eine sexuelle Abhängigkeit zu geraten, die zur Folge haben kann/wird, ständig zu dieser Domina gehen zu wollen, weil mehr und mehr eine Art Sucht entsteht, die aber auch finanzielle Folgen nach sich zieht.

Ich selbst kenne bisher nur Dominas, die in Eros-Centern ihre Dienste anbieten und mir selbst ist es in der Vergangenheit schon mehrere Male passiert, dass ich in so eine Abhängigkeit geraten bin.

Dabei hat es dann auch Dominas gegeben, die es sehrgut verstanden haben meine Geilheit in bare Münze umzusetzen.

Keine der Frauen/Dominas hat sich großartig Gedanken über meine finanziellen Hintergründe oder gar Nöte gemacht, auch wenn ich offen darüber gesprochen habe.

Manchmal hieß es dann zwar, ich könne ja beim nächsten Besuch nur eine kleine Session machen, doch wenn ich mich dann wieder im Rausch der Gefühle befand, wurde jedes Mal eine normale Session oder mehr daraus, die ich dann natürlich auch bezahlen musste.


Mich interessiert jetzt einfach mal, wie sehen die Erfahrungen Anderer aus.
Aus Sicht der Dominas:

Wie leicht ist es aus ihrer Sicht einen sub hörig zu machen?

Wie schwer ist es, Ihre Macht nicht dazu zu benutzen, den sub auszubeuten?

Dabei stelle ich mir ganz besonders eine Beziehung Domina-sub vor, bei der die Domina den sub nicht übermäßig sympathisch findet, er aber trotzdem noch ein willkommener Gast ist.


Aus Sicht des subs:

War schon jemand von euch einer Frau/Domina hörig?

Wie sah es dann aus in Punkto finanzieller Ausbeutung?

Oder hat es dann positive Erfahrungen gegeben, weil die Frau/Domina ihre Macht nicht dazu eingesetzt hat jemand auszubeuten?

Wer also ist dann schon einmal weggeschickt worden, weil die Frau/Domina meinte, man(n) habe genug Geld bei ihr ausgegeben und es sei an der Zeit zu sparen?

Wenn ein sub solche Erfahrungen gemacht haben sollte, hat er es geschafft sich aus der Hörigkeit zu befreien und wenn ja, wie?


Ich wünsche auch hier noch einmal Allen einen guten Rutsch und das Beste für 2005. winke winke

Mi, 29.Dez 2004, 11:58
Interessantes Thema und sicherlich für so manchen ein echtes Problem.
Bei mir sind zum Glück die Neigungen nicht so ausgeprägt, dass ich unbedingt zwei- oder dreimal im Monat ein Studio besuchen muss. SM ist für mich eher ein Abenteuer und eine kleine Abwechslung, die ich mir halt von Zeit zu Zeit gönne. Ich denke (und hoffe), dass die Gefahr der Sucht dabei recht gering ist.
Ich betrachte einen Studiobesuch recht nüchtern und kühl. Ich bezahle für eine Dienstleistung. Wenn ich ein Studio besuche bin ich nicht auf der Suche nach der Frau oder Herrin fürs Leben. Tritt mir die Domina dabei freundlich und aufgeschlossen gegenüber bilde ich mir deshalb nicht ein, sie sei übermäßig an mir interessiert oder gar scharf auf mich. Mit dieser Einstellung fahre ich bisher eigentlich ganz gut.
Sicherlich besteht die Gefahr, dass man den Sinn für die Realität verlieren kann und eine clevere Dame das ausnutzt. Hier kann man nur an die Vernunft jedes einzelnen Studiobesuchers appelieren.
Sicher gibt es unter den Dominas schwarze Schafe, die versuchen finanzkräftige Kunden auszunehmen. Das eine Domina (Unternehmerin) versucht einen Gast, durch Freundlichkeit und guten Service an ihr Studio zu binden ist jedoch nicht verwerflich, sondern normales Unternehmerhandeln.
Von den Dominas zu erwarten oder zu verlangen, dass sie sich Gedanken darüber machen, ob ihre Gäste sich eventuell finanziell übernehmen ist vielleicht ein bisschen zu viel verlangt und praktisch wohl auch nicht machbar.
Soll die Dame ihre Gäste nach dem Beruf oder nach den Einkommensverhältnissen fragen? Welch hässliche Kritik würde wohl eine Domina in diesem Forum ernten, wenn sie einen Gast mit den Worten wegschickt: "Die ständigen Besuche bei mir kannst du dir nicht leisten."

Manchmal habe ich den Eindruck, dass man von Dominas mehr Ethik und Moral im Geschäftsleben verlangt, als von anderen Unternehmern. Macht sich ein Versicherungsvertreter Gedanken ob sein Kunde die monatliche Rate zahlen kann? Kümmern sich Mobilfunkanbieter darum, ob sich ihre meist jugendlichen Kunden hoffnungslos verschulden?

