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Mo, 13.Mär 2006, 17:27
Das ist in der Tat eine interessante Frage. Beispielsweise gibt es ja hier auch die Frage, ob SM vielleicht doch nur eine Fantasie ist. Ich habe kürzlich eine erfahrung in einer session gemacht, wo ich nach 40 minuten nur noch den wunsch hatte, dass es aufhört. In der retropersepktive fand ich selbst diese zeit geil.
ich schätze mich als submissiv ein, weil ich diese gefühle schon hatte, als ich noch keine richtige ahnung hatte, was das bedeutet. Außerdem habe ich, als es wusste, was es bedeutet, diese Neigung nicht jubelschreiend zur Kenntnis genommen, sondern mir nichts sehnlicher gewünscht, als diese neigungen wieder verschwinden zu lassen. Daher gehe ich einfach davon aus, dass, da meine neigungen geblieben sind, trotz meines erbitterten widerstandes, ich wohl einfach so veranlagt bin
dum spiro, spero....

Di, 14.Mär 2006, 02:17
@Mister Latex:
gestern bin ich etwas sehr interessantes gefragt worden. nun möchte ich diese frage einfach mal so weiter geben.
es soll bei der frage nicht darum gehen, was dominanz oder submissiv ist, es soll nicht darum gehen was oder wer besser ist.
es geht auch nicht darum, wie euch andere einschätzen.
Es geht darum wie ihr euch selbst einschätzt
und das ist die frage woran oder wie erkennt jemand selbst, ob er dominant/submissiv IST oder es NUR SEIN WILLL?
----------------------------------------------------
ich habe relativ lange darüber nachgedacht und stelle für mich fest, dass es gar nicht so einfach ist die frage zu beantworten.
alleine den unterschied zwischen SEIN und SEIN WOLLEN ist nicht ganz einfach zu erklären.
ich für mich erkläre es so:
SEIN - ein mensch ist es einfach, ohne sich bewußt entschieden zu haben
SEIN WOLLEN - ein mensch hört von etwas und entscheidet sich bewußt
natürlich kann das SEIN WOLLLEN dazu führen, dass man feststellt, man IST.


Nun, ich denke daß jeder Mensch sehr wohl für sich weiß was er ist ,oder ob er es nur gerne wäre.
Wer wir sich selbst auf Dauer verarschen?

Beziehst du deine Frage auf den proffessionellen Studio SM, auf persönliche sexuelle Erfahrungen oder auf die zwischenmenschliche Alltagsebene?

Liebe Grüße,

Roxana

Nur was widerborstig ist, elektrisiert.

© Alexander Eilers

Di, 14.Mär 2006, 08:46
Ist's nicht vollkommen egal, ob man sich eine Neigung einbildet oder ob man sie real hat? So lange man in seine Passion genießt ist doch alles in Ordnung. Sollte man eines Tages draufkommen, dass man vielleicht doch nicht maso oder was weiß ich was ist, hatte man wenigstens eine schöne Zeit bis dahin.
Ob man echt auf S/M steht zeigt sich meiner Meinung nach eh spätestens dann, wenn's weh tut.

Di, 14.Mär 2006, 15:31
@wally:

Schön auch mal einen Hauch von "Leichtigkeit" hier zu spüren:-)


Denke, das ein Mensch der einfach "ist" nichts vergeblich nachahmen wird -er genießt viel zu sehr,ist rein irgendwie, er lebt aus...
Also wer sich nach Begriffen oder Definitionen leiten läßt und versucht aufbauend darauf seine Neigungen zu ergründen wird nicht fündig....

Ein Mensch, der "sein" will wird immer versuchen die bei anderen begehrten Eigenschaften nachzuahmen, die jemand der "einfach ist", ausmachen.
Er kann die dafür treibenden Emotionen nicht kopieren und er kann sie nicht wiederspiegeln.

Jemand der "ist" folgt seiner eigenen Intuition, bleibt sich treu-egal wie,was,wo....


Liebe Grüße,

Roxana

Fr, 17.Mär 2006, 20:20
Roxana Sallés hat geschrieben:
Nun, ich denke daß jeder Mensch sehr wohl für sich weiß was er ist ,oder ob er es nur gerne wäre.
Wer wir sich selbst auf Dauer verarschen?

Liebe Grüße,

Roxana
Da kennst Du aber die Natur des Menschen schlecht! Die wenigsten können selbst richtig einschätzen und beurteilen.

