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Mein drittes Erlebnis

Mi, 05.Apr 2006, 21:20
Hallo Forum,

hier ist nun der Bericht meiner dritten Session, die ich am vergangenen reitag in Nürnberg erleben durfte. Sie steht bereits, wie die beiden anderen, bei "Dominas in Nürnberg", aber die beiden anderen stehen auch zusätzlich hier, weshalb ich die dritte auch hier einstelle. Viel Spaß beim Lesen.

Mein dritter Erlebnisbericht

Am vergangenen Freitag hatte ich meinen dritten Termin in Nürnberg bei Lady Sabine Weber. Wieder erschien ich zu früh, diesmal schon eine Viertelstunde, der Taxifahrer bewältigte die Strecke vom Hauptbahnhof in die Bismarckstraße schon in etwa 10 Minuten, da hatte ich mich gründlich verschätzt. Lady Sabine war noch gar nicht da und ich stand erst mal vor dem Haus, was meine sowieso schon vorhandene Nervosität erst mal wieder von 100 auf 180 steigen ließ. Aber nach etwa fünf Minuten kam sie dann, es war ja erst viertel vor zwölf. Wir betraten zusammen das Haus und das Studio, und dann schaffte sie es durch ihre liebenswürdige Art, mir die Nervosität zu nehmen. Ein Glas Wasser und ein gemütliches Vorgespräch taten ihr Übriges, und nachdem wir noch einige Punkte des heutigen Spieles und einige medizinische Einzelheiten besprochen hatten, betrat ich das Bad.

Als ich es verließ, wurde ich verhaftet und vor den Thron der Richterin geführt, wo ich mich hinknien musste und mein Urteil anhörte. Die Richterin in einer fiktiven Dritte-Welt-Diktatur verurteilte mich wegen Betruges zu Peitschenhieben am ganzen Körper nach eigenem Ermessen, sie würde die Strafe selbst vollstrecken. Die ersten Hiebe auf den Rücken erhielt ich gleich auf dem Boden, es waren Hiebe zum Aufwärmen mit einer sehr weichen vielsträngigen Peitsche, die keine Spuren hinterlässt. Ich sollte noch einige Taten gestehen, was ich nicht tat, worauf die Folter verschärft wurde. Ich wurde auf die Streckbank gezwungen, musste mich auf den Rücken legen und bekam Schläge auf Fußsohlen, Oberschenkel sowie den Bauch. Weil ich immer noch nichts gestand, wurden mir mit einer Raulederpeitsche leichte Schläge auf die Genitalien verabreicht und die intensive Befragung nach meinen betrügerischen Taten in diesem Land begann. Nach mehreren Schlägen wurde ich aufgefordert, die Hände auszustrecken, um die Riemenpeitsche dort zu spüren, und weigerte mich zunächst, war aber dann nach weiteren Schlägen doch gefügig, was 10 Hiebe mit der einriemigen Peitsche auf die Handflächen und ebenso viele auf die Handrücken zur Folge hatte und nochmals Hiebe auf Fußsohlen und Oberschenkel folgten. Als Steigerung des intensiven Verhörs wurde mir dann mittels „Heftstich“, wie Lady Sabine es nannte, also mit mehreren Nadeln rundherum die Vorhaut verschlossen. Ich hatte es mir schmerzhafter und schlimmer vorgestellt, als es war, und so „gestand“ ich erst wieder eine weitere Einzelheit, als sie mir auch zwei Nadeln in den Hodensack stach. Sie entfernte dann die Nadeln wieder, damit ich umgedreht werden konnte, was nach der Desinfektion auch geschah. Nun wurde die Befragung mit Peitschenhieben mit verschiedenen Peitschen (aber es waren alles einschwänzige, bis auf die schon zuerst eingesetzte sehr weiche vielsträngige) auf Rücken, Hintern und Oberschenkel fortgesetzt. Hier führte sie mich mit annähernd 30 Hieben an meine Grenze und ich bat um Gnade und „gestand“. Es folgte die Abnahme der Fesseln und die „Entspannung“, soweit es bei mir möglich ist. Ich betrachte ein SM-Erlebnis auch ohne den vielgerühmten Orgasmus, zu dem ich nun mal nicht fähig bin, als entspannend und in jedem Sinne, obwohl ich unmittelbar danach natürlich erschöpft war, als erfrischendes und erquickendes Erlebnis, bin die Zeit, die Tage danach besonders gut drauf, als hätte ich Glücksdrogen geschluckt oder so was, ich weiß nicht, wie ich das sonst ausdrücken soll.