Mi, 29.Dez 2004, 12:31
hi sausauger,
unter einem anderen threat habe ich schon mal kurz erwähnt, dass ich, als ich noch in HH gewohnt habe, einer dame sehr hörig war- sandra auf der herbertstraße. sie ging jedoch recht fair mit mir um, verlangte keine finaziellen kapriolen und verstand es auch, wenn ich nur mal auf ein kleines schwätzchen zu ihr ans fenster kam. ab und an habe ich auch ihre einkäufe für sie erledigt, während sie arbeitete. auch kam es vor, dass sie mich herzitierte, wenn sie einen bi-sklaven erwartete und etwas "verstärkung" nötig hatte. oft habe ich dann nach einer solchen session verlängert und noch eine session drangehängt. ob sie mich dann in erwartung dessen herbestellt hatte weiß ich nicht, ist mir im nachhinein aber auch wurst.
wir hatten eine sehr ehrliche "beziehung" also es war durchaus geschäftlich, aber man konnte auch so ein wenig miteinander. aus dem grund war es auch nie ein problem, wenn man sich außerhalb der arbeitszeiten auf der straße oder in clubs traf. nett gegrüßt und eventuell ein wenig smalltalk.
im finanziellen bereich belief es sich immer im stundenhonorar, auch wenn ich ab und an mal einen ganzen tag bei ihr im fenster mitsaß und kaffee kochen, sklaven "mitbehandeln" musste etc.
einerseits leider andererseits auch wieder gut, verlief sich diese "beziehung" dadurch, dass ich aus beruflichen gründen nach düsseldorf ziehen musste. Leider aus dem grund, da ich mich schon sehr zu ihr hingezogen fühlte. zum glück aus dem grund, da sich durch meine gier nach ihr mein bankkonto in niederungen begab, die ich jetzt noch aufarbeite und es ist schon mehr als ein jahr her!!!!
wenn ich ganz von den dominaten damen lassen könnte, dann wäre mein konto auch wieder das, was es mal war, aber das ist ja mein problem. :-D sandra hat da auch nur den "startschuss" gegeben.
es ist aber auch sehr gut nachzuvollziehen, wie sehr man am rockzipfel einer tollen frau hängen kann und wirklich versucht alles für sie zu tun.

gollums einwand mit den mobilfunkanbietern usw. kann ich auch gut verstehen. im endeffekt sollten wir uns alle durchaus darüber im klaren sein, dass hier ein geschäft abläuft. eigentlich kann man sich ja auch in die kassiererin bei kaisers um die ecke verlieben und dann geht man dort auch immer wieder einkaufen, obwohl es bei penny billiger ist.
für eine schöne frau tut man einfach gerne fast alles!!!

Mi, 29.Dez 2004, 21:17
also ich kann sausauger gut nach empfinden - ich war auch mal einer lady "hörig" aber irgendwie war es auch mehr - ich weiss es selber nicht mehr so genau was es eigentlich war ! war im jahre 99/2000 - die gute sabine aus der herbert in hamburg hattes es mir angetan - ich war völlig in sie verliebt - habe alles für sie gemacht ! ok - richtig ausgenommen hat sie mich nicht - vielleicht doch - aber ich habe viel von ihr wiederbekommen. bin damals eine zeitlang fast 2 bis 3 mal die woche nach hamburg gefahren - zu ihr ! habe ihr ein nagelneues handy geschenkt und sie als krönung des ganzen auch mal für eine nacht zu mir geholt ( hat mal eben 3000 dm gekostet ) ich wollte sie einfach um mich haben - als sie bei mir waren, waren wir die ganze nacht auf piste, bis sie morgens mit dem taxi wieder nach Hamburg ist - und wird hatten noch nicht mal ne session in dieser nacht ! sie hat mir auch viel gegeben - wir waren oft privat in HH zusammen unterwegs - oder es gab auch mal ne stunde gratis - wenn ich dann bei ihr in der herbert war, haben wir meisten 2 bis 4 stunden zusammen gesessen und gequatscht - aber ich musste immer nur meine session löhnen - war schon irgendwie was besonderes zwischen uns, hat mich aber auch ne menge menge geld gekostet - wennich mal so hochrechne habe ich bestimmt in 6 monaten 15.000 dm für sie und bei ihr ausgegeben ! irgendwann ist unser kontakt dann in die brüche gegangen - weiss gar nicht mehr warum - aber effektiv bin ich froh drüber ! wenn ich heutzutage durch die herbert tiger und sie sitzt in ihrem fenster würdigt sie mich keines blickes - naja so sind die damen aus dem gewerbe nunmal !

