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Was ist (für euch) ein angemessener und respektvoller Umgang mit den emotionalen und zeitlichen Ressourcen einer Domina?

Mi, 17.Jan 2024, 18:39
Hallo zusammen,

ich bin neu im Forum, in meinen Zwanzigern, und habe vor kurzer Zeit meine ersten Erfahrungen mit einer Domina und BDSM ganz allgemein gemacht.
Und noch dazu habe ich auch gleich eine nahezu philosophische Frage im Handgepäck.

Prämisse: Jeder Mensch ist natürlich anders. Was für eine Person schön ist, ist für die nächste in Ordnung und für die übernächste furchtbar. Ich suche hier natürlich keine allgemeingültigen Antwort, interessiere mich aber sehr für eure Meinungen und Ansichten!

Jeder erwachsene Mensch kennt den Umgang mit Menschen in einem professionellen Kontext. Da gibt es soziale Normen, die uns antrainiert sind und man geht bestenfalls immer respektvoll miteinander um. Man würde in diesem Kontext nicht über Sexuelles reden.Der Kontakt mit SDL*innen ist in diesem Kontext etwas anders. Man spricht über Sexualität, man erlebt einen gewissen Grad der Sexualität gemeinsam und für viele Menschen ist Sexualität etwas, das ein Maß an Vertrauen braucht, das bei anderen Dienstleistungen nicht benötigt wird. Das hat immer auch mit Emotionen zu tun. Und genau da beginnt für mich ein Spannungsfeld.

Wieviele Emotionen kann und sollte ich meinem Gegenüber entgegenbringen? (Kurzer Exkurs: Ich glaube es gibt Gefühle, die man wirklich äußern sollte. Als Anfänger habe ich klargemacht, dass ich Angst habe. Ich glaube eine Domina geht wsl. ganz anders an jemanden ran, der Angst hat als an jemanden, der zu 99% aus Vorfreude besteht. Da ist es fair, zu seinem Gegenüber offen und ehrlich zu sein. Ich glaube aber auch, dass man definitiv jemandem zu viele Emotionen zumuten kann. Oder vielleicht nicht? Korrigiert mich gern.) Aber auch wieviel Zeit sollte man dafür eigentlich benötigen? Jemand, der DL anbietet, bestreitet damit auch seinen Lebensunterhalt. Welche zeitlichen Ressourcen sind da angemessen zu beanspruchen? Wo liegt da das Spannungsfeld zwischen notwendiger Vertrauensbasis und dem Zeitstehlen?

Man möchte sein Gegenüber nicht unnötig belasten, weil einem bewusst ist, dass die Person einen physisch und psychisch harten Job hat, aber gleichzeitig braucht man einen gewissen Raum um überhaupt Vertrauen haben zu können und für seine eigene mentale Gesundheit, weil BDSM auch etwas ist, das tief in den Kopf rein geht.

Diese grundsätzlichen Gedanken stelle ich mir ehrlich gesagt auch, weil die Dame nach meiner Session meinte, dass es gut sein kann, dass das die nächsten Tage noch in mir arbeitet (hat gestimmt!) und es in Ordnung ist, wenn ich ihr dann eine Nachricht schreibe, dass das dann nicht zu viel ist und sie das dann auch liest. Und das gibt schonmal eine grundsätzliche Antwort auf meine Frage: Was angemessen ist und was nicht, ist eine Frage der individuellen Kommunikation.

Ich hatte aber auch noch viele Gedanken und Fragen beim Schreiben. Die will ich hier einfach mal aufzählen.
Kann ich einer Domina wirklich schreiben, dass ich das was passiert ist "erregend" fand? Ist das nicht irgendwie unhöflich? Sollte ich lieber "gut" schreiben? Oder ist das im Kontext vollkommen in Ordnung und immer noch respektvoll?
Ist es angebracht zu schreiben, was emotional so in mir vorging? Ich war zum ersten Mal in einer untergeordneten Rolle, da habe ich viel über mich gelernt. Das war ein Zustand vom Kopf her, den kannte ich so noch nicht und das war unheimlich schön. Ist es für sie als Mensch hinter dem Job schön zu wissen, dass alles in Ordnung ist oder mache ich diesem Menschen damit einfach nur Mehrarbeit? Ist das ein angemessener Rahmen mich für die Empathie und das schöne Spiel zu bedanken?

