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Re: Nochmal ein Ländercheck diesmal Thema USA ?

Mo, 11.Nov 2024, 07:39
SM-Vampir hat geschrieben:
Sa, 09.Nov 2024, 22:49
Es ist egal ob Sex oder SM irgendwo verboten ist. Die Leute finden immer Mittel und Wege ihre Neigungen auszuleben.
(Was ich gelesen habe)

Dann gehst du mal nach Las Vegas, da sind undercover Polizistinen unterwegs, die sich als Sexarbeiterinnen ausgeben, und schon alleine die Kontaktaufnahme kann schon reichen das dann die Handschellen klicken, aber nicht im Dominastudio, sondern dann vor Gericht! Und als Ausländer glaubt dir dort eh keiner, auch wenn du gar nichts vor hattest.

Noch dazu so kurios in Nevada ist ja Sexarbeit erlaubt, in Las Vegas allerdings nicht. "Aber es ist ja sooo ein freies Land, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten" das ich nicht lache, da kann man auch nach Russland oder nach China gehen. Ich finde es echt traurig das die USA so unfrei sind, obwohl sie immer so ihre Freiheit stark propagandieren, aber ist halt Auslagungssache, du kannst in den USA, frei Waffen kaufen, aber wehe du gehst zu einer Sexarbeiterin. Mich sehen sie dort drüben jedenfalls nicht!

Re: Nochmal ein Ländercheck diesmal Thema USA ?

Mo, 11.Nov 2024, 14:27
Ja, ob Las Vegas oder Bundesstaat Nevada als solches - die USA gelten zurecht als prüde, weswegen ich da drüben wie ein Luchs aufpassen würde. Die Strafen für Vergehen sind geradezu drakonisch.

Allgemein sind viele Amerikaner sehr christlich veranlagt, weswegen die Offenheit gegenüber BDSM sicher ohnehin auf einem anderen Level angesiedelt ist.
_________________________
Wenn die Peitsch' knallt auf mich nieder, werd' ich glücklich, immer wieder!
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Domina, rotz in meine Fresse - auf dass ich Dich niemals vergesse!

Re: Nochmal ein Ländercheck diesmal Thema USA ?

Mo, 11.Nov 2024, 20:32
Hier werden auffällig viele Klischees über "die Amis", bzw. "die Amerikaner" verbraten.

Weil ich nun - sowohl beruflich als auch privat - über Jahrzehnte hinweg die USA besucht haben, kann ich nur entgegnen: Die pauschalen "Amis" gibt es nicht. Das Land und dessen Bewohner sind äußerst vielfältig - und das gilt auch für die Akzeptanz / Tolerierung von professionellem BDSM.

Zugegeben: Man sollte es besser nicht versuchen, mitten in Las Vegas eine Bordsteinschwalbe am Straßenrand aufzugabeln. Das könnte böse Folgen haben, denn die Stadt möchte sich ihr öffentliches "sauberes" Bild für den Tourismus nicht verderben. Da passt die Polizei dann auch schon mal auf.

Aber wenn man mit einer etablierten Domina in einer Großstadt der West- oder Ostküste per E-Mail einen Termin ausmacht, dann ist die Gefahr, dass man später Ärger mit den Behörden bekommt gleich Null.
Ich habe zwischen 1996 und 2014 zwei größere Studios und zwei einzeln arbeitende Damen besucht. Mit einer Dame in Kalifornien habe ich sogar jährlich einen festen Termin gehabt. Alle Sessions waren ausnahmslos gut und es gab nie Probleme.
.

"In 1969 I gave up women and alcohol. It was the worst 20 minutes of my life." - George Best

"The big difference between sex for money and sex for free is that sex for money usually costs a lot less." - Brendan Behan

Re: Nochmal ein Ländercheck diesmal Thema USA ?

Mo, 11.Nov 2024, 20:48
Niteowl hat geschrieben:
Mo, 11.Nov 2024, 20:32
Hier werden auffällig viele Klischees über "die Amis", bzw. "die Amerikaner" verbraten.

Weil ich nun - sowohl beruflich als auch privat - über Jahrzehnte hinweg die USA besucht haben, kann ich nur entgegnen: Die pauschalen "Amis" gibt es nicht. Das Land und dessen Bewohner sind äußerst vielfältig - und das gilt auch für die Akzeptanz / Tolerierung von professionellem BDSM.

