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Internet - Segen oder Fluch für die Erotikbranche

Mo, 13.Jul 2009, 08:35
Als ich 1997 zum ersten Mal von einem damaligen Freund zu einem sogenannten I-Cafe geschleppt wurde, konnte ich mir keine Vorstellungen machen, was sich dahinter verbirgt. Schnell fand ich aber Gefallen daran, da man dort auf vielen Homepages erotisches Material finden konnte.

Bis heute gibt es eine unerschöpfliche Quelle an erotischem Material, das in einschlägigen Foren zum Nulltarif angeboten wird. Man braucht sich nur mit der Emailadresse zu registrieren und schon gehts los!

Was sich damals als Segen für die Erotikbranche darstellte, ist schnell ins Gegenteil verkehrt, jedenfalls was die Sparten Clips, Filme, Zeitschriften, Comics und Bücher angeht!

http://bazonline.ch/digital/internet/Da ... y/29332396
http://www.tutsi.de/dolly-buster-beklag ... g-aktuell/

Das Eine kann als AVI-Datei heruntergeladen, gebrannt und auf dem heimischen DVD-Player angeschaut werden. Das Andere als pdf-Datei angesehen werden.

Geld kann man meiner Meinung nach, nur noch mit dem Verkauf von Erotik- und Fetischkleidung, Spielzeug, Verbrauchs- und Einrichtungsartikel machen.

Für den Verbraucher hat sich das Internet schlußendlich als Segen herausgestellt, für den Erotikvertrieb als harte Konkurrenz!

Mo, 13.Jul 2009, 08:44
Und für den EROTIK-BETRIEB (sprich Studios) oft auch als Segen:
Ohne die Einnahmen aus den Memberbereichen wäre viele Salons nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben und ihr "Real-Besucher" würdet aber ganz dumm aus der Wäsche kucken.

Und wenn ich daran denke, welche Summen wir vor 10 oder 20 Jahren dem Springer-Konzern für die täglichen Print-Anzeigen in den Rachen geschmissen haben - da wird mir jetzt noch schlecht.

Summasummarum: Es lebe das Internet %klatsch%
Gruss aus Berlin
Lady MacLaine

Jeff Gord

Mo, 13.Jul 2009, 09:24
....und, ich habe vor knapp 4 Wochen mit Jeff Gord von House of Gord gesprochen, der verdient sich eine goldene Nase an seinem kleinem Imperium und der deutsche Markt ist für der zweit-umsatzstärkste Markt - nach dem Amis selber....

Es gibt sicher viele Gewinner des Internets.....Während sich nach einer Studie das Weltwissen im 1900 einmal pro Jahr verdoppelt hat - sind wir mittlerweile bei Ausmasse angekommen....wo sich das Weltwissen mittlerweile um das X-Fache vervielfältigt.

Nimmt man mal Abstand von Fakes und Schindluder - der überall getrieben wird, können wir uns gerade durch solche Foren wie das Dominaforum sehr glücklich schätzen. Sowohl die Damen habe eine vernünftie Möglichkeit - etwas über sich hier für die Öffentlcihkeit preis zu geben...und wir Gäste die Möglichkeit....etwas dazu kund zu geben.

Wie auch bei Holidaycheck, ebay, amazon, xing, monster, stepstone, siemens, bertelsmann, guenstiger, idealo, mediamarkt, berlitz, pwc, kpmg, transfermarkt, kind, fielmann, owlintim, intimes-niedersachsen, yamaha, honda, audi, handelsblatt, gute-frage, denic, domina.ws, friendscout24, immobilienscout24, sadomaso-chat, lufthansa, houseofgord, kink.com, auswaertiges amt, google, yahoo, gmx, web, microsoft, jayedwards, hogtied...und und und und ....wer Lust hat - kann die Liste vervollständigen....

Qualität vs quantität

Mo, 13.Jul 2009, 23:25
Ich finde es trifft sowohl fluch als auch wie segen für die Erotikbranche im netz zu.

Früher gingst du um Spielzeug zu kaufen in einen Laden, heute kaufst du die Sachen im netz. Der Laden hatte den vorteil, dass man von mensch zu mensch einkaufen konnte. Unsymphatische geschäfte besuchte man kein 2. mal, im netz weisst du nie wer dahinter steht. Diese ganzen webseiten mit all ihren Produkten mach(t)en den Boutiquen das Leben schwer - die Kunden sehen meistens nur die tiefen Preise, aber nicht die Qualität der Waren! Ramschläden wie BU zerstören das Geschäft der besser sortierten Boutiquen. Real existierende läden mit schlechtem angebot waren meistens schnell wieder weg vom Fenster. Und das stöbern in den anzeigen brachte so manche gute überraschung hervor. Ich kaufe meine fetischsachen immer noch im Laden, auch wenn dieser mal weiter weg ist.
Als Stammkunde im Laden kannst du über den Preis verhandeln, im netz kriegst du nicht mal 2% skonto.
Was soll sich durch das internet daran geändert haben?
Poppig und aufgemachte webseiten verraten nichts über die Leute, die hinter den angeboten stehen. Zum Heftlizeitalter hatte so manches Dominastudio einfach eine Nummer welche man anrufen konnte und 2 oder 3 Bilder drin. Anrufen musst du immer noch, doch kann durch das internet viel mehr beschissen werden als wie zu Zeiten als die Inserate noch auf authentitzität geprüft wurden. Der "vorteil" am netz ist, dass allfällige "Sünder" polizeilich nicht mehr so einfach auffindbar sind. Siehe phishing oder raubkopierer.
Ich sehe das ganze dingsbums internet eher skeptisch auch wenn es vorteile wie z.B. das dominaforum hat. Die "alte" Methode ist immer noch die sichere auch wenn mit dem netz alles viel schneller und einfacher geworden ist. Man muss sich der Zeit anpassen, auch wenn deine privatsphäre oder die Sicherheit dabei teilweise auf der strecke bleiben.

@Lady MacLaine
Ich verstehe Deinen standpunkt ABER beim roluba Verlag sprich beim Treffpunkt oder beim SAZ gab es sogenannte Kombiangebote für gewerblich inserierende. Viel teurer waren die dann beim betrachten der grösseren Möglichkeiten nicht als wie private Anzeigen mit weniger Optionen. Dass Axel Springer teuer war, wusste ja jeder zwink
Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die Dummheit der Menschen.
Beim Universum bin ich mir aber nicht so ganz sicher.
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