wish
Bild

Mi, 29.Dez 2004, 23:01
Wenn ich all das hier höre, dann schreckt einen Anfänger das alles ganz schön ab. Vor allem, wenn man(n) noch eher jung ist, und sein Leben so allmählich in den Griff bekommen möchte. Ich habe bislang Doms jeweils nur einmal besucht, werde es in Zukunft auch so machen, weil mich das ständige Neukontaktieren, das neue Gesicht, die erste Scham, die ständig neue Herausforderung einfach reizt. Irgendwann werden aber die hübschen Doms ausgehen, so dass ich über kurz oder lang eine feste Dom in Augenschein nehmen muss. Eure Schreckensmeldungen machen mir eigentlich richtig Angst, da ich mein Leben nicht wegen einer sexuellen Unart wegwerfen will. Ich finde auch, dass eine Domina einen Sklaven, der "von Natur" aus zur Abhängigkeit neigt und sich gerne ausnutzen lässt, auch mal für längere Zeit wegschicken sollte, wenn dieser eine Dame zu oft besucht. Soviel Verantwortung sollte eine Dom auch tragen. Denn hinter dem Sklaven steht oft auch eine Familie, die dann auch leidet. Vielleicht denken ja Doms, dass wir Sklaven ohnehin nur Ehebrecher oder Frauenbetrüger oder "Männerschweine" sind, denen sie dann den Rest geben. Mir macht das echt Angst. Ich gehe zu einer Dom, weil es mir einen besonderen Kick gibt, für mich ist es ein kurzes Eintauchen in eine andere Welt, mehr aber auch nicht. Was aber wenn ich mich in dieser Welt verirre? Es ist vielleicht ein komischer Gedanke, aber nach jeder session frage ich mich, ob ich reif für einen Arzt bin? Gibt es unter euch auch einige, die etwas Ähnliches denken oder empfinden? Ich habe eigentlich ein intaktes Sexualleben, und fühle mich beim normalen Sex auch sehr sehr wohl. Wenn es aber kein ausschließlich sexuelles Bedürfnis ist, das ich auch anders als durch einen Dominabesuch zu befriedigen in der Lage bin, was ist es dann? Bei mir ist es zumindest so, dass der Orgasmus beim normalen Sex viel intensiver ist als der bei einer session. Gerade weil ich nicht weiß, was es ist, kann ich es wohl kaum kontrollieren, wenn es dann so weit mir mir kommt, wie ihr hier beschreibt. Vielleicht hat das Anderssein einfach nur seinen Preis. Das Beste wäre wohl, dass ich die finanzielle Kontrolle über den Haushalt meinem Lebenspartner überlasse, und mich mit einem anständigen Taschengeld zufriedengebe, von dem ich mir dann den Besuch ersparen könnte. Ich weiß nicht so recht, habe irgendwie den Eindruck, dass ich vor einer Schwelle stehe, vor einer Schwelle zum Nichts.

Finanzielle Ausbeutung

Do, 30.Dez 2004, 00:35
Hallo Listies,

eigentlich sollte ich nach 2 Gläsern Rotwein nichts mehr schreiben, doch das Thema läßt mich nicht mehr richtig los :)

Das Thema Hörigkeit ist sicher ein sehr heikles Thema.
In einem anderen Forum, in dem ich mich herumtreibe, geht es gerade um die "Eigenverantwortung" des Sub.
Da geht es eher um die emotionale als um die finanzielle Hörigkeit.

Das Problem ist m.E., daß sub aufgrund seiner Rolle/Veranlagung gerne "geben" und "dienen" möchte.
Sub möchte sich dem Dom zum Geschenk machen. Ganz und gar! Komplett! Alles!

Und da geht es nicht nur um das Geld, sondern um Gefühle.

Da man Gefühle aber meistens bei einer Domina nicht bekommt, so ist es in unserem Gewerbe eben das Geld, das der sub geben kann.

Und wie überall auf der Welt gibt es sicher auch unter den Dominas schwarze Schafe.
Sprich, wer sich Zugang zum Portemonnaie des Sub verschaffen will, und wer über genug Skrupellosigkeit und "kriminelle Energie" verfügt, kann das sicher schaffen.

Das funktioniert aber nicht nur bei Dominas, sondern auch bei Heiratsschwindlern oder anderen Betrügern, die es auf das Vermögen des anderen abgesehen haben.

Sausauger schreibt:
Keine der Frauen/Dominas hat sich großartig Gedanken über meine finanziellen Hintergründe oder gar Nöte gemacht, auch wenn ich offen darüber gesprochen habe.

Auch wenn ich jetzt sicher wieder kräftigen Gegenwind aus dem Forum bekommen werde, hier mal meine ketzerischen Gedanken dazu :) :

Warum verlangst Du von den Damen, daß sie sich Gedanken über DEINEN finanziellen Hintergrund machen?
Damit würden sie Dir jede EIGENVERANTWORTUNG absprechen :) .

Du bist erwachsen, Du solltest wissen, was Du tust, und was Du Dir leisten kannst.

Nehmen wir mal an, Du besuchst diese Dame 1 x pro Woche jeweils eine Stunde. Dann sind wir (bei einem angenommen Stundensatz von € 200,00) bei € 800,00 im Monat.
Viel Geld, ohne Zweifel.

Nur, schau einmal auf die Dame. Sie sieht Dich also 4 Stunden im Monat, bei insgesamt 672 Stunden, die so ein Monat in etwa hat (sollte ich mich jetzt verrechnen, ist der Rotwein schuld :) ).

Du willst tatsächlich, daß eine Domina Dir die Eigenverantwortung und Selbständigkeit abspricht? Du hast 668 Stunden im Monat zu verbringen, ohne daß die Domina weiß, was Du tust, und ohne daß sie da in Dein Leben eingreifen will.

