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Wie alt seid IHr???

Mi, 04.Jan 2006, 12:23
Hallo,

Hätte einer Frage an euch, ich war noch nie bei einer Domina, weil ich
mich einfach nicht traue bzw. weil ich mich schäme, weil ich auch erst 20 jahre bin, nochdazu stehe ich auf natursekt und so. mit wieviel jahren wart ihr das erstemal in einem Dominastudio???


MFG

Mi, 04.Jan 2006, 13:45
Hallo Memo,

kann Dein Dilemma gut nachvollziehen, mir ging's ähnlich...
In Deinem Alter hab ich die Domsen in einschlägigen Magazinen bewundert und geträumt, hab mich aber nie getraut, auch nur anzurufen.

Mit 25 hab ich zumindest mal kurz mit einer Dame telefoniert (3 Stunden Herzrasen, 2 davor, und noch eine danach), aber einem Besuch stand das finanzielle im Weg *snief*

Dann hab' ich meine Frau kennengelernt und wollte nicht fremdgehen.

Mein erster Studiobesuch war dann mit ca. 30....

Heute bin ich 40 und war ca. 10 x in einem Studio.

Bin mal gespannt, was die anderen so schreiben ;-)

Kann Dir aber garantieren, dass Du Dich Deiner Traum-Domse gegenüber (und auch nicht hier im Forum) zu schämen brauchst - die Damen und die Forumianer sind genauso "pervers" wie Du *grins*

Gruß
Servus

Mi, 04.Jan 2006, 14:43
Hey,

ich bin das erste Mal mit ca 24 Jahren in einem Studio gewesen.
Deine Hemmungen sind ganz natürlich und machen doch auch irgendwie den Reiz aus, oder? So ein Besuch ist eben nichts alltägliches.
Bei mir war damals der erste Kontakt per mail. In der Antwort wurde ich zu einem Anruf ermuntert, der mein Herz wirklich hat schneller schlagen lassen, und darauf hin zu einem unverbindlichen Gespräch ins Studio eingeladen.
Ist bei mir damals das Studio K gewesen und das Gespräch hatte ich mit Kathrin! Und glaub mir, wenn Dir die Dame, welche auch immer das sein mag, sympathisch ist und mit Dir über Deine Wünsche redet und Du gleichzeitig schon einmal ein Wenig Studioatmosphäre aufnehmen kannst, dann wird es um Dich geschehen sein!!
Also, viel Spaß,

skipper

Alter

Mi, 04.Jan 2006, 17:15
ich war 18, sehr sehr aufgeregt und hatte überhaupt keine Ahnung, was mich erwartet.. Das ist über 25 Jahre her, damals gabs auch fast keine Dominas, Internet ohnehin nicht und Zeitungsannoncen fast gar nicht, oder verschlüsselt.
Beim erstenmal wars nicht so toll, aber ich habe schon gemerkt, dass das meine Sexualität ist

Augen zu und durch

Mi, 04.Jan 2006, 18:30
Hi Memo,

mir ging's ähnlich wie Servus ... und so wird es wohl allen vor dem "ersten Mal" ergangen sein.

Ich habe ganz, ganz lang gebraucht, bis ich wirklich das erste Mal den Telefonhörer in die Hand genommen habe und hatte dabei auch ein unbeschreiblich flaues Gefühl im Magen.

Ich habe dann aber gleich einen Termin gemacht. Das ist auch meine persönliche Empfehlung an Dich: Fass Dir ein Herz und wage den ersten Schritt.

Darüber, dass Du entsprechende Neigungen hast, bist Du Dir ganz offensichtlich bereits im Klaren. Du musst jetzt nur auf jeden Fall jegliches Schamgefühl ablegen. Du möchtest eine andere Form der Sexualität ausleben, und die ist nicht besser oder schlechter als der sogenannte "Blümchensex". Sie ist einfach ... anders :)

Ich will jetzt aber nicht zu altklug klingen, denn meine "statistischen Daten" verraten, dass ich es mir alles andere als einfach gefallen ist, endlich den ersten Schritt zu machen.

Dass das Thema BDSM für mich nicht abstoßend sondern vielmehr sehr erregend ist, merkte ich ungefähr in Deinem Alter. Es dauerte dann aber einige Jahre, bis ich mir endlich ein Herz fasste. Bei meinem ersten Besuch war ich 28 Jahre alt.

