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anders als man denkt -> Blogbeitrag über Cashslavery

Fr, 18.Nov 2016, 10:10
Ich selber hatte auch sehr lange Zeit echte Probleme mit der Geldsklaverei. Das konnte ich einfach nicht mit meinem persönlichen Anspruch an Umgehen mit Menschen vereinbaren. Der Blogbeitrag unseres Dominus Andre hat mir sehr geholfen, den "Fetisch" zu verstehen.
Es ist ein Spiel.
Dominus Andre zockt keine Kunden ab, sondern spielt dies gekonnt. Velvet Steel versklavt auch keine Kunden, sondern spielt dies gekonnt. Ich selber melke auch keine Kunden ab bis kein einziger Tropfen mehr rauskommt, sondern spiele das gekonnt. Wir alle drei lieben das Spiel, und die Spielpartner auch.

Durch den Blogbeitrag von unserem Dominus ist mir klar geworden, dass es sich bei der Geldsklaverei um eine ganz bestimmte Form des sich Auslieferns handelt. Und diesen Kick kann ich tatsächlich nachvollziehen, auch wenn ich selber dieses Spiel nicht spielen kann und will.
Danke für den anregenden Beitrag,

Johanna Weber

Und hier ist er -> http://studioluxberlin.de/cms/news-deta ... avery.html
JOHANNA WEBER
Berührbare Dominanz
mit Intelligenz
0151 - 1751 9771
info@johannaweber.de
https://johannaweber.de/

Re: anders als man denkt -> Blogbeitrag über Cashslavery

Fr, 18.Nov 2016, 10:46
Wie bereits bei facebook kommuniziert - verstehen kann man diese Variante.
Alles hängt davon ab, inwieweit die Höhe des Geldbetrages, der ja in Zusammenhang mit Erregungsgrad des " Erpressten " vom dominantem Part aus der Geldbörse entnommen worden ist, abgestimmt war.

Ein Spiel wäre es bei einem Betrag, der als üblicher Stundensatz durchgeht, tatsächliche Abzockerei, und dabei bleibe ich, genau dann, wenn Gast von nichts wusste, zufällig exorbitant hohe Summen dabei gehabt haben sollte und diese dann als Ganzes abkassiert wurde.

Erregung steht gemeinhin in Verbindung mit Sessioninhalten, abgestimmten Tributen bei abermals abgestimmten ggf. Verlängerungen. Der Unterschied dazu ist hier, dass sich Geilheit ausschließlich auf Geld - Hergeben bezieht, der dominante Teil diese Situationen genau abpasst und gezielt nutzt.

Wozu? Um die Erregung im Sinne des Gastes weiter zu steigern oder um sich selbst immer weiter zu bereichern?

Ich meine, es gibt auch eine imaginäre Grenze, überall - hier macht es sich alleine dadurch fest, dass der tatsächlich entrichtete Betrag am Ende als anständig bezeichnet werden kann sowie die Abstimmung vorher als Solches, wieviel der devote Part mit sich zu führen hatte.
Und wie bereits bei fb mit euch kommuniziert - dazu fehlt in der Erzählung und auch euren Statements jede Angabe.

Und nebenbei - sehr gut möglich, dass bei euch mit dem Master alles korrekt ablief.
Im Allgemeinen driftet aber Verantwortungsbewusstsein gerne erheblich ab genau dann, wenn die Geldbündel allzu verlockend vor einem liegen.
Schon deshalb kann das niemals ein anerkannter Fetisch werden allein deshalb, weil die Möglichkeit eben jener Abzockerei sehr groß ist und damit der BDSM grundsätzlich bei so manchem im Nachhinein einen sehr bitteren Beigeschmack erhalten kann.
Kurz: Damit könnte man sich Gäste auf Dauer verprellen und so lassen sich Existenzen zerstören.

Geilheit schaltet Denken und Erwachsensein bekanntlich oft aus und das Erwachen hinterher kann bitter sein.



DomHunter
( ...Strap-it-On... )
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http://www.domina-portrait.com

Re: anders als man denkt -> Blogbeitrag über Cashslavery

Fr, 18.Nov 2016, 18:11
Ein anderes Beispiel!
Ein Gast kommt ins Studio und legt beim Vorgespräch ein viel zu geringen Betrag
auf den Tisch und behauptet, er hätte nicht mehr.

Die Lady kannte das Spiel.

Mitten im Spiel wollte sie den fehlenden Betrag haben.

Sie konnte jetzt seine Sachen durchsuchen oder bei einem strengen Verhör
die Geldverstecke erfahren.

Findet sie alles, hat sie ihre Kohle,
findet sie nicht alles, hat er etwas für die nächste Session gespart.
Gruß von Helmut aus Berlin
Bild

Re: anders als man denkt -> Blogbeitrag über Cashslavery

Fr, 18.Nov 2016, 19:54
Also ich hab das jetzt als eine (für mich schon extreme) authentisch gut geschriebene Rollenspielerzählung zu Werbezwecken verstanden und keinen Realitätsbezug darin gesehen.

Wenn hinter solchen Szenarien eine echte Gegenleistung der Domina steht (z. B. Vorbereitungszeiten etc.) anstatt lediglich reines Abkassieren , spricht für mich nichts gegen ein solches Rollenspiel. Ich bin in dieser Szene ja nicht drin (ist bei mir auch Tabu), aber die Gefahr eines reines Abkassierens halte ich bei diesem Fetisch schon für gegeben. Da gibt es bestimmt viele schwarze Schafe.

Man sollte bei solchen Spielen sich also den Charakter einer Domina schon gut angucken und auch ein Studio wählen, was renommiert ist.
Beim Studio Lux kann ich mir einen Missbrauch eher nicht vorstellen, zumal das für das Studio auch negative Auswirkungen hätte.

Ich habe im Avalon Berlin bei Lady Salome und Natalie Bizarelle mal ein Überfallszenario erlebt , wo ich in vorheriger Absprache abgezählt die Sessionsumme in der Jackentasche aufbewahren sollte. Mich selber hat dies jetzt nicht erregt, das anschließende Durchsuchen nach dem Geld. Aber das kann bei jemand Anderen schon ganz anders sein.

Gruß Paul
https://twitter.com/paulsupp99
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