Warum sollte eine (korrekte) Domina sich anmaßen, auf Dein Bankkonto zugreifen zu wollen?
Weder will sie Dich ruinieren, noch will sie eingreifen müssen, um den Ruin zu verhindern.

Sie will nicht in Dein Leben eingreifen, sie spielt mit Dir 4 Stunden im Monat.

Doch den Rest der langen Zeit bist Du nicht in ihrem Leben, und sie nicht in Deinem.

Grinch schreibt (übrigens wäre ich dankbar für ein paar mehr Absätze, dann wäre Dein Beitrag angenehmer zu lesen :) ):
Vielleicht denken ja Doms, dass wir Sklaven ohnehin nur Ehebrecher oder Frauenbetrüger oder "Männerschweine" sind, denen sie dann den Rest geben
Keine der Damen, die ich kenne, denken so (und schwarze Schafe gibt es überall, nicht nur bei Dominas, aber das habe ich ja schon erwähnt).

Ich persönlich begreife meinen Gast als Spielpartner, ich empfinde es als Ehre und als Privileg, daß mir der Gast seine geheimsten Phantasien mitteilt, die ich dann umsetzen darf.

Nicht alle Menschen haben das Glück, das der Ehepartner auch auf SM steht. Manche wollen das auch gar nicht.

Ich freue mich mit meinen Gästen, wenn sie mit glänzenden Augen über die Liebe zu ihrer Frau sprechen, nur möchten oder können sie mit dieser nicht das ausleben, was sie mit mir ausleben möchten.
Denn hinter dem Sklaven steht oft auch eine Familie, die dann auch leidet
Siehe Eigenverantwortung des Sklaven, der eben nicht nur Sklave ist, sondern auch und vor allen Dingen Ehemann und Vater.

Versteht mich bitte alle nicht falsch, Hörigkeit ist nicht rational, weder emotionale noch finanzielle. Und manchmal kann man(n) vielleicht nicht anders, auch wenn die Ratio und das Bankkonto zu mehr Vorsicht mahnen.

Doch die Verantwortung auf die Domina "abzuwälzen" wäre m.E. zu einfach.

Und mal eben ein paar private Zeilen:
Auch ich bin bereits einem Mann finanziell hörig gewesen (nein, nein, kein Zuhälter, nur ein kleiner abgewichster Betrüger, der mit meinen Gefühlen gespielt hat). Glücklicherweise hielt sich der finanzielle Schaden in Grenzen, der emotionale Schaden war schlimmer.

Gollum schreibt:
Manchmal habe ich den Eindruck, dass man von Dominas mehr Ethik und Moral im Geschäftsleben verlangt, als von anderen Unternehmern
Das liegt sicher daran, daß wir mehr mit Gefühlen/Emotionen/Wünschen konfrontiert sind als der Versicherungsvertreter.

Ich bin da völlig Deiner Meinung, wenn Du schreibst:
Von den Dominas zu erwarten oder zu verlangen, dass sie sich Gedanken darüber machen, ob ihre Gäste sich eventuell finanziell übernehmen ist vielleicht ein bisschen zu viel verlangt
Ich verlange doch auch von keinem Gast, daß er sich Gedanken über mein Privatleben macht (und da gehört das Bankkonto eines eigenverantwortlichen Erwachsenen dazu).

Ich will die Gefahr keinesfalls verharmlosen, ich möchte nur darauf hinweisen, daß wir alle verantwortlich für unser Tun sind, übrigens auch Männer, deren Gehirn zeitweise zugunsten anderer Körperteile ausgeschaltet wird :) .

Übrigens passt zu diesem Thema auch folgendes, was ich (auch in diesem Forum an anderer Stelle) gelesen habe:

Können Dominas eigentlich lieben?

Und wer den Zusammenhang nicht versteht, darf gerne nachfragen und ich erläutere das gerne, wenn ich keinen Rotwein getrunken habe.

Bis dahin,

liebe Grüsse

Tanja

www.sklavin-tanja-hamburg.de

Do, 30.Dez 2004, 14:04
Ich kann vielem zustimmen. Grundsätzlich ist jedoch jeder für seine Finanzen und diejenigen seiner Familie selbst verantwortlich. Ausnehmen würde ich nur Personen, die aufgrund gewisser Behinderungen/Beschränkungen ihr Tun überhaupt nicht abschätzen können und in diesem Fall, der sicherlich auch vorkommt, haben professionelle Dominas/Sklavinnen eine nicht unerhebliche Verantwortung.

Ich persönlich hatte auch eine Zeit, in der ich relativ unkontrolliert, fast suchtartig, SM konsumiert habe. Finanziell ging es mir gut, aber das Gefühl relativ grosse Summen auszugeben, nur für den kurzfristigen sexuellen Kick, war äusserst unbefriedigend. Heute gebe ich zwar übers Jahr verteilt ähnlich viel aus, aber ich versuche kontrollierter und geplanter meine Sexualität auszuleben. Zudem geniesse ich weniger aber viel längere Sessions und lege Besuchspausen ein (so um die 3 pro Jahr in der ich mehrere Wochen, idR über einen Monat keine Domina besuche). Dadurch ist die Vorfreude, aber auch die Session, sowie das Gefühl nach einem Besuch um einiges besser geworden. Enttäuschungen sind viel seltener geworden.

