Hallo,
ein Thema, das mich sehr interessiert, nach dem Motto, was wäre wenn. Mir geht es etwas wie Sausauger und ich denke, Roxana hat recht. Aber sehr befriedigend finde ich die Aussicht nicht, nie anzukommen. Ich erinnere mich, dass Sausager vor vielen Jahren den "Nestbeschmutzer" spielte und sagte, wir seien doch nicht alle ganz richtig im Kopf. Nun fühle ich mich etwas in dieser Rolle.
Ich bin der Meinung, dass das Sexualleben jedem völlig frei steht und jeder nach seiner Facon selig werden sollte, solange safe, sane und consensual.
Auf der anderen Seite scheint es doch so zu sein, dass längerfristige SM-Paar-Beziehungen sehr selten sind.
Natürlich hat man es bereits aus statistischen Gründen als männlicher Sub sehr schwer, eine adäquate Partnerin zu finden. Aber das meine ich jetzt nicht. Private SM-Beziehungen scheinen eine kurze "Halbwertszeit" zu haben. Woran liegt das?
Meine These ist, dass die Persönlichkeiten mit SM-Veranlagung dazu neigen, den Partner schneller "satt" zu haben, ich denke hier insb. an den aktiven Part. Auf Dauer wird die Nähe mit dem Sub zu viel, der zudem möglicherweise tatsächlich sich zu sehr in der Beziehung einrichtet, möglicherweise zu "passiv" ist und zu sehr klammert. Es liegt also ggf. auch am Sub. SM und Liebe erzeugt laufend Paradoxien.
Die Beziehung glüht schneller, aber auch schneller aus. Das ist vor allem blöd für den Sub, muss er z.B. nach 2 Jahren wieder für ein Jahrzehnt auf die Suche gehen.
Ein Rezept wäre, sich einen anderen, "langweiligeren" Partner zu suchen, das Problem ist nur, dass man in der Regel dann in der Regel auf SM in der Beziehung verzichten müssen wird.
Ich schließe ntrl. nicht aus, dass es (wenige) glückliche SM-Beziehungen gibt. Mein Neid ist ihnen sicher, aber sie sind auch ein Hoffnungsstrahl.
Um es noch einmal deutlich zu sagen: Es könnte sein, dass ich mir aufgrund meiner Persönlichkeit, die mit SM zusammenhängt, gerne falsche Partner heraussuche. Vor allem bei einem Partner mit SM-Veranlagung besteht die große Gefahr, dass die Beziehung nur kurzfristig ist, wobei ich auch möglicherweise meinen Teil dazu beitrage (ich kann mich da selbst schlecht beurteilen).
Bei der ganzen Frage darf man freilich nicht verkennen, dass es generell immer häufiger Lebensabschnittspartner statt lebenslanger Ehen gibt (wobei ich da an H-R Kunze denke: "Was sind das nur für Menschen, die Beziehungen haben, betrachten die sich vielleicht als Staaten? Und dann geht´s weiter mit: "... die enden wie Diplomaten"). Will man verschiedenen Untersuchungen glauben, scheint man zu dem Rezept "lieber etwas langweiliger Partner" noch "mit gleichen Interessen" und m.E. auch noch "mit gleichen Lebenszielen" hinzufügen zu müssen.
Die Idee der romantischen Liebe ist relativ neu und steckt möglicherweise nicht so ganz in unseren Genen. Frau Kügler, die in Papua-Neuguinea aufgewachsen ist, schreibt, dass wenn ein Mann eine Frau "heiraten" möchte, er sie raubt und mit ihr eine Woche im Dschungel verschwindet. Danach sind sie "verheiratet". Echte Liebesbeziehungen gibt es (fast) nicht.
Gruß
Odysseus
Sa, 08.Mär 2008, 13:41
Wie kommst du zu der Aussage?Odysseus hat geschrieben: Auf der anderen Seite scheint es doch so zu sein, dass längerfristige SM-Paar-Beziehungen sehr selten sind.
Sa, 08.Mär 2008, 17:02
Hallo Undine,
aufgrund da und dort Gelesenem und Gehörtem und der Aussage eines Psychologen.
Last but not least Lady Tara, die hier in einem Beitrag u.a. schrieb:
Gruß
Odysseus[/quote]
aufgrund da und dort Gelesenem und Gehörtem und der Aussage eines Psychologen.
