Sehr verehrte Ladys,
immer wieder lese ich Sätze wie:
"Sklave, bewirb dich bei der Herrin" oder ähnliches....
Nun meine Frage:
Wie soll eine Sklaven-Bewerbung (per Mail) aussehen?
Was soll dort stehen?
Was stellt sich die Herrin unter einer ordentlichen Bewerbung vor?
Danke
Doriel
Di, 20.Mai 2008, 22:00
Hallo Doriel,
dafür gibt es -anders als im Berufsleben- keine festen Regeln.
Es macht Sinn, die jeweilige Dame einfach gezielt danach zu fragen.
Grundsätzlich sollte Mann nicht im Hormonrausch alle Frauen, deren Mailadressen er habhaft wird, anschreiben und hoffen, dass er schon bei einer irgendwie unterkommt. So funktioniert das nicht. Das ist noch peinlicher als der Typ, der zu später Stunde in der Disco eine Frau nach der anderen an der Bar versucht anzumachen und immer nur ein Stückchen weiterrückt.
Wenn Du Dich bei einer Femdom, also einer privat agierenden Dame vorstellst, macht es Sinn, Dich, sofern es Dir möglich ist, über sie schlau zu lesen auf ihrer Internetseite oder Profil oder sonstwas. So weisst Du dann auch, ob es sich für Dich überhaupt lohnt, da Energie zu investieren.
Bei den professionellen Dominas macht es dagegen Sinn, schon die eigenen Neigungen deutlich zu erwähnen, denn da ist es ja Sinn der Sache, Deine Wünsche zu befriedigen, egal, wie man es beschönigend nennt. Seh ich zumindest so. Die Worte "Mach was du willst" freuen mich, aber diesen Vertrauensbeweis muss ich mir bei jedem Gast erst einmal erarbeiten.
Wenn Du nicht fragen willst, dann schreib freundlich, respektvoll und stell ein paar Fragen. Keine Romane.
Verkneif Dir, Fotos Deines Geschlechtsorgans mitzusenden, egal wie toll Du selbst es findest.
Grundsätzlich solltest Du im privaten Bereich stets die Möglichkeit mit einrechnen, dass Du einem Mann eine Bewerbungsvorlage sendest. Da macht es schon Sinn, um ein kurzes Telefonat zu bitten, allerdings mögen das nicht alle Frauen.
Hoffe ich konnte Dir ein wenig helfen,
Beste Grüße
Seraphina
dafür gibt es -anders als im Berufsleben- keine festen Regeln.
Es macht Sinn, die jeweilige Dame einfach gezielt danach zu fragen.
Grundsätzlich sollte Mann nicht im Hormonrausch alle Frauen, deren Mailadressen er habhaft wird, anschreiben und hoffen, dass er schon bei einer irgendwie unterkommt. So funktioniert das nicht. Das ist noch peinlicher als der Typ, der zu später Stunde in der Disco eine Frau nach der anderen an der Bar versucht anzumachen und immer nur ein Stückchen weiterrückt.
Wenn Du Dich bei einer Femdom, also einer privat agierenden Dame vorstellst, macht es Sinn, Dich, sofern es Dir möglich ist, über sie schlau zu lesen auf ihrer Internetseite oder Profil oder sonstwas. So weisst Du dann auch, ob es sich für Dich überhaupt lohnt, da Energie zu investieren.
Bei den professionellen Dominas macht es dagegen Sinn, schon die eigenen Neigungen deutlich zu erwähnen, denn da ist es ja Sinn der Sache, Deine Wünsche zu befriedigen, egal, wie man es beschönigend nennt. Seh ich zumindest so. Die Worte "Mach was du willst" freuen mich, aber diesen Vertrauensbeweis muss ich mir bei jedem Gast erst einmal erarbeiten.
Wenn Du nicht fragen willst, dann schreib freundlich, respektvoll und stell ein paar Fragen. Keine Romane.
Verkneif Dir, Fotos Deines Geschlechtsorgans mitzusenden, egal wie toll Du selbst es findest.