Zudem sollte man sich bewusst sein, dass jemand der professionell tätig ist, überhaupt nicht die gleichen Gefühle haben kann, wie jemand der dies nur aus Leidenschaft macht. Was ich damit meine ist, dass vermutlich jede, die in diesem Beruf tätig ist viel Elend (geistiges, finanzielles, etc.), Respektlosigkeit, Unhöflichkeiten, etc. sieht, so dass man auf eine gewisse Distanz gehen muss um nicht daran kaputt zu gehen. Wenn man jede persönliche Enttäuschung (z.B. nicht eingehaltene Termine, abschätziges Verhalten, etc.) persönlich nehmen würde, wäre jeder nach kürzester Zeit nicht mehr arbeitsfähig. Vergleichbar mit einem Arzt, der auch persönliche Probleme der Patienten, mit einer gewissen Distanz betrachten muss. Wichtig ist nur, dass man nicht völlig abstumpft und noch ein gewisses Mitleid, Sympathie, etc. empfinden kann.

Meines Erachtens liegt also das Problem in den meisten Fällen ganz klar bei den Subs, die ihre emotionale und sexuellen Bedürfnisse nicht mehr kontrollieren und eine Beziehung zu einer Domina überhaupt nicht mehr richtig abschätzen können. Da wird professionelles Verhalten und evtl. auch Sympathie mit Liebe verwechselt. Mir ist schon klar, dass es theoretisch viel einfacher ist, aber man sollte wenigstens versuchen gewisse Kontrollmechanismen einzubauen, wie
- sich der Realität stellen und falls Domina (ist übrigens in jeder normalen Beziehung genau gleich) sich nicht auch emotional engagiert, sich eingestehen, dass es keine Liebe ist und nie mehr als eine professionelle Beziehung (evtl. mit Sympathien) ist.
- Bei Nachkobbern und dem Versuch von "Gehirnwäsche" die Dame meiden.
- Budget aufstellen
- Sessionpausen einlegen
usw.

finanzielle Ausbeutung

Do, 30.Dez 2004, 14:57
Hallo cm, Hallo Listies,
Ausnehmen würde ich nur Personen, die aufgrund gewisser Behinderungen/Beschränkungen ihr Tun überhaupt nicht abschätzen können und in diesem Fall, der sicherlich auch vorkommt, haben professionelle Dominas/Sklavinnen eine nicht unerhebliche Verantwortung.
Yepp.
Zudem sollte man sich bewusst sein, dass jemand der professionell tätig ist, überhaupt nicht die gleichen Gefühle haben kann, wie jemand der dies nur aus Leidenschaft macht
Ich hoffe, Du sprichst über Gefühle zum jeweiligen Gast :) .

Ich jedenfalls praktiziere SM privat mit meinem Partner, und habe massenhaft Gefühle dabei :-D
Was ich damit meine ist, dass vermutlich jede, die in diesem Beruf tätig ist viel Elend (geistiges, finanzielles, etc.), Respektlosigkeit, Unhöflichkeiten, etc. sieht
Respektlosigkeit und Unhöflichkeit kommen (leider) durchaus vor, besonders am Telefon.

Magst Du mir das "Elend", von dem Du sprichst, mal genauer erläutern? Ich für meinen Fall sehe kein Elend, und weiß mit dem Begriff nicht wirklich was anzufangen *mal ratlos guck*.

Meinst Du damit, daß der jeweilige Gast "leidet", weil er mit sich und seiner Veranlagung nicht im reinen ist?

Grinch schrieb dazu:
Es ist vielleicht ein komischer Gedanke, aber nach jeder session frage ich mich, ob ich reif für einen Arzt bin
Ein wenig Therapie gehört in SM Sessions manchmal dazu.
:)
Ich persönlich stehe zu meiner Veranlagung und versuche, daß auch dem jeweiligen Gast zu vermitteln.

Sehr oft kommt die Frage, ob ich denn auch dabei Spaß habe, was ich tue.

Meine Antwort: Oh ja! Ich lebe SM, privat und professionell, ich bin glücklich darüber, es so ausleben zu können.
Ich hatte nie das Gefühl, SM "wegtherapieren" zu wollen.

Ich weiß aber auch, daß es anderen schwerer fällt, zu ihrer Vorliebe zu stehen.

Dann ist es meine Aufgabe, diesem Gast zu zeigen, wie schön SM ist und wieviel Spaß es macht, mit Macht/Ohnmacht zu spielen.
Und daß SM nicht abartig und pervers ist, sondern eine Bereicherung der Sexualität.

