Hallo zusammen!
ein wichtiger Punkt, das hat man ja auch an dem Ruf nach dem Moderator gemerkt, ist der immer wieder hochkommende "Vorwurf", daß jede BDSM-Professionelle ja doch (irgendwie) eine "Nutte" oder "Hure" ist.
Ich kenne den Unterschied :-) und meine:
Meiner Meinung nach gibt es unter den "BDSM-Profi-Frauen" Frauen, die die Bezeichnung "Hure" wirklich verdienen und andere, auf die es auf keinen Fall zutrifft.
Wenn eine Domina zu einem Gast sagt: "Was willst du denn, Du bist nicht zufrieden, Du hast doch gespritzt ! " - Da machte sich die Domina selber zur Hure, finde ich.
Offensichtlich sind selbst langjährige Dominas gar nicht so dominant und werden manchmal unter dem finanziellen "Zwang/Wunsch" der Kundenzufriedenheit zur Erfüllerin.
Und manche Domina kommt mit dem Fakt, daß der Devote gleichzeitig zahlender Kunde ist, auch nicht immer ganz klar, und läßt sich so manche Sache gefallen.
Wie viele in die Jahre gekommene Huren satteln denn um auf die SM-Schiene ??!! Mir scheint über die Jahre gesehen, da gibt es doch so einige.
Wie viele Dominas sind weniger "von Natur aus dominant, als scharf auf das Geld!" Ob es leicht verdientes Geld ist lasse ich an dieser Stelle mal offen ...
Was schätzt ihr wie viele Dominas (in %)
a) in erster Linie auf das Geld aus sind
b) von Natur aus dominant sind UND für die das Geld eine ebenso wichtige Motivation ist
c) die v.a. naturdominant sind UND auch ohne Geld gerne BDSM machen ?
Was meint Ihr zu dem Thema ???
WIKIPEDIA meint dazu:
Heute wird die Bezeichnung Domina in aller Regel für Frauen verwendet, die beruflich aktive sexuelle Praktiken aus dem Bereich BDSM anbieten. Die Bezeichnung Prostituierte für Dominas ist umstritten und meistens nicht zutreffend, da Dominas häufig keinen Geschlechtsverkehr mit ihren Kunden praktizieren.
(Ergänzung!).... ABER PRAKTIKEN ZUR SEXUELLEN WUNSCHERFÜLLUNG, ANSTELLE DES GV!! Oder ist eine Prostituiere, die Ihre Kunden mit den Händen, Füßen oder Mund bedient, keine Prostituiere, weil Sie keinen GV macht ??
Hure (auch: Dirne, Nutte, Metze (veraltet), Hübscherin/Hübschlerin (veraltet) oder Bordsteinschwalbe genannt) ist eine ursprünglich im deutschen Sprachgebrauch abwertende Bezeichnung für eine Prostituierte, (z.B. im Dreißigjährigen Krieg als "Trosshure"). In der Umgangssprache wird dieser Begriff auch für Frauen mit häufig wechselnden Sexualpartnern gebraucht.
Das Wort Hure (ahd. huora, mhd. huore) leitet sich allerdings von der indogermanischen Wurzel *qār "begehrlich, lieb" ab, aus der sich etwa auch das lateinische carus "lieb, teuer" entwickelt hat. Im Althochdeutschen bezeichnete huor nicht nur die Prostitution im Besonderen, sondern den außerehelichen Beischlaf im allgemeinen; huora wurde so auch in der Bedeutung "Ehebrecherin" gebraucht. Eine Entsprechung für ehebrüchige Männer ist nur im Gotischen (hôrs) und Altnordischen (horr) bezeugt.
Das Wort Nutte stammt aus dem Berlinerischen vom Wort Nut (eine längliche Vertiefung oder Ritze, vulgär als Bezeichnung für die Scheide gebraucht) (etymologisch zweifelhaft).
Das Wort Hure wurde auch als Schimpfwort für Frauen benutzt, insbesonders wenn diese sexuell selbstbestimmt bzw. aktiv waren. In den letzten Jahren hat das Wort durch die Aktivitäten verschiedener Huren-Vereinigungen (Bundesverband Sexuelle Dienstleistungen, Huren wehren sich gemeinsam e.V.), die sich auch bewusst so nennen, eine gewisse Aufwertung bzw. Neutralität erhalten. Die Mitglieder der holländischen Prostituierten-Gewerkschaft benennen sich sogar mit einem gewissen Stolz als Huren. (Siehe auch: Dysphemismus-Tretmühle.)
Von „
http://de.wikipedia.org/wiki/Hure“
Kategorien: Prostitution | Schimpfwort
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so manches schon erlebt
so vieles noch unversucht
auf einiges neugierig
für diverses offen