Wie gesagt, furchtbar viele Gedanken, da war ich etwas verkopft. Das an dieser Stelle einmal stellvertretend als Beispiel für die im Betreff genannte Fragestellung.

Mich würde es nun brennend interessieren, ob ihr schonmal ähnliche Gedanken hattet, euch nicht sicher wart, ob die Worte, die ihr nutzt angemessen sind, ob die Nachricht, die ihr schreibt zu lang ist oder ob die Emotion, die ihr fühlt, beschrieben werden sollte?
(Wichtig: Wenn ich von Gefühlen schreibe, meine ich die Gefühle, die die Session auslöst, keine zwischenmenschlichen Gefühle)

Danke für das Lesen dieses sehr langen Beitrages :-)

Re: Was ist (für euch) ein angemessener und respektvoller Umgang mit den emotionalen und zeitlichen Ressourcen einer Dom

Do, 18.Jan 2024, 09:56
Sieh es als kunsthandwerkliche Dienstleistung.
Kommuniziere so wie Du an Deinen Chef schreiben würdest: Kein Gelaber, nett, knapp, prägnant, verständlich.

Ob Bereitschaft besteht, eine längere Einlassung zu lesen, hängt vom konkreten Fall ab, kann vorher kurz geklärt werden und wird dadurch begünstigt, daß die Dame sicher ist daß sie mit Dir einen zahlenden Kunden an der Angel hat.

Wenn eine mir unbekannte Dame eine Anzahlung verlangt, dann vereinbare ich mit ihr, dass sie im Gegenzug eine etwas längere Mail/Nachricht von mir liest und bestätigt ob mein Film ihr Ding ist.

Re: Was ist (für euch) ein angemessener und respektvoller Umgang mit den emotionalen und zeitlichen Ressourcen einer Dom

Do, 18.Jan 2024, 11:08
Ich kann deine Gedanken gut nachvollziehen. Ich bin selber auch ein sehr verkopfter Mensch.

Tatsächlich tue ich mich auch schwer, was angebracht ist und ob man der Dame nicht zu viel zumutet. Vor meinem ersten Treffen mit einer neuen Dame vor ziemlich genau einem Jahr habe ich auch eine sehr lange Mail verfasst. Ich habe sie abgeschickt und danach große Bedenken gehabt, ob das nicht zu viel ist. Sie kennt mich nicht, und dann komme ich "mal so eben" mit einer ellenlangen Mail.

In meinem Fall kam eine zwar knappe Antwort, trotzdem konnte ich erkennen, dass sie es gelesen hatte. Es kam zu einer sehr schönen Session. Ich konnte sehr gut erkennen, dass sie sehr wohl gelesen hat, was ich geschrieben hatte, und auch einiges umsetzte. Sie sagte mir danach, dass ich auch gerne das erlebte Verarbeiten und schreiben darf, wenn ich will.

Ich habe das Angebot sehr gerne angekommen. Wieder wurde es sehr lang, und wieder machte ich mir Sorgen, ob das nicht zu viel ist.

Auch vor dem nächsten Zusammentreffen habe ich wieder recht viel geschrieben. Diesmal kam es zu einer noch besseren Session. Wieder gab es ja geradezu die Aufforderung, ihr zu schreiben, was ich auch wieder gerne machte. Aber auch hier wieder der Gedanke: Schreibe ich nicht zu viel?

Hiernach gingen noch die eine oder andere nette Mail hin und her.

Ja, auch ich mache mir darüber Gedanken. Gerade, weil ich auch nicht so häufig gehe, sondern nur vielleicht einmal im Jahr, ist der Aufwand für sie relativ hoch, mit mir zu schreiben. Aber: Sie tut es. Ich denke, dass es ihre Entscheidung ist. Ich bin froh darüber.

Ich könnte damit leben, wenn sie es nicht machen würde. Umso höher werte ich, dass sie es macht.