Nach dem Erfrischen im Bad hatten wir noch ein interessantes Nachgespräch und einen guten Kaffee, dann war die Zeit gekommen und es hieß Abschied nehmen, diesmal wohl für länger als drei Monate. Ich weiß nicht, ob ich vor meinem Sommerurlaub noch mal nach Nürnberg komme, die Urlaubskasse will auch gefüllt sein und dann sind da ja die Spuren, die im Sommer ja gesehen werden und daher nicht existieren dürfen, und ohne Spuren – na ja, zig Peitschenhiebe ohne Spuren sind schlecht möglich, nicht wahr?

Aber sollte dieses Jahr zur Neige gehen, werde ich wieder hingehen, das ist schon sicher.
Lady Sabine Weber hat mir die SM-Welt erschlossen und wird mich nicht zum letzten Mal als Gast empfangen haben, so wahr ich der Dreiachser bin, der euch alle herzlich grüßt.

Bis neulich dann.

Fr, 07.Apr 2006, 22:02
Hallo user-q,

gern geschehen, braucht sich niemand zu bedanken. Wem soll ich denn sonst davon erzählen als hier im Forum? Eine Session ist ein gigantisches Erlebnis, das kann ich nicht alleine verarbeiten, das muss irgendwann raus, da muss drüber gesprochen oder wenigstens geschrieben werden, und ich bin froh, dass es das Forum gibt. Ich kann nur hier von meinen derartigen Erlebnissen erzählen, da feile ich schon mal eine Stunde an einem solchen ericht, dass auch die Formulierung nicht zu schlecht ist, aber eben vor allem die Empfindungen rüberkommen. Eins ist sicher: Sollte es in diesem oder auch erst im nächsten Jahr eine vierte Session geben, dann wird es auch einen vierten Bericht darüber geben.

Bis neulich: Dreiachser.

Mo, 17.Apr 2006, 19:02
Mein lieber Dreiachser,

endlich komme ich nun auch dazu, Deinen schönen Bericht zu lesen und mich mit Dir zu freuen, daß es Dir so gut gefallen hat!

Ich denke, mit Deinen Berichten, gibts Du anderen körperlich gehandicapten Menschen den Mut, den sie brauchen um so einen Besuch in Angriff zu nehmen.
Du zeigst, daß es für blinde, körperlich gehandicapte Menschen auch möglich ist, derartiges zu erleben.
Das ist fein! Sollte eigentlich selbstverständlich sein!

Lieben Gruß,
Katarina
+ + + Junge Dominanz aus Leidenschaft + + +

~ ~ ~ Ich kreiere meine eigene Welt, – unabhängig von den Klisches und Regeln anderer Dominas und Sklaven! ~ ~ ~

Di, 18.Apr 2006, 20:05
Hallo Lady Katarina,

das hoffe ich auch, dass hier doch der eine oder andere Blinde mitliest und den Mut hat, ebenfalls einen lange gehegten Wunsch wahr werden zu lassen und "zum ersten Mal" eine Domina aufzusuchen. Und vielleicht lesen hier auch Damen mit, die sich meine Berichte als Beispiel nehmen und dadurch sehen, dass es eigentlich keine Schwierigkeiten gibt. Und dann kommt ja noch dazu, wie ich schon erwähnte, dass die meisten von uns SMern ja nur anonym im Forum die Möglichkeit haben, das Erlebnis einer Session jemandem zu erzählen. Hoffentlch stoße ich damit für andere Blinde eine Tür auf.

Gruß und bis neulich: Dreiachser.
Antworten

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