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Ein Erlebnis der ganz besonderen Art

Fr, 22.Jul 2005, 00:01
Aus verschiedenen gegebenen Anlässen, wie Domina oder Prostituierte bzw. Freier oder Gast, Preisgestaltung, Dienstleistung ja/nein, sind wir krank, SM ein Spiel? bernd_bremen usw, habe ich mich zu diesem Bericht entschlossen.

Da es schwierig ist zu beschreiben was eine echte Domina ausmacht, möchte ich euch jetzt einmal an einem Erlebnis teilhaben lassen, welches ich Anfangs dieses Jahres hatte.

Danach kann sich jeder selbst seine Meinung bilden, oder vielleicht sogar seine vorgefertigte Meinung überdenken.

Viele Jahre lang landete ich immer wieder auf der Webpage einer Domina, doch irgendwie hatte ich immer den Eindruck und auch das Gefühl, wenn ich ein wenig zwischen den Zeilen las, dass dieses Eisen zu heiß ist für mich ist.
Ansonsten glaubte ich alles zu erkennen was ich suchte.
Rein optisch eine attraktive Frau, vielleicht Ende dreißig.
Eines Tages beschloss ich dann doch sie zu kontaktieren.
Hier sind einige Auszüge aus dem Mail welches ich ihr schickte.

………..sehne mich nach der totalen Hingabe und Auslieferung, auch die Erfahrung im Grenzbereich und sogar darüber hinaus……….

……………..suche nicht den eigenen sexuellen Lustgewinn, sondern eher das Gefühl in Ihren Händen zu sein, Schmerzen für Sie zu ertragen…………..

……….bis hin zum Zusammenbruch, die totale Selbstaufgabe………….

……….kein Wunschprogramm, keine Grenzen und schon gar kein Codewort…………

………….das Gefühl der totalen Ohnmacht……….

……………betteln um Gnade können Sie ignorieren und Ihren Sadismus gnaden und auch grenzenlos auszuleben………….

……….Grenzen zu überschreiten heißt mit Sicherheit nicht brutales drauflosschlagen…………..

………..Spuren am Körper wären natürlich kein Problem………………

…………..keine Ansprüche an Bekleidung, Studioeinrichtung oder sonstigen Fetischzeugs………..

Auf mein Mail bekam ich eine kurze Antwort. Sie bekundete Interessen, und wenn es mir wirklich ernst sei, dann sollte ich sie anrufen.
Sie fragte mich auch was mir dieses Erlebnis denn wert sei und ich nannte ihr per Mail einen Betrag, welchen ich gemäß meiner Vorstellungen für angemessen hielt, und nicht ein Schlag ins Gesicht bedeutet hätte, und er wurde von ihr auch kommentarlos akzeptierte.

Von da an wurde nie mehr etwas von dem finanziellen Aspekt erwähnt, er existierte nicht mehr in meinem, und ich bin mir sicher auch nicht in ihrem Kopf. Auch über den Zeitfaktor der Begegnung wurde nie gesprochen.
Was ich allerdings zu diesem Zeitpunkt nicht wusste war, dass meine Vorstellungen von der ganzen Sache weit unter den ihrigen lagen.

Sie bestand aber darauf mich vorher persönlich kennen zu lernen, da sie sich ein Bild von mir machen wollte, und wie sie meinte, dass die meisten ja doch nur eine große Klappe haben. Wir verabredeten uns in einem Hotelcafe in der Nähe einer Autobahn.
Wie ich später erfuhr, fuhr sie mir dafür sogar noch fast 100km entgegen.

Wir waren sofort per du, und wir quatschten den ganzen Nachmittag miteinander, und ich merkte sehr schnell, dass ich einer sehr kompetenten Person in Sachen SM gegenüber saß, ohne jegliche Starallüren. Wir redeten sehr viel über diese Thematik aber auch anderer Sachen.
Ich erfuhr, dass sie 15 Jahre lang ein Studio leitete und sich seit längerem eigentlich in das Privatleben zurückzog. Sie erzählte mir von ihren Höhen und Tiefen aus dieser Zeit, aber auch so einiges was hinter verschlossenen Türen dort in der Regel abläuft, und so manches war für mich schockierend.

