Mo, 30.Okt 2006, 16:11
Der Begriff Luxus ist sehr persönlich. Für den eine ist eine Sache Luxus für den anderen etwas alttägliches. Und Wikipedia sagt:
"Daher ist das Urteil, was man unter "Luxus" versteht, relativ – kennzeichnend ist die Verfügungsgewalt über knappe Güter sowie deren verschwenderischer und unmäßiger Gebrauch und Verbrauch. Aus dieser Verfügungsgewalt ergibt sich auch der repräsentative, soziale Unterschiede betonende Charakter des Luxus: Er signalisiert politische, finanzielle oder kulturelle Macht, deren Träger der Notwendigkeit zur Sparsamkeit enthoben sind."
Lady Lotus: BDSM ist unter vielen Aspekten sicherlich kein Luxus sondern tiefe Veranlagung. Nur der übersättigte, unsensible, wohlhabende "Sexnachfrager" wird den besonderen Kick, der ihm Sex in Leder (noch) bringt, als Luxus empfinden - er braucht ihn ja nicht wirklich.
Und von genau dieser Art von "Gästen" leben viele Dominastudios. Und wenn dort "abgezockt" wird - das ist genau ok
"Daher ist das Urteil, was man unter "Luxus" versteht, relativ – kennzeichnend ist die Verfügungsgewalt über knappe Güter sowie deren verschwenderischer und unmäßiger Gebrauch und Verbrauch. Aus dieser Verfügungsgewalt ergibt sich auch der repräsentative, soziale Unterschiede betonende Charakter des Luxus: Er signalisiert politische, finanzielle oder kulturelle Macht, deren Träger der Notwendigkeit zur Sparsamkeit enthoben sind."
Lady Lotus: BDSM ist unter vielen Aspekten sicherlich kein Luxus sondern tiefe Veranlagung. Nur der übersättigte, unsensible, wohlhabende "Sexnachfrager" wird den besonderen Kick, der ihm Sex in Leder (noch) bringt, als Luxus empfinden - er braucht ihn ja nicht wirklich.
Und von genau dieser Art von "Gästen" leben viele Dominastudios. Und wenn dort "abgezockt" wird - das ist genau ok
Re: @ Lady Lotus
Mo, 30.Okt 2006, 16:41Lieber bragi,bragi hat geschrieben:Liebe Lady Lotus - was bitte ist den eine Millionärsmesse?
hier: http://www.millionairefair.com/
Gruss
Lady Lotus
Am 1. Tag erschuf Gott den Hund.
Am 2. Tag erschuf Gott den Menschen, damit der sich um den Hund kümmert.
... Punkt 3 - 6 (Ihre Signatur ist zu lang.)
Am 7. Tag wollte Gott sich ausruhen, aber sie musste mit dem Hund "Gassi gehen".
©LadyLotus
Am 2. Tag erschuf Gott den Menschen, damit der sich um den Hund kümmert.
... Punkt 3 - 6 (Ihre Signatur ist zu lang.)
Am 7. Tag wollte Gott sich ausruhen, aber sie musste mit dem Hund "Gassi gehen".
©LadyLotus
Mo, 30.Okt 2006, 18:16
Hallo bragi,
ehrlich gesagt habe ich die Kernaussage deines letzten Beitrags nicht richtig kapiert.
Aber ich möchte nochmal festhalten: Meine Aussage bezieht sich auf den kostenpflichtigen Besuch eines Dominastudios, welchen ich für Luxus halte. BDSM zu praktizieren an sich, hat meiner Meinung nach mit Luxus überhaupt nichts zu tun.
Dann schreibst du:
Eben überlege ich, daß "Abzocke" oder "abgezockt werden" vermutlich sogar für jeden was anderes ist.
Vielleicht sollte man mal ein Thema eröffnen: "Was ist für dich 'Abzocke'"
Gruss
Lady Lotus
ehrlich gesagt habe ich die Kernaussage deines letzten Beitrags nicht richtig kapiert.