Grundsätzlich solltest Du im privaten Bereich stets die Möglichkeit mit einrechnen, dass Du einem Mann eine Bewerbungsvorlage sendest. Da macht es schon Sinn, um ein kurzes Telefonat zu bitten, allerdings mögen das nicht alle Frauen.
Hoffe ich konnte Dir ein wenig helfen,
Beste Grüße
Seraphina
"Wenn du dich mit dem Teufel einlässt, verändert sich nicht der Teufel. Der Teufel verändert dich."
***8mm***
Regensburg, 0160 6996 142
http://de-lacrima.de/Kompetenzen.htm
***8mm***
Regensburg, 0160 6996 142
http://de-lacrima.de/Kompetenzen.htm
Seite...
Mi, 21.Mai 2008, 11:50Es gab mal eine sehr schöne Seite eines " Sklaven " der verschieden Anschreiben auf seiner Seite hatte und dabei schrieb wie die unterschiedlichen Reaktionen der Damen waren. Schade das ich nicht mehr weiß wie sie hieß.
Aber ich denke eine ausführliches Schreiben ohne Sex und Schmutz öffnet ehr eine Tür als eine Beschreibung des Gliedes oder der Vorlieben....
Aber ich denke eine ausführliches Schreiben ohne Sex und Schmutz öffnet ehr eine Tür als eine Beschreibung des Gliedes oder der Vorlieben....
" DER SCHMERZ VON HEUTE IST DIE KRAFT VON MORGEN "
Do, 22.Mai 2008, 00:49
Das denke ich aber auch, hypertrack.
Vorformulierte Anschreiben zeugen von wenig Phantasie und richtig peinlich wird es dann, wenn der Lady das Schreiben schon bekannt ist...
Kleine Anmerkung: Ohne Phantasie ist Genuss doch gar nicht möglich - oder?
Gute Nacht,
Geniesser67
Vorformulierte Anschreiben zeugen von wenig Phantasie und richtig peinlich wird es dann, wenn der Lady das Schreiben schon bekannt ist...
Kleine Anmerkung: Ohne Phantasie ist Genuss doch gar nicht möglich - oder?
Gute Nacht,
Geniesser67
Männer werden nicht erwachsen, ...
die Spielsachen werden nur teurer.
die Spielsachen werden nur teurer.
Di, 15.Jul 2008, 21:16
Hi Doriel,
das Entscheidende wird sein (egal ob FemDom oder professionell), dass du authentisch 'rüberkommst. Es gibt soviele Fakes... und daher würde ich von jeder Art der Vorformulierung abraten.
Auch wenn der Satzbau nicht Shakespeare oder Rilke entspricht und die Rechtschreibung hier und da ein bißchen holpert - es ist allemal besser als COPY-PASTE und dann nachträglich etwas zu ändern.
Man muß DIE PERSON DES BEWERBERS erkennen. Wenn Du zB. auf Schmerzen stehst und einfach nicht devot bist, dann SAG ES und spiel nicht den Sklaven, der du nicht bist! Egal was auf den I-Net-Seiten der Dame steht. Das ist Werbung, und die ist immer mainstram-ausgerichtet. Das sollte deine Bewerbung aber gerade NICHT sein!
Auch wenn im professionellen Bereich schon durchaus das Thema "Dienstleistung" mitschwingt, so ist es doch eine seeeehr spezielle "Dienstleistung", die man da anfragt. "Wunschlisten" können den Kontakt auch zu profesionellen Dominas im Keim beenden, ebenso wie ein sprachlicher Duktus, der die Dame als "Helferlein der eigenen Lüste" definiert.
Also immer höflich, freundlich und eigenformuliert.
Viel Erfolg!
Lieben Gruß
Dundee
das Entscheidende wird sein (egal ob FemDom oder professionell), dass du authentisch 'rüberkommst. Es gibt soviele Fakes... und daher würde ich von jeder Art der Vorformulierung abraten.
Auch wenn der Satzbau nicht Shakespeare oder Rilke entspricht und die Rechtschreibung hier und da ein bißchen holpert - es ist allemal besser als COPY-PASTE und dann nachträglich etwas zu ändern.
