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Re: Bewegt ihr euch auch in der nichtkommerziellen BDSM-Szen

So, 08.Jan 2017, 18:10
Hallo,

Was soll bitte die "nichtkommerzielle BDSM-Scene" sein ? ( ich kenne nur die "gewerbliche Dominastudio-Scene" oder die "private SM-Scene")

Und ich war früher häufig auf SM-Stammtischen bezw. in der privaten SM-Scene unterwegs, aber das ist ganz ehrlich, nicht meine Welt. Die "privaten" SMer sind mir zu pervers und zu extrem, ich bin nur noch sporadisch bezw. passiv in der SZ......

Ich z.B. bin nur ein aktiver "Studiogänger".....

Schönen Abend

Viele Grüße
Flagheart
Dominanz ist ausdruck von Führungstärke, und nicht von Narzissmus
Man(n) geht lieber zur Domina, und nicht zur Dummina oder Femdumm

Re: Bewegt ihr euch auch in der nichtkommerziellen BDSM-Szen

Mo, 09.Jan 2017, 14:46
Hallo Geniesser !

Bin schon eine gefühlte Ewigkeit in der SZ*.

Ein bisschen exhibitionistisch, Sklavenvertrag mit meiner Lady. Sessionpixx etc. Manche Threads dort sind auch wirklich sehr lehrreich. Es gibt viel wirkliches Expertenwissen, zB im Medicalbereich, aber auch sonst. Es wird allerdings auch ne Menge zerredet und es ist offensichtlich, wo die Präferenz eines Grossteils der (männlichen) Mitglieder liegt, junge devote, knackige Sklavinnen, stets willig und bereit :- )

Aber, natuerlich auch eine Menge an Interessierten und Neugierigen. Mir persönlich ist es dort als Premiummitglied etwas zu teuer geworden. Im Vergleich zum Gegenwert, aber das entscheidet natuerlich jeder selbst.

Der Grund, warum ich selber an der privaten SM Szene nicht wirklich interessiert bin ( es sei denn, es ergibt sich halt, ist auch schon passiert ) ist ganz einfach und bestens bekannt & dokumentiert :

Für meine Zielgruppe, älterer, devoter male sub, sind die passenden nichtkommerziellen Tops an einer Hand abzuzaehlen. Ich meine, nicht, dass ich suche, alldieweil bin wirklich, wohl bzw hoffentlich bis zum Lebensende, bestens versorgt, aber was kann meine/unsere Art von Sub einem (guten, erfahrenen, schönen) Top bieten, wenn nicht irgendeine Art finanzieller Kompensation ?

Anders, wenn man 25 und Adonis ist. Wieder ne andere Story :- )

Eine andere Geschichte ist es, als (mehr oder weniger empathischer ) Top. Da kann man(n) dann auch schon mal eine wesentlich juengere Spielgefaehrtin finden (wenn man denn auf dieses "Segment" steht, ich für meinen Teil habe ziemlich altersunabhaengige Präferenzen :- ) , ich könnte mir sogar vorstellen, irgendwann mal zu switchen, Erfahrung haette ich, glaube ich genug, inzwischen.

Man lernt ja auch dazu. Aber, whats in it for me ?

Wenn ich einer Sub diesen "Gefallen" tun wuerde, denn so sehe ich das, es braucht Zeit, Empathie und Verantwortungsbewusstsein als ( guter ) Top, dann muesste ich eine Art von Beziehung haben oder aufbauen, ohne Gefühl, nur schlagen und benutzen ? Ich glaube, aus dem Alter bin ich raus ;-)

Aber wer weiss... :- )

Grüsse in die Schweiz.
GLG Moro

*SZ ist natürlich nicht die Süddeutsche Zeitung :- ) sondern die S k l a v e n z e n t r a l e ...
Wir spielen alle, wer es weiss, ist klug ( Arthur Schnitzler )

Re: Bewegt ihr euch auch in der nichtkommerziellen BDSM-Szen

Di, 10.Jan 2017, 10:30
Ich bin in der privaten Szene nicht unterwegs. Zugegeben, ab und zu würde ich mich schon gerne mit anderen austauschen, aber das wäre auch der einzige Grund dafür.