Aber ich möchte nochmal festhalten: Meine Aussage bezieht sich auf den kostenpflichtigen Besuch eines Dominastudios, welchen ich für Luxus halte. BDSM zu praktizieren an sich, hat meiner Meinung nach mit Luxus überhaupt nichts zu tun.
Dann schreibst du:
zwar mit Smily dahinter aber hier möchte ich auch noch festhalten: NICHTS aber auch rein GAR NICHTS rechtfertigt "Abzocke".bragi hat geschrieben: Und wenn dort "abgezockt" wird - das ist genau ok
Eben überlege ich, daß "Abzocke" oder "abgezockt werden" vermutlich sogar für jeden was anderes ist.
Vielleicht sollte man mal ein Thema eröffnen: "Was ist für dich 'Abzocke'"
Gruss
Lady Lotus
Am 1. Tag erschuf Gott den Hund.
Am 2. Tag erschuf Gott den Menschen, damit der sich um den Hund kümmert.
... Punkt 3 - 6 (Ihre Signatur ist zu lang.)
Am 7. Tag wollte Gott sich ausruhen, aber sie musste mit dem Hund "Gassi gehen".
©LadyLotus
Am 2. Tag erschuf Gott den Menschen, damit der sich um den Hund kümmert.
... Punkt 3 - 6 (Ihre Signatur ist zu lang.)
Am 7. Tag wollte Gott sich ausruhen, aber sie musste mit dem Hund "Gassi gehen".
©LadyLotus
re: Ist SM Luxus?
Mo, 30.Okt 2006, 21:43Hallo zusammen,
ich kann von meinem Standpunkt aus nur sagen: Ja, SM ist Luxus, ein Luxus, den ich mir gerne gönne, wenn ich flüssig bin und sich die Gelegenheit ergibt. Voraussichtlich findet diese Woche noch eine Session statt, das wäre in diesem unserem Jahr 2006 meine dritte, und mehr geht in diesem Jahr dann auch finanziell nicht mehr. Ich bin kein Großverdiener, nur ein kleiner Hanswurst in der Verwaltung, und ein Dominabesuch ist natürlich Luxus. Er ist aus finanzieller Sicht Luxis, aber auch, weil er etwas Besonderes ist und etwas Besonderes bleiben soll. Könnte ich mir jede Woche einen Dominabesuch leisten oder jeden Monat und würde es tun, dann wäre es nach einiger Zeit und Gewohnheit Alltagsprogramm wie jeden Samstagabend ein paar Bier oder jeden Monat eine Ladung neuer Hörbuch-CDs, die ich mir leiste. Aber der Dominabesuch SOLL was Besonderes für mich bleiben, er soll nicht Alltagsprogramm werden, sonst ist er nichts Besonderes mehr und wird nach 20 Besuchen in einem Jahr uninteressant und langweilig.
Und BDSM kann man nicht mit einem Restaurantbesuch oder so etwas vergleichen, der Besuch bei der Domina ist eben etwas anderes als der Besuch des Lokals von Alfons Schuhbeck, über den Besuch bei Schuhbeck kann man mit jedem reden, davon kann man unbefangen den Freunden und Arbeitskollegen erzählen, damit kann man prahlen, wie gut es geschmeckt hat. Seine SM-Neigung muss man auch heutzutage noch geheim halten, wenn das Umfeld nicht dazu passt und man nicht will, dass sich die besten FReunde von einem abwenden, als hätte man die Krätze. So ist es nun mal, jedenfalls bei mir. Und ich gelte in meiner Umgebung sowieso als Exot, wenn da noch bekannt würde, dass ich dreimal im Jahr zur Domina gehe und mich peitschen und nadeln lasse, dann würde ich in nullkommanix von meinen besten Freunden in ein gewisses Gebäude eingeliefert, wo Herr Professor Klapsmüller und seine Kollegen residieren. Also kann ich nicht anders: SM ist für mich Luxus, den ich mir hoffentlich noch einige Zeit finanziell und auch körperlich/gesundheitlich erlauben und leisten kann.