Was ich damit sagen will: Die Gedanken sind durchaus normal. Ich denke auch, dass es bei jeder Dame anders ist. Wenn sie aber explizit anbietet, dass du ihr schreiben darfst, dann solltest du das auch mit gutem Gewissen machen können.

Zu der Frage mit dem Ton: Ja klar, du bist erregt. Dann kannst du es vermutlich auch so nennen. Bedenke: Für dich mag das was besonderes sein, jemandem fremdes so zu vertrauen. Für sie ist es aber Alltag, damit wird sie tagtäglich konfrontiert. Ich denke, dass du damit mehr Probleme hast als sie. Zumindest mir geht das so.

Re: Was ist (für euch) ein angemessener und respektvoller Umgang mit den emotionalen und zeitlichen Ressourcen einer Dom

Do, 18.Jan 2024, 12:27
Hallo

Ich verstehe dich, du warst das erste mal bei einer Domina und bist ganz geflasht davon ! Wem ging es da nicht so, das haben wir alle erlebt. Aber du machst dir meiner Meinung nach zu viele Gedanken. Weisst du, einer guten Domina, ist es wichtig, das es dir gut geht nach der Session, das du danach begeistert bist, und im Bestenfalls wieder zu ihr gehst, es ist nicht die Wortwahl entscheidend, und wie du das schreibst, sondern es reicht ihr, wenn du einfach ihr deine Begeisterung mitteilst, du solltest nur nicht den Fehler machen, ihr danach permanent über Tage zu schreiben. Da reagieren eben auch Dominas darauf irgendwann genervt. Aber einen Tag danach die Begeisterung mitzuteilen, auch wenn es ein langer Text ist, da spricht denke ich nichts dagegen, du musst nur die Damen auch verstehen, die haben halt auch viele Gäste und oftmals nicht die Zeit, auf jeden Bericht ihrer Gäste ausführlich einzugehen, das ist keine böse Absicht der Damen, aber das muss man halt verstehen, das man nicht der einzige ist, der da schreibt.

Aber deine Bedenken, das falsche zu schreiben, sehe ich nicht, solange du höflich und nicht aufdringlich dabei bist !

Viele Grüße
SM-erfahren

Re: Was ist (für euch) ein angemessener und respektvoller Umgang mit den emotionalen und zeitlichen Ressourcen einer Dom

Do, 18.Jan 2024, 17:04
Hallo Käsebrötchen
Gerade nach deiner ersten Session mit einer Domina, ist es meiner Meinung nach für die Dame auch wichtig deine verarbeiteten Erlebnisse zu erfahren, um daran anzuknüpfen.
Ein gesundes Maas an Feedback ist meiner Erfahrung nach immer gewünscht.
Auch eine Gewisse Offenheit ist normalerweise nicht unangebracht, das dich die Session sexuell erregt ist ja so gesehen ein Kompliment für die Lady, darum geht es ja in einer Session.
Aber in deinem Fall ist es auch normal das du dir viele Gedanken machst, die mache ich mir manchmal Heute noch, seit immerhin fast 27 Jahren, zur Routine ist es nämlich Gott sei Dank immer noch nicht geworden.

Re: Was ist (für euch) ein angemessener und respektvoller Umgang mit den emotionalen und zeitlichen Ressourcen einer Dom

Do, 18.Jan 2024, 18:03
Ich steuere meinen Senf auch bei. Ich denke respektvoller Umgang ist immer geboten. Ohne Ausnahme und das gilt auch für beide Seiten. Die Domina bestreitet ihren Lebensunterhalt mit dieser Arbeit, hat demnach ein sehr großes Interesse, Kundenbindung zu betreiben. Dabei ist es wie in jeder Branche, vergrault sie den Kunden, kommt er nicht mehr wieder. Umgekehrt wenn der Kunde sich benimmt wie die Axt im Walde, muss sich die Dienstleisterin nicht alles geben.