Uuups, wenn das jetzt ab vom Thema ist, dann sollten wir vielleicht einen neuen Thread eröffnen?! :)

Liebe Grüsse und weiterhin anregende Diskussionen,

Tanja

Do, 30.Dez 2004, 15:44
Hallo kleintanja,

Mein Posting ist wirklich etwas unklar.

Also mit Gefühlen meine ich natürlich zum jeweiligen Gast - ist auch klar, dass z.B. bei einem Gast, der nur eine Domina besucht, sich Tage darauf vorbereitet und sich darauf freut, andere Emotionen da sind, als bei einer professionellen Dame die viele Gäste, etc. hat. Privat wird es vermutlich nicht besser oder schlechter sein als bei Otto Normalverbraucher, obwohl ich mir bei diesem Job schon vorstellen kann, dass bei nicht so starken und stabilen Personen es Auswirkungen auf das Privatleben haben kann. Aber da gibt es genügend Leute, die mehr Erfahrungswerte haben, um zu sagen, ob dies bloss Vermutung ist oder es häufiger vorkommt.

Elend ist schon ein zu starkes Wort: Ich meine damit die ganzen Probleme von Leuten (Scheidung, Firma weg, arbeitslos, persönliche Unzufriedenheit, etc.). Vieles wird nichts mit der sexuellen Veranlagung zu tun haben und ist vermutlich nicht viel anders als beim Arzt (Arzt kommt in diesem Posting schon erstaunlich oft vor), wo die Leute auch ihren ganzen "Seelenmüll" abladen. Mir haben schon 2-3 Damen erzählt, dass man im Vor- und Nachgespräch auch davon einiges mitbekommt. Zudem ziehen vermutlich einige Damen, die sich nicht richtig distanzieren können, dies an.

Des Weiteren glaube ich schon, dass das Leben mit dieser Neigung für viele Gäste schon belastend ist. Man kann - ausser eben mit der professionellen Dame - mit niemand darüber reden. Zudem ist es schwierig einen gleich veranlagten Partner zu finden, oder die Sexualität mit einem normalen Beziehungsleben (Kinder, etc.) zu kombinieren. Aber wie Du schon geschrieben hast, ich schweife auch ab und dies hat nicht mehr viel mit dem Anfangsthema zu tun.

Seelenmüll

Do, 30.Dez 2004, 18:07
Hallo cm,
ist auch klar, dass z.B. bei einem Gast, der nur eine Domina besucht, sich Tage darauf vorbereitet und sich darauf freut, andere Emotionen da sind, als bei einer professionellen Dame die viele Gäste
Wahrscheinlich ist die Vorfreude größer :) , doch sei Dir versichert, auch wir bereiten uns gerne auf unsere Gäste vor.
obwohl ich mir bei diesem Job schon vorstellen kann, dass bei nicht so starken und stabilen Personen es Auswirkungen auf das Privatleben haben kann.
Wer labil ist, sollte den Beruf der Domina/Sklavin nicht wählen, bzw wird sich nicht lange halten können, ohne daran zu zerbrechen.
Ich meine damit die ganzen Probleme von Leuten (Scheidung, Firma weg, arbeitslos, persönliche Unzufriedenheit, etc.).
Okay, jetzt habe ich es verstanden.

Du hast Recht, auch wir hören manchmal "Seelenqualen", doch uns geht es da sicher ähnlich wie dem Arzt (oder dem Frisör), die solche Dinge vielleicht auch besser nicht mit "nach Hause" nehmen.

Das gelingt übrigens nicht immer (dem Arzt wahrscheinlich auch nicht) und ich mache mir durchaus manchmal Gedanken, wie ich dem einen oder anderen "helfen" kann.
Des Weiteren glaube ich schon, dass das Leben mit dieser Neigung für viele Gäste schon belastend ist. Man kann - ausser eben mit der professionellen Dame - mit niemand darüber reden


Ja, das erlebe ich häufig. Bei Singles empfehle ich gerne Stammtische, oder Gesprächskreise. Es gibt ja mittlerweile sehr viele Möglichkeiten, auf Gleichgesinnte zu treffen.

Bei verheirateten Männern ist das natürlich sehr viel schwieriger. Da bleibt dann wirklich meist nur das Internet oder eben die professionelle Dame.

Ich versuche halt, mein Selbstverständnis und meine Zufriedenheit mit SM den Gästen gegenüber auszudrücken und daß man(n) sich nicht krank, abartig, pervers vorkommen muß.