Ich suche ja keine feste Spielpartnerin oder gar Lebenspartnerin und möchte auch keine 24/7 Beziehung.
Eine Dominante Dienstleisterin gibt mir genau das was ich in regelmässigen Abständen brauche. Vielleicht ist das ein wenig "Topping from the Bottom", aber das ist mir auch egal. Wenn ich das von guenter58095 lesse, das zwei Männer in einer Dom/Sub Beziehung trotzdem heimlich zur Domina rennen, dann spricht das Bände.

Re: Bewegt ihr euch auch in der nichtkommerziellen BDSM-Szen

Di, 10.Jan 2017, 14:31
Ich bin ziemlich viel privat aktiv, allerdings eher seltener in der üblichen "privat Szene", die sich ja dann wohl doch eher auf Clubbesuche und Parties beschränkt.

Glücklicherweise habe ich einen ziemlich weit gefassten sexuell sehr aufgeschlossenen Freundeskreis, voller interessanter Menschen.

Auf der SZ befinde ich mich auch nur noch pro forma. Ich habe keine Lust zu lügen ("Nein, nein, natürlich habe ich nie finanzielle Interessen") und auf Zweitprofil im Land der Kaninchenstall-SMer habe ich auch keine Lust. Daher ist mein Profil seit 2013 stillgelegt. Was soll ich auch eine Premiummitgliedschaft bezahlen, für eine private Plattform, über die ich keine Kunden generiere? Erschliesst sich mir nicht.

Für private Neukontakte nutze ich Fetlife, allerdings ruhig Blut, ma braucht sich nicht gleich anmelden auf der Suche nach einem privaten Kontakt mit mir, wenn Du nicht mindestens 2 meiner dortigen Freunde bekannt bist oder wir uns persönlich privat getroffen haben, wird das nichts ;)

Mein Studioangebot unterscheidet sich schon von meinem privaten Spiel, privat geht es mir wirklich viel mehr um mich und meine Befriedigung, da steht der Wunsch des/der Sub nicht ganz so ausgeprägt im Raum. Ausserdem spiele ich da viel lieber RACK als SCC.
Lady Velvet Steel

Erziehung für Anspruchsvolle
BDSM Studio LUX
0152 / 347 130 51

Re: Bewegt ihr euch auch in der nichtkommerziellen BDSM-Szen

Di, 10.Jan 2017, 15:35
Die private SM-Scene ist halt in der Regel, auch primitiv unterteilt: eine "Herrin" darf alles, ein "Sub" bezw. Sklave darf nichts, da bleibt kein Platz für Individualität und Rücksichtnahme.... und mit dieser Einstellung, bewegen sich viele private Femdoms und private Subs auch, und haben den Bezug zur Realität schon lange dabei verloren.... ( Ausnahmen bestätigen die Regel)

Ich muss auch noch dazusagen: das ich die "sogenannte Anfeindung" gegenüber den Dominas bezw. gegenüber dem gewerblichen SM, auch in der privaten SM-Scene erlebt habe. Da wird man(n) als Studiogänger als nicht "authentischer SMer" gesehen, und die Dominas nur als "geldgierige Frauen " betrachtet. Bei so etwas denke ich mir nur immer: was wollt ihr privaten "pseudo-SMer" überhaupt !, denn die Einstellung die solche privaten SMer haben, ist nichts weiter wie nur krankhafter Narzissmus. Deshalb ist es auch klar, das solche Narzissten nichts damit anfangen können, das man(N) als Sub auch ein Mensch mit Charakter, Gefühlen und Vorstellungen ist. Die privaten SMer, bevorzugen halt lieber den "willenlosen, charakterlosen Staubkriecher", der dann zur Haushaltshilfe missbraucht wird und dazu passend die "egoistische narzisstische perverse Herrin" die auch noch sein Geld ausgibt .... allerdings gibt es auch Ausnahmen: denn manche private Femdom hat durchaus auch Verständnis für einen Studiogänger und für die Profi-Dominas. Nur die große Masse an privaten SMern reden zwar groß von Toleranz, sind aber alles andere als das.....aber ich nehme die "private" SM-Scene auch nicht mehr ernst. Denn wenn ich mir vorstelle, was sich da alles "Herrin" nennt, da komme ich aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus *lach* ( wobei wie gesagt es gibt auch Ausnahmen, "Ausnahmen bestätigen die Regel" )

Schönen Tag

Viele Grüße
Flagheart
Dominanz ist ausdruck von Führungstärke, und nicht von Narzissmus
Man(n) geht lieber zur Domina, und nicht zur Dummina oder Femdumm

Re: Bewegt ihr euch auch in der nichtkommerziellen BDSM-Szen

Di, 10.Jan 2017, 16:58
Ganz so pauschalisiert wie Flagheart die private Szene beschreibt, ist sie sicherlich nicht. Da gibt es bestimmt viele Unterschiede.