In diesem Sinne: Bis neulich grüßt Dreiachser.
ich kann von meinem Standpunkt aus nur sagen: Ja, SM ist Luxus, ein Luxus, den ich mir gerne gönne, wenn ich flüssig bin und sich die Gelegenheit ergibt. Voraussichtlich findet diese Woche noch eine Session statt, das wäre in diesem unserem Jahr 2006 meine dritte, und mehr geht in diesem Jahr dann auch finanziell nicht mehr. Ich bin kein Großverdiener, nur ein kleiner Hanswurst in der Verwaltung, und ein Dominabesuch ist natürlich Luxus. Er ist aus finanzieller Sicht Luxis, aber auch, weil er etwas Besonderes ist und etwas Besonderes bleiben soll. Könnte ich mir jede Woche einen Dominabesuch leisten oder jeden Monat und würde es tun, dann wäre es nach einiger Zeit und Gewohnheit Alltagsprogramm wie jeden Samstagabend ein paar Bier oder jeden Monat eine Ladung neuer Hörbuch-CDs, die ich mir leiste. Aber der Dominabesuch SOLL was Besonderes für mich bleiben, er soll nicht Alltagsprogramm werden, sonst ist er nichts Besonderes mehr und wird nach 20 Besuchen in einem Jahr uninteressant und langweilig.
Und BDSM kann man nicht mit einem Restaurantbesuch oder so etwas vergleichen, der Besuch bei der Domina ist eben etwas anderes als der Besuch des Lokals von Alfons Schuhbeck, über den Besuch bei Schuhbeck kann man mit jedem reden, davon kann man unbefangen den Freunden und Arbeitskollegen erzählen, damit kann man prahlen, wie gut es geschmeckt hat. Seine SM-Neigung muss man auch heutzutage noch geheim halten, wenn das Umfeld nicht dazu passt und man nicht will, dass sich die besten FReunde von einem abwenden, als hätte man die Krätze. So ist es nun mal, jedenfalls bei mir. Und ich gelte in meiner Umgebung sowieso als Exot, wenn da noch bekannt würde, dass ich dreimal im Jahr zur Domina gehe und mich peitschen und nadeln lasse, dann würde ich in nullkommanix von meinen besten Freunden in ein gewisses Gebäude eingeliefert, wo Herr Professor Klapsmüller und seine Kollegen residieren. Also kann ich nicht anders: SM ist für mich Luxus, den ich mir hoffentlich noch einige Zeit finanziell und auch körperlich/gesundheitlich erlauben und leisten kann.
In diesem Sinne: Bis neulich grüßt Dreiachser.
Mo, 30.Okt 2006, 23:18
Gnade! Wir haben noch nicht einmal Miss Pain ganz abgeschlossen.LadyLotus hat geschrieben: Vielleicht sollte man mal ein Thema eröffnen: "Was ist für dich 'Abzocke'"
Mo, 30.Okt 2006, 23:32
Tja Dreiachser, das ist für mich sehr schwer zu begreifen. Wenn du wirklich BDSM ambitioniert bist, kann das dann 3x pro Jahr ausreichen?Das scheint mir ja dann bei dir so etwas wie Urlaub zu sein. Aber wenn du das so hinbekommst - schön für dich. Für viele ist aber aktiv/passiv-dominant /devot(masochistisch) mehr als "Urlaub", nämlich Teil des "normalen" (Sex)lebens. Manchen reicht es aus der häuslichen Umgebung hin und wieder auszubrechen und sich temporär "ins Vergnügen" zu stürzen - andere möchten es Teil des normalen Lebens werden lassen mit einer Partnerin in diese Spähren eintauchen...
Alles Gute!
Alles Gute!
@ Lady Lotus
Mo, 30.Okt 2006, 23:45Hi und guten abend, "abzocke": ich meinte damit die Studios und die Gäste die sich durch ihre Einstellung "ergänzen": die Dominas dort haben nur die €-Zeichen im Auge und die Gäste wollen nur den schnellen Kick.
Beide sind also nicht wirklich dem Thema verbunden und passen damit wiederum recht gut zueinander.
