Das finde ich auch!
Renitenter
Mi, 18.Okt 2006, 13:33
Wie kannst Du das so pauschal behaupten?Die von Begbie27 genannten Probleme haben nichts mit "guter" oder "schlechter" Session zu tun.
Es empfindet doch jeder anders. Und für mich hat es fast nur damit zu tun.
Mi, 18.Okt 2006, 19:50
Hallo Forum,
ich muss sagen, dass ich mich bisher nach meinen Sessions immer für die nächsten Tage positiv und entspannt fühlte, auch ohne das für die meisten wichtige Abspritzen. Bei mir ist das nicht möglich, aber auch nicht wichtig, der Endorphin- und Adrenalinspiegel ist es, der mich nach der Session, in Verbindung mit den noch spürbaren leichten Schmerzen am Körper, entspannen lässt. Ich bin dann die nächsten Tage ausgeglichener und ruhiger, bin nicht so schnell auf 180 wie sonst, und das heißt bei mir, der ich sehr jähzornig und unausgeglichen sein kann, auch schon etwas. Und dieses Gefühl ist einfach super (das nach der Session meine ich jetzt), und deshalb werde ich mir demnächst wieder eine Session gönnen, wahrscheinlich intensiver und auch härter als die letzten Male.
In diesem Sinne bis neulich: Dreiachser.
ich muss sagen, dass ich mich bisher nach meinen Sessions immer für die nächsten Tage positiv und entspannt fühlte, auch ohne das für die meisten wichtige Abspritzen. Bei mir ist das nicht möglich, aber auch nicht wichtig, der Endorphin- und Adrenalinspiegel ist es, der mich nach der Session, in Verbindung mit den noch spürbaren leichten Schmerzen am Körper, entspannen lässt. Ich bin dann die nächsten Tage ausgeglichener und ruhiger, bin nicht so schnell auf 180 wie sonst, und das heißt bei mir, der ich sehr jähzornig und unausgeglichen sein kann, auch schon etwas. Und dieses Gefühl ist einfach super (das nach der Session meine ich jetzt), und deshalb werde ich mir demnächst wieder eine Session gönnen, wahrscheinlich intensiver und auch härter als die letzten Male.
In diesem Sinne bis neulich: Dreiachser.
Do, 19.Okt 2006, 19:01
Hallo lieber Begbie
Na Du machst mir ja Mut.
Mein Dämmerzustand hält an aus dem gegenteiligen Grund(SM-Abstinenz).
War dieses Gefühl "danach" schon bei Deinen ersten Studiobesuchen vorhanden?
Gruss Mech
Na Du machst mir ja Mut.
Mein Dämmerzustand hält an aus dem gegenteiligen Grund(SM-Abstinenz).
War dieses Gefühl "danach" schon bei Deinen ersten Studiobesuchen vorhanden?
Gruss Mech
zu leiden für die Schönste...ist das schönste
Sa, 28.Okt 2006, 11:48
Ok war die Session "schlecht" bzw hat eben nicht die entsprechenden Erwartungen erfüllt, was nicht immer zwingend an der Domina liegen muß, bleibt sicher ein flaues Gefühl im Magen...warum mach ich das!? Rausgeschmissenes Geld und Selbstvorwürfe! Hier hilft nur reden darüber, gerade auch mit der Domina, offen, ehrlich und nat nicht "respektlos"...Kommunikation als Menschen, wie man das erwartet!!Oft klärt sich da vieles auf! Bitte "flüchtet" nicht, das bringt niemanden was!
Der zweite Aspekt ist aber genau auch der umgedrehte Fall! Die Session war vielleicht auch (unerwartet) sehr emotional intensiv...die Domina hat genau den Gemütszustand des Gastes getroffen, er konnte sich völlig seelisch und körperlich öffnen, eine eben ungeahnte Intensität erfahren! Das kann sogar bis zum befreienden weinen gehen...für mich immer einer der schönsten und innigsten Momente übrigens! Dann Realisierung der Wirklichkeit...Absturz!! Das darf so nie passieren, hier muß zwingend emotional sanft aufgefangen werden, am besten nie ein apruptes Ende! Leise, beruhigende Worte zum Ausklang der Session, in den Arm nehmen als Mensch...ein ehrliches "geht es Dir gut?" Emotionale "Flucht" des Gastes verhindern und damit allein lassen...ab in die Dusche z.B. und das wars!
Sehr, sehr wichtig, feinfühliges "Auffangen" sind keine leeren Worte!