Last but not least Lady Tara, die hier in einem Beitrag u.a. schrieb:
Wie sind denn Deine Erfahrungen bzw. Kenntnisse?Durch meine Rumtreiberei in den verschiedenen Welten, habe ich eine Halbwertzeit von ca. 5 Jahren im besten Fall erlebt, in den Partnerschaften die SM behaftet sind halten. Wobei dann meistens die Konstellation FemSub/MaleDom gegeben war. FemDom / MaleSub haben meist eine noch kürzere Dauer.
Von länger anhaltenden Partnerschaften habe ich noch nichts gehört. Also wenn es diese gibt, so sind es die „berühmten Ausnahmen“ von denen alle träumen.
Gruß
Odysseus[/quote]
Sa, 08.Mär 2008, 19:36
Na da hab ich ja als Switcherin in einer "Switcher"-Partnerschaft noch gute Chancen, weiter zu kommen.
Meine erste Partnerschaft (SM-behaftet) dauerte 7 Jahre. Der Trennungsgrund war nicht der SM, sondern einer, den auch viele andere Stino-Partnerschaften als Trennungsgrund haben/angeben.
Aber sie dauerte genau so lange, wie wir zusammenbleiben wollten.
Ich hoffe, dass meine aktuelle Partnerschaft auch so lange dauert, wie wir beide es wollen.
Und dabei ist es mir egal, ob wir eine statistische Halbwertszeit erreichen oder nicht. Denn deswegen bin ich mit meinem Partner nicht zusammen.
Liebe Grüsse
Nala
Meine erste Partnerschaft (SM-behaftet) dauerte 7 Jahre. Der Trennungsgrund war nicht der SM, sondern einer, den auch viele andere Stino-Partnerschaften als Trennungsgrund haben/angeben.
Aber sie dauerte genau so lange, wie wir zusammenbleiben wollten.
Ich hoffe, dass meine aktuelle Partnerschaft auch so lange dauert, wie wir beide es wollen.
Und dabei ist es mir egal, ob wir eine statistische Halbwertszeit erreichen oder nicht. Denn deswegen bin ich mit meinem Partner nicht zusammen.
Liebe Grüsse
Nala
Sa, 08.Mär 2008, 20:49
Mein Bekanntenkreis besteht fast ausschliesslich aus SMern, davon sehr viele langjährige, teilweise verheiratete Paare oder sonstige langfristig stabile Konstellationen (gibt's ja auch mit mehr als zwei Menschen). Manche Leute in meinem Umfeld finden zweimal im Jahr den Partner für's Leben, andere sind ewige Singles, teilweise glücklich, teilweise weniger glücklich. Die einzige Bekannte von mir, die ständig von einer katastrophalen Liebschaft in die nächste schliddert und nichts dabei zu lernen scheint, ist vanilla. ;)Odysseus hat geschrieben: Wie sind denn Deine Erfahrungen bzw. Kenntnisse?
Ich selbst bin polyamor (siehe z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/Polyamory), alle Menschen in meinem Beziehungsnetzwerk sind SMer, die älteste meiner Partnerschaften besteht siebeneinhalb Jahren (befreundet sind wir seit ca. zwölf). Die zweitälteste seit drei Jahren. Scheint mir jetzt auch nicht so schrecklich instabil zu sein.
Ergo: eine SM-Neigung hat meiner Meinung und Erfahrung nach so gar nichts mit vorhandener oder nicht vorhandener Beziehungsfähigkeit zu tun. (Zu) grosse Erwartungen auf sein Gegenüber zu projizieren und sich damit unglücklich zu machen kriegt man im Zweifelsfall auch anders hin.
So, 09.Mär 2008, 20:08
@Undine: Diesen polyamourösen Lebensentwurf finde ich sehr spannend - er würde mir wohl auch entsprechen - auch wenn ich im Moment nicht danach lebe.
(Mein Liebster und ich denken allerdings häufig daran, weitere Personen einzubeziehen ...)
Was du über SM-Beziehungen schreibst, sehe ich ähnlich. Ich denke nicht, dass SM-Beziehungen "brüchiger" sind. Im Gegenteil, wenn sich alle Beteiligten gegenseitig achten und entsprechend mit einander umgehen, können solche Beziehungen sogar stabiler sein - weil eine viel grössere Nähe entstehen kann und weil (jedenfalls so meine Erfahrung) eher die Fähigkeit und Bereitschaft da ist offen über alles zu sprechen, was bei vielen Vanilla-Partnerschaften (gerade im Bereich Sexualität) nicht der Fall ist, denke ich.