Zugegeben: Man sollte es besser nicht versuchen, mitten in Las Vegas eine Bordsteinschwalbe am Straßenrand aufzugabeln. Das könnte böse Folgen haben, denn die Stadt möchte sich ihr öffentliches "sauberes" Bild für den Tourismus nicht verderben. Da passt die Polizei dann auch schon mal auf.

Aber wenn man mit einer etablierten Domina in einer Großstadt der West- oder Ostküste per E-Mail einen Termin ausmacht, dann ist die Gefahr, dass man später Ärger mit den Behörden bekommt gleich Null.
Ich habe zwischen 1996 und 2014 zwei größere Studios und zwei einzeln arbeitende Damen besucht. Mit einer Dame in Kalifornien habe ich sogar jährlich einen festen Termin gehabt. Alle Sessions waren ausnahmslos gut und es gab nie Probleme.
Das ist interessant, denn gerade Kalifornien hätte ich als sehr bedacht auf Einhaltung des Sexkaufverbots eingestuft.
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Re: Nochmal ein Ländercheck diesmal Thema USA ?

Di, 12.Nov 2024, 09:40
Peitschenfutter hat geschrieben:
Mo, 11.Nov 2024, 20:48
Niteowl hat geschrieben:
Mo, 11.Nov 2024, 20:32
Hier werden auffällig viele Klischees über "die Amis", bzw. "die Amerikaner" verbraten.

Weil ich nun - sowohl beruflich als auch privat - über Jahrzehnte hinweg die USA besucht haben, kann ich nur entgegnen: Die pauschalen "Amis" gibt es nicht. Das Land und dessen Bewohner sind äußerst vielfältig - und das gilt auch für die Akzeptanz / Tolerierung von professionellem BDSM.

Zugegeben: Man sollte es besser nicht versuchen, mitten in Las Vegas eine Bordsteinschwalbe am Straßenrand aufzugabeln. Das könnte böse Folgen haben, denn die Stadt möchte sich ihr öffentliches "sauberes" Bild für den Tourismus nicht verderben. Da passt die Polizei dann auch schon mal auf.

Aber wenn man mit einer etablierten Domina in einer Großstadt der West- oder Ostküste per E-Mail einen Termin ausmacht, dann ist die Gefahr, dass man später Ärger mit den Behörden bekommt gleich Null.
Ich habe zwischen 1996 und 2014 zwei größere Studios und zwei einzeln arbeitende Damen besucht. Mit einer Dame in Kalifornien habe ich sogar jährlich einen festen Termin gehabt. Alle Sessions waren ausnahmslos gut und es gab nie Probleme.
Das ist interessant, denn gerade Kalifornien hätte ich als sehr bedacht auf Einhaltung des Sexkaufverbots eingestuft.
Dass Sexkaufverbot wird insofern ausgehebelt, weil die meisten Dominas bereits in ihrem Online-Aufritt ausdrücklich darauf hinweisen, dass es "no sex" in den Sessions gibt. Dazu gehören u.a. auch Handjobs. Möchte man zum Ende der Session einen Orgasmus, so kommt von der Dame die Aufforderung, dass man nun masturbieren soll. Das kann aber z.B. begleitet werden mit Stimulation der Brustwarzen und heftiger Verbalerotik.
Hat man erst einmal einen oder zwei Termine bei derselben professionellen Spielpartnerin absolviert, geht auch etwas mehr.

Ich habe stets Studios und Frauen besucht, die seit vielen Jahren in der Branche tätig waren und eine eigene Website hatten. Da kann man absolut davon ausgehen, dass es keinen Ärger mit der Polizei gibt. Offenbar scheint den Behörden wichtig zu sein, dass das Geschäft nicht öffentlich stattfindet. Man macht vorab den Termin diskret per E-Mail oder Telefon klar und fährt dann zu einer unauffälligen Adresse in einem Gewerbegebiet, wo das Geschehen stattfindet.
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Re: Nochmal ein Ländercheck diesmal Thema USA ?

Di, 12.Nov 2024, 16:59
Peitschenfutter hat geschrieben:
Mo, 11.Nov 2024, 14:27
Ja, ob Las Vegas oder Bundesstaat Nevada als solches - die USA gelten zurecht als prüde, weswegen ich da drüben wie ein Luchs aufpassen würde. Die Strafen für Vergehen sind geradezu drakonisch.

