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Re: Allgemeinverfügung der Stadt Hamburg

Mo, 31.Aug 2020, 09:37
Guter Plan. Warten wir den 1.9. ab, beim BeSD weiß ich auch, wen ich ansprechen kann genauso, wie ich bereit bin, Studios und Locations dazu anzusprechen - eben, damit dafür genug Geld reinkommt. 2000 verteilt auf viele ist ja kein großes Ding. Da helfe ich gerne und von mir käme auch Dreistellig.
Dann würde Hamburg-Anwalt Sinn machen. Ich kenne einen bestimmten " vom Fach ", der den nötigen Ehrgeiz und das Know-How hat.
Er mag es nicht, zu verlieren und weiß auch gar nicht, was das ist :-). Auch da kann ich Kontakt herstellen.




DomHunter
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Re: Allgemeinverfügung der Stadt Hamburg

Di, 01.Sep 2020, 06:33
Lebenslust hat geschrieben:
Mo, 31.Aug 2020, 21:41
Sorry, verstehe ich nicht. Haben wir alle nicht schon lange genug gewartet? Nach meinen Erfahrungen passiert ohne Druck in der Politik und den Behörden nichts. VG Lebenslust.
Ja haben wir, aber Freitag kam ein Urteil vom OVG Lüneburg das wie wir hoffen den Senat unter Zugzwang setzt.
Da das Thema deswegen heute nochmal beim Senat auf dem Tisch landet könnten das alles vergebliche Mühen sein.
Die Hürde das Urteil zu ignorieren ist hoch aber vielleicht nicht hoch genug.
Natürlich steht es Dir frei selber aktiv zu werden aber bisher sind es nur sehr wenig, die in Hamburg aktiv sind und wir
wenigen müssen bisher leider alles allein machen und finanzieren. Ich zum Beispiel arbeite seit 3 Monaten über 40 Stunden
die Woche an dem Thema und bekomme dafür nicht einen Cent habe kein Einkommen, trage auch noch die Kosten
dieser Arbeit und bin mittlerweile schlicht pleite.

@ Domhunter
das ist die Idee dahinter. Wenn Hamburg 4000 Sexarbeiter hat dann ist das mit durchschnittlich 50 Cent finanziert.
Das schaffe ich gerade noch :)

Re: Allgemeinverfügung der Stadt Hamburg

Di, 01.Sep 2020, 07:42
Ich kenne mittlerweile das finale Schreiben an den Hamburger BM und finde das sehr gelungen. Prägnant alles auf eine Seite in nachhaltiger Formulierung gebracht.
Heute haben wir auch genug positive Urteile, auf die sich etwaiger RA von der Argumentation her beziehen kann, wobei das Niedersachsen-Urteil sicherlich Priorität haben sollte. Heißt, falls es in Hamburg bei Justizia halbwegs gerecht und normal laufen sollte, müsste das klappen und ich werde bei Bedarf und falls gewünscht meinen Teil aktiv beitragen. Ich gehe dann auch Klinken putzen und habe überhaupt kein Problem damit. Das Geld bekommen wir zusammen.



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Re: Allgemeinverfügung der Stadt Hamburg

Di, 01.Sep 2020, 11:57
Die Gesundheitssenatorin sagte aktuell auf der Pressekonferenz, sie sei zuversichtlich, diesen Monat eine Öffnung verkünden zu können. Einfluss auf diese Entscheidung habe das OVG Urteil aus Niedersachsen. Man wolle sich abstimmen mit Bremen, Schleswig Holstein und eben Niedersachsen, die jetzt eine neue Verordnung herausbringen würde. Öffnungen sollen dann schrittweise erfolgen, mit Maskenpflicht, was stichprobenartig nachverfolgt werden würde. Es beträfe die angemeldeten Betriebe, die man im Blick habe. Dann Kontaktverfolgungslisten. Es würde sich halt um eine sehr kontaktintensive Form von Dienstleistungen handeln. Nachgefragt hatten gleich mehrere Medien.
https://www.youtube.com/watch?v=SVYTvXyp6Ro

...diesen Monat..." ! "oder doch " ? "?



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Re: Allgemeinverfügung der Stadt Hamburg

Di, 01.Sep 2020, 16:12
sinahh hat geschrieben:
Di, 01.Sep 2020, 06:33
Lebenslust hat geschrieben:
Mo, 31.Aug 2020, 21:41
Sorry, verstehe ich nicht. Haben wir alle nicht schon lange genug gewartet? Nach meinen Erfahrungen passiert ohne Druck in der Politik und den Behörden nichts. VG Lebenslust.
Ja haben wir, aber Freitag kam ein Urteil vom OVG Lüneburg das wie wir hoffen den Senat unter Zugzwang setzt.
Da das Thema deswegen heute nochmal beim Senat auf dem Tisch landet könnten das alles vergebliche Mühen sein.
Die Hürde das Urteil zu ignorieren ist hoch aber vielleicht nicht hoch genug.
Natürlich steht es Dir frei selber aktiv zu werden aber bisher sind es nur sehr wenig, die in Hamburg aktiv sind und wir
wenigen müssen bisher leider alles allein machen und finanzieren. Ich zum Beispiel arbeite seit 3 Monaten über 40 Stunden
die Woche an dem Thema und bekomme dafür nicht einen Cent habe kein Einkommen, trage auch noch die Kosten
dieser Arbeit und bin mittlerweile schlicht pleite.
Hallo Sina, ich finde das wirklich toll das du dich so en­ga­gierst. Leider habe aktuell nicht die Zeit, aber ich könnte finanziell unterstützen.

Die Senatorin meint das man die Öffnung der Bordelle mit den anderen Bundesländern absprechen müsse. Seit wann wird irgendetwas was corona betrifft mit anderen Bundesländern abgesprochen? Da kocht doch jedes Bundesland sein eigenes Süppchen. Aus meiner Sicht ist das ein abgeben der Verantwortung. Und noch genauer gesagt die Senatorin hat nicht Mumm die Verantwortung für die Entscheidung zu übernehmen. Und vielleicht ist der Senatorin entgangen das Niedersachen durch ein Gericht gezwungen worden ist die Bordelle zu öffnen. Und ich bin sicher das die nichts mit Hamburg abgesprochen haben.

Hier hilft nur, wie bereits erwähnt, maximaler Druck. Aus meiner Sicht würde eine sofortige Klageeinreichung und eine erneute Demo den Druck deutlich erhöhen. Bei einer Demo wäre ich sogar dabei. Die Zeit hätte ich dann doch noch. VG Lebenslust

Re: Allgemeinverfügung der Stadt Hamburg

Do, 03.Sep 2020, 06:45
Liebe Alle,

es gibt in Behörden immer mal wieder welche, die erst anfangen zu denken, wenn die Klage auf dem Tisch liegt. Deshalb finde ich es gut, wenn jemand das macht. Gut auch, dass es nicht am Finanziellen scheitern wird. Wenn der Senat verliert, muss er dann ohnehin die Kosten tragen. Viel Erfolg!
Schöne Grüße
MacHeath
Da ist doch einer schon der Satan selber,
Der Metzger er und alle andern Kälber,
Der schlimmste Hund der größte Hurentreiber,
Wer kocht ihn ab, der alle abkocht? - Weiber!
Das fragt nicht ob er will, er ist bereit.
Das ist die sexuelle Hörigkeit.
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