Irgendwann wollte ich ihr erzählen wie ich mir die Begegnung vorstelle, wie ich meine Grenzen definiere, Tabus sind usw., aber auch meine Bedenken.
Sie fiel mir ins Wort, und meinte, dass ich ihr doch geschrieben habe was ich erleben wolle, und sie sehr wohl weiß was ich suche, und es mir auch geben kann.
Meine Tabus und Grenzen die interessieren sie nicht, denn sie meinte die werde ich schon herausfinden, und ich soll es ihr überlassen, wie sie damit umgehen wird. Versprach mir aber auch meine Ängste und Bedenken zu kennen.
Das war eigentlich das ganze Vorgespräch zur Session selbst.

Als wir uns voneinander verabschiedeten, sagte ich ihr, das ich von meiner Seite her keine Bedenken hätte mich mit ihr auf so eine Begegnung einzulassen, und fragte wie lang sie es vorher wissen müsse.
Sie meinte „Jetzt schlafen wir beide erst einmal eine Nacht darüber, und du rufst mich morgen ganz einfach noch einmal an“.

Was ich auch tat, und ich sagte ihr dass ich immer noch der gleichen Meinung sei.
Sie meinte dann, wann immer ich mich dafür bereit fühle, soll ich es ihr wissen lassen, gab mir aber noch den Ratschlag mir für den darauf folgenden Tag nicht viel vorzunehmen.

Spätesten zu diesem Zeitpunkt hätte ich mir Gedanken darüber machen sollen, ob wir uns mit unseren Ansichten wirklich auf derselben Ebene bewegten.
2 Monate später trafen wir uns, das war im Januar dieses Jahres.

Die Nacht davor schief ich fast nichts, und kam am späten Nachmittag pünktlich bei ihr an. Nach der Begrüßung (nein bernd- bremen, keine Stiefel lecken) setzten wir uns zu ins Wohnzimmer und redeten ein wenig um die Spannung zu nehmen, und ich erwischte mich dabei wie ich immer wieder neue Themen anschnitt, bis sie meinte, ich solle mich jetzt ausziehen.
Ich erinnerte sie noch einmal, das ich mich vorsichtshalber als Weichei bezeichne was Schmerzen betrifft.

Für die Outfitfreaks, sei vielleicht noch angemerkt, und das war eigentlich mein einziger Wunsch welchen ich hatte, dass sie sich nicht in irgendein künstliches Lack-, Gummi- oder Latexgewand zwängen soll, und sie sah richtig „ladylike“ aus, elegant.

Sie ging in das Studio, welches ich sie mir vorher kurz gezeigt hatte, und kam zurück ins Wohnzimmer mit einem Rohrstock, und einem Seil, und sagte: „für die Aufwärmphase reichen in der Regel Seiel, später werde ich dich aber in Ketten legen, denn die haben so etwas schönes Endgültiges an sich“.
Schnell war ich eingeschnürt, lag am Boden und hatte fast keine Bewegungsfreiheit mehr.
Ich dachte mir noch Aufwärmphase? – Rohrstock? da verband sie mir die Augen, und es wurde dunkel.

Was folgte war ein über 4 stündiger Psychotrip, wie ich ihn mir bis dahin nicht habe vorstellen können. Ich wusste zu keine Minute was im nächsten Moment passieren wird.
Schon während der Aufwärmphase flossen die ersten Tränen, und ich glitt weg in eine andere Welt, welche ich vorher schon des öfteren betreten hatte.
Was ich allerdings zu dieser Zeit noch nicht wusste war, dass es weit hinter dieser Welt noch eine andere gibt.

Die erste Stunde spielte sich noch bei ihr im Wohnzimmer ab. Psychospiele, und Schläge mit dem Rohrstock auf Arme, Hintern und Schenkel. Dann brachte sie mich ins Studio nach nebenan.
Sie fixierte mich an einer Spreizstange welche von der Decke hing und ich stand mit weit nach oben ausgebreiteten Armen in der Mitte des Raumes.