"abzocken" hm, möglicherweise ein Ausdruck aus dem "Rotwelsch"?
Wikipedia schreibt:
Rotwelsch (oder Gaunersprache) ist ein Sammelbegriff für Geheimsprachen oder Soziolekte sozialer Randgruppen auf Basis des Deutschen, wie sie früher besonders bei Landstreichern, fahrenden Handwerkern und anderen Vertretern der 'classes dangereuses' verbreitet waren. Zu den Gründen für den Gebrauch des Rotwelschen gehört, sich als Mitglied einer Gruppe den anderen Mitgliedern zu erkennen zu geben, die Kommunikation zwischen den Mitgliedern gegen Außenstehende, insbesondere gegen die staatliche Obrigkeit abzuschirmen, sowie bei Gruppen, die sich aus Sprechern unterschiedlicher sprachlicher Herkunft zusammensetzen, die Verständigung in den für die gemeinsame Berufsausübung oder Lebenspraxis wichtigen Angelegenheiten durch die Einhaltung eines vereinbarten Codes mit relativ festgelegten Bedeutungen zu sichern.
Die Bildung der rotwelschen Soziolekte beruht lexikalisch auf Entlehnung aus Dialektvarianten und anderen Soziolekten des Deutschen, aus dem Hebräischen und Jiddischen, aus dem Romani und aus Nachbarsprachen des Deutschen, ferner auf Bedeutungsübertragung und Bedeutungsverschiebung, Bildung neuer Komposita, Affigierung, Suffigierung und Permutation (u.a. Verlan, Kedelkloppersprook).
Heute hört man Rotwelsch noch bei reisenden Handwerkern sowie bei den Landstreichern, Berbern und Bettlern. Auch in einigen fränkischen und schwäbischen Gemeinden, wo fahrendes Volk angesiedelt wurde, existieren noch viele Begriffe aus dem Sprachschatz des Rotwelschen, so zum Beispiel in Schillingsfürst und Schopfloch (Franken). Viele rotwelsche Begriffe fanden Eingang in die Umgangssprache.
Zur Gaunersprache gehört in gewissem Sinne auch das Zinken, eine geheime Zeichensprache des „fahrenden Volkes“.
Wie auch immer, es meint zu Unrecht weggenommenes Geld/Gut
Gut`s Nächtle
Beide sind also nicht wirklich dem Thema verbunden und passen damit wiederum recht gut zueinander.
"abzocken" hm, möglicherweise ein Ausdruck aus dem "Rotwelsch"?
Wikipedia schreibt:
Rotwelsch (oder Gaunersprache) ist ein Sammelbegriff für Geheimsprachen oder Soziolekte sozialer Randgruppen auf Basis des Deutschen, wie sie früher besonders bei Landstreichern, fahrenden Handwerkern und anderen Vertretern der 'classes dangereuses' verbreitet waren. Zu den Gründen für den Gebrauch des Rotwelschen gehört, sich als Mitglied einer Gruppe den anderen Mitgliedern zu erkennen zu geben, die Kommunikation zwischen den Mitgliedern gegen Außenstehende, insbesondere gegen die staatliche Obrigkeit abzuschirmen, sowie bei Gruppen, die sich aus Sprechern unterschiedlicher sprachlicher Herkunft zusammensetzen, die Verständigung in den für die gemeinsame Berufsausübung oder Lebenspraxis wichtigen Angelegenheiten durch die Einhaltung eines vereinbarten Codes mit relativ festgelegten Bedeutungen zu sichern.
Die Bildung der rotwelschen Soziolekte beruht lexikalisch auf Entlehnung aus Dialektvarianten und anderen Soziolekten des Deutschen, aus dem Hebräischen und Jiddischen, aus dem Romani und aus Nachbarsprachen des Deutschen, ferner auf Bedeutungsübertragung und Bedeutungsverschiebung, Bildung neuer Komposita, Affigierung, Suffigierung und Permutation (u.a. Verlan, Kedelkloppersprook).