Wie überall ist es sehr gut, wenn Gastgeberin und Gast eine Beziehung aufbauen können. Dies hilft beim gegenseitigen Kennenlernen und kann in einer sehr fruchtbaren "Geschäftsbeziehung" münden. Es ist ja nicht verboten, auch mal gemeinsam zu lachen oder zu reden. Feedback zu geben und auch vor einer Session abzuklären, wie es für beide Seiten am besten laufen kann, ist unerlässlich. Ob das dann im Vor- und Nachgespräch oder mit einer Mail gestaltet wird, liegt an den Präferenzen der Beteiligten.

Ich mag tatsächlich eher Mails vorab und die Feedbacks ebenfalls hinterher als Mail, weil ich vor der Session aufgeregt bin und nach einer Session gerne mal einen Tag habe, bis der Po nicht mehr so brennt und ich die Session nochmal reviewen kann.

Ob man in dieser Branche das Wort "erregt" nutzen darf? Ja natürlich, wenn man erregt ist. Das Spiel mit einer Domina ist ja unter anderem auch, seine Neigungen einzusetzen, um auch der Domina ausreichend Futter für das von ihr zu bestimmende Spiel zu geben. In diesem Kontext klingt doch "erregt" wie ein Applaus für eine Künstlerin. Ich denke, je authentischer beide miteinander umgehen und offen Ihre Emotionen für die Gesamt- oder einzelne Situationen austauschen, um so wirkungsvoller das Ergebnis. Eine Domina, die genug "Stoff" zum Erfüllen der Träume ihres Kunden hat viel mehr Spaß am Geld verdienen, als wenn beide nicht so recht wissen, in welche Richtung sich die Session entwickeln soll.

Ich schließe mich den anderen hier im Thread an, Höflichkeit und Respekt für die Tätigkeit sollten immer gegeben sein, alles andere ergibt sich durch den Austausch. Wenn der Austausch zu viel oder unangemessen wird, werden beide Beteiligten (auch der Gast darf das) das ausdrücken.

Re: Was ist (für euch) ein angemessener und respektvoller Umgang mit den emotionalen und zeitlichen Ressourcen einer Dom

Do, 18.Jan 2024, 18:37
Aus vielen Gesprächen weiß ich, dass Dominas ( und alle gewerblichen Damen ) an einer Flut von Nachrichten und messages ersticken!

Es ist also keine Frage von Respekt, Offenheit oder ähnlichem, sondern eine Frage von ZEIT, die keine Domina hat und lange mails zu lesen oder zu beantworten.

Wenn deine Domina also sagt, dass die session noch in dir arbeiten kann, zeigt das von Einfühlungsvermögen und Erfahrung. Verstehe das aber nicht falsch, indem Du das als "Einladung" siehst, ihr lange Abhandlungen deiner Gedanken und Befindlichkeiten zu schreiben.

Frag sie also wirklich in einer kurzen Frage, was sie von dieser Idee hält oder ob sie keine Zeit dafür hat. Dies dann zu akzeptieren, wäre Respekt.

Da alle Damen gewerblich arbeiten und letztlich das Geld zählt, biete ihr doch Geld für die Schreiberei an. Frag sie, wie viel Tribut sie möchte, wenn Du ihr schreibst und sie darauf antwortet. Dann ist das fair und alle sind zufrieden.

Re: Was ist (für euch) ein angemessener und respektvoller Umgang mit den emotionalen und zeitlichen Ressourcen einer Dom

Do, 18.Jan 2024, 19:06
Daytona1 hat geschrieben:
Do, 18.Jan 2024, 18:37
Verstehe das aber nicht falsch, indem Du das als "Einladung" siehst, ihr lange Abhandlungen deiner Gedanken und Befindlichkeiten zu schreiben.

Frag sie also wirklich in einer kurzen Frage, was sie von dieser Idee hält oder ob sie keine Zeit dafür hat. Dies dann zu akzeptieren, wäre Respekt.

Da alle Damen gewerblich arbeiten und letztlich das Geld zählt, biete ihr doch Geld für die Schreiberei an.
Sekunde, Auszeit, ich glaube du hast die Situation missverstanden.
Es war nicht so, dass ich eine nachfolgende Mail angefragt habe, sondern dass dies konkret angeboten wurde, auch mit dem wörtlichen Vermerk, dass das dann nicht zu viel sei. Hätte es diesen Vermerk nicht gegeben, hätte ich nicht nochmal etwas geschrieben und ich bin da auch bei @LächleUndSeiFroh - ich erwarte da keine Antwort.