Es ging weiter mit verschiedenen Peitschen, bis mir die Knie schwach wurden. Sie befreite meine Arme und ich glitt zu Boden wo sie mich dann in Ketten legte und die Arme wurden über meinem Kopf an einem Ring in der Wand befestigt.
Es ging weiter mit Peitschen, Rohrstock, Klammern und Strom und immer am absoluten Limit.

Sie fixierte Klammern an meinen Brüsten, setzte sich auf einen Stuhl und sah mir zu wie mich der Schmerz fast in den Wahnsinn trieb. Jeder Widerspruch, jedes Betteln und Flehen wurde mit einem „das hältst du schon noch aus“ abgetan.

Sie verließ den Raum, und ich gab ein Stöhnen von mir. Sekunden später kam sie zurück und prügelt auf mich ein wie eine Furie und sagte immer wieder, „was hast du gerade zu mir gesagt“ usw., und ich sagte immer wieder, dass ich doch garnichts gesagt habe usw.
Sie trieb dieses Spiel auf die Spitze.
Ich sagte immer wieder sie solle doch die Klammern abmachen, worauf sie dann auf einmal sagte, „das kannst du haben“, und in diesen Moment zog sie mit dem Rohrstock aus. Ich kapierte nicht was sie vor hatte und sagte wieder, dass sie doch bitte die Klammern wegmachen solle. Sie sagte, du willst es also wirklich, und da kapierte ich erst was sie vorhatte, und schrie laut „nein“.
Sie nahm den Rohrstock wieder runter, und sagte „dann lassen wir sie noch etwas dran“ und verließ wieder den Raum.
Kam aber kurze Zeit später zurück, und machte sie mir ab.

Es ist schwer mit Worten zu beschreiben, was da ablief.

So ähnlich ging es dann weiter, und die Dramatik steigerte sich von Minute zu Minute, bis ich wirklich in jeder Hinsicht total am Ende war.
und ich fiel, und fiel immer tiefer, tauche dabei immer tiefer ab in ein anderes Bewusstsein.

Dann zog sie mir eine geschlossen Maske über und verschloss die Öffnung an meinem Hals. Es war vollkommene Dunkelheit und ich hatte nur eine kleine Metalöse am Mund zum Atmen. Es war das erste Mal, dass ich so eine Maske trug, und ich bekam Panikanfälle, kämpfte mit einer Phobie, von der ich bis zu diesem Tag eigentlich gar nichts wusste.

Sie stand neben mir und sagte immer wieder, „ sei jetzt ganz ruhig - habe keine Angst - dir kann nichts passieren - ich bin in deiner Nähe - Atme ganz langsam“, half aber mit dem Rohrstock kräftig nach nach mich ruhig zu stellen.
Während dieser Phase musste ich mehrmals versucht haben nach ihr zu treten wie sie mir nachher erzählte, woran ich mich aber nicht mehr erinnern konnte.

Irgendwann war die Angst besiegt, oder jeglicher Widerstand gebrochen, und ich wurde ganz ruhig, schluchtste nur noch leise vor mich hin, und da befand ich mich auch schon in einer andere Welt.
Zeitstillstand – Trance – Ohnmacht – Fügung – Schwerelosigkeit - Selbstaufgabe!

Sie nahm mir die Maske wieder ab, und machte noch ein wenig weiter. Sie befestigte die Eelektonen des Stromgerätes an der Spitze des Rohrstockes, wahrscheinlich um einen gewissen Sicherheitsabstand zu haben, und fuhr damit immer wieder an meinem Körper entlang. Ich krümmte mich vor Schmerzen, wand mich in meinen Ketten.
Nachher erzählte sie mir, dass zu dieser Zeit das Gerät auf minimaler Stufe eingestellt war.
Irgendwann hörte sie auf und befreite mich von meinen Ketten, und ich lag heulend in meiner Ecke, hatte mein Gesicht in den Händen vergraben.

Sie saß ein paar Meter von mir entfernt auf einem Stuhl, und irgendwann hörte ich sie sagen, dass ich jetzt zu ihr kommen soll.