Und wer weiß, vielleicht hat das schon dem einen oder anderen geholfen. :)
ich schweife auch ab und dies hat nicht mehr viel mit dem Anfangsthema zu tun.
Macht ja nix, wenn's so interessante Abschweifungen sind :) :)

Liebe Grüsse
Tanja

Mo, 03.Jan 2005, 23:18
Hallo,
ich muss mich doch mal bei diesem sehr kontroversen Thema zu Wort melden. Es ist natürlich sehr einfach, die Schuld bei der FemDom zu suchen. Aber, meiner Meinung nach ist jeder für sich selbst verantwortlich,
wie unsere kleine Tanja bereits anschaulich dargelegt hat. Ich kann doch nicht meine eigenen Fehler anderen, die meine Probleme gar nicht kennen, anlasten. Wenn ich zur FemDom gehe, darf ich halt keine Probleme aus dem Alltag mitnehmen. Das ist auch nicht fair der FemDom gegenüber, sonst wäre besser ein Besuch beim Psychiater angesagt (vielleicht zahlt das dann die Krankenkasse). Also, es darf eigentlich keine finanzielle oder persönliche Belastung durch die Besuche entstehen, sonst ist eigentlich auch der Spass an der Session schon dahin. Ich persönlich halte es so, dass ich mir einen Studiobesuch nur erlaube, wenn ich auch damit irgendeinen vorhergehenden Erfolg (gutes Geschäft gemacht, der BankClerk begrüßt mich danach besonders devot nach Abfrage des Kontostandes :-D ) verbinden kann. Dann kann ich auch unbelastet in sowas hereingehen. Mit irgendwelchen Problemen, egal ob finanzieller oder privater Ursache, darf man nicht zur FemDom gehen, die Probleme müssen halt aussen vor bleiben. Ich will auch nicht verschweigen, dass mein Kontostand nicht immer so erbaulich war (1 Scheidung = persönlicher Ruin), aber in diesen damals schwierigen Zeiten habe ich mit Sicherheit nicht an BDSM gedacht. Damals musste ich halt dafür sorgen, dass meine Kinder etwas zu Essen und Kleidung hatten. Lange Jahre kein Gedanke an BDSM.........
Also Leute, berücksichtigt Eure persönlichen und finanziellen Umstände bevor Ihr Euch in Abhängigkeiten begebt (Sch.. ich rauche auch noch).
Fazit : Für Abhängigkeiten ist man persönlich selbst verantwortlich !!!

Fr, 07.Jan 2005, 02:05
Generell bin ich auch der Meinung das jeder Mensch für sich und das was er tut selbst verantwortlich ist.
Ich glaube aber auch, dass es wohl kaum einen Menschen gibt welcher sich nicht in irgendeiner Art von Abhängigkeit befindet welche sein Leben irgendwie, ob nun finanziell, gesundheitlich, zeitlich oder sonst in irgendeiner Form beeinflusst, und man würde es gerne ändern, schafft es aber nicht. Ob man es jetzt nicht kann oder will spielt dabei keine Rolle.

Wie es zu dieser Abhängigkeit kam, das kann sich wohl jeder selbst beantworten.
Und sollte jemand glauben, ja mir würde so etwas niemals passieren, dann kann ich nur sagen, das ich es mir auch nicht vorstellen hätte können und welche Ausmaße so etwas annehmen kann, denn zwischen Leidenschaft und Sucht nur einer schmaler Grad.
Diese Abhängigkeit kann dich wie ein Blitzschlag von einem zum anderen Moment treffen, oder sich ganz langsam und subtil einschleichen und noch bevor dir deine Situation bewusst wird, steckst du schon ganz tief drin.

Man läuft mit einem gewissen Ballast an Fantasien durch das Leben. Eines Tages trifft man auf eine Domina welche es versteht, sei es jetzt aus Professionalität oder aus Veranlagung heraus, diese gekonnt zur Realität werden zu lassen. Für einen gewissen Zeitraum tauchst du ein in eine Traumwelt ab, und je tiefgehender und intensiver die Erlebnisse sind umso schwieriger ist es sich von dieser Traumwelt wieder zu trennen.

Die meisten Dominas werben auf ihren HPs mit dem Begriffen wie einfühlsam, kompetent, verantwortungsbewusst und dies sollte sich nicht nur auf die Session beziehen. Sollte eine Domina erkennen das einer ihrer Gäste sich in etwas verrennt, dann sollte sie auch soviel Verantwortungsbewusstsein haben und in einem Gespräch diesem Gast den Kopf wieder zurechtzurücken, und nicht das üble Spiel aus Profitgier weitertreiben. Und je früher sie es tut umso besser, auch wenn dies mit finanziellen Einbußen verbunden sein sollte.

Doch da unsere Zeit immer schnelllebiger wird, und ein Verfall an moralischen Werten in unserer Gesellschaft ist sehr gut zu beobachten, und wenn man betrachtet wie sich die oberen zehntausend in Politik und Wirtschaft, Leute welche eigentlich eine gewisse Vorbildfunktion hätten, sich ganz ungeniert legal sowie illegal, im Zeitalter der 1Eurojobst und HarzIV, die Taschen voll stopfen, dann braucht man sich über diesen Verfall auch nicht wunderen.

Hinzu kommt noch das diese Tätigkeit und das „gut Geld“ den Charakter einer jeden Domina, früher oder später, mehr oder weniger beeinflusst, und mit Sicherheit nicht immer zum Positiven. Der so genannte „Topdiseasa“
„Du läufst durch das Leben, und du glaubt du bist Gott“, sagte zu mir einmal eine Domina nachdem sie sich von der Profiliga verabschiedet hatte.
Das zeigt sich sogar in diesem Forum An dem Thread von RemingtonSteel „Die Sache mit dem bezahlen“
Lediglich Kleintanja war die einzige Frau welche sich zu diesem Thema äußerte, und eine Rechtfertigung für die Höhe des Tributs lieferte.
Lady Lotus Und Lady MacLaine meldeten sich kurz, aber das hatte weniger etwas mit dem Thema zu tun,
Keine der dominanten Damen macht sich offenbar groß darüber Gedanken, oder hält es gar für nötig ihre Ansichten darüber mitzuteilen.