Heute hört man Rotwelsch noch bei reisenden Handwerkern sowie bei den Landstreichern, Berbern und Bettlern. Auch in einigen fränkischen und schwäbischen Gemeinden, wo fahrendes Volk angesiedelt wurde, existieren noch viele Begriffe aus dem Sprachschatz des Rotwelschen, so zum Beispiel in Schillingsfürst und Schopfloch (Franken). Viele rotwelsche Begriffe fanden Eingang in die Umgangssprache.
Zur Gaunersprache gehört in gewissem Sinne auch das Zinken, eine geheime Zeichensprache des „fahrenden Volkes“.
Wie auch immer, es meint zu Unrecht weggenommenes Geld/Gut
Gut`s Nächtle
Di, 31.Okt 2006, 10:28
Es klingt sicher zynisch und ruft allein dadurch Abwehr hervor, wenn man SM oder irgendeine andere Form von Sexualität oder Lebensform als Luxus deklariert. Die Wahrheit aber ist, dass das Ausleben jedweder Sexualität jedenfalls kein Grundrecht ist, zumindest kein rechtlich fundiertes, wenn auch ein menschlich "gefühltes Grundrecht".
Zumindest aber ist es immer ein Riesenglück, eine passende Beziehung zu finden, in der sich dann beide mit ihren Neigungen wiederfinden, wenn man bedenkt, wie viele Singles es allein mit "normaler" Sexualität es gibt. Dazu gehört ne Menge Mut und Risikobereitschaft, denn an solcherlei Outing kann jede keimende oder bestehende Beziehung scheitern. Und vielleicht mehr als beim Aufbau einer "normalen" Beziehung gehören Arbeit und Mühe und Hingabe dazu.
Wer dies alles nicht aufwenden will, dem bleiben 2 Möglickeiten, die beide ebenfalls Aufwendungen erordern.
Die eine ist, nach eine Dame zu suchen, die sich seiner noch als Spielpartner annimmt, mit mehr oder weniger Einfluß darauf, was dann passiert und mit wem man es zu tun bekommt. Wie verschwindend klein die Chancen dazu sind, das wissen die meisten hier selber, also ist hier viel Geduld und Frustration aufzuwenden, sowie häufig Abstriche bei den Wunschträumen zu machen.
Oder - jetzt kommen wir zu der Möglichkeit, die in ihrer Ursprungsform Auslöser dieses Pfads war - man kauft sich sein SM Erlebnis nach seinem Geschmack bei einer Dame seiner Wahl, ohne Risiko und mit Gewähr. Sich das leisten zu können, nämlich sich sein persönliches SM-Erlebnis ohne Risiko und mit Gewähr bei seiner persönlichen Wunschdame kaufen, bestellen, verfügen zu können, kann man das nicht doch als Luxus bezeichnen?
Marfa
Zumindest aber ist es immer ein Riesenglück, eine passende Beziehung zu finden, in der sich dann beide mit ihren Neigungen wiederfinden, wenn man bedenkt, wie viele Singles es allein mit "normaler" Sexualität es gibt. Dazu gehört ne Menge Mut und Risikobereitschaft, denn an solcherlei Outing kann jede keimende oder bestehende Beziehung scheitern. Und vielleicht mehr als beim Aufbau einer "normalen" Beziehung gehören Arbeit und Mühe und Hingabe dazu.
Wer dies alles nicht aufwenden will, dem bleiben 2 Möglickeiten, die beide ebenfalls Aufwendungen erordern.
Die eine ist, nach eine Dame zu suchen, die sich seiner noch als Spielpartner annimmt, mit mehr oder weniger Einfluß darauf, was dann passiert und mit wem man es zu tun bekommt. Wie verschwindend klein die Chancen dazu sind, das wissen die meisten hier selber, also ist hier viel Geduld und Frustration aufzuwenden, sowie häufig Abstriche bei den Wunschträumen zu machen.