Ich weigerte und sträubte mich dagegen, sagte immer wieder, dass die nicht geht.
Sagte immer wieder unter Tränen lass uns aufhören, lass uns Kaffeetrinken gehen!
Sie hörte nicht auf, bestand immer energischer darauf, zu ihr zu kommen. Erst als sie mir drohte, kroch ich langsam auf sie zu, den Blick in den Boden gesenkt.

Ich kniete vor ihr, nackt, wie am jüngsten Tag. Die Fassade war schon längst unter ihren Schlägen zerbröckelt, meine Hände auf ihrem Schoß und hatte die Augen geschlossen.

„Und jetzt schau mich an“ hörte ich, worauf ich erwiderte, dass dies nicht geht. So ging das noch eine Weile weiter bis sie sehr streng sagte
„ich möchte jetzt dass du mir Augen schaust“.

Es ging nicht denn ich fürchtete mich so vor diesem Blick, und fing stark zu heulen und zittere an, als ich meinen Kopf erhob.
Als ich meine Augen öffnete, und in ihre Augen sah begann ich zu schreien. Ich schrie und heulte den ganzen Schmutz und Dreck in mir hinaus, und konnte diesem Blick nur ein paar Sekunden standhalten, dann brach ich auf ihrem Schoß zusammen.

Sie hielt mich noch eine Weile ganz fest, und mein Rotz verschmierte sich über ihrem Rock. Als sie mich nicht mehr halten konnte, glitt ich zu Boden, und lag zu ihren Füssen.

Es war das erste Mal in meinem Leben, das mir ein anderer Mensch bis in den tiefsten Abgrund meiner Seele blicken konnte, dort hin wo ich selbst vielleicht noch nie war. Diesen Blick zuzulassen kostet sehr viel Überwindung.

Sie stand auf und nahm eine Decke und deckte mich zu, es war ein Gefühl der absoluten Geborgenheit. Sie saß neben mir auf dem Boden, sprach beruhigend auf mich ein. Jedes Mal wenn sie mich berührte begann ich zu zittern und brach in fürchterliche Heulkrämpfe aus.
Worauf sie mir dann noch mehr Nähe gab, was diese Ausbrüche noch verschärfte.
Ich fühlte mich als wie wenn ich im wahrsten Sinne des Wortes in ihrer geöffneten Hand lag.

Wie lange ich dalag weiß ich nicht mehr, ein Zeitgefühl existiert in diesem Zustand nicht. Sie ließ mich zu keiner Sekunde allein.
Irgendwann beruhigte ich mich, und sie half mir mich aufzurichten. So saß ich noch eine Weile da, an aufstehen war nicht zu denken.
Wir redeten ein wenig miteinander, und ich konnte nur flüstern so schwach fühlte ich mich. Sie fragte mich ob ich in Ordnung sei, was ich mit einem Kopfnicken bejahte.

Als ich aufstehen konnte, führte sie mich ins Badezimmer, und ich setzte mich in die Badewanne. Ich war unfähig irgendetwas zu tun, und sie half mir beim Duschen, und ich fühlte mich noch nie zu einer Frau so hingezogen wie zu ihr in diesem Moment, was sie auch erwiderte

Sie ging in die Küche und kochte Kaffee während ich mich abtrocknete. Ich schlug ein Handtuch um meine Taille, ging ins Wohnzimmer und setzte mich auf ihr Sofa.

Sie kam mit einem Tablett, und stellte es auf den Tisch. Sie stand da, sah sie mich an und sagte:
„du kannst mir jetzt zwischen die Beine fassen wenn du willst, ich bin klatschnass so hat mich das jetzt erregt, und ich hätte auch nicht aufgehört, wenn du nicht so von deinem Angstschweiß gestunken hättest, dass ich es nicht mehr aushalten konnte“

Sie redete viel aber nicht über die Session. Ich saß nur da und starrte apathisch ins Leere, manchmal zuckte ich noch zusammen wenn sie sich schnell bewegte. Stille wäre in diesem Moment tödlich gewesen.
Langsam kam wieder Leben in mich, fühlte mich aber immer noch schwach, und wir begannen uns über die Begegnung und die Eindrücke zu unterhalten.