Heute bin ich fast 36 und war inzwischen ca. 30x in verschiedenen Studios. Routine ist es damit für mich aber immer noch nicht. Ich bin vor jedem Besuch immer noch einigermaßen aufgeregt. Aber das macht für mich eben auch den Reiz aus ... neben der tiefen Befriedigung nach einer Session :-D

Die größte Hürde war für mich letztendlich nicht der erste Anruf. Als ich mich danach auf den Weg gemacht hatte und endlich vor dem Studio (SAD in Bremen) stand, war mir so schlecht, dass ich hätte kotzen können.

Wenn ich damals wieder kehrt gemacht hätte, wäre ich heute wahrscheinlich immer noch in keinem Studio gewesen und würde mich noch mit dem insgeheimen Wunsch danach quälen.

Also ... Augen zu und durch!

Und wenn Du nach dem Vorgespräch auch wieder gehst. Darüber wird keine seriöse Dame böse sein. Dann weißt Du aber, dass das ganze Thema vielleicht doch nicht wirklich Dein Ding ist.

Eines noch zum Schluss: Ich bin nicht wieder gegangen, und für mich persönlich war es die richtige Entscheidung. Ich denke noch heute gerne an meine Gefühle zurück, als ich damals geduscht und entkleidet im Studio knieend auf meine Herrin wartete und sie dann nach einer Weile den Raum betrat. Das war eine Mischung aus Angst und Vorfeude ... so ziemlich das intensivste Gefühl, das ich bis dahin in meinem Leben verspürt hatte!

Mi, 04.Jan 2006, 18:45
Ich finde die bisherigen Beiträge menschlich gut und sehr interessant. Was mich genauer interessieren würde: wie erklärt Ihr Euch diese Angst ? Woher kommt sie, und was hat sie zum Inhalt ? Drückt sie das Bewußtsein einer - realen oder nur imaginären ? - Gefahr aus, oder ist sie vielleicht nur eine Möglichkeit, der Aufregung eine Form zu geben ?

Grüße

Irredentia

Mi, 04.Jan 2006, 19:15
Bei meinen ersten Versuchen so vor 3 Jahren war ich 20, die ersten beiden Besuche waren allerdings noch nicht so toll.
Denn erst bei meinem Besuch bei Lady Henrike im Studio Rex war ich völlig begeistert und wusste, dass das voll mein Ding ist.
Heute bin ich immernoch fürchterlich aufgeregt und das nicht nur unmittelbar vor der Session.
Also ich kann dir auch nur empfehlen all deinen Mut zusammen zu nehmen und den ersten Schritt zu wagen. Ausserdem würde ich dir ein renomiertes Studio empfehlen, das ist zwar nicht unbedingt billig, aber da kannst du dich sicher fühlen. Von den 7 Ladies, die ich bisher erleben durfte kann ich dir wirklich Lady Henrike empfehlen, aber auch Lady Nala kann sehr einfühlsam sein und wäre deshalb wohl für einen Anfänger gut geeignet.
Aber sei vorsichtig, denn zwischen Fantasie und Realität liegt doch ein verdammt grosser Raum, gerade was NS angeht. Dafür wirst du sicherlich auch Dinge erfahren, die du dir wohl noch garnicht vorgestellt hast, die dir aber dennoch sehr gefallen könnten.
Auf jeden fAll wünsche ich dir viel Spass :)

Mi, 04.Jan 2006, 19:40
Ich war anfang 20 bei meinem ersten Besuch. Als erstes hab ich mich per e-mail mit dem Studio inverbindung gesetzt. Meine Vorlieben/ Interessen alter u.s.w. mitgeteilt. Hab ne sehr freundliche e-mail zurück bekommen.

Irgendwann hab ich dann mit Herzrasen angerufen, ein sehr nettes Gespräch geführt und nen Termin abgemacht, während des Telefonats hat sich meine Aufregung schon etwas gelegt. Die dann aber pünktlich zum Termin zurück kam.

Heute bin ich immer noch ein bisschen nervös wenn ich ins Studio fahre.