Es ist halt die Frage, ob man BDSM bloss als bizarres "Gewürz" für das Sexualleben betrachtet, oder ob es mehr ist ...
Annemarie
(Mein Liebster und ich denken allerdings häufig daran, weitere Personen einzubeziehen ...)
Was du über SM-Beziehungen schreibst, sehe ich ähnlich. Ich denke nicht, dass SM-Beziehungen "brüchiger" sind. Im Gegenteil, wenn sich alle Beteiligten gegenseitig achten und entsprechend mit einander umgehen, können solche Beziehungen sogar stabiler sein - weil eine viel grössere Nähe entstehen kann und weil (jedenfalls so meine Erfahrung) eher die Fähigkeit und Bereitschaft da ist offen über alles zu sprechen, was bei vielen Vanilla-Partnerschaften (gerade im Bereich Sexualität) nicht der Fall ist, denke ich.
Es ist halt die Frage, ob man BDSM bloss als bizarres "Gewürz" für das Sexualleben betrachtet, oder ob es mehr ist ...
Annemarie
Freiheitsberaubungen aller Art
So, 09.Mär 2008, 23:54
Polyamor,
denke da zuerst mal an eine Art Schluckimpfung
Ich finde solche Konstellationen sehr interessant und durchaus lebenswert und hatte einen Kollegen (schon in Rente), welcher mit seiner Angetrauten und seiner Geliebten zusammen lebt und die 3 verstehen sich bestens.
Inwieweit sich das bist ins Schlafzimmer fortsetzte, weiß ich allerdings nicht, doch es geht ja zuerst einmal darum, dass man(n) frau durchaus zu Mehreren glücklich miteinander sein können.
Prinzipiell sind wir alle in der Lage mehrere Menschen zu gleichen Zeit zu lieben, gern zu haben oder wie immer man so ein Gefühl beschreiben kann.
Das Problem vieler Beziehungen ist doch oft nur eine Art Besitztumsdenken, von wegen meine Frau, mein Mann gehört zu mir/gehört mir und mir allein.
Bei Freundschaften ist das meistens anders, man sagt zwar auch, das ist mein Freund, denkt dabei aber nicht in Form von Besitz und deswegen halten Freundschaften in der Regel länger als Liebschaften.
Für das Thema SM-Beziehung gelten diese Grundsätze aus meiner Sicht auch, wobei ich zudem auch meine, dass die Beziehung zwischen Switchern die größeren Überlebenschancen haben wird, weil sie nicht so schnell Gefahr läuft, zu einseitig geprägt zu sein.
Nur ein Sklave zu sein ist auf Dauer nicht durchzustehen und auch zermürbend und für den dominierenden Part verliert auch der beste Sklave irgendwann jeglichen Reiz, wie andere Spielzeuge auch.
So zumindest erklärte mir das mal eine Freundin, sie behandete ihren Ex-Ehemann als Sklaven und so interesant es für sie zu Anfang war, ließ ihr Spaß und ihr Interesse an ihm immer mehr nach und sie schickte ihn später nur noch ins Bad, zum onanieren, weil sie sein Gesabber nicht mehr hören und sie ihn nicht mehr sehen wollte.
So ganz ohne "Eier" sollte ein Mann auf Dauer nicht sein, dann klappt es eher mit dem Sklavendasein, denn auch eine Domina hat schon mal Bedürfnisse.
Liebe Grüße in die Runde
Sausauger
denke da zuerst mal an eine Art Schluckimpfung
Ich finde solche Konstellationen sehr interessant und durchaus lebenswert und hatte einen Kollegen (schon in Rente), welcher mit seiner Angetrauten und seiner Geliebten zusammen lebt und die 3 verstehen sich bestens.
Inwieweit sich das bist ins Schlafzimmer fortsetzte, weiß ich allerdings nicht, doch es geht ja zuerst einmal darum, dass man(n) frau durchaus zu Mehreren glücklich miteinander sein können.
Prinzipiell sind wir alle in der Lage mehrere Menschen zu gleichen Zeit zu lieben, gern zu haben oder wie immer man so ein Gefühl beschreiben kann.
Das Problem vieler Beziehungen ist doch oft nur eine Art Besitztumsdenken, von wegen meine Frau, mein Mann gehört zu mir/gehört mir und mir allein.
