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Di, 22.Apr 2008, 19:05
Eigentlich ist die Abgrenzung zwischen Profi und Nichtprofi doch ganz einfach: Der Profi bekommt Geld für das, was der andere kostenlos macht. Auf die Qualität hat das keinen Einfluss, obwohl man vom Profi eine bessere Leistung erwartet, häufig aber nicht bekommt.
Bei Dominas ist das wohl anders, da sich meist nur die in den großen Studios als Profi ansehen und die vielen Einzelkämpfrinnen als "Hobbydominas" abtun, obwohl diese auch Geld nehmen und ihre Leistungen auch nicht schlechter sind, als die der selbsternannten Profis. Gleichwohl sind diese Hobbydommes auch Profis. Oder seht ihr das anders?

canedass

Mi, 23.Apr 2008, 02:40
Es gibt:
Die Profi-Domina welche teure Werbung macht, eine eigene Webseite mit Impressum führt, bis hin zur privaten Domina, die handverlesen und in eigenen Räumen mit Minimalequipment ohne Studiomobiliar nur denjenigen empfängt der zu ihr passt. Dazwischen gibts auch noch viel grau.

Aber wie auch immer:
Wenn von Anfang an klar ist, daß ein Treffen bezahlt werden muss, kann der interessierte Mann seine Entscheidung treffen.
Wenn nicht von Anfang an klar ist, daß ein Treffen bezahlt werden muss, wird es ärgerlich ...

Gruss
Lady Lotus
Am 1. Tag erschuf Gott den Hund.
Am 2. Tag erschuf Gott den Menschen, damit der sich um den Hund kümmert.
... Punkt 3 - 6 (Ihre Signatur ist zu lang.)
Am 7. Tag wollte Gott sich ausruhen, aber sie musste mit dem Hund "Gassi gehen".
©LadyLotus

Do, 24.Apr 2008, 11:46
Grüß Euch,

wenn frau privat empfängt, heisst das noch lange nicht, dass man deswegen nur Minimalequipment hat oder keine eigene Website vorweisen kann.

Ich habe längere Zeit in meinen beiden privaten Spielzimmern (mit viel Equipment) die Leute empfangen, die auf Werbung und meine Website aufmerksam wurden, solange ich noch kein eigenes Studio hatte. Das meiste Spielzeug stammte damals aus meinem privaten Bereich.

Was war das dann? Jetzt habe ich ein großes Atelier und habe aber auch nichts an meinem Tun geändert.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Männer von einem Studio abgeschreckt werden, wenn es zu prof. wirkt.
Das sind dann für sie auch Frauen, die sie kopfmässig nie haben werden können. Dagegen eine sog. Hobbydomina von nebenan wirkt auf viele natürlicher. Da haben sie das Gefühl, sie besuchen eine Freundin und buchen keine Dienstleistung. Trotzdem bezahlen sie für die Zeit, die sie in Anspruch genommen haben, wobei die meist viel lockerer gehandhabt wird und nicht so streng nach Zeit gearbeitet werden muss. Zwangsläufig, wenn die andern Dominas die Räume brauchen.

Mir war und ist es immer egal ob ein Besucher drei Stunden da ist und wir halt davon 11/2 Stunden nett plaudern, weil es sich grad so ergeben hat.
Oder man einfach spontan mit einem netten Besucher mal essen geht zwischendurch.

Ich denke, wir werden hier keinen gemeinsamen Nenner finden (können). Was auch gar nicht so wichtig ist.

Jede Art hat ihre Anhänger und wenn man fair und gut ist auch ihre treuen Gäste.
Die Qualität einer Session hängt aber sicher nicht automatisch davon ab, ob ich in ein megateuer eingerichtetes Studio gehe, welches schon den Eindruck eines Gewerbebetriebes macht, mit teilweise Topmodellen oder eben zur Hobbydomina im privaten Haus (durchaus auch mit viel Spielzeug).

Wichtig ist doch nur, dass der Besucher mit der Leistung die er bekommt zufrieden ist.

Wie man jetzt die einzelnen Bereiche oder Damen bezeichnet ist doch eher nebensächlich.

Liebe Annemarie, lass Dich nicht von einigen hier entmutigen mitzuschreiben. Ich habe auch schon oft eins auf den Deckel bekommen, weil ich eine andre Meinung vertrete, als viele andre Damen hier.
Das sollte Dich aber nicht weiter tangieren. Schließlich stichst Du dadurch vielleicht auf ganz besondere Art heraus - postitiv gesehen natürlich!