Ist der Gast einfach emotional (noch) nicht in der Lage für ein entsprechendes "Nachgespräch" besteht die Möglichkeit alles für sich zu verarbeiten sicherlich auch per Mail! Leider, leider wird das aber sehr wenig genutzt Hier könnte die Domina nochmal entsprechend herzlich und verständnisvoll als MENSCH auch wieder aufbauen! Ängste, Empfindungen etc lassen sich für viele besser in schriftliche Worte fassen...und sind auch ein Stück eigene Verarbeitung! Keiner Domina wird das egal sein, im Gegenteil!
Fazit: reden, reden, reden....!
In dem Sinne...
Lady Anna
Der zweite Aspekt ist aber genau auch der umgedrehte Fall! Die Session war vielleicht auch (unerwartet) sehr emotional intensiv...die Domina hat genau den Gemütszustand des Gastes getroffen, er konnte sich völlig seelisch und körperlich öffnen, eine eben ungeahnte Intensität erfahren! Das kann sogar bis zum befreienden weinen gehen...für mich immer einer der schönsten und innigsten Momente übrigens! Dann Realisierung der Wirklichkeit...Absturz!! Das darf so nie passieren, hier muß zwingend emotional sanft aufgefangen werden, am besten nie ein apruptes Ende! Leise, beruhigende Worte zum Ausklang der Session, in den Arm nehmen als Mensch...ein ehrliches "geht es Dir gut?" Emotionale "Flucht" des Gastes verhindern und damit allein lassen...ab in die Dusche z.B. und das wars!
Sehr, sehr wichtig, feinfühliges "Auffangen" sind keine leeren Worte!
Ist der Gast einfach emotional (noch) nicht in der Lage für ein entsprechendes "Nachgespräch" besteht die Möglichkeit alles für sich zu verarbeiten sicherlich auch per Mail! Leider, leider wird das aber sehr wenig genutzt Hier könnte die Domina nochmal entsprechend herzlich und verständnisvoll als MENSCH auch wieder aufbauen! Ängste, Empfindungen etc lassen sich für viele besser in schriftliche Worte fassen...und sind auch ein Stück eigene Verarbeitung! Keiner Domina wird das egal sein, im Gegenteil!
Fazit: reden, reden, reden....!
In dem Sinne...
Lady Anna
"Echte Dominanz ist Wissen, ist die Symbiose von Selbstreflexion und Menschenkenntnis. Sie ist weder ein Deckmantel für Egoismus, noch für Egozentrik oder Arroganz.
(Zitat eines Freundes)
(Zitat eines Freundes)
So, 29.Okt 2006, 18:03
@Lady Anna
der zweite von Dir beschriebene Aspekt trifft bei meiner Problematik den Nagel auf den Kopf. Es ist sehr gut beschrieben und Du zeigst auch auf was man bzw Domina tum kann um diesen "After Session Blues" zu vermeiden oder abzuschwächen.
Nur viele Dominas sind nicht so feinfühlig und haben auch nicht das nötige Fingerspitzengefühl dafür. Ich glaube aber auch es gibt Dominas die diese Notwendigkeit garnicht erkennen.
Als "Sklave" hat man gefälligst sein Glückgefühl darin zu sehen dass man für die Herrin leiden darf. "Basta"
Ich glaube auch jemanden nach einer intensiven SEssion angemessen aufzufangen geht auch bei so manchen Damen ganz einfach über ihre Kompetenz. Oder sie schaffen der Spagat einfach nicht um in einem zum andern Moment von der gnadenlosen Domina die einem an und über die psychischen und physischen Grenzen führt, zum liebevollen Menschen welcher einen sanft auffängt und "liebevoll" hilt wieder in die Realität zurückzukehren.
Herrinenlebenszeit ist meist kostbar und das Interesse sowie Verantwortungsgefühl beginnt und endet ja doch meist an der Studiotür.
Viele Damen in diesem Geschäft (und ich schreibe jetzt bewusst Geschäft) sind in erster Linie Geschäftsfrau, manche sind in erster Linie Domina, und mancher sind in erster Linie Mensch.
Ich frage mich oft wie weit oder wie intensiv sollen kommerzielle SM Erlebniss überhaupt gehen.
Oder anders gesagt solle kommerzieller Sm nicht gleich stehen für Spiel, Spaß und Sex.
Begbie
der zweite von Dir beschriebene Aspekt trifft bei meiner Problematik den Nagel auf den Kopf. Es ist sehr gut beschrieben und Du zeigst auch auf was man bzw Domina tum kann um diesen "After Session Blues" zu vermeiden oder abzuschwächen.
Nur viele Dominas sind nicht so feinfühlig und haben auch nicht das nötige Fingerspitzengefühl dafür. Ich glaube aber auch es gibt Dominas die diese Notwendigkeit garnicht erkennen.