Gruß
Hoschi

Do, 05.Jan 2006, 08:08
Ich bin jetzt knapp 42, hatte meine ersten gewerblichen SM-Erfahrungen mit 18 und den ersten richtigen Studiobesuch, ca. so mit 25, aber vorher gabs auch kaum mir bekannte Studios, Mitte/Ende der 80er Jahre war das irgendwie noch nicht so verbreitet oder die Infos nicht so öffentlich zugänglich.
Grüße

Latexus
Bild

Do, 05.Jan 2006, 09:34
Meine ersten professionellen Erfahrungen hatte ich mit Mitte 20. Das war in einem Dortmunder Bordell - eher low budget aber auch nur mittelmäßige Leistung. Da war ich 2mal.

Habe dann gemerkt, dass das alles etwas unprofessionell ist und habe zu einer Dame mit sehr gut eingerichtetem Studio in Herten gewechselt. Das war schon eine Klasse besser und ich bin über 3-4 Jahre ca. 10mal dort gewesen. Irgendwann nahm die Sache aber einer einen ungewöhnlichen und für mich nicht akzeptablen Verlauf.

Nach zwei weiteren Besuchen in einem anderen - auch eher kleinen - Studio, die auch nur mit 80%iger Zufriedenheit abliefen, hab ich die Sache aufgegeben.

Ca. 7 Jahre später - letztes Jahr - der nächste Besuch: noch größeres Studio - eine noch professionellere Domina - und 100% zufrieden - endlich %klatsch%

@irredentia
Auch bei diesem letzten Studiobesuch war ich eine Woche lang so nervös, dass ich fast keinen Bissen runterbekam und kaum schlafen konnte. Schon vor der telefonischen Terminvereinbarung hab ich ewig gebraucht, bis ich endlich die Nummer gewählt habe.
Sie fragen nach der Ursache für diese Angst und Nervosität. Bei mir ganz einfach. Angst davor, dass alles korrekt abläuft und ich dort so rauskomme, wie ich reingegangen bin. Ich kannte vorher dieses Forum nicht und hatte nie Kontakt zu Gleichgesinnten. Erst am Abend vor dem Besuch bin ich beim Surfen auf diese Seite gestoßen und las positive Berichte über das gewählte Studio. Das hat mich ungemein beruhigt, ließ mich am nächsten Tag nur noch mit Puls 140 dort anschellen und die Session zu einem unvergeßlichen Erlebnis werden.

Jetzt, als Forumsteilnehmer und somit "Informiertem" ist die Nervosität beim Gang zum Studio auf einem guten Level. Etwas Anspannung muss ja auch sein, damit die Session etwas Besonderes wird!

Do, 05.Jan 2006, 11:39
schau dir mal meinen beitrag in "wie verbergt ihr es vor euren frauen" an, da habe ich meine erfahrungen niedergeschrieben.
meines erachtens kommt es nicht auf das alter an, mit dem man(n) anfängt, sondern mit welcher domina. diese sollte spez. für anfänger
sehr viel einfühlungsvermögen haben und sich die nötige zeit für vor- und nachgespräch nehmen, evtl. sogar nach tagen für ein telefonisch nachgespräch bereitstehen, ansonsten kann deine leidenschaft ganz schnell in einem fiasko enden, wobei ich finde, dass "sm" eine der wunderschönsten nebensachen der welt ist, mit der richtigen partnerin, wenn auch prof..
zum thema "angst".
ich drücke dieses unwohlsein auch immer mit dem wort angst aus.
das gefühl kenne ich bestens, angefangen von herzrasen, gefühl kurz vor der ohnmacht zustehen usw. bei mir kommt noch eine ganz andere sache dazu. wenn ich einen termin vereinbare, meist ein paar tage im voraus, freue ich mich sehr (geistig), eine gewisse sex. erregtheit kommt auch auf, kommt der tag bzw. bin ich vor oder auch schon im studio, bin ich meistens so aufgeregt, dass ich nur noch stottere und sich mein kleiner am liebsten in die bauchhölle zurückziehen möchte. es liegt dann an der domina in wie weit sie mich beim vorgespräch auffängt. es gab auch schon tage, an denen ich vor der studiotüre wieder kehrt machte und ging. ich konnte mich einfach nicht dazu überwinden zu klingeln, entweder war es angst oder feigheit. den zustand würde ich so umschreiben: meine nerven gingen dermasen mit mir durch, dass ich fluchtartig schaute weg zu kommen. ich habe mich dann später bei den damen telefonisch entschuldigt, was meistens nur mit dem kommentar abgetan wurde, dass sie zum geld verdienen im studio sind, sie somit einen ausfall hatten. einerseits kann ich die damen in gewisser weise verstehen, es hätte ein anderer gast, der nicht so "feige" ist einen termin bekommen, andererseits sollten die damen auch verständnis dafür aufbringen. jeder tag ist bei jedem menschen und das sind wir alle, doms wie subs, nicht gleich. meistens war meine "angst" am größten, wenn ich die dame zum ersten mal besuchte. seit ich "meine lady" besuche, bin ich zwar etwas nervös, aber das verfliegt sobald ich dass studio betreten habe, ich schiebe diese nervösität eher auf das erwischt (freunde, geschäftspartner usw.) werden, dass ich in ein studio gehe.