Wir redeten und redeten, und ich glaube, es waren schon 2 Stunden seit der Session vergangen, da meinte sie, dass sie in meinem jetzigen Zustand, keine 10 Minuten brauchen würde um mich wieder dort zu haben wo ich am Ende der Session war.
Ich machte eine ungläubige Geste worauf hin sie aufstand, und zu mir kam.
Sie drückte mich auf das Sofa, setzte sich auf meinen Bach, nahm meine beiden Brustwarzen, und drückte zu. Es war sehr schmerzhaft, und sie sagte streng, „und jetzt tu deine Hände hinter den Kopf“.
Ich zögerte worauf hin sie ihren Griff verstärkte.
Als ich meine Hände in Richtung ihrer Handgelenke bewegte meinte sie: „wage es ja nicht“ und sie drückte noch fester zu, und ich schrie auf.
Sie sah mir in die Augen und sagte wieder „und jetzt, tu sofort deine Hände hinter den Kopf“
Ich tat es, und drehte meinen Kopf zur Seite, da ich ihren Blick nicht ertragen konnte.
Ich sagte ……….“komm hör auf, für heute ist Schluss“ usw.
So ging es noch eine Weile weiter, bis sie auf einmal losließ, und mich anlächelte.
„10 Minuten - trau dich“ sagte sie noch, dann stand sie auf, und setzt sich neben mich, zog mich hoch, und nahm mich in ihre Arme und sagte „jetzt komm! Fang doch wieder einmal zu Lächeln an, ich tue dir doch nichts mehr“.

Wir gingen dann ins Studio, und probierten einige Praktiken aus
Da an der Wand ein großer Spiegel hang, nahm ich das Handtuch welches noch immer um meine Taille war ab und wollte meinen Körper nach Spuren überprüfen, und konnte nicht glauben wie wenig da zu sehen war.


Sie legte mir die gleichen Klammern wieder an, nur eben in dieser entspannten Situation konnte ich den Schmerz anders ertragen. Auch die Maske welche sie mir überzog setzte sie mir wieder auf, und von Panik keine Spur.
Auf einmal aber, löschte sie das Licht und drängte mich zu Tür und sagte lächelnd:
„so und jetzt gehen wir hier raus, denn es fängt schon wieder zu Kribbeln in den Fingern, und du traust dich ja doch nicht mehr“.

Wie gingen zurück ins Wohnzimmer und quatschten weiter.
Sie konnte jede meiner Fragen beantworten und in den Gesprächen welche wir führten, auch schon damals im Hotel, erfuhr ich sehr viel über mich selbst und meine Neigungen.
Ich erzählte ihr Dinge, die ich bis dahin noch nie einem Mensche erzählt hatte, ich konnte mich noch nie einem Mensche so sehr öffnen wie ihr, und das tat auch sehr gut.

Sie meinte, wenn man es richtig macht, dann kann man auch Grenzen erweitern, worauf ich sie natürlich gleich fragte, wie sie denn das tun würde.
Als Antwort bekam ich, „weiß du, SM, entweder man tut es, oder man lässt es sein“, was ich im ersten Moment als arrogant einstufte.
Wochen später wurde mir dann erst bewusst, was sie damit meinte.
Für Sie die Tatsache, dass ich sie fragte wie sie denn das tun würde, schon Indiz genug, dass ich eben noch nicht bereit war.
Da ich es aber nicht als erstrebenswert halte, Grenzen zu erweitern, habe und werde ich es wohl auch nie ausprobieren.

Ich erzählte ihr von meinem Fußfetisch, worauf sie meinte wenn ich wolle ich könne gleich anfangen, und sie machte es sich auf dem Sofa bequem. Ich erzählte ihr, das dieser Fetisch aber mehr einen sexuellen Hintergrund hat, worauf sie nur meinte, das dies doch mein Problem sei, und nicht ihres.

Ich breitete das Handtuch auf dem Boden aus, war immer noch nackt, und machte es mir zu ihren Füssen bequem, aber dass sich da rein sexuell bei mir etwas regte, dafür war ich immer noch viel zu aufgewühlt im Hirn. Fühlte mich dabei ganz einfach pudelwohl als ich ihr die Füße massierte, streichelt und küsste.