Darüber hinaus ist der Mensch ein Weltmeister im Selbstbetrug/ im sich selbst etwas vorzumachen. Und da schließe ich mich durchaus ein!!


Die Gärtner sind die einzigen Männer, die wissen was
ihnen blüht.


© Ralph Boller
Das hat der liebe Gott nicht gut gemacht.
Allem auf Erden hat er Grenzen gesetzt,
nur nicht der menschlichen Dummheit.

Konrad Adenauer

Sa, 18.Mär 2006, 17:17
@schluetz:

Ich schrieb:Ich denke...nicht "ich schätze ein".

Nicht jeder kann oder will mit Selbstbetrug "auf Dauer" leben.
Dann wünsche ich dir, daß du dich von den "Zwängen" irgendwann einmal befreien kannst.

Liebe Grüße,

Roxana

Sa, 18.Mär 2006, 18:28
Hallo Schluetz,

du schreibst:
Die Gärtner sind die einzigen Männer, die wissen was
ihnen blüht.
Da bin ich doch aber sehr froh, dass ich kein Gärtner bin und mein Leben Blüten voller Überraschungen mit sich bringt.

:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Zur Frage an sich wie ich das sehe:

Ich glaube, nur Wenige sind wirklich zu 100% dominant oder submissiv.

In den Meisten stecken beide Veranlagungen und es entwickelt sich eher ein Hang zu der einen oder anderen Ausrichtung.

Bei Diesen ist eine Ausrichtung dann zwar stärker ausgeprägt und sie wird wohl auch überwiegend ausgelebt oder zumindest besteht der Drang danach, doch unter veränderten Voraussetzungen bzw. je nach dem Gegenüber, kann es auch durchaus vorkommen genau an der anderen Rolle Gefallen zu finden.

Genau dieses nicht zu 100% festgelegte Verhalten macht das Ganze aber so interessant für die Spielpartner, denn es gilt Grenzen und Veranlagungen herauszufinden und oftmals auch Dinge über sich selbst zu erfahren, welche einem verborgen waren.

Man kann sich quasi einander weiterentwickeln und lernt sich und sein Gegenüber immer besser kennen und einzuschätzen.

Ich selbst z. B. würde meine Ausrichtung eher als devot bezeichnen, von Maso eigentlich keine Spur und mir bringen Schmerzen keinen sexuellen Kick.
Deshalb hatte ich in der Vergangenheit auch gerne auf solche Praktiken verzichtet, nachdem mir ein paar Versuche in dieser Richtung zeigten, dass das nichts für mich war.

In der Beziehung zu meiner Herrin hat sich da etwas verändert. Ich mag immer noch keine Schmerzen und es ist auch kein sexueller Kick da, wenn ich sie ertragen muss und doch habe ich sie ertragen und meine Herrin sogar um Bestrafung gebeten, weil sie aus dem Zusammenhang heraus gesehen angemessen war und ich es als Sklave als gerecht empfand.

Ich will aber bestimmt kein Maso sein und werde es auch nie, würde aber wieder so handeln bzw. eine Strafe hinnehmen und habe dann dabei aber nicht das Gefühl eines Selbstbetruges.

Und, obwohl ich immer in die Rolle des Devoten bzw. des Sklaven schlüpfe hat mich eine Fantasie nie verlassen, denn ich würde nur zu gerne eine devote Frau gefesselt und mit gespreizten Schenkeln vor mir liegen haben und sie dann nur durch Streicheln und Verwöhnen der Lustzentren von einem Orgasmus zum anderen bringen, ohne dass sie sich dagegen wehren kann.

Letztendlich möchte ich ich selbst sein, mit mir zufrieden und dem was ich erlebe/auslebe und das habe ich früher beileibe nicht immer gemacht, weil ich als Devoter/als Sklave, die zu spielenden Dinge der Spielpartnerin vorgab, was eben daran gelegen haben mag, was ich zu Anfang schrieb.

Das war dann schon ein Selbstbetrug, denn ich wollte Sklave sein, bestimmte aber genau auf welche Weise, was ja wohl paradox ist.

Jetzt, wo ich mich wirklich voll und ganz einer Herrin anvertraut und geöffnet habe, empfinde ich das Sklave sein ganz anders und es ist real und kein Selbstbetrug mehr.

Ach so, Mister Latex: In einigen Lebensbereichen kann „Sein wollen“ auch die Erkenntnis bringen, dass man es nicht ist bzw. nicht schafft das zu sein, was man will.
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