Als "Sklave" hat man gefälligst sein Glückgefühl darin zu sehen dass man für die Herrin leiden darf. "Basta"
Ich glaube auch jemanden nach einer intensiven SEssion angemessen aufzufangen geht auch bei so manchen Damen ganz einfach über ihre Kompetenz. Oder sie schaffen der Spagat einfach nicht um in einem zum andern Moment von der gnadenlosen Domina die einem an und über die psychischen und physischen Grenzen führt, zum liebevollen Menschen welcher einen sanft auffängt und "liebevoll" hilt wieder in die Realität zurückzukehren.
Herrinenlebenszeit ist meist kostbar und das Interesse sowie Verantwortungsgefühl beginnt und endet ja doch meist an der Studiotür.
Viele Damen in diesem Geschäft (und ich schreibe jetzt bewusst Geschäft) sind in erster Linie Geschäftsfrau, manche sind in erster Linie Domina, und mancher sind in erster Linie Mensch.
Ich frage mich oft wie weit oder wie intensiv sollen kommerzielle SM Erlebniss überhaupt gehen.
Oder anders gesagt solle kommerzieller Sm nicht gleich stehen für Spiel, Spaß und Sex.
Begbie
So, 29.Okt 2006, 21:43
@begbie:
Liebe Grüße,
Roxana
Ich wünschte mir oft, es gäbe ein wirkungsvolles Patenrezept, denn eine gesunde und ausgeglichene Balance scheint mir unmöglich :-)Ich frage mich oft wie weit oder wie intensiv sollen kommerzielle SM Erlebniss überhaupt gehen.
Oder anders gesagt solle kommerzieller Sm nicht gleich stehen für Spiel, Spaß und Sex.
Liebe Grüße,
Roxana
So, 29.Okt 2006, 21:50
Zitat Roxana:
"Ich wünschte mir oft, es gäbe ein wirkungsvolles Patenrezept, denn eine gesunde und ausgeglichene Balance scheint mir unmöglich :-) "
Absolut
dem ist nichts hinzuzufügen.
"Ich wünschte mir oft, es gäbe ein wirkungsvolles Patenrezept, denn eine gesunde und ausgeglichene Balance scheint mir unmöglich :-) "
Absolut
So, 29.Okt 2006, 21:56
Ja, wenn man sich das einfach so vornehmen könnte. Der größte Teil der gerade in einer guten Session hervorgerufenen Reaktionen stammt aus dem Unbewußten, und das läßt sich nicht einfach verplanen. Spontane und autonome Reaktionen sind spontan und autonom. Man kann sich auch nicht vornehmen zu lachen, sondern es geschieht einfach.begbie27 hat geschrieben: kommerzielle SM Erlebniss überhaupt gehen.
Oder anders gesagt solle kommerzieller Sm nicht gleich stehen für Spiel, Spaß und Sex.
Begbie
Wenn nun eine gute Session dich gerade an Punkte führt, wo du etwas brauchst, ws auch die beste oder bestwillige Domina dir nicht geben kann, dann hat sie Salz in eine Wunde gestreut, unabsichtlich, und du spürst am stärksten die Wunde: after session blues. Auch auf diese Weise macht das großspurige Gerede à la "Ich führe dich in deine Abgründe" Sinn. Nur, daß das dann nicht gerade lustvoll ist.
Das Bedürfnis aufgefangen zu werden, ist oft nur eine Verschlüsselung des Bedürfnisses nach seelischer Beziehung, d.h. keine rein handwerkliche Frage. Dann geht es auch um viel mehr als den berühmten Kick.
Es handelt sich m.E. weniger um enttäuschte Erwartungen als um fehl- oder unbefriedigte Grundbedürfnisse. Wenn man z.B. unter Vereinsamung leidet, sollte man nicht dahin gehrn, wo jedes bißchen Kontakt bezahlt werden muß, wo man aber als Mensch nichts bedeutet.
Grüße
irredentia
Seele
Mo, 30.Okt 2006, 07:41Tja, gerade die guten professionellen Dominas, die hier ja auch geschrieben haben, können die Balance nicht hinbekommen. Warum nicht? Weil es mit ihnen eine gute Session war, man aufgefangen wird und damit gerade das für eine kurze Zeit bekommt, was man eigentlich dauerhaft sucht.
Der kurze Blues ist weg, der lange Blues bleibt...
Gibt es hier welche, die in einer dauerhaften SM-Beziehung leben? Da sollte es doch eigentlich nur selten Blues geben, weder für die eine noch die andere Seite...
Herzliche Grüße
U.
Der kurze Blues ist weg, der lange Blues bleibt...
Gibt es hier welche, die in einer dauerhaften SM-Beziehung leben? Da sollte es doch eigentlich nur selten Blues geben, weder für die eine noch die andere Seite...
Herzliche Grüße
U.