Auf einmal stand sie auf und sagte: „so, und jetzt hast du 2 Möglichkeiten. Entweder du ziehst dich jetzt an und geht’s, oder ich lege dich in Ketten, und dann mache ich dich platt“.
Ich sah sie an, stand auf und zog mich an.

Seit dem Ende der Session waren schon fast fünf Stunden vergangen als wir uns dann verabschiedeten.
Sie gab mir dann noch ein paar sehr, sehr ernst gemeinte Ratschläge mit auf den Weg, und sagte ich solle sie ruhig einmal anrufen.
Wir standen uns gegenüber und sie war barfuss und somit um einiges kleiner als ich.
Sie sagte: „so und jetzt nimmst du mich gefälligst auch einmal in den Arm, denn ich bin doch auch nur eine Frau und ein Mensch und mir tut das doch auch gut“.

Ich nahm sie in meine Arme, und drückte sie dann sehr lange ganz fest an mich, und konnte spüren wie sie es genoss. In diesem Moment hätte ich sie am Liebsten aufgefressen.

Ich war die Ruhe in Person als ich mich ins Auto setzte, total entspannt, fühlte mich wie Gott, einfach über allem stehen. Einfach unbesiegbar.

Ich fuhr auf die Autobahn, und ließ es einfach ganz langsam dahin laufen.
Nach ca. einer halben Stunde Fahrt kam es auf einmal über mich und ich bekam Glücksschübe wie ich sie noch nie erlebet habe. Aber auch emotionale Ausbrüche welche mir die Tränen in die Augen drückten. Energieschübe welche ich nicht mehr kontrollieren konnte und ich musste an einem Parkplatz rausfahren.

Rannte einfach in den Wald hinein bis ich vor Erschöpfung zusammen brach. Ich lag am Boden, war glücklich und heulte, und wusste nicht einmal warum.
Solche Wallungen hatte ich in den Tagen danach immer wieder, aber natürlich nicht in dieser Form.

Als ich zuhause ankam hatte sie mir schon eine Mail geschickt. 2 nette Zeilen, und ich habe mich sehr darüber gefreut.

Nach einer Woche guten Wochen, waren die Spuren auf meinen Körper verschwunden. Die Spuren welche sie in meinem Inneren hinterließ, werde ich mein ganzes Leben in mir tragen.

Während der letzten Stunden als ich diesen Bericht schrieb, drückte es mir mehrmals die Tränen aus den Augen, so tief und lebendig sind die Erinnerungen noch in mir an diese Begegnung, obwohl sie schon fast ein halbes Jahr her ist.
Ich kann mich auch heute noch genau an jede Einzelheit (bis auf die paar Blackout), an jedes Wort welches gesprochen wurde erinnern und werde dies wahrscheinlich auch für den Rest meines Lebens tun.

Irgendwie hat sie mich in meine Einzelteile zerlegt, und auch wieder zusammengesetzt.
Ich war bereit alles zu geben, und sie hat mir auch mehr als alles abverlangt, und in einer gewissen Hinsicht, gab sie es mir wieder um ein vielfaches zurück.

Eine weitere Session (oh, wie ich dieses Wort hasse) mit ihr kann ich mir bis heute nicht vorstellen, da ich nicht weiß was da noch kommen soll, und wenn ich bedenke, dass dies unsere „Kennenlernsession“ war fehlen mir die Worte.
Vielleicht ist es auch besser wenn so etwas ein einzigartiges Erlebnis bleibt.

Ich hatte eine Session mit vielleicht einer der, für meine Begriffe, hochkarätigsten und kompetentesten Dominas Deutschlands, wenn nicht sogar darüber hinaus.
Und wenn ich jetzt den Stundensatz herunterrechne, zu einem Preis wie ihn vielleicht jeder mittelmäßig Steuerberater verlangt.
Gar nicht inbegriffen dass ich mehrmals in der Situation war, wo es nur ein Kopfnicken von mir gebraucht hätte und es wäre in die nächste Runde gegangen. Aber meine Sehnsucht war bis auf das Letzte ausgereizt.