Und dass ich dann keine superlange Abhandlung schreiben sollte, das denke ich auch, da sind wir voll auf einer Wellenlänge.

Aber Mal so in die Runde gefragt: Liegt da nicht der Hase im Pfeffer begraben? Was ist denn eine lange Nachricht? Die Grenze ist ganz bestimmt subjektiv und man muss jetzt nicht seine Wörter genau auszahlen und 100 Wörter sind okay und 101 Wörter sind zu viele, so einfach isses nicht, klar. %lach%
Ich habe das Gefühl, da würde jeder von uns, der hier schreibt, irgendeine andere Zahl finden, wenn er müsste. %lach%

Bei meinen Mails habe ich sie danach nochmal Korrektur gelesen und 3 Minuten gebraucht - wirkte stimmig für mich. Aber ob das jetzt lange Abhandlungen sind - das ist ganz schwer zu definieren und um genau dieses Bauchgefühl geht es mir in diesem Thread.

Re: Was ist (für euch) ein angemessener und respektvoller Umgang mit den emotionalen und zeitlichen Ressourcen einer Dom

Fr, 19.Jan 2024, 10:22
Käsebrötchen hat geschrieben:
Do, 18.Jan 2024, 19:06
Daytona1 hat geschrieben:
Do, 18.Jan 2024, 18:37
Verstehe das aber nicht falsch, indem Du das als "Einladung" siehst, ihr lange Abhandlungen deiner Gedanken und Befindlichkeiten zu schreiben.

Frag sie also wirklich in einer kurzen Frage, was sie von dieser Idee hält oder ob sie keine Zeit dafür hat. Dies dann zu akzeptieren, wäre Respekt.

Da alle Damen gewerblich arbeiten und letztlich das Geld zählt, biete ihr doch Geld für die Schreiberei an.
Sekunde, Auszeit, ich glaube du hast die Situation missverstanden.
Es war nicht so, dass ich eine nachfolgende Mail angefragt habe, sondern dass dies konkret angeboten wurde, auch mit dem wörtlichen Vermerk, dass das dann nicht zu viel sei. Hätte es diesen Vermerk nicht gegeben, hätte ich nicht nochmal etwas geschrieben und ich bin da auch bei @LächleUndSeiFroh - ich erwarte da keine Antwort.

Und dass ich dann keine superlange Abhandlung schreiben sollte, das denke ich auch, da sind wir voll auf einer Wellenlänge.

Aber Mal so in die Runde gefragt: Liegt da nicht der Hase im Pfeffer begraben? Was ist denn eine lange Nachricht? Die Grenze ist ganz bestimmt subjektiv und man muss jetzt nicht seine Wörter genau auszahlen und 100 Wörter sind okay und 101 Wörter sind zu viele, so einfach isses nicht, klar. %lach%
Ich habe das Gefühl, da würde jeder von uns, der hier schreibt, irgendeine andere Zahl finden, wenn er müsste. %lach%

Bei meinen Mails habe ich sie danach nochmal Korrektur gelesen und 3 Minuten gebraucht - wirkte stimmig für mich. Aber ob das jetzt lange Abhandlungen sind - das ist ganz schwer zu definieren und um genau dieses Bauchgefühl geht es mir in diesem Thread.
Ja, okay, dann habe ich wohl etwas überlesen. Wenn Du aufgefordert wurdest zu schreiben ist das was anderes.

Was ich aber sagen kann, ist, dass für viele Dominas jedes Anschreiben oder Frage schon zu viel ist, weil sich mit Dutzenden von mails und Nachrichten jeden Tag kämpfen.
Und wenn sie eine mail beantworten, kommt eine Stunde die nächste Nachricht vom Sklaven und das laugt und saugt die Damen aus.
Ich kenne eine, die mir wörtlich gesagt hat.
"Wenn ich auf mein Handy schaue und mein Whatsapp, könnte ich kotzen. Ich gäbe viel darum, das Ding einfach aus dem Fenster schmeissen zu können!"

