Gestern bei ZDFInfo die Reportage "Bordell Deutschland" gesehen. Bei dem Gesetz haben angeblich die Interessenverbände der Bordellbetreiber offen und getarnt mitgewirkt. Wenn das stimmt, haben sie erreicht, was sie wollten.
Erste Auswirkung: Der Menschenhandel und die Zwangsprostitution bleiben davon unberührt.
Weitere Auswirkungen: Viele Frauen hören offiziell auf zu arbeiten, denn sie wollen nicht öffentkich als Hure abgestempelt werden. Wenn sie inoffiziell arbeiten, sind sie illegal und machen sich erpressbsr.
Den privaten Studios fehlen Frauen, sie müssen neue Auflagen erfüllen (Braucht ein Studio wirklich Fahrradständer, draußen??) und gehen kaputt.
Damit verschwinden viele freie Selbstständige, die nicht so einfach kontrolliert werden können, so was nennt man auch Marktbereinigung. Wer profitiert? Wäre nicht überrascht, wenn organisierte Gruppen die Profiteure sein werden.
Und wie so oft ist dann aus einer edlen Absicht ein genau entgegengerichtetes Gesetz geworden.
Re: Prostituiertenschutzgesetz erfüllt seinen wirklichen Zweck
So, 20.Okt 2019, 21:32Da hat aber jemand gaaaaaanz tief in der Verschwörungskiste gekramt.
Aktivisten, die sich für eine Dekriminalisierung einsetzen als "Zuhälterlobby" zu diffamieren ist eine beliebte Taktik, um ebendiesen die Glaubwürdigkeit zu entziehen. Dass du da so leichtfertig drauf reinfällst...
Aktivisten, die sich für eine Dekriminalisierung einsetzen als "Zuhälterlobby" zu diffamieren ist eine beliebte Taktik, um ebendiesen die Glaubwürdigkeit zu entziehen. Dass du da so leichtfertig drauf reinfällst...