Wenn ich jetzt ihren gesamten Zeitaufwand betrachte, Vorgespräch inklusiv Hin-und Rückfahrt, Nachgespräch, die Session selbst, und Telefonate welche wir in den Wochen danach noch führten, dann hatte sie vielleicht einen Stundesatz eines Fließbandarbeiters bei VW, und hier im Forum wurde kurze Zeit später diskutiert, ob jetzt das Zewatuch und der Kondom den Tribut rechtfertigen oder nicht.
Soviel zum Thema geldgierige Dominas, aber auch Qualität hat seinen Preis!
Es ist ein Geben und Nehmen, und ist gibt andere Dinge die man geben kann außer Geld.

Mir ist der Tribut auch ein Dorn im Augen, aber diese Tatsche ist nun einmal da, und ich kann sie nicht ändern. Ich versuche diese Tatsache ganz einfach zu verdrängen, und stelle sie nicht in den Mittelpunkt meiner Überlegungen.
Aber ich lasse mir doch nicht von dieser Tatsache die Erlebnisse zerstören, welche ich haben kann.
Mir wäre es eigentlich am Liebsten, ich könnte den vereinbarten Betrag eine Woche vorher überweisen, und am Tage der Begegnung sollte er von beiden Seiten vergessen sein.

Nach dieser Begegnung musste ich für mich selbst die Begriffe Dominanz, Sadismus, Kompetenz, Grenzen, Intensität usw. neu definieren, und spielte mit dem Gedanken dies in Form eines Sessionberichts zu tun und diesen hier zu posten.
Ich fragte sie natürlich bevor ich mich daran machen wollte, ob es ihr recht sei, doch sie meinte, ich solle es lieber lassen, denn in den Foren da treiben sich ja doch nur genau die Typen herum, welche ich mir eigentlich vom Hals halten will.
Sie sagte: „dieses Ganzen Patschi – Patschi – Aua - Gnade Herrin – Ende Spielchen, ich kann sie einfach nicht mehr haben,“

Bei den Sessionberichten hier im Forum, kann man fast schon sagen, wenn man einen gelesen hat, man kennt sie alle.
Geht es doch meist nur um die Hardware, wie die Kleine denn aussah, wie groß ihre Titten sind, ob die Lackstiefel nun bis zu den Knien oder hoch bis in den Schritt gingen, ob es Poxxxxxxx gab, und wenn ja was sie kosteten, ob sich die Domse lecken lässt oder nicht, usw.
Was dabei gefühlsmäßig abging, geht selten über ein geil hinaus, aber wahrscheinlich war da auch niemals mehr drin.

Was ein jeder will und sucht, muss er für sich selbst entscheiden, aber auch was er in der Person sieht mit welcher er sich auf etwas einlässt.

SM ein Spiel?

Zu einer Prostituierten würde ich mit meinen Neigungen und Sensüchten niemals gehen, und ich war es auch noch nie!

Mit freundlichen Grüßen
Begbie
Zuletzt geändert von begbie27 am Mi, 10.Aug 2005, 15:56, insgesamt 2-mal geändert.

Fr, 22.Jul 2005, 05:48
Hi begbie,

ein bewegender Beitrag ... ein Beitrag bei dem ich Gänsehaut bekomme und feuchte Augen.
Danke begbie für dies Posting.

Grüsse
Alles verändert sich - wenn Du es veränderst,
doch Du kannst nicht gewinnen, solange Du allein bist
( Ton Steine Scherben )

Fr, 22.Jul 2005, 08:37
wow....
danke!
da werden erinnerungen wach an momente, die man erleben durfte und so nie aussprechen konnte.
vielleicht nicht so auf einen tag geballt (abgesehen von dem vor- und nachlauf)wie bei dir, aber über einen längeren zeitraum, habe ich ähnliches mit einer dame erleben dürfen und bin gerade ganz benommen von deinen zeilen gemischt mit meinen erinnerungen!

Fr, 22.Jul 2005, 09:51
%klatsch% %klatsch% %klatsch% %klatsch%
ohne weiteren Kommentar ...
Am 1. Tag erschuf Gott den Hund.
Am 2. Tag erschuf Gott den Menschen, damit der sich um den Hund kümmert.
... Punkt 3 - 6 (Ihre Signatur ist zu lang.)
Am 7. Tag wollte Gott sich ausruhen, aber sie musste mit dem Hund "Gassi gehen".
©LadyLotus

Fr, 22.Jul 2005, 10:18
Herausragend und bemerkenswert gut Dein Beitrag, ohne Frage.