Bei Freundschaften ist das meistens anders, man sagt zwar auch, das ist mein Freund, denkt dabei aber nicht in Form von Besitz und deswegen halten Freundschaften in der Regel länger als Liebschaften.
Für das Thema SM-Beziehung gelten diese Grundsätze aus meiner Sicht auch, wobei ich zudem auch meine, dass die Beziehung zwischen Switchern die größeren Überlebenschancen haben wird, weil sie nicht so schnell Gefahr läuft, zu einseitig geprägt zu sein.
Nur ein Sklave zu sein ist auf Dauer nicht durchzustehen und auch zermürbend und für den dominierenden Part verliert auch der beste Sklave irgendwann jeglichen Reiz, wie andere Spielzeuge auch.
So zumindest erklärte mir das mal eine Freundin, sie behandete ihren Ex-Ehemann als Sklaven und so interesant es für sie zu Anfang war, ließ ihr Spaß und ihr Interesse an ihm immer mehr nach und sie schickte ihn später nur noch ins Bad, zum onanieren, weil sie sein Gesabber nicht mehr hören und sie ihn nicht mehr sehen wollte.
So ganz ohne "Eier" sollte ein Mann auf Dauer nicht sein, dann klappt es eher mit dem Sklavendasein, denn auch eine Domina hat schon mal Bedürfnisse.
Liebe Grüße in die Runde
Sausauger
Mo, 10.Mär 2008, 21:45
Für mich wäre das die einzige Form von Beziehung, die ich eingehen würde wenn ich meine Neigungen nicht professionell ausleben würde (wow, viele Konjunktive
). Für mich ist ein Partner (auf eine SM-Beziehung bezogen) zu wenig. Da würde ein Großteil meiner Neigungen auf der Strecke bleiben. Das ist einer der Gründe für meine professionelle Laufbahn.
Ich kann Undine verstehen und wünsche ihr, daß diese Beziehung so lange hält, wie sie mit dem Herzen dabei ist.
Bizarre Grüße...
...Mercedes
Ich kann Undine verstehen und wünsche ihr, daß diese Beziehung so lange hält, wie sie mit dem Herzen dabei ist.
Bizarre Grüße...
...Mercedes
Mo, 10.Mär 2008, 22:31
@ Undine
Den Begriff habe ich tatsächlich noch nie gehört, obwohl er schon so alt ist. Tolle Sache, könnte ich mir für mich vorstellen. Leider werden bestimmt immer noch wenige Menschen eine derartige Lebens- und Liebesform wählen können, auch wenn sie wollten, weil die Umgebung es nicht toleriert.
Ganz liebe Grüße
Handschmeichler
Den Begriff habe ich tatsächlich noch nie gehört, obwohl er schon so alt ist. Tolle Sache, könnte ich mir für mich vorstellen. Leider werden bestimmt immer noch wenige Menschen eine derartige Lebens- und Liebesform wählen können, auch wenn sie wollten, weil die Umgebung es nicht toleriert.
Ganz liebe Grüße
Handschmeichler
Di, 11.Mär 2008, 11:48
Handschmeichler hat geschrieben: Leider werden bestimmt immer noch wenige Menschen eine derartige Lebens- und Liebesform wählen können, auch wenn sie wollten, weil die Umgebung es nicht toleriert.
Mit fehlender Toleranz dürften sich hier ja fast alle auskennen.
Bizarre Grüße....
...Mercedes
Di, 11.Mär 2008, 15:43
Meine Bewunderung und meinen Respekt! Wer in solch einer Beziehung oder in solch einem Beziehungsgeflecht leben kann - und es nicht nur theoretisch postuliert (wie so viele), der hat sich wirklich ein Stück Selbstverwirklichung erschaffen. Hoffentlich hält es weiterhin. Das übliche Besitzdenken und das entsprechende Verhalten zu überwinden, das allein ist schon eine großartige Lebensform. Vielleicht hilft SM dabei sogar...ich würde gern mehr darüber erfahren.Undine hat geschrieben:[
Ich selbst bin polyamor (siehe z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/Polyamory), alle Menschen in meinem Beziehungsnetzwerk sind SMer, die älteste meiner Partnerschaften besteht siebeneinhalb Jahren (befreundet sind wir seit ca. zwölf). Die zweitälteste seit drei Jahren. Scheint mir jetzt auch nicht so schrecklich instabil zu sein.