Diese Meinung ist sicher extrrem, aber die Richtung stimmt bei vielen.

Re: Was ist (für euch) ein angemessener und respektvoller Umgang mit den emotionalen und zeitlichen Ressourcen einer Dom

Fr, 19.Jan 2024, 11:24
Jo. Generell würde ich mir da eh nicht all Zuviel Gedanken darüber machen. Macht die Dommse ja auch nicht %hä%

Klar wird sie sich bei neuen, potentiellen Stammkunden mal mehr Zeit nehmen - aber es bleibt ein für Männer eher ungünstiges Verhältnis von um Aufmerksamkeit buhlenden Gästen zur begrenzten Zeit der Damen. Und deren Hauptmotivation bleibt das Finanzielle, auch wenn sich über die Zeit eine gewisse Sympathie einstellen mag. Aber nie vergessen; die Damen sind Profis und viele beherrschen auch Rollenspiele…
Life is too short to ignore your passions

Re: Was ist (für euch) ein angemessener und respektvoller Umgang mit den emotionalen und zeitlichen Ressourcen einer Dom

Fr, 19.Jan 2024, 12:22
Käsebrötchen hat geschrieben:
Do, 18.Jan 2024, 19:06
Daytona1 hat geschrieben:
Do, 18.Jan 2024, 18:37
Verstehe das aber nicht falsch, indem Du das als "Einladung" siehst, ihr lange Abhandlungen deiner Gedanken und Befindlichkeiten zu schreiben.

Frag sie also wirklich in einer kurzen Frage, was sie von dieser Idee hält oder ob sie keine Zeit dafür hat. Dies dann zu akzeptieren, wäre Respekt.

Da alle Damen gewerblich arbeiten und letztlich das Geld zählt, biete ihr doch Geld für die Schreiberei an.
Sekunde, Auszeit, ich glaube du hast die Situation missverstanden.
Es war nicht so, dass ich eine nachfolgende Mail angefragt habe, sondern dass dies konkret angeboten wurde, auch mit dem wörtlichen Vermerk, dass das dann nicht zu viel sei. Hätte es diesen Vermerk nicht gegeben, hätte ich nicht nochmal etwas geschrieben und ich bin da auch bei @LächleUndSeiFroh - ich erwarte da keine Antwort.

Und dass ich dann keine superlange Abhandlung schreiben sollte, das denke ich auch, da sind wir voll auf einer Wellenlänge.

Aber Mal so in die Runde gefragt: Liegt da nicht der Hase im Pfeffer begraben? Was ist denn eine lange Nachricht? Die Grenze ist ganz bestimmt subjektiv und man muss jetzt nicht seine Wörter genau auszahlen und 100 Wörter sind okay und 101 Wörter sind zu viele, so einfach isses nicht, klar. %lach%
Ich habe das Gefühl, da würde jeder von uns, der hier schreibt, irgendeine andere Zahl finden, wenn er müsste. %lach%

Bei meinen Mails habe ich sie danach nochmal Korrektur gelesen und 3 Minuten gebraucht - wirkte stimmig für mich. Aber ob das jetzt lange Abhandlungen sind - das ist ganz schwer zu definieren und um genau dieses Bauchgefühl geht es mir in diesem Thread.
Ich schreibe es mal so, es kann dir niemand dein Gefühl vorschreiben, was du und wie du das schreibst, auch nicht in diesem Thread. Es geht eben um DEIN Bauchgefühl, das kannst nur du für dich beantworten ! aber wie gesagt du machst dir zu viele Gedanken ! Entspann dich, machs nicht so kompliziert, schreibe einfach das was du empfindest !

Re: Was ist (für euch) ein angemessener und respektvoller Umgang mit den emotionalen und zeitlichen Ressourcen einer Dom

Fr, 19.Jan 2024, 15:40
Und wenn sie eine mail beantworten, kommt eine Stunde die nächste Nachricht vom Sklaven und das laugt und saugt die Damen aus.
Ich kenne eine, die mir wörtlich gesagt hat.
"Wenn ich auf mein Handy schaue und mein Whatsapp, könnte ich kotzen. Ich gäbe viel darum, das Ding einfach aus dem Fenster schmeissen zu können!"