Oder - jetzt kommen wir zu der Möglichkeit, die in ihrer Ursprungsform Auslöser dieses Pfads war - man kauft sich sein SM Erlebnis nach seinem Geschmack bei einer Dame seiner Wahl, ohne Risiko und mit Gewähr. Sich das leisten zu können, nämlich sich sein persönliches SM-Erlebnis ohne Risiko und mit Gewähr bei seiner persönlichen Wunschdame kaufen, bestellen, verfügen zu können, kann man das nicht doch als Luxus bezeichnen?
Marfa
klassische Domina http://www.la-marfa.com
Aus- und Fortbildungen und Coachings http://www.bdsm-akademie.com
Aus- und Fortbildungen und Coachings http://www.bdsm-akademie.com
Di, 31.Okt 2006, 11:42
@Lady Marfa
Wieder mal super geschrieben, stimme Dir da völlig zu und hätte es besser auch nicht formulieren können.
Ich würde sogar behaupten das SM generell Luxus ist, nicht nur aus finanzieller Sicht ob man es sich leisten kann in ein Studio zu gehen, sondern auch deshalb erstmal den geeigneten Partner im privaten dazu zu finden, wo die Vorstellungen und Neigungen auch sehr gut zusammen passen und auch BEIDE Ihre Lust befriedigen können. Denn ich glaube wir wissen alle hier, wie schwer es ist den richtigen Partner (im privaten Bereich) für seine speziellen Vorlieben zu finden. Hat man ihn gefunden, sei es als Lebenspartner oder als Spielbeziehung, ist das für mich schon Luxus.
Allerdings ist es natürlich auch eine Frage der Definition von Luxus, die sicher unterschiedlich ausfällt.
Gruß
Patient-Tom
Wieder mal super geschrieben, stimme Dir da völlig zu und hätte es besser auch nicht formulieren können.
Ich würde sogar behaupten das SM generell Luxus ist, nicht nur aus finanzieller Sicht ob man es sich leisten kann in ein Studio zu gehen, sondern auch deshalb erstmal den geeigneten Partner im privaten dazu zu finden, wo die Vorstellungen und Neigungen auch sehr gut zusammen passen und auch BEIDE Ihre Lust befriedigen können. Denn ich glaube wir wissen alle hier, wie schwer es ist den richtigen Partner (im privaten Bereich) für seine speziellen Vorlieben zu finden. Hat man ihn gefunden, sei es als Lebenspartner oder als Spielbeziehung, ist das für mich schon Luxus.
Allerdings ist es natürlich auch eine Frage der Definition von Luxus, die sicher unterschiedlich ausfällt.
Gruß
Patient-Tom
Warum nicht die Grenzen des machbaren ausreizen?
Di, 31.Okt 2006, 12:02
Hi Lady Marfa und Patient Tom - ich glaube ihr verwechselt da was: weder gibt es ein "Grundrecht (das hört sich so nach linker Ideologie an.:..Grundrecht auf...Arbeit, monatlichen Scheck...usw.) auf Sex" egal ob Vanilla oder SM. SM, als EINE Form der Sexualität ,ist etwas von der Natur gewolltes, Sex dient eigentlich ausschließlich der Fortpflanzung, basta ( würde Ex.Kanzler Schröder sagen
) Auch in der Natur gibt es so etwas wie SM, schaut euch nur mal die Praktiken mancher Tiere an...Also Gewalt und Unterwerfung ist also durchaus etwas natürliches.
Und ein "Grundrecht" auf Sex gibt es nicht: wieder ein Blick auf die Natur: da müssen viele Männchen abseits stehen oder lange warten. Und im Mittelalter: wer keinen Broterwerb hatte konnte nicht heiraten und "freier" Sex? ja da war man (äh, frau auch) ausgestoßen.
Und das "Sex generell Luxus ist" lieber Patient Tom ist wohl nicht richtig, Sex ist der Trieb in der Natur (und wir gehören dazul )die Art zu erhalten und zu vermehren. Ob es dann Luxus ist den Sex besonders zu gestalten, mehr als notwendig
lustvoll zu machen sei dahingestellt.
Und ein "Grundrecht" auf Sex gibt es nicht: wieder ein Blick auf die Natur: da müssen viele Männchen abseits stehen oder lange warten. Und im Mittelalter: wer keinen Broterwerb hatte konnte nicht heiraten und "freier" Sex? ja da war man (äh, frau auch) ausgestoßen.