Ich selber bewege mich nicht in der nichtkommerziellen Szene. Einblicke darin zu erhalten hätten mich zwar schon interessiert, weil ich ansich immer das Echte suche, aber echte SM-Kontakte zu finden, halte ich eher für sehr gering. Um so mehr, da ich auch nicht mehr so jung und so knackig bin. :-D

Von daher bin ich mit den gewerblichen Dominas zufrieden , die als Dienstleisterinnen für meine Befriedigung da sind. Mittlerweile habe ich dabei auch für mich gelernt, keine langfristigen Bindungen einzugehen und das Ganze als Geschäft zu begreifen. Und das bekommt mir insgesamt sehr gut .

Gruß Paul
https://twitter.com/paulsupp99

Re: Bewegt ihr euch auch in der nichtkommerziellen BDSM-Szen

Di, 10.Jan 2017, 17:10
paul50 hat geschrieben:Ganz so pauschalisiert wie Flagheart die private Szene beschreibt, ist sie sicherlich nicht. Da gibt es bestimmt viele Unterschiede.

Ich selber bewege mich nicht in der nichtkommerziellen Szene. Einblicke darin zu erhalten hätten mich zwar schon interessiert, weil ich ansich immer das Echte suche, aber echte SM-Kontakte zu finden, halte ich eher für sehr gering. Um so mehr, da ich auch nicht mehr so jung und so knackig bin. :-D

Von daher bin ich mit den gewerblichen Dominas zufrieden , die als Dienstleisterinnen für meine Befriedigung da sind. Mittlerweile habe ich dabei auch für mich gelernt, keine langfristigen Bindungen einzugehen und das Ganze als Geschäft zu begreifen. Und das bekommt mir insgesamt sehr gut .

Gruß Paul
Wenn du die wie du schreibst die "nicht kommerzielle Szene" gar nicht selbst kennst, kannst du dir über meine Kritik auch kein Urteil erlauben.... zudem habe ich es natürlich etwas überspitzt ausgedrückt, aber ich schrieb ja auch von den Ausnahmen, die es eben auch gibt......

Viele Grüße
Flagheart
Dominanz ist ausdruck von Führungstärke, und nicht von Narzissmus
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Re: Bewegt ihr euch auch in der nichtkommerziellen BDSM-Szen

Di, 10.Jan 2017, 20:10
Lach!

Genau so wie Flagheart es beschreibt, geht es in meinem Freundeskreis NICHT zu.
Aber genau dieses Kaninchenzüchtervereins-Gehabe ("echte Herrinnen/Subs müssen") verleidet mir die meisten Otto-Normal-SMer Playparties.

Ich finde SM ja auch deswegen privat so schön, weil man eben nicht diese von aussen aus welchen Gründen aufindoktrinierte "Sein-Müssen" Strukturen verfolgen muss.

Wenn man daran Spass hat, darf man das natürlich, Jedem das Seine. Meins ist es nicht.
Lady Velvet Steel

Erziehung für Anspruchsvolle
BDSM Studio LUX
0152 / 347 130 51

Re: Bewegt ihr euch auch in der nichtkommerziellen BDSM-Szen

Di, 10.Jan 2017, 20:45
Lady Velvet Steel hat geschrieben:Lach!

Genau so wie Flagheart es beschreibt, geht es in meinem Freundeskreis NICHT zu.
Aber genau dieses Kaninchenzüchtervereins-Gehabe ("echte Herrinnen/Subs müssen") verleidet mir die meisten Otto-Normal-SMer Playparties.

Ich finde SM ja auch deswegen privat so schön, weil man eben nicht diese von aussen aus welchen Gründen aufindoktrinierte "Sein-Müssen" Strukturen verfolgen muss.