Re: Seele
Mo, 30.Okt 2006, 09:54Zumindest diese Art von Blues nicht, weil man ja genau das, was einem nach der professionellen Session umso schmerzlicher fehlt, immer hat: eine gegenseitige Beziehung mit seiner Domina-Partnerin-Herrin (wie auch immer man sie nennt) mit GEGENSEITIGER Liebe, Hingabe, Vertrauen, ... halt allem, worum beide sich in einer echten Beziehung bemühen.Unterwerfer hat geschrieben: Gibt es hier welche, die in einer dauerhaften SM-Beziehung leben? Da sollte es doch eigentlich nur selten Blues geben, weder für die eine noch die andere Seite...
Marfa
klassische Domina http://www.la-marfa.com
Aus- und Fortbildungen und Coachings http://www.bdsm-akademie.com
Aus- und Fortbildungen und Coachings http://www.bdsm-akademie.com
Mo, 30.Okt 2006, 14:01
@ Lady Marfa
Sie denken viel zu viel!
Das ist jetzt nicht böse gemeint, sondern diese Diskusion dokumentiert einfach den grundsätzlichsten Unterschied zwischen Mann und Frau..
Für Sie, Lady Marfa, gibt es eine emotionale Erklärung/Gründe und Sie haben das auch sehr überzeugend und aus Ihrer Sicht dargestellt!
Aber es hat nix mit der wirklichen Ursache zu tun...
Jeder der in dieses Loch fällt, hat ganz schlicht und ergreifend "abgespritzt", daß ist das ganze Geheimnis!!!
Und da Mann sich, wie von der Natur vorherbestimmt, danach nicht einfach rum rollen und schnarchen kann, sondern raus muß in die kalte Realität, fühlt er sich schlicht und ergreifend beschissen..
Ein gutes Nachgespräch ist immer schön, weil man dann noch einige Momente hat um zu sich zu kommen, aber ich wette, daß eine ganze Menge der Männern eigentlich von sich aus ganz schnell weg wollen, ja sich direkt nach dem "Kommen" unwohl fühlen!
Ich bin kein Medizin Experte, aber dieser Rausch (durch Testosteron?) der das Gehirn lähmt und nur noch animalische Triebe walten läßt, wenn der weg ist, ist man schlagartig wieder "nüchtern"!!!
Die Damen werden das aus ihren Studios kennen, der Probant steigert sich während der Session immer mehr in seinen Wünschen, er verspricht alles, macht auch zum Teil wirklich alles! Aber testen sie doch mal wieviele Männer noch zu "wirklich allem" bereit sind wenn die Tüte voll ist!
Da bleiben bestimmt so gut wie gar keine übrig (die es zumindest wirklich wollen
Mein Tip, nicht abspritzen! Hört sich blöde an, weil man ja immer genau dahin arbeitet und nach "Erlösung sucht", ist aber für mich persönlich das beste gewesen es nicht zu tun!
Ich hatte dann von einer Session immer noch sehr lange was und war auch weiterhin "in Stimmung" wenn ich nicht gekommen bin..
Man setzt sich dann auch mit dem erlebten viel mehr auseinander und ist nicht so erschrocken über seine eigene "Perversität" wenn schlagartig der Rausch verflogen ist!
Denke mal es gibt auch viele, die sich, wenn das Kopfkino durch den Erguß gestorben ist, sehr für das was sie gerade gemacht haben, schämen! (jaja ich wieß, da gibt es nix zum schämen, aber trotzdem wirkt es so auf uns [Erziehung, Öffentlichkeit usw.] )
Ein gutes Nachgespräch kann helfen bewußt zu machen nichts "schlimmes" getan zu haben, sich wieder langsam in die Realität zurück zufinden..
Eigentlich hätte ich auf die obligatorische Frage, ob es für mich schön war? Immer mit Nein! antworten müssen! Nicht schön im Moment des "Erwachens"
Späterhin schön, auf seine eigene Weise..
Ich möchte da mal als wirklich positiv für mich Lady Lisa aus dem Rex erwähnen, sie hat mir immer die Möglichkeit eingeräumt ihr später meine Empfindungen und Eindrücke zu schreiben! Zugegeben, ich habe es nicht immer genutzt, aber man hat die Möglichkeit eines distanzierten Auseinandersetzens mit seiner Domina auch im Nachhinein. Daß nimmt mir auch das Gefühl des "verlassen seins", da ich ja weiß ich darf sie auch nochmal mit der Session im Nachhinein konfrontieren, wenn alles ein wenig gesackt ist! Echt schön...
Also meine Damen, wenn ihr euren Männern was gutes tun wollt, haltet sie keusch!
Laßt sie betteln und schickt sie dann nach Hause, ihr seid doch Dominas, es liegt in eurer Macht, den Mann zu seinem Glück zu zwingen! 