Mit freundlichen Grüßen
Chevas
Zuletzt geändert von Chevas am Sa, 23.Jul 2005, 23:01, insgesamt 1-mal geändert.

monster?!

Mi, 12.Jan 2005, 22:47
ja,die domina... - sie ist hart,skrupellos,hat kein herz,besitzt keine gefühle und überhaupt ist sie geldgierig und beutet die männer nur aus!


.. ein schöner eindruck,der beim lesen der zeilen von chevas ensteht.

und da bisher kaum "eine" etwas dazu geschrieben hat,wird den anderen gleich angehängt,dass genau dies`die tatsache ist!

warum haben bisher nur wenige zu diesem thread etwas geschrieben?! - vielleicht weil die meisten es einfach leid sind,sich rechtfertigen zu müssen für dinge,die dem "ein oder anderen" passiert sind und weil er aus diesem grund alle über einen kamm scherrt?!

lieber chevas,dir scheint "fürchterliches" passiert zu sein,denn deine threads bisher bezogen sich immer auf die frauen,die männer skrupellos "ausnehmen"! dein statement auf ein ähnliches thema; du erinnerst dich?! "die verkäuferin in der bäckerei" - sagt genau dieses aus!

woher willst du wissen,ob nicht viele frauen,vielleicht auch die,die in einem bordell arbeiten nicht ähnlich oder sogar genauso denken wie diese frau - sich vielleicht genauso freuen würden,wenn du sie zum essen einlädst?!

dies`ist aber ein anderes thema; zurück zum eigentlichen thread und zu dem,was ich gern loswerden möchte:

ja,"jede" dominante frau bekommt irgendwann - früher oder später- höhenflüge,fühlt sich als "gott" und "unbesiegbar"..... sag mal,wieviele dominant-veranlagte frauen,die sm praktizieren kennst du,dass du dir derartige aussagen erlauben kannst?!

achso - sorry,ich hatte vergessen,dass es gar keine "wirklich naturveranlagten" frauen gibt...


generell finde ich,,dass man(n) nicht einfach pauschalisieren sollte und das es schwarze schafe wirklich überall gibt und es sowieso nicht nur im sm-bereich frauen gibt,die männer finanziell von sich abhängig machen. ausserdem gehören tatsächlich immer zwei dazu und jede domina,die verantwortungsbewusst ist und ihre/n "sklaven" einigermassen kennt,wird es niemals zulassen,dass er sich in den ruin stürzt!

so,dass war es erst einmal... zerreisst mich in der luft,zerwühlt meinen thread und sucht euch die "besonderheiten" mal wieder heraus,aber bezeichnet nicht alle dominas als geldgierige,gefühlskalte dominas denen das schicksal ihrer sklaven völlig egal ist,- denn das sind sie definitiv nicht!

...es sind menschen,frauen mit einer ganz besonderen veranlagung,die die meisten von euch sehr wohl zu schätzen wissen!



gruss,

herrin karina
*jede begegnung,die unsere seele berührt,hinterlässt eine spur,die nie ganz verweht*

http://www.herrin-karina.de

Do, 13.Jan 2005, 07:20
Es ist wie immer im Leben: es gibt solche und solche.

Die einer Sorte nimmt die Gäste gnadenlos aus und bietet wenig Leistung. Bei normalen Huren spricht man dann von Abzocke. Hier kommt eine gewisse seelische Abhängiskeit des submissiven Gastes von einer Domina dazu, die es dieser dann noch etwas leichter macht.

Und dann gibt es, und das ist sicherlich die Mehrheit der schon länger stabil im Geschäft befindlichen Dominas, die fair und verantwortungsvoll mit ihren Gästen umgehen. Jedenfalls meiner Erfahrung nach. Aber: das diese Dominas auch noch das Bankkonto des Subs auf Liquidität prüfen, das ist eine überzogene Forderung, jedenfalls solange, wie die Besuche des Subs bei der Domina in einem "normalen Rahmen" befinden (Häufigkeit und Umfang, 1 x pro Woche halte ich durchaus für noch normal). Hier hat der Sub Eigenverantwortung.

Ein Versicherungsvertreter (ein seriöser jedenfalls), weil hier schon oft als Beispiel benutzt, von dem solltet Ihr erwarten, dass er sich Gedanken über Eure Zahlungsfähigkeit macht. Denn das ist sein Job, nicht nur Verträge zu verkaufen. Ausserdem hat er i.d.R. nicht viel davon, wenn er Verträge verkauft, die seine Kunden nicht bezahlen können, denn im Gegensatz zu einer Domina unterliegt er einer Stornohaftung.
Grüße

Latexus
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