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Fr, 14.Okt 2011, 11:41
Ach herrjeh - Froschkönig.
Was heißt schon "begehren"?
Das 21. Paar Manolo Blahnik oder die 4. Prada-Tasche? Na schön, wer's braucht....
Ich denke, erst wenn man (Frau) an dem Punkt ist, wo klar und erlebbar wird, dass die wichtigsten Sachen im Leben nicht mit Kohle herbeizuzaubern sind - erst dann wird es spannend.
Wenn du hilflos mitansehen mußt, wie jemand an Krebs krepiert, ein anderer aus seinen tiefsten Depressionen nicht mehr herausfindet oder ein Kind in der Familie verunglückt ist - erst dann wird den Menschen klar, wie glücklich und einfach doch vorher alles war.
Und wenn es auch nur für einen einzigen Dommsen-Besuch im Monat gereicht hat.
Wie lächerlich....

MFG
Lady MacLaine

Fr, 14.Okt 2011, 11:55
Diese einschneidenden Erlebnisse haben sicherlich schon viele Menschen durchmachen müssen. Sei es bei sich selbst oder bei Freunden... Das heißt aber noch lange nicht, dass man somit auch gleichzeitig eine Sucht überwunden hat!! Eine Sucht steht völlig unabhängig davon!
Bello e impossibile

Fr, 14.Okt 2011, 12:50
Aber wer für jeden Pipifax gleich den Begriff "Sucht" benutzt, kommt halt recht lächerlich daher.
Und wenn sich das Gejammer auch noch auf die Tatsache bezieht, nicht oft genug Herrins Füße lecken zu dürfen - na ja, dann wirds doch echt blamabel :shock:
MfG
L.ML

Fr, 14.Okt 2011, 15:52
Und wenn sich das Gejammer auch noch auf die Tatsache bezieht, nicht oft genug Herrins Füße lecken zu dürfen - na ja, dann wirds doch echt blamabel
Nicht mehr oder weniger blamabel, wie jeder Raucher, dem es morgens nach der ersten Zigarette gelüstet und sich damit wider besseren Wissens den Körper vergiftet. Neuerdings findet sich sogar Tierkot und geschredderte CDs in Zigarettentabak ...

Die obige Sichtweise finde ich dann doch etwas kurz gedacht bis intolerant. Die "Sucht" nach Befriedigung hat viele Gesichter!

Das Verhalten eines Subs ist per Definition ein Suchtverhalten, da beisst die Maus keinen Faden ab. Es ist wichtig, sich dessen bewusst zu werden bzw. zu sein. Nur so hat man(n) auch eine gewisse Möglichkeit sein eigenes Verhalten zu steuern.

Blamabel ist daran allerdings überhaupt nichts - es ist menschlich!

Viele Grüße,
der Fazer

Fr, 14.Okt 2011, 18:19
ups, ich bin positiv überrascht über die rege Beteiligung an meinem Posting. Ich bedanke mich bei allen die sich bisher beteiligt haben.

Zu einigen Äusserungen möchte ich nun aber doch einmal Stellung beziehen:

@ Lady MacLaine, sorry, bei Ihnen bzw. bei Ihren Statements habe ich immer wieder das Gefühl das Sie sich sehr schnell, schlicht gesagt lustig machen über die psychologische Sichtweise eines devoten Mannes. Um es klar auszudrücken, ich kritisiere Ihre Aussagen in keinster Weise, natürlich kann man alles unterschiedlich sehen und bewerten und kalt gesagt ist es auch nicht Ihre Aufgabe einen zahlenden Kunden/sklaven psychologisch zu betreuen! Ich würde mir nur etwas mehr Respekt wünschen denn wir reden über Menschen und deren Schwächen. Ein Problem anzusprechen und das dann auf jammern auf hohem Niveau zu bewerten ist ein Beispiel. Ich selbst, ein Mann der mit beiden Beinen im Leben steht, weiss aus eigener Erfahrung sehr gut wie zwischenmenschlich sehr schnell etwas geschehen kann, auch einseitig, was man nicht oder nur sehr schwer erklären kann. Man kann es zwar nicht vergleichen aber wieso finden sich z.B. auch sehr erfolgreiche Menschen plötzlich in psychologischen Krisen wieder, landen an der Flasche, Droge oder finden sich bei Scientologie wieder... Was ich ausdrücken wollte ist "meine" Sicht der Dinge in der ich der Überzeugung bin, das sich eine tiefe devote Veranlagung sehr schnell in eine über sich stehende Dominanz "abgeben" kann und das dieses intime Bündnis, getragen von Stärke und Vertrauen dem devoten den nötigen Halt und die Kraft gibt ein harmonisches und augeglichenes Leben zu führen. Das muss niemand verstehen aber man sollte sich auch nicht vorschnell lusig machen... nichts für ungut... zwink

allen anderen danke ich für ihre Beteiligung an eine hoffentlich noch weiter gehende Diskussion...

allen ein schönes Wochenende

zero.sub
netter typ, KEIN Fake und KEIN Spinner aber devot fetischistisch veranlagt erhofft sich hier die Antwort auf einige Fragen...