Und das "Sex generell Luxus ist" lieber Patient Tom ist wohl nicht richtig, Sex ist der Trieb in der Natur (und wir gehören dazul )die Art zu erhalten und zu vermehren. Ob es dann Luxus ist den Sex besonders zu gestalten, mehr als notwendig
Di, 31.Okt 2006, 12:04
Di, 31.Okt 2006, 12:20
Hallo bragi,
was das Grundrecht betrifft haben @Lady Marfa und ich nichts anderes geschrieben als Du, es gibt kein Grundrecht im rechtlichen Sinne wie auch anderem Sinne auf SM oder Sex. Selbst wenn, ich denke man wird keine Frau oder Mann dazu bewegen mit dem Argument ,das jeder Mensch ein Grundrecht (ob rechtlich oder natürliches) auf Sex/SM hat.
Ich stimme Dir da völlig zu, das reiner Sex generell kein Luxus ist, jedoch ging es hier um die spezielle Variante SM, und da sehe ich es nun mal als Luxus an, ob aus finanzieller Sicht oder aus Sicht eines passenden Partners, denn SM kann man nicht mit jeder Frau (Mann) richtig und intensiv nach seinen Vorstellungen ausleben, da gehört weit mehr dazu als der natürlich Trieb von männlein und weiblein.
was das Grundrecht betrifft haben @Lady Marfa und ich nichts anderes geschrieben als Du, es gibt kein Grundrecht im rechtlichen Sinne wie auch anderem Sinne auf SM oder Sex. Selbst wenn, ich denke man wird keine Frau oder Mann dazu bewegen mit dem Argument ,das jeder Mensch ein Grundrecht (ob rechtlich oder natürliches) auf Sex/SM hat.
Ich stimme Dir da völlig zu, das reiner Sex generell kein Luxus ist, jedoch ging es hier um die spezielle Variante SM, und da sehe ich es nun mal als Luxus an, ob aus finanzieller Sicht oder aus Sicht eines passenden Partners, denn SM kann man nicht mit jeder Frau (Mann) richtig und intensiv nach seinen Vorstellungen ausleben, da gehört weit mehr dazu als der natürlich Trieb von männlein und weiblein.
Warum nicht die Grenzen des machbaren ausreizen?
Di, 31.Okt 2006, 12:30
Jetzt finde ich aber, dass du da einiges durcheinanderwirfst. Denn du selber schlägst den Bogen, dass es kein Recht auf auf Sex und SM gibt, oder habe ich dich da missverstanden? Genauso sage ich nämlich auch, dass der flappsige Spruch schon gilt: Wer poppen will muss freundlich sein. Besser sollte es schon heißen: wer poppen will muss für potentielle Partner reizvoll sein.bragi hat geschrieben:SM, als EINE Form der Sexualität ,ist etwas von der Natur gewolltes, Sex dient eigentlich ausschließlich der Fortpflanzung, basta ( würde Ex.Kanzler Schröder sagen :-D ) Auch in der Natur gibt es so etwas wie SM, schaut euch nur mal die Praktiken mancher Tiere an...Also Gewalt und Unterwerfung ist also durchaus etwas natürliches.
Und ein "Grundrecht" auf Sex gibt es nicht: wieder ein Blick auf die Natur: da müssen viele Männchen abseits stehen oder lange warten. Und im Mittelalter: wer keinen Broterwerb hatte konnte nicht heiraten und "freier" Sex? ja da war man (äh, frau auch) ausgestoßen.
Und das "Sex generell Luxus ist" lieber Patient Tom ist wohl nicht richtig, Sex ist der Trieb in der Natur (und wir gehören dazul )die Art zu erhalten und zu vermehren. Ob es dann Luxus ist den Sex besonders zu gestalten, mehr als notwendig :-D lustvoll zu machen sei dahingestellt.
Weiterhin finde ich es sehr schade, dass du SM mit Gewalt- und Unterfungspraktiken im Tierreich vergleichbar. Auf meinen SM jedenfalls trifft das nicht zu. Auf deinen??