Wichtig ist doch nur, dass Du und Deine Besucher zufrieden seid und Du dich nicht verbiegen musst für etwas, was Du nicht magst.

Das lustige ist nur, dass die Dame, die dich hier so angegriffen hat, selber aber auf ihrer Page einen derartigen Werbeslogan stehen hat - so falsch kann es dann doch nicht sein.

Ich freu mich, wenn Du da bleibst. Und wenn Du nach ein paar Monaten schon so viele Stammgäste Dein Eigen zählen kannst, kann es so falsch ja gar nicht sein.

Es ist doch völlig wurscht ob ich nun in einem teuren Studio, privaten Ambiente oder mit Hausbesuchen meine Sessions abhalte.
Wichtig ist doch nur, dass alle Beteiligten zufrieden sind. Es gibt da und dort schwarze Schafe und in allen Bereichen gute und bessere.
Nur finde ich es schade, dass sog. Hobbydominas immer automatisch abqualifiziert werden...

Für mich jedenfalls ist eine sog. prof. Domina jende, die davon zu 100% lebt. Und die eigentliche Professionalität sagt ja nichts darüber aus, ob man davon zu 100% lebt oder es ab und zu aus Freude an der Sache nebenbei macht und eben nur dann eine Session macht, wenn einem der Partner/die Partnerin zu 100% zusagt und sympatisch ist.
Und ist es so wichtig, dass man in eine Schublade gesteckt wird?
Ich möchte Mensch sein. Egal ob da nun Lady, Frau, Herrin, Mistress oder sonstwas vor meinem Namen steht.

Lieben Gruß,
Katarina
+ + + Junge Dominanz aus Leidenschaft + + +

~ ~ ~ Ich kreiere meine eigene Welt, – unabhängig von den Klisches und Regeln anderer Dominas und Sklaven! ~ ~ ~

Do, 24.Apr 2008, 14:55
Ich denke auch, dass die von einigen geäusserte Gleichung Hobbydomina = schlechteren Service so nicht stimmt. Grundsätzlich ist ja wohl eher das Gegenteil der Fall. Wenn man bedenkt, dass gerade ein Hobby das ist, was viele mit pedantischer Ausdauer, engelsgleicher Geduld und aufopferungsvoller Passion betreiben, dann ist es wohl genau das, was man sich wünschen kann - einer Hobbydomina zu dienen.

Eher abzuraten ist dann aber von Laiendominas und Gelegenheitsdompteusen. :)

Ich kann daher nicht verstehen, warum eine Hobbydomina negativ behaftet sein soll, vor allem dann nicht, wenn eine "professionelle" Domina ihr Hobby zum Beruf machte.
Wie nennt man das Sexualorgan des Sklaven? - Gehirn :-)

Do, 24.Apr 2008, 15:44
Wie schon gesagt, finde ich persönlich den Begriff relativ unsinnig, d.h. mich würde es eher abschrecken. Es hat für mich den Anschein, dass man sich mit dem Begriff gegenüber den professionellen Dominas abheben will - nach dem Motto "ich mache es als Hobby" und die Profis nur Aufgrund des Gelderwerbs.

Jemand der z.B. als Masseur oder als Tennislehrer Geld verdient, nennt sich auch nicht Hobby-Masseur, sondern Masseur, der z.B. Teilzeit arbeitet. Gewerbsmässig ist gewerbsmässig, man kann es "privater" als in einem grossen Studio veranstalten und sich dann "Privatdomina" oder "Domina, die in privatem Rahmen erzieht" nennen, aber Hobbydomina finde ich einen reinen Marketing-Gag (wie schon geschrieben). Zudem wenn mir ein Masseur sagen würde, dass er ein Hobbymasseur ist, würde ich annehmen, dass er weniger gut qualifiziert ist oder keine fundierte Ausbildung hat. OK, Domina ist kein Lernberuf, aber Hobby hat immer was von weniger fundiert (was in diesem Fall nicht heisst, dass jede Profidomina "gut" ist). Relativ gut sieht man es ja, wenn man den Begriff Prostituierte verwendet. Jemand der sich als Hobbyprostituierte oder Hobbyhure bezeichnet, würde ja die meisten nicht ganz ernst nehmen, oder?

Aber eigentlich spielt es keine grosse Rolle, jede(r) kann sich ja nennen wir sie/er will. Und eventuell hat der Gast ein besseres Gefühl zu einer Hobbydomina als zu einer Profidomina zu gehen. Und die Hobbydomina fühlt sich auch besser. Also alles OK.
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