Wenn man daran Spass hat, darf man das natürlich, Jedem das Seine. Meins ist es nicht.
Dann hast du glück mit deinem "Freundeskreis" ich schrieb ja bereits "Ausnahmen bestätigen die Regel"

Diese "Sein-müssen" Struktur, gibt sich ja die "private" SM-Scene selbst, oder wie oft muss ich bei den Profilen von den privaten Femdoms lesen: "ein echter Sklave darf keine Wünsche, keine Tabus und keine eigene Vorstellungen haben" und "ich tue nur das was ich will".... soll das etwa für einen Sub, Spaß machen ? wenn man(N) nichts weiteres ist, wie nur ein "Spielball" für die Laune der Dame, wenn man(N) eigentlich nur Freiwild ist, ohne Rechte, ohne Freude, ohne Tabus und ohne Spaß. OK wer so devot ist das er das braucht, das er zum willenlosen Lustobjekt wird, dann soll er das tun....ich für meinen Teil lasse das nicht mit mir machen, SM muss beiden Seiten Spaß machen, das ist meine Meinung, Aber für mich ist SM auch nur ein Teil meiner Persönlichkeit und nicht gleich eine Lebensphilosophie wie für andere, ich habe auch noch andere Interessen.....

Ich habe natürlich auch eine Freundschaft zu ein paar wirklich sympathischen privaten Femdoms zu dennen ich auch Kontakt halte, aber ich definiere meinen Freundeskreis denoch nicht nur auf SM, mein Freundeskreis besteht überwiegend aus ganz normalen Menschen mit Bodenhaftung, und das ist auch wichtig, das man(N) den Bezug zur Realität nicht verliert, denn wie gesagt mein SM, ist nicht das was in der privaten Szene, darunter verstanden wird.....

Viele Grüße
Flagheart
Zuletzt geändert von Flagheart am Di, 10.Jan 2017, 21:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bewegt ihr euch auch in der nichtkommerziellen BDSM-Szen

Di, 10.Jan 2017, 21:21
Hallo miteinander
Da sind ja ein paar ganz spannende Antworten zusammen gekommen.

Also ich bewege mich seit über 10 Jahren in der „privaten“ BDSM-Szene, bzw. besuche regelmässig einen BDSM-Stammtisch. Nicht um jetzt eine für mich passende Femdom zu finden, sondern sich einfach mit Gleichgesinnten auszutauschen aber auch einfach um interessante Menschen kennen zu lernen. In dieser Zeit habe ich einige wirklich gute Freunde (vor allem BDSM-Paare), auch fürs Leben, gefunden, mit denen ich auch ausserhalb des BDSM-Stammtisches regelmässig Kontakt habe.
Ab und zu veranstaltet der BDSM-Stammtisch auch Workshops zu verschiedenen Themen und Praktiken, die sehr interessant und lehrreich sind.
Wenn es sich ergibt und passt „spiele“ ich auch öffentlich am Stammtisch aber nur mit Personen, die ich schon länger kenne. Solche Gelegenheiten, die eher locker und spassig sind, können aber natürlich nicht mit einer richtigen Session mit der Herrin verglichen werden.

Nun möchte ich auf einige konkrete Zeilen eingehen:
Flagheart hat geschrieben:Die "privaten" SMer sind mir zu pervers und zu extrem
Das interessiert mich jetzt, wie kommst du zu dieser Ansicht? Ich hätte jetzt gedacht, wir alle sind „pervers“ :-D.
moronikus hat geschrieben:Wenn ich einer Sub diesen "Gefallen" tun wuerde, denn so sehe ich das, es braucht Zeit, Empathie und Verantwortungsbewusstsein als ( guter ) Top, dann muesste ich eine Art von Beziehung haben oder aufbauen, ohne Gefühl, nur schlagen und benutzen ? Ich glaube, aus dem Alter bin ich raus ;-)
Hallo moronikus
Ja, das sehe ich auch so! Für mich ist BDSM erst dann befriedigend und befreiend, wenn man in die Tiefe „spielen“ kann. Und dies geht erst dann, wenn man sich schon einige Zeit kennt.
slave79de hat geschrieben:Ich bin in der privaten Szene nicht unterwegs. Zugegeben, ab und zu würde ich mich schon gerne mit anderen austauschen, aber das wäre auch der einzige Grund dafür.