noch eine kleine geschicht zum schmunzeln. es wieder einmal soweit, ich hatte einen termin um 14.00 uhr vereinbart. als ich richtung studio ging, fiel mir vor der gartertüre ein auto auf, mit 2 insassen. am gartentor waren mehrere kingeln mit den namen der dominas, der name "meiner" domina fehlte. ich war etwas verunsichert und wollte schon wieder gehen. in diesem moment ging die autotüre hinter mir auf, ein dame des hauses stiegt aus und sprach mich direkt (bei offenem auto, indem ihr freund war) an. ich wäre am liebsten im erboden versunken. ich brachte nur den namen der domina heraus. sie erklärte mir dass ich bei "herrin des hauses" zu läuten habe. ich war so verunsichert, dass die dame für mich die klingel betätigte und mich an der hand nahm und ins studio führte. ich war total perplex und verstört. sie brachte mich in einen studioraum und erklärte mir, sie würde der hausherrin bescheid geben, dass ich anwesen bin und sagte mir, diese würde erwarten, dass die sklaven kniend auf sie warten. wieder verunsichert wollte ich mich gleich ausziehen, wurde aber sofort eingebremst und sollte mich in kleidung niederknien. es wurde ein angenehmes vorgespräch und ein sehr gute session. als krönung oder belohnung, wie es bezeichnet wurde, kam die lady, die mich auf der strasse mitgenommen hatte und beschäftigte sich ausführlich mit meinen brustwarzen.

Do, 05.Jan 2006, 13:11
Ich war 18 oder 19 Jahre alt und ziemlich aufgeregt. Internet gab es damals noch nicht, die Nummer hatte ich aus der Hamburger Morgenpost.

Bevor ich klingelte ging ich bestimmt zweimal um den Häsuerblock. Ich war sehr aufgeregt.

Das Erlebnis war für mich sehr intensiv, so wie ich es nie wieder danach erlebt habe.

Wie das erste Mal Sex, der erste Kuß, die erste Verabredeung mit einem Mädchen.

Ich werde richtig wehmütig, wenn ich diese Zeilen hier schreibe ... Gute, alte Zeit. So viele, schöne Erinnerungen.... Gekostet hat der Besuch 100 Mark !

Do, 05.Jan 2006, 17:17
irredentia hat geschrieben:Ich finde die bisherigen Beiträge menschlich gut und sehr interessant. Was mich genauer interessieren würde: wie erklärt Ihr Euch diese Angst ? Woher kommt sie, und was hat sie zum Inhalt ? Drückt sie das Bewußtsein einer - realen oder nur imaginären ? - Gefahr aus, oder ist sie vielleicht nur eine Möglichkeit, der Aufregung eine Form zu geben ?
Gute Fragen, irredentia. Darüber hatte ich mir noch nie Gedanken gemacht. Aber welche Angst meinst Du konkret?

Die Angst vorm ersten Mal, die ja scheinbar wirklich jeder von uns ganz extrem verspürt hat? Oder die Angst, die man auch nach wiederholten Studio-Besuchen immer noch vor einer Session verspürt?

Ich denke, dazwischen muss man deutlich unterscheiden.

Beim ersten Mal ist es sicherlich die Angst vor dem Unbekannten. Ich habe mich zwar entschlossen, mich meinen Neigungen zu stellen, weiß aber nicht, was mich wirklich erwartet. Kann ich die Behandlung wirklich aushalten? Insofern ist es wahrscheinlich wirklich die Angst vor einer realen Gefahr.