Man muß DIE PERSON DES BEWERBERS erkennen. Wenn Du zB. auf Schmerzen stehst und einfach nicht devot bist, dann SAG ES und spiel nicht den Sklaven, der du nicht bist! Egal was auf den I-Net-Seiten der Dame steht. Das ist Werbung, und die ist immer mainstram-ausgerichtet. Das sollte deine Bewerbung aber gerade NICHT sein!
Auch wenn im professionellen Bereich schon durchaus das Thema "Dienstleistung" mitschwingt, so ist es doch eine seeeehr spezielle "Dienstleistung", die man da anfragt. "Wunschlisten" können den Kontakt auch zu profesionellen Dominas im Keim beenden, ebenso wie ein sprachlicher Duktus, der die Dame als "Helferlein der eigenen Lüste" definiert.
Also immer höflich, freundlich und eigenformuliert.
Viel Erfolg!
Lieben Gruß
Dundee
Sa, 09.Aug 2008, 09:14
Also nach Seraphines Definition wäre ich wohl "Femdom" (hauptberuflich in einem anderen Job tätig, nebenberuflich in eigenen Räumen selbständige Lady, Empfang nur nach vorheriger verbindlicher Terminabsprache). Aber auch bei mir ist es in dem Moment, wo es ein bezahltes Date ist, klar, daß es um die Inszenierung der KUNDENFANTASIE geht. Also ist es sinnvoll, diese zu kennen. Dann kann ich sagen, ob mir die vorgeschlage Spielart zusagt oder nicht. Man kann sich auf der Webseite informieren oder auch gleich direkt fragen. Ich biete S/M sowohl mit als auch ohne D/S an, dennoch finde ich allzu devote Anschreiben in-role schwierig i.S.v. "Sehr verehrte Herrin, darf ich untertänigst ...." - solange noch keine "Geschäftsabsprache" erfolgt ist, sehe ich mich noch nicht als seine Herrin an - und außerdem finde ich es ABSURD, wenn ihm dann meine Antwort nicht gefällt oder meine Honorare zu hoch erscheinen und auf einmal die ganze Devotion wegplatzt und die Reaktionen ab und an regelrecht patzig ausfallen. Da ist mir doch eine höfliche Anfrage und eine höfliche Absage auf normal-respektvollem Level "von Mensch zu Mensch" lieber, als eine gespielte Unterwürfigkeit in der "Abcheck-Phase".Seraphina hat geschrieben: Wenn Du Dich bei einer Femdom, also einer privat agierenden Dame vorstellst, macht es Sinn, Dich, sofern es Dir möglich ist, über sie schlau zu lesen auf ihrer Internetseite oder Profil oder sonstwas. So weisst Du dann auch, ob es sich für Dich überhaupt lohnt, da Energie zu investieren.
Bei den professionellen Dominas macht es dagegen Sinn, schon die eigenen Neigungen deutlich zu erwähnen, denn da ist es ja Sinn der Sache, Deine Wünsche zu befriedigen, egal, wie man es beschönigend nennt. Seh ich zumindest so. Die Worte "Mach was du willst" freuen mich, aber diesen Vertrauensbeweis muss ich mir bei jedem Gast erst einmal erarbeiten.
Da macht es schon Sinn, um ein kurzes Telefonat zu bitten, allerdings mögen das nicht alle Frauen.
Mir ist es folglich sehr recht, wenn ich völlig out-of-role angeschrieben werde i.S.v. "Ich bin durch .... auf Sie aufmerksam geworden. Ich habe folgende Rollenspielfantasie/SM-Neigung und würde diese gerne bei Ihnen ausleben: ..... Bitte lassen Sie mich wissen, ob das bei Ihnen möglich ist und wieviel eine solche Session kostet."
