Mo, 01.Mai 2017, 19:27
von Lancelot
Hallo Gemeinde,
dieser thread hat sich ja vom Ausgangspunkt, welche Domina ist in München überhaupt empfehlenswert, zur Frage, welche Domina arbeitet in München klassisch, entwickelt.
Da sind Missverständnisse vorprogrammiert, weil es ja kein allgemeinverbindliches Regelwerk gibt, was ist klassisch und was ist bizarr oder erotisch. Ähnlich verhält es sich mit der Frage, ob eine Dame berührbar ist.
Ich versuche mal eine grobe Definition in der Weise, dass bizarr eine Dame ist, die zumindest Oralverkehr zulässt, eventuell sogar GV. Dazu gehört für mich zum Beispiel auch NS ab Quelle mit Kontakt Lippe zu Lippe.
Berührbar sind Damen, die körperliche Nähe zulassen, aber weder GV noch OV. Dazu gehören für mich Damen, die man zum Beispiel anfassen, massieren, Teile des Körpers, jedoch nicht das Gesicht küssen darf.
Unberührbar, was ich mit "klassisch" gleich setze, sind die Damen, die eventuell den Sklaven berühren, selbst aber unberührbar sind. Das Küssen und Lecken der Stiefel wird aber auch bei diesen Damen fast immer möglich sein. Ein schönes Beispiel für die sprachlichen Missverständnisse: Die unberührbare Herrin lässt den Sklaven zur Begrüßung die Stiefel küssen. Wie soll das ohne Berührung gehen?
Herrin Iwana aus NRW sagte mal zu mir, sie schreibe und erzähle, dass es bei ihr in der Session keinen Sex gäbe, aber wenn ein Gast ihre Stiefelspitze mit den Lippen berühre sei das doch reiner Sex pur. So sehe ich das auch. Und glücklich, wer eine Domina kennt, die so empfindet.
Zurück zum Ausgangspunkt:
Von den hier genannten Damen kenne ich leider nur wenige. Luci ist nach diesem Definitionsversuch jedenfalls bizarr.
Die viel gelobte Divina Dust, die ich nur zweimal erlebt habe, beide Male unzuverlässig, was zwar menschlich, aber manchmal sehr doof ist, ist danach auch bizarr unterwegs.
Wer in diesem Sinne eine klassische Domina sucht, ist auf jeden Fall gut aufgehoben bei Lady Elektra aus Berlin, die von Zeit zu Zeit in der Peter-Anders-Str. gastiert. Sie macht ausgezeichnete Sessions. Ist für mich bisher unberührbar, bis auf die Gunst ihre Stiefel zu verehren und bei extremen Schmerz einmal den Kopf an ihre Schulter legen zu dürfen. Ohh, da fällt mir ein, ich musste einmal ihre Füße massieren. Das kann man schon wieder als berührbar verstehen...-)
Obwohl ich ganz klar die in diesem Sinne bizarren Damen bevorzuge, Lady Elektra ist zur Zeit mein Favorit. Sie verkörpert für mich schon eine klassische Domina. Sie hat Humor, kann aber auch so wunderbar in die distanzierte Position gehen, dass ich mir wie ein dummer Junge vorkomme. Definitiv ist sie nicht bizarr und für meine Verhältnisse viel zu wenig berührbar, aber ich gewöhne mich gerade daran:-) Ach, und sie ist so authentisch, in allem was sie tut!
Noch ein Wort zum Schluss, die Meinung, dass nur eine klassische Domina eine authentische Domina, oder eine "echte" Domina sein kann, hat nur was mit Klischees zu tun. Viele Dominas, die ich über längere Zeiten besuchen durfte, waren Anfangs völlig unberührbar. Je mehr ich sie kennen lernen durfte, desto berührbarer wurden sie. In ihrem Werbeauftritt waren sie natürlich nach wie vor klassisch unberührbar. Zweimal ging das so weit, dass die Damen von sich aus neben der Session auch GV wollten. Was sollte ich machen? Ich habe natürlich gehorcht.-) Und in beiden Fällen war sich das ganze Forum einig, dass es sich um ausgezeichnete klassische Herrinnen der alten Schule handele.
Ich mag deshalb auch total die Website von Lady Luci, die über sich selbst schreibt, sie sei ein versautes Dreckstück. Das ist sicher etwas derbe und nicht für zarte Gemüter, aber in meiner Welt ist das eine Domina!
Freue mich über Feed back
Gruß Lancelot, der für jede Herrin, klassisch, berührbar oder bizarr gerne eine Lanze bricht.-)