Allgemein sind viele Amerikaner sehr christlich veranlagt, weswegen die Offenheit gegenüber BDSM sicher ohnehin auf einem anderen Level angesiedelt ist.
Ich bin auch überzeugter Christ! Dennoch bin ich der Sexualität gegenüber tolerant, auch ein Jesus Christus selbst war TOLERANT auch gegenüber Sexarbeiterinnen. Diese Moral Vorstellungen und Verachtung gegenüber der Sexarbeit und den Sexarbeiterinnen, kommt nicht zwingend aus der christlichen Ecke, es sind meist mehr radikale Feministinnen die so ein Verbot und solche Verachtungen durchsetzten, siehe Frankreich!

Und mal kurze Info! Die CDU /CSU haben zwar christlich drin stehen, sind es aber nicht wirklich! Denn wären sie es, wären sie sozialer und toleranter, christlich bedeutet nicht anderen etwas wegzunehmen! Sondern die Nächstenliebe und die betrifft auch die Sexarbeit!

Nur so viel dazu, in den USA sind halt auch viele Radikale zuhause, das sind vermutlich die vielen Deutschen, die da mal rüber gegangen sind, und dann in der Mentalität dieser Nation Spuren hinterlassen haben. Denn Vernunft ist leider oftmals für den Deutschen ein Fremdwort!

Re: Nochmal ein Ländercheck diesmal Thema USA ?

Di, 12.Nov 2024, 20:37
Peitschenfutter hat geschrieben:
Mo, 11.Nov 2024, 20:48
Niteowl hat geschrieben:
Mo, 11.Nov 2024, 20:32
Hier werden auffällig viele Klischees über "die Amis", bzw. "die Amerikaner" verbraten.

Weil ich nun - sowohl beruflich als auch privat - über Jahrzehnte hinweg die USA besucht haben, kann ich nur entgegnen: Die pauschalen "Amis" gibt es nicht. Das Land und dessen Bewohner sind äußerst vielfältig - und das gilt auch für die Akzeptanz / Tolerierung von professionellem BDSM.

Zugegeben: Man sollte es besser nicht versuchen, mitten in Las Vegas eine Bordsteinschwalbe am Straßenrand aufzugabeln. Das könnte böse Folgen haben, denn die Stadt möchte sich ihr öffentliches "sauberes" Bild für den Tourismus nicht verderben. Da passt die Polizei dann auch schon mal auf.

Aber wenn man mit einer etablierten Domina in einer Großstadt der West- oder Ostküste per E-Mail einen Termin ausmacht, dann ist die Gefahr, dass man später Ärger mit den Behörden bekommt gleich Null.
Ich habe zwischen 1996 und 2014 zwei größere Studios und zwei einzeln arbeitende Damen besucht. Mit einer Dame in Kalifornien habe ich sogar jährlich einen festen Termin gehabt. Alle Sessions waren ausnahmslos gut und es gab nie Probleme.
Das ist interessant, denn gerade Kalifornien hätte ich als sehr bedacht auf Einhaltung des Sexkaufverbots eingestuft.
Warum ausgerechnet Kalifornien? San Francisco z. B. habe ich schon oft gehört, soll eine sexuell tolerante Stadt sein, aber wie der Vorredner schon schreibt, die USA ist halt voller Gegensätze, auch das kann ich mir gut vorstellen, man bedenke die Größe und die Vielfalt dieses Kontinent Staates. Nichts desto trotz, ich hätte immer ein ungutes Gefühl irgendwo Pay-SM zu erleben, wenn das offiziell verboten ist, unabhängig ob die Polizei da weg schaut, du weißt ja gerade im Ausland dann nie, wie gefährlich es dann auch sein kann, man kann erpressbar sein usw. Oder stell dir mal vor die Domina dort macht mit einem etwas was einem, einen wirklichen Schaden zufügt, was natürlich nicht der Normalfall ist klar, aber weiss man es vorher, wenn alles illegal läuft, oder so eine grau Zone darstellt.

Re: Nochmal ein Ländercheck diesmal Thema USA ?

Mi, 13.Nov 2024, 18:09
SM-Vampir hat geschrieben:
Mi, 13.Nov 2024, 00:06
No Sex ? Wie sieht es da mit Strap - On Spielen aus ?
Das wird dann im Bedarfsfall der zuständige Richter oder die Jury entscheiden. Ich würde es in den USA nicht darauf ankommen lassen....
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Re: Nochmal ein Ländercheck diesmal Thema USA ?