Was das Telefonat angeht: Ich mag es einfach nicht, wenn überall die Handys klingeln. Während der hauptberuflichen Arbeit kann ich nicht ans Tel, während nebenberuflichen Sessions wäre es für mich und meine Gäste auch nicht wünschenswert, während sonstigen privaten Aktivitäten möchte ich nicht ständig unerbrochen werden - deswegen ist meist die Mailbox dran. Meine Freunde rufe ich dann nach dem Abhören der Nachrichten zurück, wenn ich die passende Zeit dazu finde, bei SM-Kunden bevorzuge ich den Kontakt via Email. Wird dennoch ein Telefonat gewünscht, dann kann ein Telefondate gebucht werden und dann plane ich dafür die Zeit entsprechend fest im Vorfeld ein - sorge dafür, daß ich dann NICHT im Supermarkt an der Kasse stehe und NICHT mit Kumpels im Cafe zusammensitze, sondern wirklich störungsfreie Zeit habe und meine Konzentration voll dem Telefonat gelten kann. Das kostet dann aber eine Zeitpauschale, die im Voraus zu entrichten ist. Emails hingegen kann ich immer mal wieder dann, wenn ich gerade spontan eine "Pause" zwischen verschiedenen Aktivitäten habe, beantworten (kostenfrei, es sei denn, ich bekomme den Eindruck, jemand sucht auf diesem Wege eine Gratis-Wxxx statt einer realen Vorabsprache). Last-but-not-least gibt es für ein persönliches relaxtes Vorgespräch out-of-role auch noch die Möglichkeit eines kleinen Dinnerescorts, da reserviere ich dann für eine kleine Pauschale einen ausreichenden Zeitraum von 3 Stunden und wir treffen uns im Cafe/Restaurant zum stressfreien Plaudern und persönlichen Kennenlernen.
Sa, 09.Aug 2008, 13:25
Saras Aussagen möche ich mich anschliessen.
Ich bevorzuge auch eine Kommunikation auf gleicher Augenhöhe (also ohne Machtgefälle). Was ich persönlich überhaupt nicht mag, ist wenn jemand nicht fähig ist, sich auf die Meta-Ebene zu begeben. Ich weiss, damit haben etliche Subs Mühe, aber es ist mir nun mal wichtig, dass Sub das Ganze von aussen betrachten und reflektieren kann.
Wichtig sind mir auch Offenheit, Ehrlichkeit und Individualität.
Ich möchte möglichst viel über den Menschen, der sich da meldet erfahren. Deshalb stört es mich nicht, wenn ein Bewerbungsschreiben lang ist. Ich möchte wissen, wie mein Gegenüber "funktioniert", ähnlich wie ein Instrument, dann macht es mir viel mehr Spass "darauf zu spielen".
Wenn ich merke, dass es jemandem nur um eine Wixvorlage geht, biete ich ihm allenfalls eine Art "Online-Erziehung" an, die er dann aber auch bezahlen muss. Da ich allerdings reale Sessions bevorzuge und mittlerweile eh wenig Zeit habe, beende ich dann meist das Ganze.
Übrigens: Ich habe jetzt nur aus Sicht der Domina (also nicht privaten Femdom) geschrieben, da ich keine private BDSM-Beziehung suche - habe bereits eine.
Ich bevorzuge auch eine Kommunikation auf gleicher Augenhöhe (also ohne Machtgefälle). Was ich persönlich überhaupt nicht mag, ist wenn jemand nicht fähig ist, sich auf die Meta-Ebene zu begeben. Ich weiss, damit haben etliche Subs Mühe, aber es ist mir nun mal wichtig, dass Sub das Ganze von aussen betrachten und reflektieren kann.
Wichtig sind mir auch Offenheit, Ehrlichkeit und Individualität.
Ich möchte möglichst viel über den Menschen, der sich da meldet erfahren. Deshalb stört es mich nicht, wenn ein Bewerbungsschreiben lang ist. Ich möchte wissen, wie mein Gegenüber "funktioniert", ähnlich wie ein Instrument, dann macht es mir viel mehr Spass "darauf zu spielen".
Wenn ich merke, dass es jemandem nur um eine Wixvorlage geht, biete ich ihm allenfalls eine Art "Online-Erziehung" an, die er dann aber auch bezahlen muss. Da ich allerdings reale Sessions bevorzuge und mittlerweile eh wenig Zeit habe, beende ich dann meist das Ganze.
Übrigens: Ich habe jetzt nur aus Sicht der Domina (also nicht privaten Femdom) geschrieben, da ich keine private BDSM-Beziehung suche - habe bereits eine.
Freiheitsberaubungen aller Art