Später, nachdem ich einige Erfahrung gesammelt habe, trifft wohl eher Dein letzter Satz zu - die Möglichkeit, der Aufregung eine Form zu geben.

Für mich persönlich kann ich sagen, das ich dieses Gefühl der Angst brauche, um die Spannung am Leben zu halten und eine Session nicht zur Routine werden zu lassen.

Es ist somit eine imaginäre Gefahr, die ich sehe ... oder vielmehr sehen will. Im Inneren habe ich ja aufgrund der eigenen Erfahrung die Gewissheit, dass eine reale Gefahr nicht besteht.

Wobei der letzte Satz wirklich nur meine subjektive Sichtweise ausdrückt. Ich kann mir gut vorstellen, dass manch einer auch bereits extrem schlechte Erfahrungen gesammelt haben wird. In der Form, dass eine Domina weit übers Ziel hinaus geschossen ist, und die Session trotz Aufforderung nicht abgebrochen hat.

Mir solches zum Glück noch nicht passiert. Ich habe deshalb auch keinen Grund, eine reale Gefahr in einer Session zu sehen.

Do, 05.Jan 2006, 23:47
Dass ich diese Neigung in mir trage, wusste ich schon, als ich meine ersten Selbstbefriedigungen hinter mich gebracht hatte. Mit 15 hatte ich dann meine erste "ernste", gleichaltrige Freundin und mit ihr zusammen hiess es: alles ausprobieren. Damals natürlich noch mit beschränkten Mitteln (z.B. Seidentücher oder Schnürsenkel als Fesseln) und noch ohne strenges Outfit.

Die Welt der gewerblcihen Doms schlummerte in Form von S/M-Pornoheften - klassisch unter dem Bett. Auch interessant, aber noch ein ganz anderer Planet.

Bis zum Studium lebte ich S/M nur privat aus. Meistens steckten wir unser ganzes Geld in die Anschaffung von Spielzeug und Outfits (MItte der Achtziger (winke winke latexus) gerne mit einem Trip nach London verbunden).
Meine Freundinnen fanden das recht normal, solange es mich eben so dabei kickte (manche haben es bis heute (glücklich verheiratet) nicht verkraftet, nicht mehr so angehimmelt zu werden. Allein durch das Anziehen von hohen Stiefeln :-D).

Meinen ersten zaghaften (und katastrophalen) ersten Versuch eines Studiobesuchs unternahm ich mit 23 Jahren während einer meiner Singlephasen in Darmstadt. Natürlich war es kein richtiges Studio und die Dame auch nicht gerade das, was ich mir unter einer (hübschen) Frau vorgestellt hatte. Also sofortiger Abgang. Lieber doch weiterhin privaten S/M machen.

Mit 32 (mittlerweile in Hamburg) wagte ich es dann noch einmal. Das Studio war endlich genau, wie man es sich vorgestellt hatte, die Frau auch, nur die Session war viel zu hart. Eigentlich ein Reinfall. Was mich jedoch gekickt hat (und sich bis heute nicht abschwächt) ist, zu einer völlig fremden Frau zu gehen, mein Innerstes auszubreiten (obwohl ich ja gewohnt war darüber zu sprechen - es auch noch nie als abartig empfand, sondern vielmehr als Sahnehäubchen: als Deluxe-Sex), um danach eine Stunde auf der Achterbahnfahrt "entspannen" zu können.

Zum Glück war gleich die nächste Session ein Hauptgewinn und ich war am Haken. Heute bin ich 39, gehe nach wie vor nur in Studios, wenn ich Single bin und geniesse immer noch denselben Kick wie damals.
Obgleich ich privaten S/M eindeutig vorziehe, weil der mit Liebe/Leidenschaft gemacht ist. Besser kann ich das nicht ausdrücken. Und besser kann man S/M nicht erleben.