Und sicher dient der reine sexuelle Akt der Fortpflanzung der Art, aber aber nicht der des Individuums. Im Gegenteil, als reduzierter Akt der Fortpflanzung ist von der Natur gar nicht gewollt, dass sich alles fortpflanzt, also ist nicht gewollt, dass alles Sex hat. Wie sonst erklärt sich Evolution? Das ist bitter für das Individuum, aber für die Art notwendig.
Und schließlich: was hat SM mit dem von der Natur gewollten sexuellen Akt der Fortpflanzung und Arterhaltung zu tun?
Marfa
klassische Domina http://www.la-marfa.com
Aus- und Fortbildungen und Coachings http://www.bdsm-akademie.com
Aus- und Fortbildungen und Coachings http://www.bdsm-akademie.com
Di, 31.Okt 2006, 13:33
Wir sind über Sex und Grundrecht einer Meinung, sicher. SM und Macht und Unterwerfung sind aber sehr eng miteinander verbunden, ja natürlich doch. Die Frage ist nur wie weit darf es gehen? So geht mir die Art wie die meisten (nicht alle!) Männer, sog. dominaten Männer, mit SM umgehen gehörig auf den Wecker. Ich habe Situationen auf Spielparties erlebt, die waren einfach sehr mies, menschenverachtend, zerstörend,abtörnend.
Die meisten dominaten Männer sind selbst sehr schwache Typen, oft verhaltensgestört und wollen nur zerstören, haben keine Ahnung von SM und der Dankbarkeit und Verantwortung die ein Top seiner Sub entgegenbringen sollte.. ..Sie schlagen auf ihre passiven Partnerinnen ein wie "auf alt Eisen" und zeigen untereinander voller Stolz ihre "Förmchen" wie früher im Sandkasten... . Und die armen Dinger hatten sich verliebt und denken (wie Frauen oft) Schmerz ertragen heißt Liebe beweisen. Und Spaß und Erotik gibts dabei nicht. Natürlich gibt es Ausnahmen....
Das andere Thema:
Die Natur möchte das sich alles fortpflanzt, sie regelt das aber sehr gut.
(Population, Nahrungsangebot, Witterung usw.) 99% läuft über Zweigeschlechtlichkeit ( manchmal reicht man sich aus selbst *g*: z.B. die Nackschnecke)und Sex und muß Spaß machen: sonst täte es keiner und ex und hop.
Evolution hat nichts mit Sex wohl aber mit Mischung der Gene und Auswahl zu tun. Evolution dient der Anpassung und damit dem Schutz vor Feinden und der Sicherheit der Ernährung . So, jetzt geh ich mal was essen
Die meisten dominaten Männer sind selbst sehr schwache Typen, oft verhaltensgestört und wollen nur zerstören, haben keine Ahnung von SM und der Dankbarkeit und Verantwortung die ein Top seiner Sub entgegenbringen sollte.. ..Sie schlagen auf ihre passiven Partnerinnen ein wie "auf alt Eisen" und zeigen untereinander voller Stolz ihre "Förmchen" wie früher im Sandkasten... . Und die armen Dinger hatten sich verliebt und denken (wie Frauen oft) Schmerz ertragen heißt Liebe beweisen. Und Spaß und Erotik gibts dabei nicht. Natürlich gibt es Ausnahmen....
Das andere Thema:
Die Natur möchte das sich alles fortpflanzt, sie regelt das aber sehr gut.
(Population, Nahrungsangebot, Witterung usw.) 99% läuft über Zweigeschlechtlichkeit ( manchmal reicht man sich aus selbst *g*: z.B. die Nackschnecke)und Sex und muß Spaß machen: sonst täte es keiner und ex und hop.
Evolution hat nichts mit Sex wohl aber mit Mischung der Gene und Auswahl zu tun. Evolution dient der Anpassung und damit dem Schutz vor Feinden und der Sicherheit der Ernährung . So, jetzt geh ich mal was essen



