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Bodenpranger deluxe im Fine-Art-Of-Domination

Di, 25.Mai 2010, 22:11
Hier ein ausfuehrlicher Bericht zum neuen Bodenpranger im Fine-Art-of-Domination Studio in KA-Knielingen. Der Bericht ist wahrscheinlich nur was fuer Bodenprangerliebhaber. Es ist kein klassischer Sessionbericht, daher auch nicht als Erlebnisbericht eingestellt.

Das Konstruktionsprinzip basiert wie bei den meisten Bodenprangern auf einem zentralen Vierkantrohr, das laengs, zentral unter dem Nutzer angeordnet ist. Auf das Rohr werden dann je nach Bedarf die einzelnen Elemente aufgeschoben und mit einer Schraube fixiert.

Es gibt fuer saemtliche Gliedmassen (Hand, Oberarm, Oberschenkel, Fuss) eine Fixierung und man kann so fast alles in der Position einfach veraendern - die Zeit fuer die Einstellung sollte man sich aber auch unbedingt goennen. Die Fixierungsschrauben hierfuer haben einen schoen grossen Griff/Knauf fuers schrauben mit der blossen Hand, das zentrale Rohr reicht auch fuer Riesen und dennoch kommen kleine Leute wie ich nicht zu kurz. Als Zubehoer gibt es auch fuer anale Fans wohl alles wichtige. Macht also richtig Laune hiermit zu spielen!

Mir neu waren die Fixierungsschalen fuer die Gliedmassen. Ueblicherweise bestehen diese aus zwei Halbschalen aus Metal, die an einer Seite mit einem Scharnier verbunden sind. Auf der anderen Seite wird z.B. eine mit der Unterschale verbundene Gewindestange durch ein Loch in der Oberschale gefuehrt und verschraubt. Oder es wird ein an der Unterschale angebrachter Steg mit mehreren Loecher durch einen Schlitz in der Oberschale gefuehrt und je nach Dicke der Gleidmasse druch ein Schloss im passenden Loch fixiert. Entspricht die eigene Armdicke nicht dem Durchschnitt rutscht man durch oder die Gliedmasse wird schmerzhaft eingeklemmt.

Der Bodenpranger im Fine-Art-of-Domination verwendet nur metallene, leicht gepolsterte Halbschalen, die an den Enden mit einem Schlitz versehen sind. Durch diese Schlitze wird ein Ledergurt durchgefuehrt und damit wird die Gliedmasse gegen die Halbschale gedrueckt und fixiert. Somit sollte so ziemlich jede Gliedmasse fest fixiert werden koennen. Eine wirklich gute Idee.

Noch zwei kleine Dinge die man verbessern koennte. Die Fixierungsschalen fuer die Oberschenkel waren an der Schenkeloberseite angeorndet. Das flexiblere Lederband an der Oberschenkelrueckseite liess eine mehr liegende Stellung der Oberschenkel im Laufe der Session zu, so dass die Fuesse immer weiter durch die Fussschellen weiter nach hinten durchrutschten und am Schienenbein drueckten. Waere ein Versuch mal die Halbschale an der Rueckseite der Oberschenkel anzuordnen, damit diese besser in einer senkrechten Position gehalten werden.

Zum anderen steht die Fixierung fuer den Hals leider senkrecht auf dem zentralen Rohr. Da bei den meisten Menschen die Oberarme kuerzer als die Oberschenkel sind, ist der Oberkoerper vorne am Hals tiefer als am Becken. Soll also die Fixierung fuer den Hals senkrecht zum Hals sein, muesste sie nach vorne geneigt sein.

Fuer die Entfesselungskuenstler: Ein Ansatzpunkt waeren die Stangen fuer die Handfixierungen. Wenn die Einschuebe fuer die Handfixierungen nicht weit genug aus dem oberen Querrohr herausgeschoben worden sind, kann man die Fixierungsschraube trotz fixierter Hand loesen. So wie ich das vermute, kann man denn den Einschub mit der Handfixierungsschale ganz aus dem Querrohr herausziehen und hat dann eine freie Hand. Es kommt also wie immer auf das Bedienungspersonal an, wie ausbruchsicher die Anlage ist.


Bottom Line: Mir sagt der Pranger sehr zu und das tolle Flag von Daemona de Lucca trug sicher seinen Teil dazu bei. Wenn ich wieder sitzen kann, gibt es vielleicht noch ein paar Zeilen zur Session selber.
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