Liebe Grüße
Renitenter
Di, 11.Mär 2008, 17:09
Ich habe festgestellt das SM in einer Beziehung diese belastet, wenn der andere Partner diese Neigung nicht in sich hat aber man diesen ungeheimlich liebt. quält man sich selbst wenn man seine neigung in den hintergrund stellt. aber die liebe ist eben kein zuckerschlecken.
Di, 11.Mär 2008, 18:05
@Handschmeichler:
Und an dem eigenem Egoismus, sich selbst mehr Freiräume zuzugestehen als wir es dem Partner gönnen.
Es hört sich so leicht an: Wer liebt muß auch loslassen können...
Man will es aus vollster Überzeugung und spürt wohlwollend das das Gummiband, welches man dem Partner schenkt um so schneller wieder zurückschnellt.
Und doch ist man an manchen Tagen schwach,... so geht es mir jedenfalls.
Roxana
Ich denke das Problem liegt nicht an der Toleranz unserer Umgebung sondern in uns selbst, da wir nicht das "loslassen" sondern das "festhalten" gelernt haben.weil die Umgebung es nicht toleriert.
Und an dem eigenem Egoismus, sich selbst mehr Freiräume zuzugestehen als wir es dem Partner gönnen.
Es hört sich so leicht an: Wer liebt muß auch loslassen können...
Man will es aus vollster Überzeugung und spürt wohlwollend das das Gummiband, welches man dem Partner schenkt um so schneller wieder zurückschnellt.
Und doch ist man an manchen Tagen schwach,... so geht es mir jedenfalls.
Roxana
Di, 11.Mär 2008, 18:18
Auch ich bin eine dieser "Poly"-Frauen. Und bis vor zwei Jahren hätte ich durchaus auf Handschmeichlers Einwand "dass die Umgebung es nicht toleriert", geantwortet:
Wen interessiert, was die Umgebung denkt? Es ist mein Leben!
Heute sehe ich das anders.
Denn es ist nicht mehr nur mein Leben, sondern eine Verantwortlichkeit.
Pflege ich einen - gesellschaftlich aberkannten und in deren Augen unmoralischen - Lebensstil, dann riskiere ich, dass man nicht nur mich meidet und mit schiefen Blicken ansieht, sondern auch, dass mein Kind gemieden wird und mit schiefen Blicken angeschaut wird.
Das birgt ein Risiko - damit können Freundschaften kaputt gehen.
Deshalb überlege ich mir heute Weise, inwieweit ich meinen Polygamen und Polyamourösen Lebensstil offenlege - oder auch nicht.
Ich führe - wenn man es so sieht - ein Doppelleben. Eins für die Gesellschaft und eins für mich.
Liebe Grüsse
Nala
Wen interessiert, was die Umgebung denkt? Es ist mein Leben!
Heute sehe ich das anders.
Denn es ist nicht mehr nur mein Leben, sondern eine Verantwortlichkeit.
Pflege ich einen - gesellschaftlich aberkannten und in deren Augen unmoralischen - Lebensstil, dann riskiere ich, dass man nicht nur mich meidet und mit schiefen Blicken ansieht, sondern auch, dass mein Kind gemieden wird und mit schiefen Blicken angeschaut wird.
Das birgt ein Risiko - damit können Freundschaften kaputt gehen.
Deshalb überlege ich mir heute Weise, inwieweit ich meinen Polygamen und Polyamourösen Lebensstil offenlege - oder auch nicht.
Ich führe - wenn man es so sieht - ein Doppelleben. Eins für die Gesellschaft und eins für mich.
Liebe Grüsse
Nala
Di, 11.Mär 2008, 18:24
Nun da liegt es an uns Müttern auch unsere Kinder zu stärken.
Und ich will keine Lügen, nicht mehr.. und es geht.
Mein Söhnchen ist selbstbewußt und wird groß in einem liebevollen Chaos, das dennoch Halt und Rituale kennt.
Und unsere Gesellschaft ist gar nicht mehr so verbohrt wie wir vielleicht annehmen;-)
Roxana
Und ich will keine Lügen, nicht mehr.. und es geht.
Mein Söhnchen ist selbstbewußt und wird groß in einem liebevollen Chaos, das dennoch Halt und Rituale kennt.
Und unsere Gesellschaft ist gar nicht mehr so verbohrt wie wir vielleicht annehmen;-)
Roxana