Ich suche ja keine feste Spielpartnerin oder gar Lebenspartnerin und möchte auch keine 24/7 Beziehung.
Eine dominante Dienstleisterin gibt mir genau das was ich in regelmässigen Abständen brauche. Vielleicht ist das ein wenig "Topping from the Bottom", aber das ist mir auch egal.
Genau, Hauptsache es passt für einen! Ich bin auch gebunden, bzw. verheiratet, meine Frau weiss übrigens von meinen Neigungen. Sie kann nichts mit BDSM anfangen kann, lässt mir aber aus Liebe den Freiraum dies auszuleben. Daher bin ich natürlich auch nicht auf der Suche nach einer BDSM-Lebenspartnerin.
UnArtiger hat geschrieben:Die andere Seite, es gibt und gab immer massive Anfeindungen von priv. Damen gegenüber der prof. Szene und das zu Unrecht. Zu 99% Vorurteile und priv. Damen sind ja was Besseres und prof. Dominas sind ja sooo teuer usw.
Hallo UnArtiger
Ich habe jetzt noch nie explizit dies in der privaten Szene thematisiert, darum kann ich das jetzt nicht so richtig beurteilen. Ich finde es braucht beide Szenen, die einen fühlen sich wohler in der einen oder anderen Szene und das ist doch gut so. Schlussendlich werden beide Szenen von der Gesellschaft immer noch nicht wirklich goutiert und nicht verstanden.
Lady Velvet Steel hat geschrieben:Mein Studioangebot unterscheidet sich schon von meinem privaten Spiel, privat geht es mir wirklich viel mehr um mich und meine Befriedigung, da steht der Wunsch des/der Sub nicht ganz so ausgeprägt im Raum. Ausserdem spiele ich da viel lieber RACK als SCC.
Absolut nachvollziehbar, wenn im Privaten deine Befriedigung im Vordergrund steht! Was mich an deiner Aussage noch interessiert, wird im Studio nur nach SSC "gespielt“? Gibt es keine, wahrscheinlich eher erfahrenen, Sklaven, die wie du RACK bevorzugen?
Flagheart hat geschrieben:Die private SM-Scene ist halt in der Regel, auch primitiv unterteilt: eine "Herrin" darf alles, ein "Sub" bezw. Sklave darf nichts, da bleibt kein Platz für Individualität und Rücksichtnahme.... und mit dieser Einstellung, bewegen sich viele private Femdoms und private Subs auch, und haben den Bezug zur Realität schon lange dabei verloren.... ( Ausnahmen bestätigen die Regel)
Das kann ich jetzt überhaupt nicht bestätigen. Wenn sich zwei „finden“ ist es doch schon fast eine Voraussetzung und Notwendigkeit, dass man sich eingehend gegenseitig austauscht, über Erfahrungen, Wünsche und Neigungen. Und wenn es beide wirklich ernst meinen, dann geht man auch gegenseitig aufeinander zu.
paul50 hat geschrieben:Von daher bin ich mit den gewerblichen Dominas zufrieden , die als Dienstleisterinnen für meine Befriedigung da sind. Mittlerweile habe ich dabei auch für mich gelernt, keine langfristigen Bindungen einzugehen und das Ganze als Geschäft zu begreifen. Und das bekommt mir insgesamt sehr gut .
Hallo Paul
Deine Zeilen über „keine langfristigen Bindungen“ haben mich zum Nachdenken angeregt. Deine Aussage hätte ich vor ca. 10 Jahren, ohne Nachdenken wahrscheinlich auch unterschrieben. Heute bin ich vom Gegenteil überzeugt, nur wer als Sub/Sklave wirklich bereit ist, sich auf eine längerfristige Bindung mit einer für ihn geeigneten Domina einzulassen, wird längerfristig zufriedener und glücklicher sein, als derjenige, der immer auf der Suche nach einer weiteren, neuen Domina ist.

So, vorerst genug geschrieben. Ich wünsche euch einen schönen Abend.

Gruss vom südlichen Bodenseeufer
GeniesserCH

Re: Bewegt ihr euch auch in der nichtkommerziellen BDSM-Szen

Di, 10.Jan 2017, 21:40
@ Geniesser CH, ich habe schon viele privaten Femdoms kennengelernt, mit einigen hatte ich auch Dates, manche waren mir sogar zwischenmenschlich sympathisch, aber wie ich dann ihre Vorstellung von SM gehört habe, habe ich sofort die Freude an den Damen verloren, zudem sind die z.B. eben gar nicht tolerant was die Vorstellungen und Tabus eines Subs angeht, das tolle Wort mit "T" das hier immer wieder gerne in die Runde geworfen wird, gilt da nämlich nicht.... eigene Vorstellungen und Tabus in Sachen SM darf man(n) da nicht haben.....und natürlich gibt es auch Ausnahmen !.....ich spreche nur von der großen Maße NICHT VON ALLEN.....