@ irredentia:
Die Frage ist gut. Bei mir ist diese Angst/Nervösität eine Mischung aus meheren Adrenalinbausteinen. Zum einen ist es das Gefühl, dass mir jeder an der Nasenspitze ansehen kann, was ich bald tun werde/gerade gemacht habe.
Zum anderen ein Grundbaustein des Devotseins: ängstliche Unterwürfigkeit :-D.
Und natürlich zu guter Letzt die Vorfreude. Für mich vergleichbar mit einem Anruf bei einer frisch kennengelernten Bekanntschaft, wenn beide wissen: wir sind uns zwar noch nicht vertraut, aber heute nacht wird es passieren.

das erste Mal

Sa, 07.Jan 2006, 10:04
Ihr Lieben,

ich war 24, als ich das erste Mal ein Studio betrat.

Damals arbeitete ich als Kauffrau im Büro und hatte schon 5 Jahre private SM Erfahrung. Ich wollte unbedingt mal ausprobieren, wie sich so etwas "gewerblich" anfühlt.
Ich wußte nicht, wo ich ein Studio finden konnte, geschweige denn, wo ich nachschauen sollte.
Internet gab's damals noch nicht, jedenfalls nicht für die breite Masse, vom Dominaführeren hatte ich noch nie gehört, in einem Sex-Shop war ich bis dahin nie gewesen.
Aber ich hatte eine Bekannte, die eine Frau kannte, die eine Frau kannte...die wohl mal "sowas" gemacht hätte.
Todesmutig habe ich die Dame angerufen, wir vereinbarten einen Termin.

Sie hat mich nach der Arbeit aus dem Büro abgeholt und ist mit mir in das Studio gefahren.
Ich war total aufgeregt und brachte kaum ein einziges Wort bei der Chefin des Hauses heraus.
Nach einiger Zeit klingelte es. Die Chefin ließ einen Gast hinein, kam wieder in den Aufenthaltsraum und meinte, der Gast wäre genau der Richtige für den Anfang.

Ich stand da wie erstarrt, hatte ja nicht mal passende Klamotten dabei (kein „Sekretärinnen-Outfit“ :)) , ich trug Jeans, Pulli, Tennissocken (!) und Stiefeletten.
Meine Beine waren nicht rasiert, geschweige denn andere Stellen. :)

Sie jagte mich zu diesem Gast hinein, ich fühlte mich, als würde ich zur Schlachtbank geführt.

Der Gast war total nett, sehr rücksichtsvoll (viel netter als manch privater Spielpartner). Aus heutiger Sicht war die Session eine Katastrophe, glaube ich.
Alles lief einigermaßen, bis er sein bestes Stück auspackte und OV von mir wollte.
Ich habe ihn angeschaut wie ein dummes Schaf und gefragt, ob das dazu gehört. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich gedacht, daß ich mich „nur“ verhauen lassen muß.
Über eine Befriedigung des Gastes habe ich damals gar nicht nachgedacht.
Er hat mir dann glaubhaft versichert, daß eine Befriedigung des Mannes durchaus vorgesehen ist. :)
Also hab ich das gemacht.

Nachdem er weg war (die Chefin hat mir glaubhaft versichert, er wäre sehr zufrieden gewesen), habe ich meinen ersten Lohn in die Hand gedrückt bekommen.
Kassiert hatte vorher natürlich die Chefin, ich hätte nicht mal gewusst, wie man am besten über die Entlohnung spreche könnte.

Als ich dann mit DM 200,- in der U-Bahn saß, hatte ich das Gefühl, alle Fahrgäste würden mir ansehen, daß ich gerade das erste Mal für Geld... :)
Es war, als würde es in Leuchtbuchstaben auf meiner Stirn stehen.

Mein damaliger Freund wusste, daß ich den Gesprächstermin im Studio hatte. Als ich nach Hause kam, grinste er mich an und meinte scherzhaft, ich solle ihm mal meinen Lohn zeigen (er wäre genauso wenig wie ich darauf gekommen, daß ich schon verdient hätte).
Ich hab ihn angegrinst und das Geld auf den Tisch gepackt.

Ich bin die nächsten Jahre in diesem Studio geblieben, und habe zweimal die Woche nach meinem Tag im Büro abends dort gearbeitet.

Das Studio gibt es schon lange nicht mehr, ich kann mittlerweile selbst Vorgespräche führen (*grins*), die damalige Chefin hat sich ins Privatleben zurückgezogen und arbeitet wieder als Sekretärin.

Lieben Gruß
Tanja
www.bizarrlady-tanja-hamburg.de
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