Der Firmenchef Walter Wuppdich zögerte kurz und drückte dann auf den Klingelknopf mit dem Schild " Madam Prügel ". Er hörte Klackernde Schritte und das Klappern von Schlüsseln. Die Tür öffnete sich. Vor ihm stand eine rothaarige, ca. 1,90 meter grosse und etwa 110 Kg schwere Frau in einer schwarzen Ledercorsage und sah ihn herausfordernd an. Walter nahm allen Mut zusammen und sagte :" Wuppdich mein Name, wir haben vorhin telefoniert." " So, ham wa det?"
"Ja und einen Termin vereinbart. Sind sie die Domina?"
"Denkste, ick zieh ma so an, weil ick nach Köln uffn Karneval will ? Komm rin!"
Mit zittrigen Knien betrat Walter Wuppdich das halbdunkel des Flurs. Seine Hände waren vor Aufregung ganz feucht. Nur das matte Licht einer roten Lampe lies die Konturen des Raumes erahnen.
" Wat haste dir denn so vorjestellt ?" wollte Madam Prügel, die den Bürgerlichen Namen Lehmann trug, wissen.
" Ich weiss auch nicht so recht, was empfehlen sie denn? Oder ist was im Angebot?" fragte Walter vorsichtig nach.
" Angebot is jut, hier jibt dat Festpreise. Wenn ick mir dir mickriges Kerlchen so ankieke, je ick ma davon aus, dat de ne devote Ader has. Also, ick kann dir fesseln und dir den Arsch versohlen, mit Peitsche, Gerte, oder Holzkelle. Janz nach gusto. Det macht Hunderfuzzich die Stunde. Günnstuhl inklusive."
" Hundertfünzig? Haben sie auch was günstigeres ?" Soviel wollte Walter eigentlich nicht anlegen.
" Mann, det is hier kein Billichpuff, sondern ein exclusivet Dominastudio, aber der janz jehobenen Klasse! Aba nu komm erst ma inn Saloon rin, da kannste mir nen Piccolo spendieren. Willste ooch wat trinken ?"
" Ja, gern, eine Tasse Kaffee vielleicht". Walters Herz klopfte eigentlich schon ohne Koffein genug.
" Kannste haben. Macht mit dat Schmunzelwasser vierzig Tacken. Zusammen sind dett denn Hundertneunzich. Bezahlt wird vorher, her mit die Knete!"
Walter nestelte seine Brieftasche hervor und bezahlte.
" Wenn de nich weeßt, watte willst, denn lass mir ma machen. Ab jetzt hab ick hier det Kommando, vastehste?"
Walter verstand, nickte und schlürfte an seinem Kaffee.
" Und jetzt komm mit innen Folterkeller!"
Folterkeller...
" Nu ma runter mit die Klamotten!", ertönte der scharfe Befehl der Domina.
" Ganz ausziehen?" war Walters bange frage.
" Die Socken kannste meinetwejen anbehalten!"
Mit unsicheren Handgriffen entledigte sich Walter seiner Sachen. Beim Feinrippschlüpfer zögerte er. " Muss ich den auch.....?"
" Na wat hast du denn jedacht ? Wie soll ick dir vasohlen wennsde det Ding da anlässt, runter damit!"
Leuchtet ein, dachte Walter und zog Blank. Sein Glied hatte die Form einer Backpflaume. Beschämt hielt er die Hände vor den Schritt.
" Nu komm her und leck mir anne Stiefel. Uff die Knie mir dir, du Wurm!"
Walter zuckte zusammen und tat, wie ihm befohlen.
" Det machste jut. Zur Belohnung darfste dir det ankieken.!"
Die Domina öffnete zwei Reissverschlüsse an ihrem Oberteil. Zwei dicke Quarktaschen quollen hervor.
" Oh...." sagte Walter mit zittriger Stimme und die Backpflaume begann sich ein klein wenig zu regen.
" Nu lech dir da
" Danke, Madam Prügel, vielen dank," buckelte Walter und kroch auf allen vieren Richtung Holzbank. Er legte sich gehorsam auf den Bauch und wartete......." Jetzt zieh ick dir n paar üba, weil de janz böse warst. Nach jedem Schlach haste dir ooch zu bedanken!" Klatsch!!! Eine Weidenrute hinterliess einen roten Striemen auf Walters Hinterteil.
" AUA, nicht so doll, bitte."
" Du sollst
" Danke" Klatsch!!!!
" Danke Madam, heest det!" Klatsch!!!!!
" Danke Madam."
" Siehste, jet doch!" Klatsch!!!!!!
" So, det is jenuch. Nu steh
" Wat is denn los mit deinen kleinen Pillermann, hängt ja janz schlapp runter!"
Sie nahm die Backpflaume prüfend zwischen zwei Finger und zog kräftig daran. Walter quieckte auf.
" Watt quieckste wie son Schweinchen....hab dir nich so zimperlich, sonst kneif ick dir ooch noch inne Eier! Ick kann ooch noch ne Zofe holen, die kann dir einen Blasen, kostet aber nen fuffi extra!"
Dankend lehnte Walter ab, sein Budget war durch das bereits gezahlte ausgeschöpft und einen Rosenstrauss zum Hochzeitstag musste er seiner lieben Gattin auch noch kaufen.
" Jut, denn tu ick dir ma ne Hafenrundfahrt verpassen!"
ZACK!! Walters Augen quollen aus den Höhlen.
" Ach du Scheisse, nu hab ick inn Eifer det Jefechts de Vaseline vajessen...hat det wehjetan ?", fragte die Domina besorgt.
" Ein bischen", stöhnte Walter mit Tränen in den Augen.
" N bischen sollet ja auch, aba war mein Fehler mit ohne die Vaseline. Dafür Pinkel ick dir umsonst an. Jet uffs Haus."
" Danke, Madam." Für Gratisangebote war Walter immer zu haben.
Eine halbe Stunde später stand er glücklich und zufrieden wieder auf der Strasse. Sein Gesicht verzog sich zu einem Sadistischen Grinsen. Er freute sich schon auf Morgen. Da würde er seine Angestellten wieder so richtig zur Schnecke machen................................................................
Beste Grüsse Jimmy