Mit den besten Grüßen
Daniel-HH
Sie denken viel zu viel!
Das ist jetzt nicht böse gemeint, sondern diese Diskusion dokumentiert einfach den grundsätzlichsten Unterschied zwischen Mann und Frau..
Für Sie, Lady Marfa, gibt es eine emotionale Erklärung/Gründe und Sie haben das auch sehr überzeugend und aus Ihrer Sicht dargestellt!
Aber es hat nix mit der wirklichen Ursache zu tun...
Jeder der in dieses Loch fällt, hat ganz schlicht und ergreifend "abgespritzt", daß ist das ganze Geheimnis!!!
Und da Mann sich, wie von der Natur vorherbestimmt, danach nicht einfach rum rollen und schnarchen kann, sondern raus muß in die kalte Realität, fühlt er sich schlicht und ergreifend beschissen..
Ein gutes Nachgespräch ist immer schön, weil man dann noch einige Momente hat um zu sich zu kommen, aber ich wette, daß eine ganze Menge der Männern eigentlich von sich aus ganz schnell weg wollen, ja sich direkt nach dem "Kommen" unwohl fühlen!
Ich bin kein Medizin Experte, aber dieser Rausch (durch Testosteron?) der das Gehirn lähmt und nur noch animalische Triebe walten läßt, wenn der weg ist, ist man schlagartig wieder "nüchtern"!!!
Die Damen werden das aus ihren Studios kennen, der Probant steigert sich während der Session immer mehr in seinen Wünschen, er verspricht alles, macht auch zum Teil wirklich alles! Aber testen sie doch mal wieviele Männer noch zu "wirklich allem" bereit sind wenn die Tüte voll ist!
Da bleiben bestimmt so gut wie gar keine übrig (die es zumindest wirklich wollen
Mein Tip, nicht abspritzen! Hört sich blöde an, weil man ja immer genau dahin arbeitet und nach "Erlösung sucht", ist aber für mich persönlich das beste gewesen es nicht zu tun!
Ich hatte dann von einer Session immer noch sehr lange was und war auch weiterhin "in Stimmung" wenn ich nicht gekommen bin..
Man setzt sich dann auch mit dem erlebten viel mehr auseinander und ist nicht so erschrocken über seine eigene "Perversität" wenn schlagartig der Rausch verflogen ist!
Denke mal es gibt auch viele, die sich, wenn das Kopfkino durch den Erguß gestorben ist, sehr für das was sie gerade gemacht haben, schämen! (jaja ich wieß, da gibt es nix zum schämen, aber trotzdem wirkt es so auf uns [Erziehung, Öffentlichkeit usw.] )
Ein gutes Nachgespräch kann helfen bewußt zu machen nichts "schlimmes" getan zu haben, sich wieder langsam in die Realität zurück zufinden..
Eigentlich hätte ich auf die obligatorische Frage, ob es für mich schön war? Immer mit Nein! antworten müssen! Nicht schön im Moment des "Erwachens"
Späterhin schön, auf seine eigene Weise..
Ich möchte da mal als wirklich positiv für mich Lady Lisa aus dem Rex erwähnen, sie hat mir immer die Möglichkeit eingeräumt ihr später meine Empfindungen und Eindrücke zu schreiben! Zugegeben, ich habe es nicht immer genutzt, aber man hat die Möglichkeit eines distanzierten Auseinandersetzens mit seiner Domina auch im Nachhinein. Daß nimmt mir auch das Gefühl des "verlassen seins", da ich ja weiß ich darf sie auch nochmal mit der Session im Nachhinein konfrontieren, wenn alles ein wenig gesackt ist! Echt schön...
Also meine Damen, wenn ihr euren Männern was gutes tun wollt, haltet sie keusch!
Mit den besten Grüßen
Daniel-HH
Mo, 30.Okt 2006, 14:32
Hallo Daniel!
Vielen Dank für Deinen Beitrag und Deien Gedanken. Ich mache mir aber zur Zeit Gedanken welche genau in das Gegenteil gehen.
Kannst du nachvollziehen das es Sm Sessions gibt bei denen der eigene sexuelle Höhepunkt garnicht der Beweggrund für die ganze Sache ist. Das du am Ende einer Session physisch, psychisch und mental so gefordert wurdest das du am Ende so erschöpft bist dass da zwischen den Beinen ohnehin nichts mehr gehen würde. Das du nicht einmal mehr die Kraft hast überhaupt deinen Arm zu heben geschweige denn dich auf den Beinen zu halten. Das du so voll bist von Emotionen, dass Du garnicht an eien Orgasmus denkst.
Ich meine wenn man(n) den eigenen sexuellen Höhepunkt zum Sinn und Zweck des ganzen macht, dann hinterfrägt man im Nachhinein nicht so sehr den tiefern Sinn des ganzen.
