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Kleine Gemeinheiten unter Freunden mit Lady Ophelia im Centric

Di, 29.Jul 2025, 16:14
Erst mal versuchen, eine bequeme Sitzposition zu finden. Ganz so einfach ist das nicht, da erstens der Keuschheitsgürtel nervt und zweitens vor allem, da mich mein Hintern daran erinnert, dass mir Lady Ophelia an ihm gestern (Freitag) eindrucksvoll ihre Fähigkeiten im Umgang mit Schlaginstrumenten demonstriert hat. Aber spulen wir zum Anfang zurück.

Es war mal wieder dringend Zeit für meinen jährlichen Dominabesuch. Bei der Suche nach einer Herrin, die passen könnte, fiel mir Ophelias Selbstbeschreibung ins Auge. Ein kurzer Blick ins Forum bestätigte meine Hoffnung, dass sie auf der richtigen Wellenlänge liegen könnte.

Schon der Kontakt vorab per Mail war ungewöhnlich. Sie war sympathisch, vor allem aber hatte ich den Eindruck, dass sie sich wirklich für ihr Gegenüber interessiert und aus dem, was ich schreibe, die passenden Schlüsse zieht. So hat sie es geschafft, dass ich bei ihr im Vorabkontakt die sonst übliche Ängstlichkeit ablegen konnte. Mit ihrer Reaktion auf meine Mails hat sie bei mir eine Ruhe ausgelöst, wie ich sie noch nie in den Vorbereitungen zur ersten Session mit einer Lady erlebt habe.

Dieses beruhigende "es wird alles gut Gefühl" war der Rote Faden den sie mir vor und in der Session immer hinhielt, damit ich mich daran entlang tasten kann.

So durfte ich den Schlüssel zu meinem KG schon eine Weile vor der Session im Studio abgeben, damit ich langsam aus dem Alltag in die BDSM-Welt hinübergleiten kann. Das hat geholfen. Ab diesem Moment war klar, damit sie mich wieder raus lässt, muss ich durch die Session durch. Es hat sich das "wenn ich mich nicht wehren kann, darf ich es genießen" Gefühl eingestellt, das für mich Voraussetzung für eine gute Session ist. In diesem speziellen Fall wäre es vielleicht garnicht nötig gewesen, denn schon durch den Mailaustauch vorab, war ich, wie bereits geschrieben, deutlich weniger nervös als üblich.

Im Vorgespräch habe ich dann eine einfühlsame junge Dame kennengelernt. Wie schon im Mailkontakt habe ich gemerkt, dass sie sich wirklich für ihr Gegenüber interessiert. Likes, Dislikes und Tabus hatten wir bereits per Mail abgeklärt. So blieb Zeit, gegenseitig die Stimmung zu erfühlen und die Tagesform abzuschätzen. Auch hier wieder ein Kompliment, sie hat das sehr nett und gut gemacht.

In der eigentlichen Session hat es nur kürzeste Zeit gebraucht, bis wir unseren Modus des Umgangs miteinander gefunden hatten. Der Versuch ihn zu umschreiben, hat sich im Titel des Threads niedergeschlagen, "kleine Gemeinheiten unter Freunden". Sie ist gemein zu mir, weil sie es kann und ich darf frech zu ihr sein, wenn ich das Echo ertrage. Das hat immer wieder ein spielerisches aneinander Reiben mit sich gebracht, was mir sehr entgegen kam.

Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass sie die klassische dominante Art genau so beherrscht und vermutlich noch eine ganze Reihe anderer Umgangsformen. Den folgenden Satz aus ihrer Selbstbeschreibung würde ich definitiv bestätigen: "Mehr noch als an konkreten Praktiken bin ich interessiert an dem, was im Spiel zwischen uns passiert." Die passende Interaktion mit ihrem Gegenüber war ihr in der Session sehr wichtig.

Ich will euch nicht mit detaillierten Beschreibungen der Praktiken langweilen. Ok, das ist eine kleine Notlüge. Je intensiver eine Session, desto weniger erinnere ich mich an den detaillierten Ablauf. Im Gegenzug erinnere ich mich dann aber um so mehr an Empfindungen, Emotionen und Stimmungen. Diese Session war zu großen Teilen eingehüllt ein eine Wolke aus Zufriedenheit, Entspannung und dem Gefühl genau so sein zu dürfen, wie ich in dem Moment bin. Ich brauchte nicht aus dem Kopf zu kommen, da Ophelia in der Session Verstand und Emotionen miteinander verschweißt hat, so dass ich Glück gedacht und freche Bemerkungen gefühlt habe. Klingt jetzt seltsam und vermutlich muss man es selber erlebt haben, um zu verstehen, was ich damit meine.

Was die Intensität der Behandlung anging. Ophelia hat es meisterhaft geschafft den sehr engen Bereich zwischen "genug" und "zu viel" zu treffen. Fordern ohne zu überfordern. Auf den Punkt quälen.

Ein weiterer Punkt, ich habe selten in einer Session so viel gelacht, fast so viel wie Ophelia. Aber wie heißt es in Monty Pythons Always look on the brigth side of life so schön: "Just remember that the last laugh is on you", denk daran, der letzte Lacher geht auf deine Kosten. In der Session war nicht nur der letzte, sondern auch der vorletzte und viele andere Lacher mehr.


Kurzes Fazit zur langen Session: Ophelia ist eine sehr einfühlsame Dame. Sie hat es geschafft immer den richtigen Ton und die richtige Intensität zu treffen. Die Session mit ihr war weit besser, als alles, was ich bei einem ersten gemeinsamen Spiel im best vorstellbaren Fall erhofft hätte. Ich habe sie vom ersten bis zum letzten Moment genossen.

Ganz lieben Dank dafür


P.s.: Den Bericht hatte ich schon am Samstag getippt. Wollte ihn nochmal durchlesen und habe dann irgendwie vergessen, ihn zu posten. Inzwischen wurde ich aus dem KG freigelassen.
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