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Erfahrungen mit (zahlenden / nicht-zahlenden) Haussklaven

Fr, 13.Nov 2015, 22:46
Hallo,

ich würde mich gerne mit anderen Dom(me)s darüber austauschen, welche Erfahrungen ihr mit Haussklaven gemacht habt.

Nachdem ich vor etlichen Jahren zu der Überzeugung gelangt bin, daß diese mir meist eher mehr Arbeit machen (bzw. mehr Aufmerksamkeit erfordern) als es mir im Gegenzug Arbeitserleichterung (bzw. Entspannung) bringt, habe ich von entsprechenden gegenseitig finanzinteresselosen Konstellationen abgesehen und mich dafür entschieden, daß immer pro Termin ein Mindestbuchungspreis i.H. einer Sessionstunden-Vergütung anfällt und dann je nach tatsächlichem Nutzen ggf. verlängert oder eben nicht verlängert wird. ODER aber, daß man gleich ein richtiges Rollenspiel nach Kundenwunsch draus macht und der Kunde ganz regulär zahlt, aber wirklich NUR die Arbeiten verrichtet, die er selbst gemäß der eigenen Neigungen vorschlägt und ich mir auch keine realen Erwartungen an seine Nützlichkeit setze. ODER aber, daß ich einen echten Dienstleister für eine echte Aufgabe brauche, das dann als Job ausschreibe und dann selbst diejenige bin, die dafür in ganz normaler Art mit Geld und nicht mit BDSM irgendwelcher Art bezahlt.

Nun ist mir quasi durch Zufall -nämlich über die private Szene- ein neuer Haussklaven-Anwärter "zugelaufen", mit dem ich es nochmal gegenseitig finanzinteresselos versuchen will. Wir hatten ein ausführliches Vorgespräch, was seine Erwartungen an mich sind und was meine Erwartungen an ihn sind (kein Illusionsverkauf, sondern "Tacheles": er hat ehrlich zugegeben, daß er sich natürlich auch Erfüllung seiner Vorlieben davon erhofft und mir mitgeteilt, welche das sind). Grundsätzlich bin ich auch bereit, die entsprechenden Wünsche zu erfüllen - nur ist bislang noch beiderseitig die Quantität der jeweiligen Aufgaben ungeklärt. (Dass er grundsätzlich zeitlich flexibel ist, war Voraussetzung und in seinem Fall gegeben - anderweitig wäre es auf jeden Fall für mich mehr Streß als Nutzen, weil ich selbst terminlich dermaßen eng eingebunden bin, daß mich jede Abstimmerei streßt .... was unter anderem der Grund ist, wieso ich bislang sowohl den Playroom als auch den privaten Wohnbereich noch immer eigenhändig putze, um mich NICHT zu allem Überfluß auch noch mit einer professionellen Putzkraft terminlich abstimmen zu müssen, die ihrerseits auch einen vollen Terminkalender hat und ihre Einsätze auch planen müßte....)

Mir ist vollkommen klar (bzw. so habe ich es auch in größeren Studios mit mehreren Ladies in meiner Anfangszeit als Domina erlebt), daß "Haussklaven" in entsprechenden Etablissements, wo Damen sowieso zu festen Zeiten anwesend sein müssen (meist eine Art "Schichtplan"), eine durchaus nützliche Funktion haben. Die können dann sowohl "im Hintergrund wuseln" als auch "geparkt werden" als auch für einen Belohnungs- oder Bestrafungs-Einsatz (wobei ja die tatsächliche Belohnung dann oft in einer inszenierten Bestrafung besteht) "hervorgeholt" werden, wenn für Letzteres gerade "sowieso Zeit" ist. Genau solch ein Rahmen ist bei mir allerdings nicht gegeben.

Zudem befindet sich mein Playroom über meiner Privatwohnung - der Haussklave soll sinnvollerweise in beiden Bereichen eingesetzt werden können. Ich merke aber, daß ich z.B. einerseits heute Lust hätte, ihn zu bestellen für einen Privat-Einsatz, ihm andererseits aber noch nicht genug vertraue, ihn in genau den Sachen "wühlen" zu lassen, bei dem ich seinen Einsatz brauchen könnte. Also lasse ich es bleiben und mach die Arbeit mal wieder selbst....

Mich interessieren insbesondere die Erfahrungen von Femdoms, die voll-zahlende, ermäßigt-zahlende oder finanzinteresselose (und somit gar nicht zahlende) männliche Haussklaven NICHT NUR IN ÖFFENTLICHE Studio-Räume (die mit mehreren Damen geteilt werden) "reinlassen", sondern auch in ihr Privatleben Einblick gewähren. Wie schnell törnt es den Haussklaven ab, eben auch absolut undominante Aspekte seiner "Herrin" zu entdecken???? Oder Hinweise auf ihre Beziehungen/Affären o.ä. , also das, was sie zwar finanzinteresselos mit einigen auserwählten Menschen teilt, aber eben trotzdem NICHT mit ihm? (Kann er z.B. die Unterwäsche des/der/eines/einer Geliebten mit zusammenlegen, wenn der Job "sich um die Wäsche kümmern" ist, oder wird er dann eifersüchtig?) Klar ist, daß das von Mensch zu Mensch verschieden ist und auch im Vorfeld offen drüber geredet werden kann bzw. muss bzw. sollte - aber mich interessieren jetzt erstmal eure Erfahrungen, denn bislang sagen MEINE Erfahrungen, daß Sub erstmal all solchen Rahmenbedingungen vollmundig zustimmt und dann hinterher eben DOCH beleidigt ist, obwohl er es vorher anders gesagt hat. (Jemanden, auf den/die ich wirklich geil bin, lasse ich finanzinteresselos nicht meine Wäsche erledigen, sondern nutze jede freie Sekunde für das, was mich dann eben mit ihm/ihr geil macht.....) Meine Erfahrung sagt auch, daß genau diese "ekligen" Vermischungen mit Subs, die zahlen -auch wenn es ermäßigt ist- und dadurch auch die Grenzen der Beziehung erkennen (insbesondere die Abgrenzung gegenüber rein privatem BDSM) erfreulicherweise nicht passieren.

Abgesehen von der o.g. Konstellation (Femdom, Malesub, auch Privatwohnbereich) interessieren mich auch andere Geschlechterverhältnisse (insbesondere Femdom/ Femsub und Maledom/Femsub) jeweils MIT Einblick/Einfluß außerhalb rein kommerziell genutzter Räume. Natürlich dürfen sich auch gern die entsprechenden Haussklav(inn)en melden (vorzugsweise auch hier solche, die eben nicht nur in größeren Studiohäusern mit mehreren Ladies im Einsatz waren) und ihre Erfahrungen berichten....

Kinky Gruß, Sara
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