Ich glaube auch er würde helfen das Ende der Reise darzustellen und ein wenig die Realität wieder einzuläuten.
Begbie
Vielen Dank für Deinen Beitrag und Deien Gedanken. Ich mache mir aber zur Zeit Gedanken welche genau in das Gegenteil gehen.
Kannst du nachvollziehen das es Sm Sessions gibt bei denen der eigene sexuelle Höhepunkt garnicht der Beweggrund für die ganze Sache ist. Das du am Ende einer Session physisch, psychisch und mental so gefordert wurdest das du am Ende so erschöpft bist dass da zwischen den Beinen ohnehin nichts mehr gehen würde. Das du nicht einmal mehr die Kraft hast überhaupt deinen Arm zu heben geschweige denn dich auf den Beinen zu halten. Das du so voll bist von Emotionen, dass Du garnicht an eien Orgasmus denkst.
Ich meine wenn man(n) den eigenen sexuellen Höhepunkt zum Sinn und Zweck des ganzen macht, dann hinterfrägt man im Nachhinein nicht so sehr den tiefern Sinn des ganzen.
Ich glaube auch er würde helfen das Ende der Reise darzustellen und ein wenig die Realität wieder einzuläuten.
Begbie
The day(s) after!
Mo, 30.Okt 2006, 15:48Hallo miteinander - nach den z.T. sehr "gewöhnungsbedürftigen" Beiträgen in den anderen Bereichen, ist das hier ja mal ganz was feines - Kompliment an alle
Deutlich wird: viele haben die selben Probleme mit einer Session, nämlich hinterher Scham und seelisch keine Befriedigung.
Was trieb sie zur Domina? Neugier, Veranlagung?
Vergessen wir "Neugier"...und wenn Veranlagung im Spiel ist, was läuft da bei einigen falsch? Wirkt da eine bestimmte Erziehung, Konditionierung, nach, die nicht erlaubt "so etwas" zu tun? - auch wenn man es "braucht"? Und wird die Session dadurch nachträglich "entwertet"?
Wurde ein falsches "Programm" bei der Domina "bestellt"? und deshalb anschließend Frust?
Hätte die Domina ahnen können/müssen was "richtig" gewesen wäre?
Bedauert man, zu Hause nicht diese Dinge auch zu haben und zurück zur Mutti und den Kindern zu müssen - wieder aus dem Paradies vertrieben zu werden?
Wer kann solche Fragen beantworten?
Vielleicht eine sehr gute, erfahrene und wirkliche Domina. Eine Domina die bereit (!) und in der Lage (!) ist solche Dinge in persönlichen Gesprächen aufzuarbeiten. Das kann in Nachgesprächen erfolgen oder auch an Stelle einer Session; warum nicht? Natürlich kostet das Zeit -aber gerade Zeit ist nicht duplizierbar und deshalb kostet es auch Geld.
Und wenn ich dann in anderen Beiträgen über die Preise für eine Session (bei einer Einzelkämpferin oder im Studio) labern höre, werde ich immer richtig wütend. Die Leistung einer Domina ist sicherlich mit der eines Arztes, Anwaltes, Steuerberaters, Psychologen, IT Beratern, usw. gleichzusetzen und da kostet die Stunde nun mal einige hundert €.
Neben der Qualität (die Summe aus Erfahrung, Einfühlungsmöglichkeit und Verständnis, Bereitschaft ,Technik u.dgl. ) ist - last not least- an die Investition, ständige Erneuerung/Reparatur und die Betriebskosten
( Miete, Strom, Werbung, Steuern usw.) zu denken. Wie naiv oder dumm sind denn manche?
Wer zu einer Domina geht und dort in 30 Minuten was erleben will, der ist doch völlig falsch gepolt, hat keine Ahnung, will allenfalls einen "Bums in Leder"
Aber wo findet man heutzutage eine solche Domina? Die Inflation war in den letzten Jahren sehr groß. Aber ich sehe Licht am Ende des Tunnels:
Die Landschaft ändert sich gerade: Einige Studios verdienen nicht mehr das Schwarze unterm Nagel und werden entweder schließen (müssen) oder sich als "Club mit Lederprogramm" neu positionieren. Und auf der anderen Seite werden die Studiogäste die "MCDonald" wollen, in die normalen Straßenpuff`s abwandern, wo sie "es" für € 50 oder € 100 bekommen. Der Zulauf in dieserm Bereich ist ja im Diskussionforum "Essen" deutlich zu sehen. Die richtigen, die guten, die "seriösen" Dominas werden davon profitieren - und das ist auch gut so.