Lady McLaine

Fr, 14.Okt 2011, 19:45
selbstverständlich verändern Schicksalsschläge Menschen.
Und diese Erlebnisse stellen grundsätzlich alles in Frage!

Depressionen lassen sich kultivieren, schlimm ist es nur, wenn eine Depressionen Menschen trifft, die sie sich finanziell nicht leisten können und intellektuell damit überfordert sind.
Es passt zum Zeitgeist, dass sich viele Menschen depressiv fühlen, dass hat aber mit einer echten Depression wenig bis gar nichts zu tun.

Eine schöne Woche hatte ich in schwermütige Stimmung, mit einer "Dame" als Reisebegleitung. Die Frau mußte gar nicht so viel tun, alles hatte eine gewisse Leichtigkeit durch meine Gleichgültigkeit.

Und ich sprach nicht von kleine Aufmerksamkeiten wie Taschen, Schuhe usw.
In Paris gibt es eine Straße, da verkaufen die "Damen" die Geschenke der Gäste kurz nach Erhalt, um Bargeld zu bekommen. Die Geschäfte sind voll von ungebrauchter second hand Ware. Unterhaltunswert bekommt das ganze, wenn der Mann der "Dame" im Hermés Store Avenue George V Paris eine Tasche kauft. Und für für seine Ehefrau einen Second Hand Laden aufsucht, um ihr dort einen Gürtel zu kaufen.

Um in Ihrem Krankeitsbild zu bleiben. Das sich eine Frau zurücklehnen kann, bedeutet sie hat eine freie Klinik und Ärztewahl weltweit.

Das die wirklich wichtigen Dinge im Leben nichts mit Geld zu tun haben ist richtig.

Ja, ich stimme Ihnen zu wenn, Sie sagen, dass die Domsen Besuche lächerlich sind. Genau so lächerlcih wie die Männer die von Sucht sprechen wenn Sie nicht Herrins Füße lecken können.

Und Sie werden wohl auch mir zustimmen, dass die Bemühungen der Damen einen zahlungskräftigen Gast "anfixen" zu wollen, auch in den Bereich der Lächerlichkeit gehören.
Der Unterhaltungswert ist aber riesengroß :-)

Aber Geld eignet sich wundervoll für ein Spiel zwischen Mann und Frau.

Leider ist das Spiel oft sehr einseitig, denn wenn sich 2 Spieler an einen Tisch setzen, sollten beide auch etwas zu verlieren haben.
Da schließt sich der Kreis Frauen die sich zurücklehnen können, neigen im Spiel mit der Liebe zu hohen Einsätzen. Das hier auszuführen wird die "Süchtigen" überforden.

Fr, 14.Okt 2011, 19:59
Na froschkönig,
dann kann ich ja von Glück sagen, dass ich vor Jahren die Sache mit der Liebe zugungsten des Spiels mit dem kleinen Golfball aufgegeben habe...

Sich zurücklehnend grüßt
Lady Maclaine


@zero.sub: ich mache mich nicht lustig - ich kann nur vieles hier nicht ernst nehmen. Gute Nacht

Fr, 14.Okt 2011, 22:27
sorry Froschkoenig88 aber ich verstehe beim besten Willen nicht was Du damit sagen willst und wieso Du hier völlig unnötig Depressionen ins Spiel bringst...
netter typ, KEIN Fake und KEIN Spinner aber devot fetischistisch veranlagt erhofft sich hier die Antwort auf einige Fragen...

Sa, 15.Okt 2011, 21:13
Mein verstärktes Verlangen meine Herrin zu sehen, würde ich nicht als Sucht bezeichnen. Wenn ich über Wochen verschlossen bin und keine Erlösung bekomme, dann denke ich eben ein bischen mehr an meine Herrin als sonst.
Ich persönlich versuche die Situation, in eine Dommse vergucken, nicht aufkommen zu lassen. Wenn in dieses Spiel noch Gefühle kommen, dann wird es unkontrollierbar. Ich würde es dann beenden. Momentan ist es mit Kyra einfach geil, ich freue mich immer wieder sie zu sehen, aber als Sucht würde ich es nicht bezeichnen.

Sa, 15.Okt 2011, 22:20
Hallo,

Als Sucht würde ich das verlangen seine Herrin zu sehen auch nicht bezeichnen. Aber das verlangen kenne ich natürlich auch.
Ich habe das Glück das ich jetzt eine Herrin habe mit welche ich auch ein freundschaftliches Verhältnis habe. Es hat etwas gedauert bis sich das so ergeben hat.
So sieht man sich halt auch mal so, nicht nur zur Session.

MfG

Frank
Antworten

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