Diese Meinung ist sicher extrrem, aber die Richtung stimmt bei vielen.
Na ja, aber das klingt schon ziemlich nach Burnout und kann ich sehr gut nachvollziehen.

Andererseits weiss ich nicht ob das eine gute Grundlage für eine gute "Geschäftsbeziehung" ist.

Allgemein bewundere ich ohnehin schon die Leistung der Domina bei einer guten Session und denke mir das meine Arbeit nicht mal annähernd so anspruchsvoll ist. Ich denke mir oft das sich einige da zuviel zumuten. Bin mir nicht sicher ob das der richtige Job für 8 Stunden aufwärts ist und dann fast noch täglich.
Bei meiner letzten Stammdomina konnte ich sicher sein das ich der einzige Gast des Tages war und sie ohnehin nicht mehr als 3-5 Gäste die Woche hatte. Diese hatte dann auch noch genug Muse für meine Mails und forderte diese auch regelmässig ein. Aber ist halt nicht für jede möglich.

Re: Was ist (für euch) ein angemessener und respektvoller Umgang mit den emotionalen und zeitlichen Ressourcen einer Dom

Fr, 19.Jan 2024, 17:01
slave79de hat geschrieben:
Fr, 19.Jan 2024, 15:40
Und wenn sie eine mail beantworten, kommt eine Stunde die nächste Nachricht vom Sklaven und das laugt und saugt die Damen aus.
Ich kenne eine, die mir wörtlich gesagt hat.
"Wenn ich auf mein Handy schaue und mein Whatsapp, könnte ich kotzen. Ich gäbe viel darum, das Ding einfach aus dem Fenster schmeissen zu können!"

Diese Meinung ist sicher extrrem, aber die Richtung stimmt bei vielen.
Na ja, aber das klingt schon ziemlich nach Burnout und kann ich sehr gut nachvollziehen.

Andererseits weiss ich nicht ob das eine gute Grundlage für eine gute "Geschäftsbeziehung" ist.

Allgemein bewundere ich ohnehin schon die Leistung der Domina bei einer guten Session und denke mir das meine Arbeit nicht mal annähernd so anspruchsvoll ist. Ich denke mir oft das sich einige da zuviel zumuten. Bin mir nicht sicher ob das der richtige Job für 8 Stunden aufwärts ist und dann fast noch täglich.
Bei meiner letzten Stammdomina konnte ich sicher sein das ich der einzige Gast des Tages war und sie ohnehin nicht mehr als 3-5 Gäste die Woche hatte. Diese hatte dann auch noch genug Muse für meine Mails und forderte diese auch regelmässig ein. Aber ist halt nicht für jede möglich.
Auch ich bewundere die Leistung einer Domina, verstehe auch, das dies sicherlich nicht leicht ist, bin der Meinung das eine Domina einen guten Job macht ! und natürlich ist der Job einer Domina auch anspruchsvoll, aber ist das nicht jeder Job ? Ich weiß ja nicht was du beruflich machst ? Geht mich auch nichts an. Aber anspruchsvoll ist z.B. auch mein Beruf. Oder meine Berufe, ich habe schon zwei völlig unterschiedlich Berufe erlebt und beide waren bezw. sind auch anspruchsvoll, und jeder Job hat auch Licht und Schatten.

Re: Was ist (für euch) ein angemessener und respektvoller Umgang mit den emotionalen und zeitlichen Ressourcen einer Dom

Fr, 19.Jan 2024, 17:28
Also ich sag mal so, wenn ich meiner Stammherrin Geld für den E Mail bzw generellen Nachrichtenverkehr zahlen müsste oder ich merke das sie sich bei jeder kleinen Nachricht übergeben müsste, wäre das wahrscheinlich eh nicht meine Stammdomina, ich muss allerdings auch dazu sagen das ich generell nicht der Schreibweltmeister bin und es sich bei uns um einen normalen Schreib Kontakt handelt.
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