Dann wird`s vielleicht bald wieder so wie früher sein
Deutlich wird: viele haben die selben Probleme mit einer Session, nämlich hinterher Scham und seelisch keine Befriedigung.
Was trieb sie zur Domina? Neugier, Veranlagung?
Vergessen wir "Neugier"...und wenn Veranlagung im Spiel ist, was läuft da bei einigen falsch? Wirkt da eine bestimmte Erziehung, Konditionierung, nach, die nicht erlaubt "so etwas" zu tun? - auch wenn man es "braucht"? Und wird die Session dadurch nachträglich "entwertet"?
Wurde ein falsches "Programm" bei der Domina "bestellt"? und deshalb anschließend Frust?
Hätte die Domina ahnen können/müssen was "richtig" gewesen wäre?
Bedauert man, zu Hause nicht diese Dinge auch zu haben und zurück zur Mutti und den Kindern zu müssen - wieder aus dem Paradies vertrieben zu werden?
Wer kann solche Fragen beantworten?
Vielleicht eine sehr gute, erfahrene und wirkliche Domina. Eine Domina die bereit (!) und in der Lage (!) ist solche Dinge in persönlichen Gesprächen aufzuarbeiten. Das kann in Nachgesprächen erfolgen oder auch an Stelle einer Session; warum nicht? Natürlich kostet das Zeit -aber gerade Zeit ist nicht duplizierbar und deshalb kostet es auch Geld.
Und wenn ich dann in anderen Beiträgen über die Preise für eine Session (bei einer Einzelkämpferin oder im Studio) labern höre, werde ich immer richtig wütend. Die Leistung einer Domina ist sicherlich mit der eines Arztes, Anwaltes, Steuerberaters, Psychologen, IT Beratern, usw. gleichzusetzen und da kostet die Stunde nun mal einige hundert €.
Neben der Qualität (die Summe aus Erfahrung, Einfühlungsmöglichkeit und Verständnis, Bereitschaft ,Technik u.dgl. ) ist - last not least- an die Investition, ständige Erneuerung/Reparatur und die Betriebskosten
( Miete, Strom, Werbung, Steuern usw.) zu denken. Wie naiv oder dumm sind denn manche?
Wer zu einer Domina geht und dort in 30 Minuten was erleben will, der ist doch völlig falsch gepolt, hat keine Ahnung, will allenfalls einen "Bums in Leder"
Aber wo findet man heutzutage eine solche Domina? Die Inflation war in den letzten Jahren sehr groß. Aber ich sehe Licht am Ende des Tunnels:
Die Landschaft ändert sich gerade: Einige Studios verdienen nicht mehr das Schwarze unterm Nagel und werden entweder schließen (müssen) oder sich als "Club mit Lederprogramm" neu positionieren. Und auf der anderen Seite werden die Studiogäste die "MCDonald" wollen, in die normalen Straßenpuff`s abwandern, wo sie "es" für € 50 oder € 100 bekommen. Der Zulauf in dieserm Bereich ist ja im Diskussionforum "Essen" deutlich zu sehen. Die richtigen, die guten, die "seriösen" Dominas werden davon profitieren - und das ist auch gut so.
Dann wird`s vielleicht bald wieder so wie früher sein
Mo, 30.Okt 2006, 15:57
@Begbie
Du hattest Eingangs geschrieben:
"Man sollte eigentlich meinen, dass man(n) nach einem Studiobesuch frisch gestärkt ins Leben zurückkehrt. Nur bei mir ist das anders, ich stehe dann meist da, mit verstriemten Hintern, durchstochenen Brustwarzen und ein paar Hundert Euro ärmer und tappe immer wieder in die Grübelfalle, frage mich was der ganze Schmarn eigentlich soll. Verfalle in fast schon einen depressiven Dämmerzustand, und das Leben steht still! Hoch geflogen, und tief gefallen!"
Habe nur versucht eine Erklärung aus männlicher Sicht zu liefern, warum wir uns danach meist mies fühlen..
Das das nicht immer zu 100% was mit SM zu tun hat mag auch sein, aber wieviele der Studiogänger sind denn "echte" Sklaven?!
Viele, mich eingeschlossen, haben bestimmte Vorlieben/Phantasien, die sie erleben möchten..
Ich wollte den Höhepunkt eigentlich nicht so in den Vordergrund stellen, wie Du es mir jetzt so auslegst (meine in bezug vermischung Sex/SM) Aber ich halte eben den Höhepunkt im wesendlichen mit dafür verantwortlich, daß es einen im Anschluß an eine Session so mies geht, obwohl vorher alles noch super war!
Wie ist Deine Erfahrung, macht es denn gar keinen Unterschied für Dich, ob mit, oder ohne Orgasmus?