Ich teile prinzipiell auch Deine Kritik an den üblichen Studioberichten hier, aber es ist halt ein Dominaforum und keine SM-Plattform.

Trotzdem nachdenklich und den Einleitungssatz wiederholend grüßt

tomcat

Ein Erlebnis der ganz besonderen Art

Fr, 22.Jul 2005, 11:25
Hallo begbie27,

auch ich finde deinen Beitrag durchaus toll geschrieben und dieses Erlebnis in seiner Gesamtheit als nachvollziehbar.

Die ganze Situation, Ungewissheit, Angst, Schmerzen, dann Schmerzen die man nicht mehr wahrnimmt, das ungewisse Gefühl ob es vorbei ist und man immer noch Angst hat und die beruhigende Stimme und dann das Auffangen in wohlbehütende Arme.

Ja, das kenne ich auch, denn es kommen Erinnerungen hoch, die ich durchlebt hatte, wenn mein Vater mir den Hosenboden strammzog.

Gerade daher kann ich nicht verstehen, warum jemand solche Tortouren auf sich nimmt, um sich nachher dann wieder gut und wohlbehütet zu fühlen.

Hier unterscheide ich mich dann doch sehr stark von Einigen, die das als Lust empfinden.
Da stehe ich bestimmt nicht alleine mit meinen Gefühlen und manch anders Denkenden kommt es doch so vor, als wenn jemand mit dem Kopf gegen eine Wand läuft, um nachher das Gefühl genießen zu können, wenn der Schmerz nachlässt.

Ich weiß, dass dieser Vergleich ein wenig platt ist, doch nach außen sieht es halt so aus. Ich hatte heute Morgen mit einem Kollegen darüber gesprochen, der mit SM nun gar nichts am Hut hat und von ihm kam dieser Vergleich.

Er meinte auch, das Gefühl von Geborgenheit erreicht er auch ohne körperliche Züchtigung, nur, man muss dazu auch fähig sein, sich in einer normalen (da haben wir wieder dieses schlimme Wort) Beziehung jemandem hinzugeben.
Ach kann man mit euch herrlich spielen

Fr, 22.Jul 2005, 11:56
... hervorragender Beitrag... das macht SM meiner Ansicht nach aus; Leidenschaft, Hingabe und völliges Loslassen; dann wird man mit derart intensiven Erlebnissen beschenkt...

Re: Ein Erlebnis der ganz besonderen Art

Fr, 22.Jul 2005, 15:58
Hallo begbie27 :-)


super Bericht....... Hast ja schon viel Lob dafür bekommen.


Fragen:

Nicht begriffen habe ich jedoch, ob diese Lobhudelei (welche 200 v.H.ig berechtig ist) .... jetzt
lediglich für die Darstellung und Formulierung des Berichtes war,
oder für diese super Session die du nach dem Bericht erlebt hast?


Schreibst du regelmäßig so deine Träume und Erlebnisse auf?


dieter
"Zwei Wege boten sich mir dar, und ich ging den, der weniger beschritten war - und es veränderte mein Leben."

(Robert Frost)

Fr, 22.Jul 2005, 21:11
Ja,ja...und ganz am Schluß komm ich:

Nahtlos reihe ich mich ein in die Bewunderer. Tolle, gefühlvolle Schilderung all der Emotionen, die unter Umständen freiwerden können.
S / M in Reinkultur. Und in der Idealform!

Deine Gedanken und Sehnsüchte sind meine.

All die sonstigen Plattitüden, Oberflächlichkeiten in vielen Schilderungen.....
Hier erlebten wir, wie es anders sein kann und warum es anders besser ist.

Da die Freude am Spiel und der Genuss ganz offensichtlich beidseitig war, frage ich mich ernsthaft, ob Ihr heute privat zusammengekommen seid bzw. wenn nicht, was Euch davon abgehalten hat.....

Ganz herzliche Grüsse


DomHunter

winke winke
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