Deshalb halte ich persönlich nichts von der privaten SM-Szene, (oder wie man die auch immer nennen mag) denn wie heißt es so schön auf den Profilseiten der privaten Femdoms: " Nur meine Wille zählt, Subs mit eigenen Vorstellungen, Tabus ect, sollen lieber ins Dominastudio gehen"....ja das tue ich auch, und ich tue es gerne ! denn auf solche privaten egozentrischen Femdoms, kann ich gut verzichten.....

Schönen Abend

Viele Grüße
Flagheart
Dominanz ist ausdruck von Führungstärke, und nicht von Narzissmus
Man(n) geht lieber zur Domina, und nicht zur Dummina oder Femdumm

Re: Bewegt ihr euch auch in der nichtkommerziellen BDSM-Szen

Di, 10.Jan 2017, 22:41
GeniesserCH hat geschrieben:@Flagheart
Das finde ich schade, dass du bisher "nur" solche Begegnungen erlebt hast. Natürlich sollten die gegenseitigen Neigungen idealerweise in etwa "zusammenpassen". Wenn diese überhaupt nicht übereinstimmen, dann bringt dies wirklich nichts. Das aber Tabus in Frage gestellt werden, ist jetzt ein ganz schlechter Stil!

Gruss
GeniesserCH
Ja wie gesagt, ich gehe nicht ohne Grund ins Dominastudio, denn dort kann man halt eine Session erleben: so wie man(N) sie braucht und möchte.....

Schönen Abend

Viele Grüße
Flagheart
Dominanz ist ausdruck von Führungstärke, und nicht von Narzissmus
Man(n) geht lieber zur Domina, und nicht zur Dummina oder Femdumm

Re: Bewegt ihr euch auch in der nichtkommerziellen BDSM-Szen

Mi, 11.Jan 2017, 19:54
GeniesserCH hat geschrieben: Hallo Paul
Deine Zeilen über „keine langfristigen Bindungen“ haben mich zum Nachdenken angeregt. Deine Aussage hätte ich vor ca. 10 Jahren, ohne Nachdenken wahrscheinlich auch unterschrieben. Heute bin ich vom Gegenteil überzeugt, nur wer als Sub/Sklave wirklich bereit ist, sich auf eine längerfristige Bindung mit einer für ihn geeigneten Domina einzulassen, wird längerfristig zufriedener und glücklicher sein, als derjenige, der immer auf der Suche nach einer weiteren, neuen Domina ist.

So, vorerst genug geschrieben. Ich wünsche euch einen schönen Abend.

Gruss vom südlichen Bodenseeufer
GeniesserCH
Na ganz so kaltherzig bin ich ja nicht. :-D
Wo es mir gefällt, da gehe ich wieder hin. Nur für eine einzige Dame mich festlegen, das möchte ich im gewerblichen Dominabereich nicht
Dafür bin ich viel zu vielseitig und neugierig. Und genau diese Vielfalt an Personen und Praktiken finde ich im gewerblichen Dominabereich toll.

Auch ist der gewerbliche BDSM eine kostspielige Angelegenheit und da möchte ich mein Geld schon gut verteilen. Für eine intensive Herrinnenbeziehung reicht das nicht.
Auch sehe ich für mich nicht ein, mich gegen Geld künstlich erniedrigen zu lassen und als einer von tausend Domina-Sklaven sinnlos zu dienen. Dafür ist mir die Zeit auch zu kurz. Ich möchte gleich zu Potte kommen.

Ich möchte, dass die Domina oder Bizarrlady mir und meinen Bedürfnissen dient. Und das ist mein gutes Recht als zahlender Kunde.
Trotzdem bin ich ggü. meinen Dienstlerinnen schon auch anständig und verstehe ihre Situation und ihr Marketing. Auch lasse ich Ihnen Gestaltungsspielraum in der Session und bin sehr glücklich und zufrieden, wenn das Rollenspiel gelungen ist.

Gruß Paul
https://twitter.com/paulsupp99
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