Ist eine Session in der Du wie Du sagst
"physisch, psychisch und mental so gefordert wurdest das du am Ende so erschöpft bist dass da zwischen den Beinen ohnehin nichts mehr gehen würde. Das du nicht einmal mehr die Kraft hast überhaupt deinen Arm zu heben geschweige denn dich auf den Beinen zu halten. Das du so voll bist von Emotionen, dass Du garnicht an eien Orgasmus denkst. "
im Endeffekt nicht viel intensiver gewesen und hat Dir mehr gegeben, als wenn es einen Orgasmus gegeben hätte? (ja, auch wenn es nicht das Ziel ist, aber manchmal soll es ja auch in einem Studio zu einem solchen kommen ;)
Ich verstehe schon worauf Du hinaus willst, daß es mir bei solchen Überlegungen nicht mehr direkt um SM geht, sondern um die "Erlösung" im Allgemeinen, die aber nix mehr
"..mit dem tieferen Sinn des Ganzen zu tun hat!..."
Tja, wer frei von Sünde ist der werfe den ersten Stein!
Würde es den meisten um den wirklichen Sinn gehen, hätten wir nicht den "tollen" Miss Pain Beitrag gehabt, sondern uns alle ganz artig bei Tanja angemeldet!
Zu, na sagen wir mal 85% sind wir nun mal Wunschzettel Sklaven
die aber durchaus entwicklungsfähig sein können..
Am Anfang ist immer die Idee/Phantasie und in wenigen Fällen auch die wirkliche Veranlagung...
Wie gesagt, es ging mir um einen Erklärungsversuch fürs mies fühlen danach und schränke es dann mal auf mich und meine Erfahrung ein...
Mit besten Grüßen
Daniel-HH
Du hattest Eingangs geschrieben:
"Man sollte eigentlich meinen, dass man(n) nach einem Studiobesuch frisch gestärkt ins Leben zurückkehrt. Nur bei mir ist das anders, ich stehe dann meist da, mit verstriemten Hintern, durchstochenen Brustwarzen und ein paar Hundert Euro ärmer und tappe immer wieder in die Grübelfalle, frage mich was der ganze Schmarn eigentlich soll. Verfalle in fast schon einen depressiven Dämmerzustand, und das Leben steht still! Hoch geflogen, und tief gefallen!"
Habe nur versucht eine Erklärung aus männlicher Sicht zu liefern, warum wir uns danach meist mies fühlen..
Das das nicht immer zu 100% was mit SM zu tun hat mag auch sein, aber wieviele der Studiogänger sind denn "echte" Sklaven?!
Viele, mich eingeschlossen, haben bestimmte Vorlieben/Phantasien, die sie erleben möchten..
Ich wollte den Höhepunkt eigentlich nicht so in den Vordergrund stellen, wie Du es mir jetzt so auslegst (meine in bezug vermischung Sex/SM) Aber ich halte eben den Höhepunkt im wesendlichen mit dafür verantwortlich, daß es einen im Anschluß an eine Session so mies geht, obwohl vorher alles noch super war!
Wie ist Deine Erfahrung, macht es denn gar keinen Unterschied für Dich, ob mit, oder ohne Orgasmus?
Ist eine Session in der Du wie Du sagst
"physisch, psychisch und mental so gefordert wurdest das du am Ende so erschöpft bist dass da zwischen den Beinen ohnehin nichts mehr gehen würde. Das du nicht einmal mehr die Kraft hast überhaupt deinen Arm zu heben geschweige denn dich auf den Beinen zu halten. Das du so voll bist von Emotionen, dass Du garnicht an eien Orgasmus denkst. "
im Endeffekt nicht viel intensiver gewesen und hat Dir mehr gegeben, als wenn es einen Orgasmus gegeben hätte? (ja, auch wenn es nicht das Ziel ist, aber manchmal soll es ja auch in einem Studio zu einem solchen kommen ;)
Ich verstehe schon worauf Du hinaus willst, daß es mir bei solchen Überlegungen nicht mehr direkt um SM geht, sondern um die "Erlösung" im Allgemeinen, die aber nix mehr
"..mit dem tieferen Sinn des Ganzen zu tun hat!..."
Würde es den meisten um den wirklichen Sinn gehen, hätten wir nicht den "tollen" Miss Pain Beitrag gehabt, sondern uns alle ganz artig bei Tanja angemeldet!
Zu, na sagen wir mal 85% sind wir nun mal Wunschzettel Sklaven
Am Anfang ist immer die Idee/Phantasie und in wenigen Fällen auch die wirkliche Veranlagung...
Wie gesagt, es ging mir um einen Erklärungsversuch fürs mies fühlen danach und schränke es dann mal auf mich und meine Erfahrung ein...
Mit besten Grüßen
Daniel-HH