Mi, 13.Nov 2024, 20:42
SM-Vampir hat geschrieben:
Mi, 13.Nov 2024, 00:06
No Sex ? Wie sieht es da mit Strap - On Spielen aus ?
Da habe ich die unterschiedlichsten Erfahrungen gemacht. Vermutlich hängt das auch davon ab, wie tolerant die Gesetzeslage des Bundesstaates und die jeweiligen Behörden sind. Offen angeboten - z.B. auf einer Website - wird es von den Frauen selten. Man muss eben lernen, zwischen den Zeilen zu lesen.

Ich habe z.B. erlebt, dass eine Dame in der Session einen Dildo aus der Schublade holte und fragte "You know where this goes?". Ich bejahte. Dann die Frage "Do you want it?" Das habe ich wieder bejaht. Und dann ging's los.
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Re: Nochmal ein Ländercheck diesmal Thema USA ?

Mi, 13.Nov 2024, 21:06
Peitschenfutter hat geschrieben:
Mi, 13.Nov 2024, 18:09
SM-Vampir hat geschrieben:
Mi, 13.Nov 2024, 00:06
No Sex ? Wie sieht es da mit Strap - On Spielen aus ?
Das wird dann im Bedarfsfall der zuständige Richter oder die Jury entscheiden. Ich würde es in den USA nicht darauf ankommen lassen....
Also vor der "grand jury" würdet Du wegen so einer Bagatelle garantiert nicht landen.

Um die Dinge noch einmal in die korrekte Perspektive zu rücken: Für die Polizei ist es sehr einfach, eine getarnte Beamtin an den Straßenstrich zu stellen. Da kann man vermutlich binnen weniger Stunden mehrere Dutzend Kunden verhaften, die mit der Frau Geschlechtsverkehr haben wollen und in die Falle gehen. Also eine gute Ausbeute im Verhältnis von Personalaufwand vs. Erfolg.
Demgegenüber müsste man für die Einrichtung einer "Domina-Falle" eine Website der Dame einrichten, Bewertungen in Online-Foren fälschen und eine ausführliche E-Mail Kommunikation mit potentiellen Kunden führen, um dann am Ende vielleicht einen Gast zu verhaften, dem man das strafbare Vergehen auch nur schwer nachweisen kann. Denn sich gegen Bezahlung den Popo verhauen oder in die Nippel kneifen zu lassen ist nicht illegal. Das wäre für die Polizei also ein unverhältnismäßiger Aufwand für ein katastrophal mageres Ergebnis. Eine Verschwendung von Personal und Steuergeldern. Und deswegen findet so etwas nicht statt.
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Re: Nochmal ein Ländercheck diesmal Thema USA ?

Mi, 13.Nov 2024, 23:20
Hallo Niteowl,

das ist wirklich eine interessante Argumentation, die Du hier aufgeführt hast. Natürlich liegen Welten zwischen GV und Popo verhauen. Ich hätte nur dennoch immer Angst, dass selbst das Popo verhauen im Zweifelsfall zu Fehlinterpretationen führen könnte.

Ich glaube, so richtig entspannt könnte ich in den Staaten keine Pay6-Session haben....
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Re: Nochmal ein Ländercheck diesmal Thema USA ?

Do, 14.Nov 2024, 09:46
Peitschenfutter hat geschrieben:
Mi, 13.Nov 2024, 23:20
Hallo Niteowl,

das ist wirklich eine interessante Argumentation, die Du hier aufgeführt hast. Natürlich liegen Welten zwischen GV und Popo verhauen. Ich hätte nur dennoch immer Angst, dass selbst das Popo verhauen im Zweifelsfall zu Fehlinterpretationen führen könnte.

Ich glaube, so richtig entspannt könnte ich in den Staaten keine Pay6-Session haben....
Das ist eigentlich gar nicht meine Argumentation, sondern ich habe nur die Argumentation aufgegriffen, mit denen Dominas und Studios in den USA gerichtlich gegen ein Berufsverbot vorgegangen sind - und sie haben gewonnen.
In L.A. gab's mal das CHATEAU, das von 1976 bis ungefähr zur Jahrtausendwende existierte. Der Laden war legendär und tauchte sogar in alternativen Reiseführern auf. Das Chateau hat auf der eigenen Website ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Betrieb juristisch einwandfrei abgesichert ist und dass entsprechende Gerichtsverfahren dies bestätigt haben.
Vor einer Reise nach Kalifornien in den neunziger Jahren habe ich online recherchiert und prompt fiel mir das Chateau auf. Also bin ich da mal vorbei gefahren und habe eine schöne Session gehabt. Auch in den folgenden Jahren bin ich da noch ein paar Mal zu Besuch gewesen.
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